Confidence Boost auf Emily’s Spuren
Allein nach Griechenland? Eintauchen in den Emily-Hype
Nach einer unglaublichen Hitzewelle und dem WM-Aus in Deutschland nähern sich die Sommermonate. Falls Du nicht schon die Nase voll hast von der ständigen Hitze, oder es Dich im Gegenteil sogar in die Ferne zieht nach dem etwas ernüchternden Ausscheiden des deutschen Teams, lohnt es sich doch, auf andere Gedanken zu kommen. Und welche Serie, wenn nicht Emily in Paris, schafft es, einen abzulenken und in eine aufregende Welt voller gutem Essen, Romanzen und Drama zu entführen?
In der finalen Staffel bekommt Emily einen Brief von Gabriel, der inzwischen als Koch auf einer Yacht arbeitet und sie nach Griechenland einlädt. Statt lange zu überlegen, setzt sie sich ins Flugzeug. Wie diese Romanze weitergeht, erfahren wir im Dezember, wenn die letzte Staffel erscheint. Falls Du also noch haderst, weil sich bisher niemand für den Sommerurlaub gefunden hat: Vielleicht ist genau das der beste Grund, Dich einfach selbst auf den Weg zu machen. Emily lässt ihr altes Leben hinter sich, fängt in Paris neu an und macht sich nun sogar Richtung Griechenland auf. Das ist natürlich etwas drastisch. Aber vielleicht kann man sich an dem Gedanken ein Beispiel nehmen und sich einen kleinen Ruck geben. Und siehe da, es wartet eine einzigartige Welt, die es zu entdecken gilt. Bevor es los geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Verkehrsregeln in Griechenland, vor allem wenn Du die Strecke mit dem Mietwagen fahren möchtest.
Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen
Der Emily-Effekt: Warum es sich lohnt nicht nur nach Mykonos zu reisen
Dass so eine Serie ganze Orte verändert, ist übrigens kein Zufall. Schon seit der ersten Staffel pilgern Fans zu Emilys Pariser Lieblingsplätzen und in Rom war es zuletzt genauso. Set-Jetting wird dieser Trend genannt: Man reist dorthin, wo die Lieblingsserie spielt. Mykonos wird als Nächstes drankommen, nur ist die kleine Insel im Hochsommer ohnehin schon ziemlich voll. Ein guter Grund, sie nicht zum einzigen Ziel zu machen, sondern vielleicht eher als einen Teil der Reise, um die Serienmagie auf sich wirken zu lassen, ohne sich dabei durch die Massen kämpfen zu müssen. Abgesehen davon ist die Insel ja relativ überschaubar, sodass es sich für einen etwas längeren Trip ohnehin lohnt, die umliegende Gegend zu erkunden.
Anreise und Mietwagen
Ein guter Ausgangspunkt für Deinen Roadtrip ist die Stadt Athen. Die Hauptstadt ist gut angebunden und punktet mit einer Vielzahl an Mietwagenstationen. Dorthin kommst Du gut mit dem Flugzeug, und für die Stadt selbst brauchst Du kein Auto. Den Mietwagen kannst Du Dir nehmen, wenn es Richtung Peloponnes losgeht. Von dort reihst Du Deine Stopps ganz nach Lust aneinander: Nafplio, Epidaurus, Mykene, Monemvasia, Kalamata, die Mani.
Für Deinen letzten Mykonos-Stopp brauchst Du aufgrund der überschaubaren Größe nicht unbedingt ein Auto. Stattdessen kannst Du den Wagen in Athen zurückgeben und mit der Fähre weiterreisen, zum Beispiel ab Piräus, wenn Du in der Stadt bist, oder ab Rafina, wenn Du näher am Flughafen startest. Falls Du den Mietwagen auch auf der Insel nutzen möchtest, lohnt es sich, vorab beim Vermieter anzufragen, ob Fährenüberfahrten gestattet sind.
