Hotelbewertung Hotel Amara Dolce Vita

von Renate & Erich2010-07-013.91666666667



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Die Bewertung wurde 2669 mal gelesen.
39 von 44 User (89%) finden diese Bewertung hilfreich.
Aus: Österreich
Alter: 46-50
Reisezeit: im Juli 10
Verreist als: Familie
Kinder: 1
Dauer: 2 Wochen
Reiseart: Badeurlaub
Weiterempfehlung: Ja
Ø dieser Bewertung: 4.7

Luxeriöse Lebensmittelvernichtungsanlage

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Hotel
4.0
Sonnen

Das Hotel ist sehr weitläufig, fast wie ein kleines Dorf. Die Zimmer sind sehr geräumig, jedoch in der Qualität sehr unterschiedlich. Ebenso unterschiedlich ist die Sauberkeit zu Bewerten. An vielen Stellen im Hotel wird ständig geputzt und gewischt, leider nicht in unserem Zimmer. Über das Essen gibt es absolut nichts zu meckern. Wir sind in den 14 Tagen unseres Aufenthaltes nicht dazu gekommen alles durchzukosten. Es ist nur schade, dass mindestens 1/3 des gesamten Essens aufgrund der undisziplinierten Leute in den Kübel geworfen wird.
Die Gäste sind hauptsächlich aus Russland und ehem. russischen Staaten, sowie aus der Türkei. Ein Fünftel sind aus Deutschland, Finnland, England,Österreich (wir waren die einzigen) und den restl. europ. Ländern.
Das Hotel war randvoll, in manchen Zimmern mit Kingsize Betten wurden noch zwei Zusatzbetten hineingestellt, damit Vater, Mutter, Großmutter und drei Kinder Platz darin hatten. In der zweiten Woche wurden dann noch Liegen für den Strand herangekarrt, die dann vor der erste Reihe aufgestellt wurden.


Lage
5.0
Sonnen

Der Transfer beträgt, je nach dem wie viele Hotels angefahren werden, zwischen 1 und 2 Stunden. Einkaufen kann man am besten in Kemer in den Geschäften und auf dem Wochenmarkt. Dorthin kommt man ganz bequem mit dem Dolmus - eine Fahrt € 2,-/Person. Dolmushaltestelle ist direkt vor dem Hotel. In Tekirova selbst, sowie in den Geschäften im Hotel sind die Preise extrem hoch. Ausflüge ins Gebirge sind ebenso empfehlenswert, wie eine kurze Wanderung in die benachbarte Bucht.


Service
4.0
Sonnen

An der Rezeption wurden wir mit einwandfreien Deutschkenntnissen empfangen, ebenso outeten sich manche Kellner als ehemalige deutsche, bzw. österreichische Gastarbeiter mit durchwegs guten Deutschkenntnissen. Mit einer Mischung aus englisch/deutsch sind wir sehr gut durchgekommen.
Manchen Kellnern sind wir dann in die verschiedenen Restaurant hinterher gewandert und wurden immer freundlich in Empfang genommen.
Leider ließ die Zimmerreinigung zu wünschen übrig. Auch Trinkgeld konnte die Dame nicht erweichen wenigstens einmal in der Woche den Staubsauger zu schwingen. Eine dicker Flusenknödel, der sich mitten im Zimmer befand, wanderte einfach unter das Zustellbett. Außerdem schaffte sie es immer gerade noch die Handtücher auszuwechseln bevor wir uns für das Abendessen duschen gingen. Toilettpapier mussten wir uns einmal selbst organisieren.
Ein Zimmerwechsel wurd uns nach unserer Beschwerde sofort gewährt, und als der Safe einmal nicht funktionierte, wurde dies innerhalb von 10 Minuten erledigt.
Deshalb, leider nur ein eher gut, trotz der wirklich netten Kellner und sonstigem wirklich bemühten Personal.


