Hotel Amara Dolce Vita
archivierte Hotelbewertung Hotel Amara Dolce Vita
31 von 76 User (41%) finden diese Bewertung hilfreich.
Alter: 41-45
Reisezeit: im März 10
Verreist als: Paar
Kinder: keine
Dauer: 2 Wochen
Reiseart: Badeurlaub
Weiterempfehlung: Nein
Ø dieser Bewertung: 3
Hotel absolut überbewertet - wir waren enttäuscht
Schrift vergrößern A A Schrift verkleinern A ADas Hotel wurde durch das Unwetter im Februar stark in Mitleidenschaft gezogen. Aus bautechnischer Sicht ist das Haupthaus längerfristig gesehen ein Totalschaden. Es wurden vom Hotelpersonal laufend (lautstark) diverse Reparaturen durchgeführt (beginnend früh morgens, zB Fliesenklopfen), und offenbar Vorbereitungsarbeiten für die Hauptsaison (warum erst jetzt, wenn diese doch am 01.04.2010 beginnt?), was uns sehr gestört hat.
Bedenklich hat uns zB folgender Mangel gestimmt: Nach einem nächtlichen Regenschauer tropfte im Hauptrestaurant "Rustikal" auch noch Tage später Wasser von der Decke.
Man hat im Gangbereich versucht, die Wasserschäden mit Fliesen an der Wand zu überdecken (jeweils 3 Reihen), was für eine Sanierung sicher nicht ausreichend ist (im Bowlingraum riecht es untertags bereits stark nach Schimmel!).
Es waren einige Russen da, die zwar grundsätzlich nicht das für uns gewohnte Benimmniveau zu haben scheinen und respektloser gegenüber anderen erscheinen, aber sie sind uns auch nicht wirklich negativ aufgefallen (dh keine lautstarken Saufgelage, etc).
Die sonst in den Bewertungen hochgelobte Sauberkeit können wir nicht generell bestätigen.
Lage
Der Hotelbus wurde zwar bereits vor unserer Ankunft eingestellt, mit dem Dolmus kann man aber günstig überallhin gelangen. Einkaufen und Ausflüge (zB nach Kemer, Antalya, etc.) waren kein Problem.
Die Preise am Markt, in den Restaurants und in den Geschäften in Kemer sind uns im Vergleich zu Side (im Vorjahr) sehr hoch vorgekommen. Man hat uns das damit erklärt, dass im Raum Kemer mehr Russen urlauben, die grundsätzlich nicht handeln und jeden Preis bezahlen.
Das Personal war durchwegs sehr freundlich. Deutsch konnten nur wenige, generell sind uns die Fremdsprachenkenntnisse nicht sehr ausgeprägt erschienen. Aber mit Händen und Füßen kann man sich auf das Notwendigste beschränkt jedenfalls verständigen.
Wir haben uns unseren Zimmerwechsel regelrecht erkämpfen müssen (Dauer 2 Tage, bis wir es geschafft hatten): Insbesondere ein junger Mann an der Rezeption ist uns sehr unkooperativ und überheblich erschienen. Ebenso haben wir von unserem Reiseleiter (FTI, Herr S.) keinerlei Unterstützung erhalten (wie man meinen sollte), sondern im Gegenteil wurden wir von ihm sehr unhöflich und äußerst kundenunorientiert behandelt.
Bilder/Videos zur Hotelbewertung (Zur Vergrößerung einfach auf die Bilder klicken!)
Barbereich Lounge: Sehr angenehm. Auch der Klavierspieler hat zu einer sehr gemütlichen Atmosphäre beigetragen. Um 23.45 Uhr wird automatisch das Licht abgeschaltet, wenn man zu dieser Zeit noch Karten etc. spielt, hat man Pech gehabt.
Hauptrestaurant: Die Speisen sind qualitativ in Ordnung, aber nach ein paar Tagen erschienen sie uns etwas langweilig und wir haben vergebens auf Abwechslung gewartet. Die Themenabende (Mexikanisch, Türkisch, Asiatisch) gehen vollkommen unter und waren nur aufgrund eines ausdrücklichen Hinweises als solche zu erkennen. Das Obstbuffet bietet nur die üblichen Sorten, die ideenlos und im Ganzen in ihren Körben liegen.
Galaabend im Convention Center: Sehr enttäuschend. Bis auf drei, vier Speisen (Garnelen, Roastbeef, Sushi) hat sich das Essen nicht vom üblichen wöchentlichen Einheitsbuffet unterschieden. Das Convention Center erschien uns muffig, die Darbietung empfanden wir am Galaabend als laienhaft.
Vitaminbar: Wir haben von einem unfreundlichen und unwilligen Kellner abgestandenen Karottensaft erhalten (den er uns auch erst ab 10 Uhr servieren wollte), und der uns sehr böse angeschaut hat, als wir höflich nach einem Schuss Zitrone gefragt haben.
Essen Poolbar: Es gab eine bemerkenswert eingeschränkte Auswahl an Speisen (Ofenkartoffel, Eis, Waffeln, gefüllte Fladen), was uns für ein 5-Sterne Hotel ziemlich merkwürdig vorkam.
