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Lukas(19-25)Deutschland
1 Bewertungen
Vor 9 Jahren • Verreist als Paar im März 2017
Die kleinen Dinge, die überall fehlen...
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Das schöne Hotel im Herzen von Seefeld besteht aus einem alten und einem neuen Trakt. Neben einem Speisesaal bietet das Hotel auch eine Bar. Tiefgaragenplätze können gemietet werden. Das Hotel hat einen Wellnessbereich mit einem Pool (lauwarm), einen Spabereich und einen Fitnessraum.


Zimmer
  • Eher gut
  • Dies war bereits unser zweiter Aufenhalt, wir haben über mydays ein Komplettpaket im Zimmer "Love Paradise" gebucht. Beim ersten Aufenthalt bekamen wir ein Love Paradise Zimmer im 3. Stock, welches uns sehr gut gefallen hat und welches enorm groß war, während bei diesem Aufenthalt das Zimmer im 2. Stock gelegen war, von der Ausstattung jedoch fast gleich (Kaffeemaschine, zweiter Fernseher (da Schlafzimmer im 1. Fall abgetrennt), zweites Nachtkästle und Couch fehlten). Die Love-Paradise-Zimmer sind mit Badewanne und Dusche, getrenntem WC und einem Doppelbett ausgestattet, ebenso mit einem Fernseher, Minibar, Schreibtisch, Stuhl und Liege. Außerdem verfügen diese über einen Balkon. Leider hatten wir das gleiche Problem mit der Dusch- bzw. Badewannenarmatur, welche offensichtlich sehr fehleranfällig ist und für die gewerbliche Nutzung nicht geeignet, denn: 1. Das Umschalten zwischen den Brausen funktioniert nicht richtig, manchmal auch gar nicht. 2. Bei hohem Wasserdruck kommt Wasser aus dem Wanneneinlauf und aus der Handbrause, welche alles vollspritzt, außer man legt diese in die Wanne. Bei der Dusche kommt auch aus beiden (Kopf- und Handbrause) Wasser. 3. Wenn man die Temperatur hoch einstellt, kann man sich verbrühen. Wegen der Legionellengefahr ist es logisch, dass die Temperatur in den Leitungen hoch gehalten werden muss. Eine professionelle Armatur kann jedoch so eingestellt werden, dass diese durch zwangsweisen auf Armaturenebene eine gewisse Höchsttemperatur erreicht. Dieses Problem habe ich schon bei unserem Aufenthalt 2016 reklamiert, geschehen ist leider nichts. Diese Armaturen sind übrigens auch beim Pool montiert. Ein Lampenspot im Eingangsbereich und einer im Schlafbereich waren defekt. Es lagen Orangen im Zimmer, eine nette Geste, doch zum schneiden stand nur ein stumpfes Buttermesser zur Verfügung, weshalb wir auf den Genuss verzichteten. Der Boden hat eine schöne dunkle Holzoptik und auch die Farben des Zimmers sind gut aufeinander abgestimmt. Die Spots im Bad hingen teilweise ein paar Zentimeter aus der Decke heraus, ebenso war ein Wasserfleck über der Badewanne. Wir achten weniger auf optische Mängel, aber die Technik sollte in einem Zimmer dieser Preisklasse reibungslos funktionieren. Das Zimmer ist jedoch sehr sauber, was man von dem abschließbaren Schränken in der Damenumkleide nicht behaupten kann.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Empfang im Restaurant: 3 Minuten lang hat es gedauert, bis ein Kellner kam um uns den Platz zuzuweisen und wer der Oberkellner war, von dem die Rezeptionistin sprach, haben wir bis heute nicht herausgefunden. Zuerst ein großes Lob an die Küche: Das Essen war hervorragend mit nur winzigen Verbesserungsmöglichkeiten und auch ausreichend, mein Menü bestand aus: Salatbuffet, Consommé (hier war die Reiseinlage etwas hart), Saltimbocca mit Risotto, Panna Cotta (etwas zu fest) und anschließender Käseauswahl vom Buffet. Meine Begleiterin hatte Tomatensuppe, Lachstatar, Fisch und ein Mascarpone-Dessert. Das