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Jacqueline(36-40)Deutschland
3 Bewertungen
Vor 16 Jahren • Verreist als Familie im Oktober 2009
Badeurlaub im Lotus Bay - Jederzeit wieder
4,8 / 6

Das Hotel besteht aus vielen 2- und einigen 3 stöckigen Gebäuden, weiß gestrichen, in maurischem Stil, die sich verteilt in einer sehr gepflegten Anlage befinden. Für mich persönlich viel angenehmer als ein riesen Komplex mit mehreren Etagen, da es so viel ruhiger und wohnlicher war, wirklich angenehm. Wir waren in einem Zimmer mit traumhaften Meerblick untergebracht. Die Anlage hat herrliche Grünpflanzen und riesige Palmen, die täglich gegossen und ständig gepflegt werden, eine richtige Wohlfühl-Oase! Von unseren Nachbarn haben wir wenig mitbekommen, es waren 2 russische Frauen, die wir nur dann hörten, wenn sie ins Zimmer oder hinausgingen, da sie die Tür knallten. Das war aber nur selten. Zum Zeitpunkt, als wir im Hotel waren, sind anfangs fast nur Deutsche, später immer mehr Russen dagewesen. Bei den Deutschen viele Taucher, einige Kinder, von denen die größeren auch mit zum Tauchen waren. Die Russen waren eigentlich nur beim Essen und am Strand sehr anstrengend, sonst haben wir von ihnen nicht viel mitbekommen. Wir wohnten auch weit genug weg von der Disco, so dass man nächtliches Grölen von denen zum Glück nur vom Hörensagen anderer Gäste mitbekam. Beim Essen waren sie extrem laut und nur am Drängeln (ich bin einmal fast in den Salat geschubst worden, Benehmen kennen manche nicht), mit riesen vollgepackten Tellern als gäbe es nie mehr was zu Essen. Ich dachte echt, solche Meinungen über osteuropäische Gäste sind nur Klischees und das haben sich andere nur ausgedacht bis ich es selbst erlebt habe. J Gebucht haben wir all inklusive, wir hatten also rund um die Uhr Essen und Trinken, mit kleinen Einschränkungen, die aber für uns nicht schlimm waren (bestimmte Getränke, Alkohol zu bestimmten Zeiten an der Bar oder am Pool nicht zu bekommen) Wir, das sind mein Freund und ich (38 und 35) und unsere Jungs (13 Jahre und 13 Monate alt), dazu noch unsere Freunde im selben Alter mit Tochter (5) Am Strand vom Nachbar-Hotel Orca Village gab es einen Stand, an dem ein Ägypter auf kunstvolle Weise Glasflaschen mit buntem Sand in allen Größen und Formen (Kamele, Delfine usw.), auch mit Wunschbildern und Beschriftung, füllt. Ägyptischere Souvenirs gibt's nicht J Mein Bruder war in Hurghada, da hat man für solche Flaschen über 3 mal mehr verlangt! Preise bewegen sich je nach Aufwand zwischen 3 bis 8 Euro, absolut gerechtfertigt. Also ruhig mal die Zeit nehmen und zuschauen, ist beeindruckend! Die Flaschen unbedingt gut verpacken und am besten ins Handgepäck, dann überstehen sie auch den Transport.


