• vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1457460037000

    Wenn ich veitl richtig verstanden habe, liegt ihm kein schriftliches Angebot zur Verfechtung seiner Ansprüche vor, er beruft sich ausschließlich auf die Dame im Reisebüro.

    Gegen wen also möchte veitl Schadenersatzforderungen geltend machen?

    Falls - so wie von mir verstanden - die Falschinformation vom Reisebüro kam, hätte man sich die abweichenden Angaben schriftlich bestätigen lassen müssen. Das Versäumnis wird u.U. zu einem Bestreiten der Aussagen führen und damit die Reiseunterlagen bzw. die Ausschreibung als Rechtsgrundlage dienen müssen.

    Insofern ist auch der Rat zum "Säbelrasseln" ein eher überflüssiger, weil man anstatt mit Säbeln bestenfalls mit Wünschelruten rasseln kann.

    Mein vorläufiges Fazit: Erhält man mündliche Zusicherungen über einen von der Ausschreibung abweichenden objektiv besseren Leistungsrahmen, sollte man immer eine schriftliche Ausfertigung verlangen. Im Falle eines Falles kann dann tatsächlich das Reisebüro für die Mehrkosten in Anspruch genommen werden, die man selbstverständlich belegen muss.

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • ericmu
    Dabei seit: 1186012800000
    Beiträge: 1326
    geschrieben 1457525920000

    Einfache Rechtlage.

    Jeder Vertrag kommt durch Antrag und Annahme zustande; hier, ein Kunde bucht

    eine Reise X, dies ist der Antrag, der RVeranstalter nimmt diesen mit Versendung

    der Reiseunterlagen an, dies ist für beide Parteien gültig und bindend.

    Nebenabreden sind ( schriftlich ) zu beweisen.

    Nun ist der Kunde vor Ort bzw. im Hotel, erhält nicht die zugesagten Leistungen, HP statt AI, Getränke müssen extra bezahlt werden wie bei HP üblich.

    Entscheidend ist was in den Reiseunterlagen steht !

    Vor Ort ist ein Abweichung nicht einfach zu verhandeln.

    Sollte tatsächlich AI drin stehen, hätte der Kunde theroretisch die

    Möglichgkeit, Wandlung-

    Rückgängigmachung des Vertrages, ist praktisch kaum möglich wenn man vor Ort ist

    und die Reise schon bezahlt ist oder eine Preisminderung.

    Es gibt einen rechtlichen Unterschied zwischen Reisevermittler und Reiseveranstalter !

    Ein Abendessen in einem normalen Restaurant kostet ca. 25 € in einem guten 50 €,

    hier wird im günstigsten Fall der Tag ( 3) mit 33 €, Übernachtung, Frühstück und

    Abendessen und Extraleistungen, wie Bad u.a, angeboten,

    bei so einem Angebot werde ich hellhörig und rechne mit Abstrichen.

  • Malini
    Dabei seit: 1215043200000
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    Verwarnt
    geschrieben 1457527407000

    Herrlich, dank ericmu mal wieder die Grundlagen zum Thema "Der Kaufvertrag" lesen zu dürfen...  :laughing:

    Aber leider ein bisschen überflüssig, denn der TO berichtete bereits auf S. 3 dieses Threads:

    veitl:

    Und ja. Es war in den Unterlagen auf Seite 3,4,5 zu lesen aber wir haben leider der denke im Reisebüro geglaubt was sie gesagt hat.

    Hilft also zukünftig nur, dass entsprechende Reisebüro zu meiden und selbst zu lesen, was im angeblichen AI tatsächlich enthalten ist.

    Für @veitl hoffe ich, dass er trotzdem schöne Tage in der Rhön verbringt! :D

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs)
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