Essen war gut gewürzt, vor Allem wurde nicht zu viel Salz verwendet. Ebenso spielte an diesem Abend ein fähiger Pianist, der z.B. die Filmmusik von Schindlers Liste derart variierte, dass die Traurigkeit der Musik unterging und aus diesem Stück ein unterhaltendes Lied wurde. Da wir selbst musizieren, hat uns die Musik sehr gut gefallen. Der Brotkorb wurde leider bei uns vergessen, sodass wir die Butter auf dem Tisch nicht anrührten. Doch das ist nicht der Grund für die schlechte Bewertung, vor allem die Atmosphäre war sehr unpassend. Die EssenSTARTzeit war laut Rezeption von 18.30-20.00 Uhr möglich, sodass man gerne bis 22:00 Uhr im Restaurant verbringen könnte. (Dieses Problem bestand auch bei unserem letzten Aufenthalt.) Leider jedoch begannen die Kellner um 20:25 das Salatbuffet zu räumen, die Tische abzudecken und auch neu einzudecken. Hierbei entsteht nicht nur eine gefühlte "Rauswerfstimmung", sondern auch die Geräusche (das Klimpern von Gläsern, welche in Regale geräumt und auf die Tische neu verteilt werden, das Besteck welches sortiert wird) haben es unmöglich gemacht, sich auf die Livemusik oder seine Tischgespräche zu konzentrieren. Außerdem wurden die Kerzen gelöscht, sobald ein Tisch verlassen wurde. Als das Paar neben uns den Tisch verließ, zog der intensive Qualm der noch rauchenden Kerze zu uns an den Tisch, sodass man vom bestellten Glas Wein erst einmal nichts mehr riechen konnte. Apropos bestelltes Glas Wein: In dem Glas meiner Freundin war ein kleiner Sprung, den man im Kerzenschein nur schwer erkennen konnte, weshalb sie sich die Lippe anriß. Als wir unsere Rechnung bestellen wollten war weit und breit kein Kellner. Kurze Zeit später kam unser Kellner aus der Küche mit Putzmittel bewaffnet und putzte die Fläche um das Salatbuffet herum, so etwas haben wir in noch keinem Hotel gesehen. Während eines eleganten Abendessens sollte doch der Gast im Vordergrund stehen, nicht die Arbeit, die auch in dessen Abwesenheit erledigt werden kann. Das Frühstücksbuffet bot genügend Auswahl, es war von allem stehts genug vorrätig. Lediglich wurden wir erst nach einer Tasse Kaffee gefragt, als wir mit dem Frühstücken schon fast fertig waren. Einen "guten Morgen" hat uns keiner gewünscht.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Der gute Service 2016, bei unserem ersten Aufenthalt, war mit ausschlaggebend, weshalb wir nochmals dieses Hotel buchten. Damals schrieben wir zwar kein Bewertung, doch empfahlen das Hotel im Bekanntenkreis sehr gerne weiter, was wir nun nicht mehr machen. Doch abgesehen von der Unfreundlichkeit, die fast das ganze Personal offen zeigte, ging auch einiges schief. Die meisten Mitarbeiter warten wohl darauf, bis der Gast diese grüßt und einige antworten auch dann gar nicht, irgendwie kriselt es wohl im Team, vielleicht hat das auch mit dem Personalwechsel zu tun, denn uns kamen nur sehr wenige Gesichter bekannt vor (was vor Allem das Gastronomie- und Empfangspersonal betrifft). Doch fangen wir an von vorne: Wir haben vorab zu unserem Angebot dazu einen Tiefgaragenplatz reserviert und den angebotenen Online-Check-In durchgeführt. Während ich im Auto am Hotel wartete (die Zufahrtsstraße zur Tiefgarage liegt in der Fußgängerzone und man muss jederzeit bereit sein, wegzufahren, falls ein anderes Auto kommt), ging meine bessere Hälfte an die Rezeption. Dort erhielt sie zwei Zimmerkarten, am Empfang wusste jedoch niemand etwas von unserem reservierten Platz. Also wurde die Zimmerkarte mit der Tiefgaragenfunktion aktiviert und sie wurde darauf