Die Anlage vermittelt einen gepflegten Eindruck, der sich auch in Kleinigkeiten widerspiegelt. Je nach Lage des Zimmers ist man einige Zeit unterwegs um zur Lobby und den Restaurants zu gelangen. Für Gehbehinderte absolut ungeeignet. Uns machte die Entfernung aber nichts aus. Das Gehege mit den Krokodilen machte allerdings einen ärmlichen Eindruck. Mir taten die Tiere leid. Das Wasser sollte öfters gewechselt werden, es war starker Algenwuchs vorhanden. Von den 2 Buffet-Restaurants wurde eines in der 2. Woche unseres Aufenthalts geschlossen, man konnte Instandhaltungsarbeiten beobachten. Da das Hotel zu max. 40 % gebucht war, gab es keine Drängeleien in dem verbliebenen Buffet-Restaurant beim Essen. Der größte Teil der Gäste kam aus USA und Canada. Europäer waren eindeutig in der Minderheit. Gäste, die sich daneben benommen haben, gab es wie überall auch hier und zwar aus allen Nationalitäten! -aber es hielt sich in Grenzen. Die öffentlichen Sanitärbereiche waren stets ordentlich, sauber, immer frische Blumen. Disco und Shows haben wir nicht besucht. Ein- oder zweimal die Woche kommen Händler auf die Colonial-Seite und bieten ihre Waren an. Da uns das aber nicht interessiert hat, können wir nichts zum Preisniveau sagen. Triband-Handys haben Empfang. Internet erschwinglich. Wir hatten sehr gutes Wetter, ab und an mal Regen über Nacht. Die meisten Gäste sind wohl Paare, jeden Alters, Singles sind uns kaum aufgefallen, Kinder auch kaum. reiseleitung war enttäuschend, wollte im Grunde nur Ausflüge verkaufen. Den Hinweis auf ein Geschenk (laut Katalog von TC nicht vom Hotel) das kein Gast erhalten hatte, hätten wir uns auch schenken können. Es kam nie was! Nicht schlimm, aber ärgerlich! Auf Grund der Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Personal und der " Sonnenmilch-im-Pool-Sache" haben wir dort weniger Sterne gegeben. Davon abgesehen, können wir das Hotel uneingeschränkt empfehlen.
Zimmerausstattung angemessen. Gebucht hatten wir ein Standard-Zimmer, aber nach einer Woche wechselten wir in eine der Suiten in Strandnähe. Der Manager lies sich auf die Hälfte des zuerst genannten Aufpreises herunterhandeln (kostete uns 40 US pro Nacht, war es auf jeden Fall wert). Von der Außendusche schwärme ich heute noch. Meerblick aber gibt es nicht wirklich, da die Vegetation auch in Strandnähe sehr dicht ist. Die Minibar war ausreichend, 3x pro Woche wurde sie aufgefüllt. Sehr praktisch war die Kaffemaschine für den ersten Kaffe am Morgen auf dem Balkon! Safe mit Keypad zum programmieren, kein Schlüssel, den man verlieren kann und inclusive, Bügeleisen und -brett vorhanden (wer's braucht) ebenso wie ein Föhn. Toilette und Bidet mit einer Tür nochmals vom Bad abgetrennt. Zusätzlich gab es in den Suiten Bademäntel und Hausschuhe
Auswahl und Qualität in den Buffet-Restaurants empfanden wir als angemessen. Immer frisches Obst, Papaya, Ananas und Mango in Hülle und Fülle. Im Grand Azul am Pool gab es mittags ausreichend frische Gerichte sowie Pizza, Salate und Dessert. Dort konnte man in Badebekleidung mit einem T-Shirt drüber essen gehen. Für den kleinen Hunger ausreichend. Das Buffet-Restaurant bot eine größere Auswahl, in Badebekleidung kam man aber nicht rein. Sehr gefallen hat uns, dass bis auf Grand Azul alle Restaurants klimatisiert waren. Die Gefahr, dass Essen schlecht wird, war dadurch geringer. A-la-Carte: wir haben alle vier probiert. Das Mediterane hat uns am besten gefallen. Der Service war super, vom Manager wurde uns die neue Karte erklärt und ein Tunfisch-Steak auf Artischockenpüree empfohlen! Wirklich Gourmet! Der Mexicaner war auch ok, dort sollte man unbedingt Mexican Coffe bestellen (Kaffe mit Gewürzen, sehr lecker) vom Steakhouse waren wir weniger begeistert. Beim Japaner wollten wir keine Show-Table, da wir so etwas aus der DomRep kannten Es wird mit viel Öl am Tisch gebraten, hinterher fühlt man sich selber wie frittiert! Ein Tip von uns: Es gibt 4 Gutscheine wenn man 2 Wochen gebucht hat. Wir sind aber 2-3x zusätzlich etwas besser angezogen in die A-la-Cartes gegangen und haben gefragt ob es freie Plätze gibt. Hat immer geklappt. Wir haben aber gesehen, dass Personen in Badeshorts! vor uns abgewiesen wurden.
Deutsch sprechendes Personal haben wir nicht getroffen, sind aber auch nicht davon ausgegangen, da in der Beschreibung des Reiseveranstalters (Thomas Cook) Englisch und Spanisch als Servicesprachen angegeben waren. Service im Buffet-Restaurant war gut. In den A-la-Cartes eine Spur besser. Bessere Englisch-Kenntnisse der Kellner wären aber von Vorteil und sollten in einem 5-Sterne-Hotel auch erwartet werden können. Unsere Kommunikation mit dem Zimmermädchen beschränkte sich auf Notizen in Spanisch wenn wir mal ein extra Handtuch oder sonst etwas brauchten, mit Englisch kam man hier nicht weit. Wir glauben daran, dass ein Trinkgeld hier und da durchaus gerechtfertigt ist. In den A-la-Cartes haben wir meist 2-3 $ gegeben. Das Zimmermädchen bekam 2$ pro Tag. Barkeeper bekamen von uns auch immer mal wieder 1$.
Obwohl die Anlage recht neu ist, ist die Vegetation üppig. Große Palmen am Strand, die Schatten spenden. Zwischen dem Strand mit den Suiten und dem Gebäude-Komplex mit Hauptpool und Restaurants verlaufen Holzstege quer durch Busch und Beet. Als Frau mit Schuhen und schmalen Absätzen war das etwas beschwerlich, da die Holzplanken recht weit auseinanderstanden. Anfangs können die Wege verwirren, da sie sich durch das Resort schlängeln und man unter Umständen wo anders raus kommt als gedacht. Preise für Ausflüge sind recht hoch, aber halten sich im üblichen Bereich. Wir wollten relaxen und haben die Anlage nicht verlassen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportangebot und Animation haben wir nicht genutzt. Die Musik am Hauptpool war sehr laut, die Swim-up Bar oft belagert. Leider gab es Leute, die sich die Sonnencreme erst im Pool auf die Haut geschmiert haben. Ekelhaft!nachmittags sah man die Reste Sonnenmilch auf dem Wasser und am Poolrand schwimmen. Das war für uns ein Grund den Pool zu meiden und eine Beschwerde beim Hotel-Manager loszuwerden. Der Strand war in Nähe der Bar ziemlich voll, aber am Ende der Kantenah-Seite waren auch nachmittags schattige, ruhige Plätze zu finden, das entschädigte für die .... am Pool. Der Strand war teilweise recht steinig, Badeschuhe sind nützlich. Es geht recht flach ins Meer, auch für ungeübte Schwimmer kein Problem.

