Pfarrkirche St. Peter (Alter Peter)
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Infos Pfarrkirche St. Peter (Alter Peter)
Als "Alter Peter" wird der Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter in München bezeichnet. Er gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen Münchens und ist der berühmteste Turm der Stadt. Die Kirche befindet sich inmitten der Innenstadt zwischen dem Rindermarkt und dem Marienplatz. Die früheste Erwähnung der späteren Pfarrkirche St.Peter stammt aus dem 8. Jahrhundert und damit gilt die Kirche heute als die älteste Pfarrkirche Münchens. Über die Jahrhunderte hinweg ereilten die Kirche mehrere Schicksalsschläge wie z. B. der große Stadtbrand 1327 oder ein Bombenangriff im 2. Weltkrieg. Die Kirche wurde mit großem Aufwand ständig erneuert und restauriert und dadurch finden sich Werke aus vielen Stilrichtungen wie der Gotik, dem Barock oder dem Rokoko in der Kirche. St. Peter ist neben seiner bewegenden Geschichte für Touristen vor allem wegen der Aussichtsplattform unterhalb der 91 m hohen Turmspitze interessant. Nach den 306 Treppenstufen bietet sich den Besuchern bei schönem Wetter eine herausragende Sicht über München, die bis zu 100 km weit ins Alpenvorland reichen kann. Öffnungszeiten des Turmes In der Sommerzeit: Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.30 Uhr Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen: 10.00 bis 18.30 Uhr Schließung: 19.00 Uhr In der Winterzeit: Montag bis Freitag: 9.00 - 17.30 Uhr Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen: 10.00 - 17.30 Uhr Schließung: 18.00 Uhr Eintrittspreise zur Turmbesteigung Erwachsene: 1,50 € Schüler ab 10 Jahren und Studenten: 1,00 € Kinder ab 6 Jahren: 0,30 € Weitere Informationen gibt es unter www.alterpeter.de
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Älteste Pfarrkirche von München
Die Kirche St. Peter auch als „Alten Peter“ bekannt, befindet sich am Petersplatz 1 in unmittelbarer Nähe vom Marienplatz und Viktualienmarkt und ist die älteste Pfarrkirche von München. Erstmals urkundlich genannt wurde die Peterskirche in einem Dokument von 1225. Das Gotteshaus St. Peter (Petersplatz 1) steht auf dem Petersbergl, diese Anhöhe ist die einzige kleine Erhebung innerhalb der historischen Altstadt von München. In der Münchner Stadthymne wird auch der Alte Peter erwähnt: Solang der alte Peter am Petersbergerl steht, so lang die grüne Isar durchs Münchner Stadterl geht. Solang da drunt am Platzl noch steht das Hofbräuhaus, so lang stirbt die Gemütlichkeit in München niemals aus. Die erste Kirche auf dem Petersbergl wurde um 1181 begonnen und um 1190 geweiht. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche im gotischen Stil neu erbaut und am 17.Mai 1294 feierlich geweiht. Beim großen Münchner Stadtbrand am 13. Februar 1327 wurde die Pfarrkirche St. Peter schwer beschädigt. Die Türme brannten völlig ab, aber das Kirchenschiff konnte überwiegend gerettet werden. Der große Stadtbrand in München erstand laut eines Berichtes im Internet, vermutlich durch flammende Kohlen im Angerkloster am Jakobsplatz. Binnen zwei Tagen vernichtete die Feuersbrunst etwa ein Drittel des damaligen Stadtgebiets, da viele Häuser noch aus Holz bestanden und mit Schindeln gedeckt waren. Bereits ab 1329 begann der Wiederaufbau der Kirche im gotischen Stil, die Weihe des Gotteshauses fand 1368 statt. Die erste Turmuhr wurde um 1380 installiert. Der Name Alten Peter ist der liebenswürdige Kosename für den Turm der Peterskirche. Der 91 Meter hohe Kirchturm des Alten Peter wurde in