hingewiesen, dass wir unbedingt danach zum Check-In kommen sollen. Meine Freundin eilte also zum Auto zurück und gab mir eine Karte. Leider funktionierte diese nicht, weshalb ich die verstecke Klingel an der Einfahrt betätigte. Die Rezeptionistin kam daraufhin heraus und öffnete mit ihrer Karte das Tor. Später stellte sich heraus, dass sie das falsche Datum auf unserer Karte gespeichert hatte. Als wir ausgeladen hatten und mit unserem Gepäck an der Lobby standen, erhielten wir den Hinweis: Es sind ja alle Daten von uns da und ein Check-In ist nicht nötig. Das wir schon einmal Gäste waren, blieb wohl unentdeckt, sodass wir gerne nochmals uns alles zeigen lassen wollten. Die Dame an der Rezeption schien gestresst, händigte und kurz das Wahlmenü für den Abend aus, was wir gleich ausfüllten und bot uns an, das Hotel zu zeigen und sagte uns, wir können später einen Welcome-Prosecco genießen (in unserem Angebot inklusive, keine Extraleistung des Hotels!). Ebenso fragte sie, ob wir beim Gepäck Hilfe brauchten, was wir verneinten. Wir bekamen jedoch kein Angebot, unser Gepäck abzulegen, weshalb wir dieses bei der "Hotelführung" mitnahmen. Diese bestand jedoch nur aus einem Gang 5 Meter auf die eine Rezeption: "Hier ist die Bar" - und dann aus einem weiteren Marsch zum Aufzug: "Hier können Sie in den 3. Stock fahren und da hängt unser Programm, wenn Sie fragen haben kommen Sie gerne auf uns zu, da hinten ist übrigens Ihr Speisesaal, melden Sie sich einfach beim Oberkellner an" - der Aufzug fuhr gerade in den 3/4. Stock - "Och, jetzt fährt wohl jemand ganz hoch" - und dann war die Dame verschwunden, bevor unser Aufzug da war. Wir brachten unser Gepäck also hoch und gingen in das Zimmer. Rückblick 2016: Wir kamen an, wurden gebeten Platz zu nehmen, bekamen einen Prosecco, während mit dem Gepäckwagen unser Gepäck hochgebracht wurde. Anschließend bekamen wir eine längere Führung und wurden gefragt, ob wir noch Informationen für Ausflüge etc. benötigen würden. Als wir unser Gepäck verräumt hatten, wollten wir aufgrund des schönen Wetters durch Seefeld schlendern und auf dem Vorbeiweg mit der Rezeption noch den Termin unseres inklusiven Ölbades abstimmen (2016 wurde uns ein Termin eingetragen und wir erfuhren nur durch Zufall davon, weil wir auch nachfragten). Auch fragten wir nach, ob wir den Prosecco vor dem Essen trinken könnten, was uns zugesagt wurde. Zurück von unserem Ausflug machten wir uns bereit für unser Ölbad und wurden von einer Dame zur Private-Spa Wanne geführt. Wir sind vorsichtige Menschen, rechnen jedoch nicht damit, dass dass Wasser in einem von Profis eingelassenen Bad derart heiß sein kann, dass man vor Schmerz aufschreien muss. Von unseren 25 Minuten Ölbad verbrachten wir 3-4 Minuten damit, kaltes Wasser aufzufüllen und umzurühren. Umgerechnet auf den Preis sind dies über 5€. Wir genossen das Bad und gingen zur Beauty-Rezeption, bei der uns die Dame fragte, wie unser Bad gewesen sei. Meine Freundin sagte, die Ölmischung war schön, aber das Wasser sei viel zu heiß gewesen. Eine jüngere Kollegin, die gerade dahinter saß sagte: "Ich habe es eingelassen, es tut mir Lei..." (was wir einfach akzeptiert hätten und die Sache wäre gegessen gewesen). Dann jedoch fiel ihr die ältere Kollegin ins Wort: "Aber ich habe Ihnen doch gesagt, dass Sie es kälter machen können." - Was wir sehr unverschämt fanden und wir durch unprofessionelles Verhalten als Gäste in eine Rechtfertigungssituation gerieten. Wir ließen dies unkommentiert stehen, denn auf Streitereien nach einem Entspannungsbad hatten