Athen: Dein Einstieg in den Solo-Trip
Athen ist der perfekte Einstieg, wenn Du zum ersten Mal allein in Griechenland unterwegs bist. Die Stadt ist lebendig und voller Ecken, die Du wunderbar auf eigene Faust erkunden kannst. Zum Beispiel kannst Du mit einem Spaziergang durch Plaka und das Stadtviertel Anafiotika starten, das Dich direkt in das typische Griechenland eintauchen lässt, das man aus Mamma Mia! kennt: weiße Häuser, hin und wieder schöne Farbtupfer durch Blumen an den Wänden, und eine vielfältige Küche.
Für den Abend sind Viertel wie Psyri, Monastiraki oder Koukaki schön. Und falls Dir das erste Abendessen allein noch ungewohnt vorkommt, lohnt es sich immer, ein Buch dabei zu haben. Da man ja im Alltag oft nicht zum Lesen kommt, sind das direkt zwei Fliegen mit einer Klappe. Ein Buch für die Seele und nebenbei das Treiben beobachten. Und falls Du Dir über die Gedanken anderer Leute Sorgen machst, in einer so großen Stadt wie Athen fällt man sowieso kaum auf.
Nafplio: Der erste Stopp
Mit dem Mietwagen geht es weiter Richtung Peloponnes. Ein idealer erster Stopp ist Nafplio. Die kleine Hafenstadt ist überschaubar, hübsch und lebendig, perfekt als nächster Stopp. Was man hier unternehmen kann? Neben einem Bummel durch die Altstadt lohnt es sich, am Hafen entlang zu spazieren oder Dich zur Festung Palamidi aufzumachen. Hier soll Dir nichts vorgemacht sein: Der Aufstieg hat es in sich. Aber dafür liegt Dir oben die ganze Bucht zu Füßen. Ganz in der Nähe wartet außerdem die Antike. In Epidaurus steht das berühmteste Theater des Landes, dessen Akustik bis heute beeindruckt. Es lohnt sich definitiv, dorthin einen Ausflug zu planen.
Ideen rund um Nafplio: Altstadt von Nafplio, Festung Palamidi, Hafenpromenade, Theater von Epidaurus, Mykene, Übernachtung nahe der Altstadt.
Weiter geht’s nach Monemvasia
Die mittelalterliche Stadt Monemvasia liegt auf einem Felsen im Meer und ist nur über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden. Von außen sieht der Fels fast unbewohnt aus, denn die Stadt versteckt sich auf der Rückseite. Erst wenn Du durch das Tor trittst, öffnet sich eine ganze Welt aus engen Gassen, alten Mauern und Meerblicken. Falls Du etwas Puffer hast, lohnt es sich definitiv, hier eine Übernachtung einzubauen, wenn es in Deine Route passt. Tagsüber kann es voller sein, aber gerade gegen Abend und am Morgen kannst Du die Gassen in Ruhe erkunden.
Die Stadt selbst ist eine autofreie Zone. Du kannst Dein Auto aber am Straßenrand vor dem Stadttor oder etwas weiter vorne auf dem Parkplatz hinter dem Monemvasia-Damm abstellen. Die Parkplätze sind begrenzt und vor allem in der Hochsaison schnell belegt. Daher zahlt es sich aus, möglichst früh anzukommen. Hier lohnt es sich, den Koffer im Mietwagen zu lassen und nur eine Tasche mit Deinen wichtigsten Sachen mitzunehmen. Denn einen Koffer übers Kopfsteinpflaster zu ziehen, bereitet wenig Freude.
Ideen rund um Monemvasia: Altstadt von Monemvasia, Spaziergang durch die Gassen, Abendessen mit Meerblick
Kalamata-Oliven und Bergkulisse im Rücken
Hinter Monemvasia wird die Strecke besonders schön. Richtung Kalamata und auf die Mani-Halbinsel kommt das echte Roadtrip-Gefühl auf: Küstenstraßen, kleine Orte und eine wunderschöne Bergkulisse im Rücken begleiten Dich auf Deiner Reise.