seiner heutigen Form zwischen 1379 und 1386 als einzelner Mittelturm errichtet. Nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1607 wurde die Turmhaube neu entworfen, die zwischen 1607 und 1621 vollendet wurde. Eine weitere Zerstörung der Peterskirche erfolgte in den Kriegsjahren 1944/45. Besonders stark zerstört wurde das Kirchengebäude bei einem Luftangriff am 25. Februar 1945. Viele der Kunstwerke der Kirche waren kriegsbedingt ausgelagert und konnten somit gerettet werden. Aufgrund der damaligen Initiative der beiden Stadtpfarrern und der Spendenbereitschaft der Münchner Bevölkerung begann man bereits 1946 mit den Arbeiten zum Wiederaufbau der Pfarrkirche. Zu erwähnen ist auch die finanzielle Unterstützung von Katholiken aus den USA. Die feierliche Einweihung der schwer zerstörten Peterskirche (der „Alte Peter“) erfolgte am 27. Juni 1954. Neben der Besichtigung der Kirche kann man auch den Turm besteigen. Die Besteigung des Turmes mit einen 306 Stufen erfordert aber Schwindelfreiheit und gute körperliche Fitness. Vom Turm der Peterskirche hat man eine großartige Rundumsicht auf München, die Altstadt, die Frauenkirche, usw. Bei guter Sicht kann man sogar bis in die Alpen sehen! Ich war zum letzten Mal vor ca. 10 Jahren auf dem „Petersturm“. Acht Glocken hängen im Kirchturm, darunter vier Kirchenglocken aus dem Spätmittelalter und der Barockzeit. Die kleinste und zugleich älteste Glocke des Alten Peter ist die Arme-Sünder-Glocke. Sie stammt aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1327 und wurde bei Hinrichtungen auf dem Marienplatz geläutet. Die Arme-Sünder-Glocke wird nicht mehr geläutet. So läuten heute nur noch die verbleibenden sieben Glocken, darunter die große Jubiläumsglocke von 1958. Einzigartig ist Turm auch wegen seiner acht Uhren. Die Besonderheit dabei ist, dass auf jeder Seite des Turmes jeweils zwei Zifferblätter angebracht sind, eine an der Spitze des Kirchturms, eine weitere nur kurz darunter im oberen Bereich des Turmes. Der Münchner Komiker Karl Valentin, bekannt für seinen grotesken Humor, beantwortete die Frage, warum am Turm so viele Zifferblätter angebracht seien, mit den Worten: „Ja mei, damit acht Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen können." Sehr interessant fand ich auch den Innenraum der Kirche. Ein Highlight war für mich der Hochaltar. Der Altar entstand zwischen 1730 und 1734. Der knapp 300 Jahre alte barocke Hochaltar mit goldener Petrus-Figur zählt zu den bekanntesten kirchlichen Kunstschätzen Münchens. Sehr interessant fand ich auch die herrlichen Seitenaltäre. Der bekannteste Seitenaltar ist der Liborius-Altar. Er enthält das prunkvoll geschmückte, mit Juwelen besetzte Skelett der frühchristlichen Märtyrerin Heiligen Munditia. Die Heilige Munditia ist eine Katakombenheilige und befindet sich seit 1677 im Alten Peter und soll die Patronin der alleinstehenden Frauen, der ledigen Mütter und "gefallen Mädchen" sein. Auch die Reliquie des frühchristlichen Märtyrerknaben Jucundinus wird in einem Seitenaltar aufbewahrt. Jucundinus ist ebenfalls ein sogenannter Katakombenheiliger, dessen sterbliche Überreste im 18. Jahrhundert aus römischen Katakomben nach Bayern gebracht wurden. Erwähnenswert sind die in die Außenmauern von St. Peter (Alter Peter) vorhandenen historischen Grabplatten. Diese stammen vom einstigen Friedhof, der bis ins späte 18. Jahrhundert die Kirche umgab. Die Pfarrkirche hat mir sehr gut gefallen.
Besondere Kirche
Eines der Wahrzeichen von München. Eine Turmbesteigung zu einem geringen Preis ist problemlos möglich.
