Also als erstes ist das Hotel 1, 5 Stunden vom Flughafen entfernt, wenn man als Familie reist, sollte man sich das vorher überlegen. Die Transferbusse sind viel zu stark klimatisiert und Kinder werden ungeduldig. Das Hotel liegt in einem sehr kleinen abgelegenen Ort. Uns hat es sehr gestört, dass man nur mit dem Bus oder Taxi in einen nächstgrößeren Ort kommt. Abends nach dem Essen gab es somit nur die Möglichkeit im Hotel zu bleiben. Insgesamt war uns das Hotel viel zu groß und unübersichtlich. Das Hotel besteht aus einem alten Teil und einem Neuen, und dass ist das Problem. Durch den Neubau wurde es offenbar versäumt in den älteren Zimmer nötige Reperaturen und Renovierungsarbeiten vorzunehmen, somit keine 4 Sterne. Über die neueren Zimmer können wir leider nicht sagen da man und ausschließlich im alten Teil untergebracht hat. Der Putzdienst arbeitet auch nicht unbedingt sehr ordentlich, sehr oft war noch alles sandig und Haare blieben im Badezimmer liegen. Service war zum Teil an der Rezeption sehr unfreundlich. Das Essen war auch zufriedenstellend. Font de sa cala ist eine sehr schöne Bucht aber der Ort an sich hat überhaupt nichts für sich. Für die Einheimischen ist es wahrscheinlich ruhiger als in Cala Ratjada, aber ansonsten ist es ein "totes Kaff". Wer dennoch hinmöchte. Das Iberostar sah ganz ansehnlich aus und man konnte sogar draußen speisen. Ein Appartmenthotel mit nur 3 Sternen, machte aber einen sehr vornehmen Eindruck.
Sauberkeit???? naja davon wollen wir nicht sprechen, aber man konnte darin hausen. Es ist einfach alt und wenn man wirklich in dieses Hotel gehen möchte, dann sollte man darauf achten, dass man in eines der neuen Gebäude kommt und nicht die Alten Baracken bekommt. Mag sein dass diese Zimmer 4 Sternen entsprechen, in den alten Gebäuden allerdings entspricht der Standard nicht mal 2 Sternen. Handtücher wurden jeden Tag ausreichend ausgewechselt, dafür waren wir sehr dankbar. Dass unsere Minibar im zweiten Zimmer allerdings andauernd Wasser spuckte war nicht sehr toll. Auf die defekte Balkonlampe musste auch aufmerksam gemacht werden.
Das Essen war das Beste am ganzen Hotel!!!! Das Buffet ist ausreichend, abwechslungsreich. Die Kellner sehr freundlich (können aber zum Teil nicht mal Englisch). Es gibt zwei verschiedene Speisesäle, aber der Große wirkte auf uns sehr ungemütlich. Die Klimaanlage hatte aufjeden Fall einen Schaden. Die machte so kalt dass sich die Leute Jacken geholt haben und ein Kind sah man sogar mit Mütze im Speisesaal!!!!!!!Trotz dass man die Kellner darauf aufmerksam machte, änderte dass nichts an der Temperatur. Also wunderschöne Vorraussetzung um sich eine Sommergrippe einzufangen. Das Frühstück ist gewöhnungsbedürftig. Die Rühreier sehr sehr fettig, die Brötchen steinhart, die Croissants dafür lecker. Einmal in der Woche gibt es das Gala Dinner. Da gibt es hauptsächlich Fisch, Krabben und besondere Dekoration. Sieht echt spitze aus, aber das normale Essen war auch immer super, besonders die Pommes. Die Bar ist schön und auch der Außenbereich der Animation ist riesig. Eine große Terasse. Allerdings gab es nicht immer ausreichend Plätze und 2 Kellner für ca. 450 Menschen fanden wir etwas wenig. Da kann man sich ausrechnen wann man etwas zu trinken bekommt. Jeden Abend gab es eine andere interessante Show und davor auch immer die Kinderdisco und "Diploma".