In Kalamata selbst erwartet Dich eine besonders schöne Uferpromenade, eine tolle Café- und Abendszene und natürlich die berühmten Kalamata-Oliven, die hier ihre Heimat haben. Wenn Du es lieber kleiner und ruhiger magst, ist die Mani eine schöne Wahl. Kardamyli ist eines der schönsten Dörfer der Region: Steinhäuser, eine kleine Altstadt und direkt das Meer vor der Tür.
Ideen rund um Kalamata: Kalamata als Basis, Kalamata-Oliven probieren, Mani-Halbinsel, Kardamyli, Stoupa, Areopoli
Mykonos: Dein Roadtrip-Finale
Für Deinen letzten Stopp geht es auf die weiße Trauminsel Mykonos. Falls Du Dich dazu entscheidest, den Mietwagen auf dem Festland zu lassen, lohnt es sich, ihn wieder in Athen abzugeben und von dort die Fähre zu nehmen. So eine Fährfahrt kann ja schon an sich ein kleines Erlebnis sein. Und endlich beginnt der Teil der Reise, der uns für diesen Roadtrip motiviert hat.
Auf Mykonos angekommen, lohnt es sich definitiv, die Inselhauptstadt Chora zu erkunden. Hier erwarten Dich die unvergesslichen Kulissen, die Mykonos so bekannt machen. Und klar, es werden vermutlich einige TouristInnen vor Ort sein, aber die berühmte griechische Insel sollte man einmal im Leben auf jeden Fall gesehen haben. Und endlich geht es auch an die Drehorte, die zugleich zu den bekanntesten Spots der Insel gehören: die Kato-Mili Windmühlen, Klein-Venedig mit seinen Häusern direkt am Wasser und die weiße Kapelle Panagia Paraportiani. Auch die Gassen Agias Paraskevis und Mitropoleos standen auf dem Drehplan. Daraus kannst Du Dir perfekt eine kleine Runde bauen: durch Chora, zur Kapelle, weiter nach Klein-Venedig und zum Sonnenuntergang hinauf zu den Windmühlen.
Wenn Du Lust auf ein paar letzte Strandtage hast, eignen sich die Strände Ornos, Platis Gialos und Agios Stefanos besonders gut. Sie sind außerdem gut mit dem Bus erreichbar. Wenn Dir nach Gesellschaft zumute ist, ist ein Bootsausflug zur antiken Insel Delos ideal: Als geführte Tour kommst Du dort ganz leicht mit anderen Reisenden ins Gespräch. So kannst Du ganz einfach selbst entscheiden, wann Dir nach Gesellschaft ist und wann nicht.
Ideen rund um Mykonos: Chora zu Fuß, Kato-Mili-Windmühlen zum Sonnenuntergang, Klein-Venedig, Panagia Paraportiani, geführte Bootstour nach Delos.
So bleibt Dein Solo-Roadtrip entspannt und bezahlbar
Hier noch ein paar Tipps am Rande, die Deinen Roadtrip hoffentlich noch schöner machen. Was die Reisezeit anbelangt, sind die Monate Mai, Juni, September oder Oktober besonders zu empfehlen. Dann ist es nicht zu heiß, die Orte sind etwas leerer und gerade Mykonos ist deutlich günstiger als im Hochsommer. Auf dem Festland findest Du leicht schöne kleine Unterkünfte, auf der Insel ist eine gute Lage nahe der Chora oft mehr wert als ein Pool.
Wenn Dir unterwegs nach Kontakt ist, buch eine Food-Tour in Athen, einen Kochkurs oder eben die Delos-Tour. Wer noch mehr Anschluss sucht, kann sich auch ein Hostel oder Mehrbettzimmer buchen. So lernst Du fast nebenbei neue Leute kennen. Und schwups ist das WM-Aus schon fast vergessen und Du kehrst mit voller Vorfreude auf die neue Staffel Emily in Paris zurück nach Hause.
Dein Urlaub mit dem Mietwagen


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