wir keine Lust. Zum einen war dies eine Falschaussage, denn wir wurden nicht darauf hingewiesen, zum Anderen sind wir zivilisiert genug, dass wir wissen, was ein Kaltwasseranschluss ist. Als wir gehen wollten, wurden wir zurückbeordert, wir müssten noch unterschreiben. Dort stand eine Rechnung von 44€, dabei war das 25-Minuten Ölbad bei uns im Angebot mit enthalten. Wir taten dies kund und die Dame erwiderte, sie wüsste davon nichts und wir MÜSSEN unterschreiben und dies dann mit der Rezeption klären. Schade, dass es offensichtlich keine Telefonverbindung vom Beauty-Bereich zur Rezeption gibt, denn dann hätte die Dame genau so gut selbst nachfragen können. Nach dem Bad und dem Umziehen der Kleidung klärten wir an der Rezeption das Problem, wobei wir gefragt wurden, ob wir den Gutschein schon abgegeben haben (was wir bei der gleichen Person getan haben) und fragten aufgrund der knappen Zeit (19.15 Uhr) ob wir den Begrüßungsdrink auch im Restaurant einnehmen könnten, was uns zugesichert wurde. Wir bekamen die "Gutscheine": Unterschiedlich groß, unprofessionell laminiert, schief ausgeschnitten (hier spart man an der falschen Stelle) mit der Aufschrift "GUTSCHEIN 1 Glas Sekt In Dark Temptation Bar". Es steht also weder etwas von Restaurant darauf, noch ist das korrekt, denn hier fehlt der Artikel (in DER Dark Temptation Bar). Unprofessionalität hin oder her, wir gingen ins Restaurant und bestellten den Sekt. Der Kellner sagte uns: "Hier im Restaurant kann man den Sekt nicht trinken". Wir wiesen auf unsere Zusage hin und bekamen wieder den Hinweis, dass dies hier nicht möglich sei. Durch eine falsche Zusicherung entstand also eine für uns peinliche Situation im Restaurant. Das ist das eine, das andere ist, dass im Restaurant nicht ein Schritt auf uns zugegangen wurde. Nach dem Abendessen (siehe Punkt "Gastronomie") gingen wir also in die Bar und wurden kurz vor dem Eingang von einer Dame des Personals begrüßt. Wir waren die einzigen Personen in der Bar und wollten nun endlich unseren Prosecco trinken. Drei Minuten lang kam keiner. Dann kam die Dame, jedoch nicht zu uns in die Bar, sondern setzte sich an einen anderen Tisch und rechnete irgendetwas aus. Nach weiteren 6 Minuten Wartezeit verließen wir die Bar, anscheinend unbemerkt. Wir gingen woanders und auf eigene Kosten etwas trinken. Die Gutscheine können gerne in der Nähe von Augsburg abgeholt werden, denn der Aufwand, an zwei Gläser Prosecco zu kommen, war uns dann doch zu hoch. Bei Abreise bekamen wir eine Rechnung über 237,60€ vorgesetzt. Mit enthalten: Der Zimmerpreis, der schon vorab im Angebot enthalten war und das Ölbad in Höhe von 44€, erstellt wurde die Rechnung vom gleichen Mitarbeiter, der auch schon den Gutschein angenommen hatte und mit dem wir das Ölbad besprochen hatten. Erneut wurden wir gefragt, ob wir den Gutschein schon abgegeben hätten. Schritt für Schritt gingen wir nochmals die Rechnung durch bis wir auf unsere 34€ für Kurtaxe, Tiefgarage und Gastronomie kamen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut

  • Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Kommentar des Hoteliers

    Liebe Frau Theresa, lieber Herr Lukas, vielen Dank für Ihre Bewertung und die damit verbundene Zeit. Es tut uns sehr leid, dass Ihr Aufenthalt nicht zu Ihrer Zufriedenheit war. Selbstverständlich werden wir Ihre Kritik besprechen und unser Bestes geben um Abhilfe zu schaffen. Wir wünschen Ihnen alles Gute! Mit kuscheligen Grüßen aus Seefeld, Familie Kaltschmid & Team

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