Sport Unterhaltung
Wellnessbereich: Wir konnten keinen Trainer finden bzw animieren uns zu unterstützen, obwohl wir (morgens) mehrmals dort trainiert haben ("freier Tag" oder eben einfach nicht vorhanden).
Jacuzi: Nachdem wir beobachten mussten, wie eine Mutter mit ihren drei (Klein-)Kindern bzw Babys den gesamten Pool für sich beansprucht hat, haben wir auch aus Hygienegründen davon Abstand genommen. Unserer Ansicht nach haben kleine Kinder (die naturgegeben weinen, schreien und laut sind und manchmal wahrscheinlich auch in das Wasser pieseln), nichts in einem Spabereich verloren. Das Hotelpersonal dürfte diesen Umstand offenbar leider dulden.
Hamam: Eine russische Großmutter hat gleich neben uns ein laut weinendes Baby gewaschen (!) und es lautstark zu beruhigen versucht, was dazu geführt hat, dass alle Anwesenden fluchtartig das Weite gesucht haben. Wir haben diesen "Service" künftig nicht mehr genutzt. Auch hier hatten wir den Eindruck, dass die Mitnahme von Kleinkindern geduldet wird. Jedenfalls haben wir kein dgbl. Schild gesehen. Aus unserer Sicht eine absolute Zumutung.
Internetcafé: Auch hier haben es sich die (bereits etwas älteren) Kinder gemütlich gemacht, mit dem Ergebnis, dass die PC's ständig von lauten Computerspiele spielenden Kindern besetzt und die Tastaturen klebrig waren. Aber auch Erwachsene haben sich lautstark über das Wetter in Deutschland, etc. unterhalten, so dass uns ein konzentriertes Nutzen der Computer leider nicht möglich war. Sehr schade, denn diesen Service bieten nicht alle Hotels.
Liegen Poolbereich: Bereits ab 07.00 Uhr morgens wurden vor allem von deutschen Pensionisten eifrigst die Liegen im Poolbereich besetzt, was vom Personal offenbar ebenfalls toleriert wurde. Für ein 5-Sterne-Hotel ein absolut unwürdiger Zustand, der nicht nur bei uns zu einer großen Verärgerung geführt hat.
Zimmer
Hier nur in aller Kürze, Details möchten wir ersparen:
Wir waren zunächst im Gebäude Capri untergebracht in einem Zimmer (7105), das jeglicher Beschreibung spottet (schmutzig, kalt, abgewohnt, hellhörig, etc.).
Nach mühevoller Intervention (siehe auch oben) haben wir ein Zimmer mit Meerblick (8221) erhalten, das soweit ok war und grundsätzlich den Beschreibungen der anderen Gäste entspricht. Jedoch auch dieses Zimmer war sehr hellhörig und die bereits in der Früh beginnenden lauten Reparaturarbeiten (im Haus und beim Pool) haben uns regelmäßig aus dem Schlaf gerissen. Auch die Lüftung im Bad lief sehr lange nach, dieses Geräusch war unangenehm. Die Reinigungsdamen waren sehr nett und sehr bemüht, aber auch hier hatten wir nicht das Gefühl einer 100% Sauberkeit.
Tipps & Empfehlung
Das Wetter war im März (letztes Drittel) absolut top, sonnig und warm, fast wie im Hochsommer! Für uns die optimale Reisezeit.
Wir würden nicht mehr über FTI buchen, insbesondere der Reiseleiter Herr S. war aus unserer Sicht eine absolute Zumutung (siehe oben).
Wer hohe und überteuerte Preise und Russen meiden möchte, sollte nicht in diese Gegend (Kemer) reisen.
Wir haben uns in Summe von diesem Hotel viel mehr erwartet und sind der Ansicht, dass es absolut überbewertet ist. Das erste Mal, dass wir uns auf Holidaycheck nicht verlassen können.
Zusatzangaben zur Hotelbewertung Hotel Amara Dolce Vita
| Was für ein Zimmer wurde bewertet? | Doppelzimmer Deluxe mit Blick zum Meer/See |
| Entsprach das Hotel der Katalogbeschreibung? | Nein, schlechter |
| Ist die Anzahl der Sterne des Hotels berechtigt? | Nein, schlechter |
| Wie wurde das Preis/Leistungsverhältnis empfunden? | sehr gut |
| Mit welchem Veranstalter wurde verreist? | FTI |
Reiseangebote Hotel Amara Dolce Vita
Weitere Hotelbewertungen
Urlauber empfehlen
in der Landeswährung des Anbieters gestellt. Zusätzlich können
für Zahlungen in Auslandswährung Gebühren entstehen.
in der Landeswährung des Anbieters gestellt. Zusätzlich können
für Zahlungen in Auslandswährung Gebühren entstehen.
in der Landeswährung des Anbieters gestellt. Zusätzlich können
für Zahlungen in Auslandswährung Gebühren entstehen.
in der Landeswährung des Anbieters gestellt. Zusätzlich können
für Zahlungen in Auslandswährung Gebühren entstehen.










