• caribiangirl
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    geschrieben 1266697475000

    es gibt ja auch verschiedene methoden zu betteln. die einen sitzen nur stumm auf dem asphalt und haben ein behältnis vor sich stehen, die anderen musizieren oder verkaufen was  und wieder andere gehen direkt auf einen zu und fragen nach etwas kleingeld. das nennt man zwar eher schnorren, is aber ja im prinzip auch betteln.

    letztere können dann auch mal ausfällig werden. vor solchen schnorrern hab ich persönlich am meisten respekt, weil man bei denen oft nicht weiß, wie sie reagieren, wenn man den kopf schüttelt und weitergeht.

    Holzmichel, ich würd mich da auch tierisch aufregen, wenn mir einer auf die autoscheibe spuckt. das ist einfach respektlos. diese leute müssen einfach auch akzeptieren, wenn man ihre dienstleistung nicht in anspruch nehmen will.

     

     

    ja, das aufdringliche einen fast in die läden zu ziehen, kann ich im urlaub auch nicht ab. da wurden wir auch schon böse beschimpft, weil wir nicht rein wollten.

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Domino27
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    geschrieben 1266700549000

    ich hab früher immer versucht mit einem klaren und freundlichen nein, verkaufs- und bettelaktionen abzuwimmeln.

    als wir vor 11 jahren in indien waren musste ich allerdings lernen, dass viele ein nein nicht akzeptieren und unendlich weitermachen.

    wir haben uns dann angewöhnt einfach weiterzulaufen, ohne eine reaktion auf die angebote oder bitten. da hat man dann am schnellsten seine ruhe. ich persönlich finde das zwar nicht schön, aber wenn es nicht anders geht.....

    Paradies ist wenn einer aufpasst, dass kein Depp reinkommt.
  • Ines68
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    geschrieben 1266705280000

    So mache ich das mittlerweile auch, einfach nicht reagieren. Wenn man schon alleine mit einem Nein antwortet, dann geht die Diskutiererei letzten Endes los, darauf hab ich keine Lust. Ich gebe gerne auch mal was, aber es geht nicht immer. Wenn ich gute Musik höre, dann gebe ich z. B. gerne was.

    02.08.-14.08.2012 Schottland - Isle of Mull, Killin,North Berwick, Edinburgh 14.08. - 17.08.12 Stockholm 23.09. - 30.09.12 Elsass : ) Hinzugekommen sind die Shetlandinseln, Wyk auf Föhr und jetzt gehts nach Sansibar
  • carofeli
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    geschrieben 1266749928000

    Direkt mit Bettlern haben wir weder im Alltagsleben noch im Urlaub Erfahrungen gemacht.

    Dass aber speziell einige Händler unangenehm werden können, ist wohl jedem im Urlaubsland schonmal untergekommen. Wenn es mit einem freundlichen NEIN nicht ging, dann half meist ein energisches und deutliches NEIN.

    Wer reisen will, muss Liebe zu Land und Leute mitbringen, keine Voreingenommenheit.
  • Barpi
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    geschrieben 1266751161000

    Sehr lästig empfand ich die bettelnden Gitano-Frauen rund um dier Mesquita in Cordoba.

    Bei einem Nein fangen sie erst recht zu jammern  an und man wird sie nicht mehr los. Also am besten nicht beachten und weitergehen.

  • flossenkrebs
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    geschrieben 1266760138000

    Im Urlaub ignoriere ich einfach die Strassenhändler / Verkäufer was auch immer. Manchmal kann man aus dem Wege gehen. Bei nichtreagieren versuchen sie dahinterzukommen welche Sprache ich spreche. Kopfschütteln ( von links nach rechts ) ist international. Nachdem das nicht rauszubekommen ist hab ich fast immer meine Ruhe - der nächste Tourist ist in der Nähe.

     

    In Äpypten wurden Seidentücher den Touristen um den Hals gelegt. Um die nicht bezahlen zu müssen mußte man es auf den Boden "werfen", nur dann nahm der Händler seine Ware wieder an sich.

    In Indien habe ich für einen kleinen niedlichen Jungen Milchpulver gekauft. Das werde ich nicht mehr tun. War aber eine Lektion für mich.

     

    Autoscheiben-Reinigern kann man nicht entgehen.

    "Motz" oder "Strassenfeger" ( beides Obdachlosenzeitungen ) kaufe ich nur bei den lieb an der Ecke stehenden. Bettelnde Kinder gehören in die Schule oder auf den Spielplatz. Und schöne Musik ( Gitarre und Lied ) über mindestens 2 Stationen wird honoriert - von gut bis sehr gut.

     

  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1266781056000

    wie ich damit umgehe?

    Ich sage freundlich aber bestimmt nein u. gehe dabei einfach weiter.

  • Ines68
    Dabei seit: 1206230400000
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    geschrieben 1266781272000

    @flossenkrebs

    Besser kann man das nicht ausdrücken. Das mit den Seidentüchern hab ich zwar in Ägypten nicht erlebt, allerdings mit Postkarten, ich hab sie nachher fallen lassen müssen, was einem ja wirklich unangenehm ist, aber es geht halt nicht anders. Damit wird auch gespielt.

     

    In Marokko hab ich mal erlebt wie alte Frauen kamen u. wenn man Geld gegeben hatte einer, dann standen plötzlich zig alte Frauen um einen herum. Ich war da ganz skrupellos muss ich ehrlicherweise zugeben, ich hab dann einfach weggeschaut, man kann nicht einer ganzen Horde alter Frauen Geld geben, die tauchten aus dem Nichts auf.

     

    Es gibt wirklich gute Straßenmusik, an den Hackeschen Höfen in Berlin z.B., da war ein Gitarren-Spieler total klasse, hab nie wieder solch schöne Gitarrenmusik auf der Straße gehört, da hab ich gerne Geld gegeben, leider hatte ich vergessen zu fragen, ob er eine CD hatte, da ärgere ich mich heute noch.

     

    U. oft genug ärgert das einen auch mit dem Schnorren. U. wie Du sagtest u. ich schon schrieb, Kinder gehören in die Schule, man tut niemandem einen Gefallen, ihnen Geld zu geben, weil sie so niedlich sind oder einem leid tun.

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  • Barpi
    Dabei seit: 1223424000000
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    geschrieben 1266781669000

    @ ines68

    Gute Strassenmusikanten zähle ich nicht zu den Bettlern ;)

    1. gehen sie die Passanten nicht persönlich an und

    2. bringen sie Leistung

  • Ines68
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    geschrieben 1266782742000

    @Barpi

    Ja, da hast Du recht, sorry, zumindest nicht bei den guten Straßenmusikanten.

     

    Aber es gibt auch die Zigeuner, die Musik in der Bahn spielen u. das so übermäßig laut, z.B. wenn man telefoniert, dann kommen sie richtig dicht an einen ran, das ist aufdringlich u. die Musik ist meist überhaupt nicht gut, das zählt schon als Bettelei für mich.

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