Gastronomie
6.0
Sonnen

Da das Angebot am Buffet sehr groß war, haben wir außer dem Gartenfrühstück kein a'la Carte Restaurant ausprobiert. Wir waren aber mit der Qualität und Quantität fast immer zufrieden. Außer, dass wir an einem Tag einen Fingernagel im Obstsalat fanden. So etwas sollte in so einem Hotel einfach nicht passieren.
Da wir immer versuchten vor der "Russian-Hour" essen zu gehen, waren die Tische immer noch sehr sauber und adrett gedeckt. Wenn ein Glas nicht sauber war, wurde es uns anstandslos ausgetauscht. Jeden Tag gab es ein anderes Thema, und außerdem wurde im Freien jeden Tag gegrillt. Wir hielten uns hauptsächlich an die landesspezifischen Leckereien und wurden nie enttäuscht. Auch für Kinder gab es mehr als genug.
Schafften wir es nicht zeitig genug essen zu gehen, war der Gang zum und vom Buffet ein Spießrutenlauf. Drängelde mit turmhoch beladenen Tellern jonglierende Allesfresser, tobende Kinder, Großmütter, die die Kinderwägen mit dem plärrenden Kindern durchs Restaurant spazieren schoben.
Außerdem kamen wir vor lauter Staunen nicht mehr heraus. Dies ist das erste von uns besuchte 5-Sterne Hotel in dem die Leute vom Strand, mit Badeanzug, Flip Flops und kurzer Hose (manche so kurz und weit, dass Mann sein Gemächt nicht am Platz hatte, wenn er breitbeinig beim Essen saß), Burkinis manche noch etwas feucht und sonstigem Badegewande zum Abendessen gingen. Ganze Warmhaltekesseln wurden für einen Teller ausgeräumt (z.B. ca. 40 Stk. Hühnernuggets und ein ganzer Warmhalteschrank Pommes für ein 2Jähriges Kind). Dieses angeschaufelte Essen, manchmal 8 bis 10 Teller für 4 Personen, wurde dann zu 2/3 stehengelassen. Während dieser Zeit änderte sich auch schlagartig die Freundlichkeit der Kellner. Völlig überfordert mit wegputzen und dem Nachkommen der meist sehr barschen Anordnungen der russischen Gäste wurden die Gesichter immer länger. Auch ging dann meistens das Geschirr aus, und man musste einige Zeit warten um wieder einen Teller zu bekommen. Die gesamte Atmosphäre glich die einer Bahnhofshalle wenn mehrere Züge ausgefallen sind. Bei einem übervollen Hotel sind auch knapp 2 bis 2,5 Stunden Zeit für das Essen etwas wenig.


Sport Unterhaltung
4.0
Sonnen

Der Strand wurde von uns nicht genutzt, da es uns einfach zu heiss und zu laut war. Am Relaxpool waren wir den halben Tag meistens allein und auch allein im Wasser.
Die Strandliegen wurden im großen Stil reserviert. Mit Spielzeug, Handtüchern, Sonnenbrillen und Kapperln. Diese Dinge waren auch noch spät Abends auf den Liegen zu finden, ebenso wie am nächsten Tag?!
Die Wasserqualität vom Meer war bis auf zwei Tage einwandfrei. Man konnte auch noch weiter draussen bis auf den Grund sehen. Zwei Tage jedoch war alles trüb und es schwamm vom Klopapier bis dazugehörige Exkremente, Dosen, Papier und Plastik in jeder Form in Richtung Strand.
Die angebotenen Freizeiteinrichtungen wurden von uns nicht genutzt, da sie unverschämt teuer waren. z.B. Bananenboot € 25,0 /Person für 10 Minuten, 6D Kino -€ 15/Person für 6 Minuten. Wenn man mit Tennagern urlaubt, sollte man auf Magic Life zurückgreifen (alles inkl.) oder einen großen Geldbeutel mitnehmen.