Die Peterskirche und der Alte Peter
Die Kirche St. Peter ist (zusammen mit der Frauenkirche) die bekannteste Kirche von München. St. Peter befindet sich nur wenige Meter südlich vom Marienplatz am Rindermarkt / Petersplatz (zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt). Der Turm der Peterskirche wird als ALTER PETER bezeichnet. Die Geschichte dieser Kirche reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück, jedoch dürft sie die Nachfolgekirche einer älteren Kirche an diesem Platz gewesen sein). Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert besaß zwei Türme, die nebeneinander standen. 1327 wurde diese Kirche durch ein Feuer weitgehend zerstört (bei diesem Feuer fiel ein Drittel des damaligen Münchens zum Opfer). Die Kirche wurde wieder aufgebaut, die beiden ausgebrannten Türme wurden abgeschrägt und zwischen diesen abgeschrägten Turmresten wurde ein neuer, einzelner Turm hochgezogen. In der Folgezeit wurde St. Peter mehrfach umgebaut und dabei dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch die Peterskirche weitgehend zerstört, eigentlich waren nur noch die Außenmauern vom Hochchor und die ausgebrannten Turmstümpfe vorhanden. Da ein Wiederaufbau der Peterskirche als schwierig bis unmöglich erschien, sollte sie nach dem Krieg abgerissen werden, man sagt, die Bohrlöcher für die Sprengmittel waren bereits in das Mauerwerk getrieben. Nachdem die beiden Stadtpfarrer Stritter und Zist sich für den Erhalt und den Wiederaufbau von St. Peter einsetzten, wurde durch Michael Kardinal Faulhaber die Rettung der Peterskirche erwirkt. Der Wiederaufbau begann bereits 1946, die Rekonstruktion des Innenbereiches konnte jedoch erst im Jahr 2000 abgeschlossen werden. Eine Außen- und auch Innenbesichtigung der Peterskirche ist sehr interessant und sollte lohnenswert sein. Der Turm von St. Peter wird als „Alter Peter“ bezeichnet und ihm wurde auch ein Lied gewidmet. Dieses Lied „Solang der alte Peter ….“ kann man durchaus als die (inoffizielle) Stadthymne von München bezeichnen. Auf den Alten Peter kann man gegen eine geringe Eintrittsgebühr (siehe weiter unten) bis zur Aussichtsplattform auf 56 Meter Höhe über mehr als 300 Stufen hochsteigen und von oben einen tollen Blick über München genießen (bei guter Sicht bzw. bei dem berühmten Münchner Föhn teilweise bis zu den Alpen). Aber man sollte unbedingt bedenken, dass man schon gut zu Fuß ist, nicht unter Atemnot leidet und auch keine Herzprobleme hat, denn ein Aufstieg von 56 Höhenmeter über viele viele Stufen, kann schon anstrengend sein und setzt schon etwas Fitness voraus. TURMEINTRITTSPREIS FÜR DIE TURMBESTEIGUNG: Erwachsene: 5,-- € Ermäßigter Eintritt: 3,-- € Schüler (6 – 18 Jahre): 2,-- € Kinder unter 6 Jahre: kostenlos (Angaben Stand Juli 2022).
Peterskirche, eine der ältesten Kirchen Münchens
Nur wenige Meter vom Marienplatz entfernt befindet sich die Pfarrkirche Sankt Peter (am Petersplatz / Rindermarkt). Der Turm der Kirche ist über München hinaus als der „Alte Peter“ bekannt und zählt zu den Wahrzeichen Münchens. Die Peterskirche ist eine ältesten Kirchen der Stadt. Wenn man in München ist, so sollte man auch einmal zur Peterskirche gehen. Wer mag, kann auch den Kirchenturm, den Alten Peter, gegen ein geringes Entgelt besteigen und von oben den Blick über München genießen.
Beeindruckend und sehenswert
Die Peterskirche ist von außen bereits beeindruckend und der Turm (Besteigung möglich - kein Aufzug, dafür toller Ausblick) ungewöhnlich von der Optik. Eine Besichtigung des Innenbereichs lohnt auch - wer von Richtung Marienplatz in die Kirche kommt - rechts ein Stück entfernt vom Eingang ist eine kleine Kirche in einem Glaskasten mit einem Einwurfschlitz für 5 Cent. Wer diesen kleinen Obulus entrichtet - genau hinschauen, damit man alle Details in der sich öffnenden Kirchentür und im Kirchturm entdeckt.
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Sehenswürdigkeiten
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Sport & Freizeit
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- Tourist-Information Marienplatz München0.1 km
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Restaurants
- Vinzenz Zöttl Bäckerei-Konditorei GmbH & Co. KG Rindermarkt0.0 km
- Opatija am Alten Peter0.0 km
- Ratskeller München0.0 km
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- Restaurant Berni's Nudelbrett0.1 km
Nachtleben
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Shopping
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