Wir hatten am ersten Tag ein Zimmer, ein normales Doppelzimmer. Es war nicht nur zu klein, man hat fast schon Platzangst bekommen zu dritt. Es war dreckig und speckig. Die Toilette war direkt hinter der Tür. Und das Beste war, wenn man duscht und jemand zieht die Toilette ab, bekommt man einen heißen Aufguss. Am selben Tag gingen wir noch zu unserer Reiseleitung, die mit uns die Rezeption um ein anderes Zimmer bat. Man vertröstete uns auf den nächsten Tag. Letztendlich haben wir dann am dritten Tag ein größeres Zimmer bekommen in dem man sich zwar bewegen konnte, die Ausstattung aber dem gleichen Standard entsprach. Alt und noch älter. Vor der Minibar war ständig eine Pfütze. Die Balkonbeleuchtung funktioniert nur in wenigen Zimmern. Aber der Meerblick entschädigte vieles. Es war angesichts der Hauptsasion verständlich. Auch wenn man nicht immer gleich wahrgenommen wird. Am besten dazwischen quatschen, ansonsten kann man nur um den Schlüssel abzugeben eine viertelstunde anstehen. Wir haben einen kleinen Sohn er ist 3 Jahre und 10 Monate alt. Am vorletzten Tag wollten wir fragen ob er in den Miniclub darf. Man empfing uns in diesem Kindergarten erst sehr freundlich und wir sollten warten bis eine deutschsprachige Animateurin uns alles zeigen konnte. Wir warteten eine viertel Stunde, doch die Animateurin bastelte einfach mit den Kindern weiter und beachtete uns gar nicht. Als ihre Kollegin sie nochmals auf uns aufmerksam machte, sprach sie mit ihr auf spanisch, dummer weise kann mein Mann ein kleines bißchen spannisch und hörte heraus, dass wir doch warten können, beachtete uns aber weiterhin nicht. Dann kam eine niederländische Familie und es war kaum zu glauben, aber die Animateurin drehte sich um und unterhielt sich mit der Familie auf Niederländisch und wir standen weiterhin neben dran. Daraus läßt sich nur vermuten, dass deutsche Kinder nicht gerade willkommen sind was wohl vielleicht mit den mangelden Deutschkenntnisen zutun hat. Dann hieß es unser Kind sei zu jung. Sie würden erst Kinder ab 4 nehmen. Wir bräuchten eine Erlaubnis wegen 2 Monate. Also versuchten wir diese Erlaubnis zu bekommen. Unser Sohn rannte voraus wie Kinder halt so sind, darauf hin meinte die Animateurin, dass sie den Kinder nicht hinterher rennen können und auf solche Kinder kann keine Rücksicht genommen werden, die abhauen könnten. Da fragt man sich ob sie nur für Kinder mit Gehbehinderungen vorbereitet sind, oder ob es nicht doch an den mangelden Deutschkenntnise lag. Wir fanden es unverschämt und eine bodenlose Frechheit, schließlich haben wir sehr viel Geld bezahlt und dazu hätte auch der Miniclub gehört, aber in so einen Stall hätten wir unser Kind sowieso nicht geben wollen.
Man kann alles mit dem Bus oder Reisegesellschaft erkunden, allerdings kostet das auf jeden Fall ne Menge Geld. Der nächste Ort ist Cala Ratjada. Es ist ein schöner Ort, allerdings mehr für Sauftouristen, zumindest in der Hauptsasion. In einem Fischrestaurant am Hafen, hat man uns total abgezockt. Brot das wir nie hatten, und ein Aufschlag von 7% für was auch immer ( erklärung nur auf spannisch ) kam ja auch noch dazu. Also immer schön aufpassen. Es werden auf jeden Fall viele Möglichkeiten von der Reisegesellschaft angeboten (TUI). Wenn man unbedingt was erkunden möchte. Der nächst größere Strand ist Playa Agulla in Cala Ratjada-----ein total überfüllter Touristenstrand. Das Wasser ist überall wunderschön. Einkaufen kann man in Font de sa cala nicht. Es gibt 2 oder 3 kleine Supermärkte. Einer gehört zum Beach Club, allerdings gibt es 30 Meter weiter einen Laden von der Hotelkette Ibero Star, der mit allen Produkten wirklich bis zu 40% billiger ist. Also lieber 30m laufen, da kann man sehr viel Geld sparen. Wenn Sie ein wunderschön, altes Zimmer mit Meerblick buchen wollen, stellen Sie sich darauf ein, dass sie nicht die Autos an der Hauptstraße stören werden, sondern das Hotel Roc Carolina, das seine Animationsbühne inklusive Technomusik direkt vor ihrem Zimmer hat. Furchtbar laut......
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Sport und Poolanlagen haben wir so gut wie nie benützt, allerdings war die Animation aus unserer Sicht furchtbar laut, zumindest am Sportpool. Der zweite Pool ist größer und schöner und es ist vor allem ruhiger. Liegestühle sind immer besetzt worden. Schon morgens lagen überall die Handtücher, nicht nur von den Deutschen sondern zum größten Teil von den Franzosen und Spanier. Der Kinderpool war halt einfach ein kleines angegliedertes Becken in dem Kinder stehen konnten. Nichts besonderes.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im August 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jörg |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