Zimmer
5.0
Sonnen

Wir hatten ein Clubzimmer Doppelzimmer mit Zusatzbett ohne Meerblick reserviert. Als wir in der Nacht ankamen kutschierte man uns in die Istanbul street in ein Zimmer mit zwei King Size Betten. Das Zimmer war in einem erbärmlichen Zustand, es stank fürchterlich modring und die Wände waren feucht. Außerdem lagen wir zwei Erwachsene wie Sardinen in dem einen Bett und unser Kind quer in dem anderen. Am nächsten Tag bekamen wir anstandslos ein anderes Zimmer und konnten auch zwischen weiter nach vorne oder hinten bleiben wählen. Da wir mittlerweile den Lärmpegel kennengelernt hatten, entschieden wir uns für weiter hinten und wurden nicht enttäuscht. Unser Zimmer war sehr groß mit großem Doppelbett, mit Balkon in den Wald, sehr ruhig schattig und angenehm. Das Zusatzbett war leider nur zur Hälfte mit Federn versehen, sodaß unsere Tochter gleich beim reinlegen wieder rausgefallen ist. Neben unserem Zimmer war jedoch eine Kammer, in der die Zusatzbetten aufbewahrt wurden. Nachdem wir feststellen mussten, dass die anderen Betten genauso aussahen, bastelten wir uns in Eigenregie aus zwei Betten eines indem wir die Federn aus dem einen in das andere einbauten und damit für unseren Urlaub ein funktionierendes Bett hatten. (Auch nicht wirklich 5-Sterne mässig).
Den Gesamtzustand des Zimmers konnte man als gut bezeichnen, bis auf die fehlende Reinigung, die dann schon einige Auswüchse zeigte. Schnell gespültes Glas verkehrt auf die Kommode gestellt - blieb auch gleich dort picken. Die im Badezimmer aufgestellten Kartons mit diversen Utensilien, schimmelten durch die Feuchtigkeit, die durch Spritzwasser aufgesogen wurde, leicht vor sich hin und die Ecken des Badezimmers werden wahrscheinlich in einem Jahr nicht mehr sichtbar sein.
Gerne nahmen wir den Heißwasserkocher mit dem Nescafe in Anspruch. Denn eine Tasse Kaffe auf dem Balkon in aller Ruhe fern vom Trubel nur Zirkaden, Gockelhahn oder Pfau zu hören, war einfach ein Genuss.
Die begehbare abschliessbare Garderobe ist einfach toll, da man wirklich alles ohne zu verknittern unterbringt und auch der Safe ist groß genug, um Fotoapparat und sämtliche Wertgegenstände aufzunehmen.


Tipps & Empfehlung

Wer Ruhe sucht ist hier nur bedingt gut aufgehoben. In den hinteren Zimmern ist es sicher angenehmer, jedoch sind manche dieser Zimmer, vor allem im Erdgeschoß, in keinem guten Zustand. Außerdem sollte man gut zu Fuss sein.
Weiter vorne ist die Gefahr der Lärmbelästigung gegeben. Z.B. Zimmer über der Jazz Bar, dort wäre ein Mittagsschlaf nicht möglich gewesen, da in der Bar von Mittags weg bis in den Nachmittag hinein Schlagzeug geübt wurde.
Wer Wert auf Etikette legt ist hier auf jeden Fall falsch am Platz. Wir haben unsere halbe Garderobe unbenützt wieder mitgenommen, da wir uns dem Hauptteil der Gäste anpassten und eher leger gekleidet zum Essen gingen.
Uns ist in den 14 Tagen eigentlich nichts abgegangen und wir waren sicher gut und freundlich versorgt. Erwähnenswert ist auch unsere Reiseleitung, Frau Schröder von Tui, die sehr bemüht, freundlich und nett ist. Auf unsere Anmerkung bei ihr wegen des fehlenden Dresscode beim Abendessen wurden wir daraufhin vom Hotel mit einem Geschenkkörbchen verwöhnt und mit einem liebenswürdigen Brief versöhnt.


Hinweis zur Hotelbewertung: 6 Sonnen = sehr gut ... 1 Sonne = sehr schlecht

Zusatzangaben zur Hotelbewertung Hotel Amara Dolce Vita

Was für ein Zimmer wurde bewertet? Doppelzimmer Standard mit Blick zum Garten
Entsprach das Hotel der Katalogbeschreibung? Ja
Ist die Anzahl der Sterne des Hotels berechtigt? Ja
Wie wurde das Preis/Leistungsverhältnis empfunden? angemessen
Mit welchem Veranstalter wurde verreist? TUI

War die Bewertung für Sie hilfreich? Ja Nein

Reiseangebote Hotel Amara Dolce Vita

 
 
 
 
 
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Reiseteilnehmer
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