Zimmer
  • Gut
  • Das Zimmer war gemütlich eingerichtet, 3 Betten, Schrank, 2 Korbstühle mit kleinem runden Tisch, Schrank, Schreibtisch, Klimaanlage, Kühlschrank, TV und Telefon. Den Schank fand ich für 4 Personen etwas klein, nur oben ein Ablagefach und ganz unten eins, wo sonst normal die Schuhe abgestellt werden. Der Rest war für Kleidung zum Aufhängen, Fächer hätte ich besser gefunden. Meinen Freund und den großen Sohn (13) störte es nicht, aus dem Koffer zu leben, ich fand es so etwas unordentlich, aber egal, wir waren eh nie groß im Zimmer. Für den Kleinen (13 Monate) und mich war Platz für Kleidung im Schrank und in einer kleinen Kommode mit Schubladen am Schreibtisch. (wir hatten ein Zimmer mit 3 Betten und noch ein Baby-Zustellbett mit hineinbekommen.) Zum Zimmer gehörte außerdem ein Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche, was normal sauber und einfach eingerichtet war, aber völlig ok und ausreichend. Ein Regal zum Abstellen von Utensilien wäre nicht schlecht, weil bei mehreren Leuten doch mehr zusammenkommt als auf den Waschtisch passt. Außerdem eine wunderschöner Balkon mit Sichtschutz zu beiden Seiten und Korbmöbel, den wir leider viel seltener nutzten als gedacht. Aber abends mit einer Flasche Wein da sitzen und zum Meer schauen und genießen kommt sicher gut :-) Die Zimmer wurden täglich gereinigt. Der Zimmerboy (hier gabs wirklich nur männliche Putzkräfte und überhaupt nur männliche Angestellte, da hab ich erst mal gestaunt) war sehr freundlich und hat aus den Handtüchern, die auch täglich gewechselt wurden, immer tolle Figuren gebaut, u. a. ein Krokodil, dass meine Sonnenbrille aufhatte. Wir hatten in der Hinsicht nichts zu bemängeln.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Restaurant war ein sehr großer Saal. Dadurch, dass der Raum nicht unterteilt war, ist es an den Tagen, nachdem die Russen gekommen waren, mitunter unerträglich laut gewesen. Wir haben oft "Schulspeisesaal" dazu gesagt. Ich weiß nicht ob es technisch möglich ist, aber ein paar Abtrennungen wären angebracht. Kleinkindstühle gab es ausreichend, die wurden manchmal auch an den Tisch gebracht, außer, die Kellner hatten grad zu viel zu tun. Es gab überall Klimaanlagen, besonders an den verglasten Plätzen, wo die Sonne hineinschien, sehr wichtig. Die Anordnung sonst und die Büffets waren auch in Ordnung, wie gesagt, es war nur der Lärmpegel, der anstrengend war. Das Essen war in Büffetform. Morgens hab ich mich schon beim Reinkommen gefreut, da der Koch schon wie er mich erkannte, begann, mir mein Omelette zuzubereiten :-) (nach einigen Frühstücken kennen die Mitarbeiter Ihre "Esser" schon gut.) Es gab Toast, alle möglichen Brote und Brötchen, Obst, Wurst, Marmelade, Eierkuchen usw., eigentlich für jeden Geschmack was. Der Kaffee war nicht so wie man ihn kennt, aber für die Zeit im Urlaub schon ok. Frühstück gab es von 7 bis 10 Uhr, bis dahin wurde ständig nachgefüllt, auch kurz vor Schluss. Also kein Grund für Panik, dass jemand verhungert, ich glaub, sowas kann da nicht passieren. Mittags gab es Fisch und verschiedenes Fleisch, oft frisch am Büffet gegrillt. Fleisch hab ich keins gegessen, den Fisch fand ich super lecker. Jeden Tag Reis, die anderen Beilagen: Kartoffelspalten, Nudeln, Kartoffelbrei, Gemüse usw. wechselten auch. Es gab auch ein Kuchen- und Süßspeisenbüffet. Manche finden es wenig abwechslungsreich. Aber besser weniger und gute Qualität, übergeben hat sich niemand von uns und es gab auch keinen Durchfall. Getränke wurden an den Platz gebracht. Wir mussten für die Getränke unterschreiben, für uns kein Problem. Wird wohl seinen Grund haben. Bezahlen mussten wir davon jedenfalls nix. Mittag war (glaub ich) von 13 bis 15 Uhr. Abends war ähnlich wie mittags, dazu kamen viele Salate und Brot in allen Formen und Arten. Abendbrot war von 19 bis 22 Uhr und immer wurde wieder alles frisch aufgefüllt. Für unseren Junior hatten wir Gläschen mit, die in der Küche erwärmt wurden. Wir haben die Gläser aber verschlossen gelassen. Ansonsten hat der Kleine natürlich das Brot mitgegessen (unter unserem Tisch sah es manchmal entsprechend schlimm aus, ich möchte nicht wissen, was die Reinigungskräfte davon gehalten haben) und er hat literweise stilles ägyptisches Mineralwasser vertilgt. Hier bei uns fand er Wasser ohne Tee noch nie angemessen :-) Ihm bekam alles super.


    Service
  • Gut
  • Das Personal (egal welches) war immer sehr freundlich. Die meisten sprachen auch ein klein wenig deutsch, auf alle Fälle aber englisch und etwas russisch. In der Rezeption ist eine deutschsprachige Mitarbeiterin, die auf alle Fälle bei Problemen weiterhilft. (die Erfahrung haben wir selbst gemacht) Es gibt eine Art "Kindergarten", wo die einzige ägyptische Angestellte beschäftigt war, die ich gesehen habe. Der Außenspielplatz war überdacht, wir waren manchmal dort. Es gab auch noch Spielmöglichkeiten im Haus dort. Sicher gedacht zur Betreuung von Kindern wo beide Eltern tauchen, wir haben aber keine Kinder ohne Eltern dort gesehen. Ambulanz und Apotheke war auch vor Ort, haben wir zum Glück nicht gebraucht. Beschwerden hatten wir keine, die Klimaanlage war mal kaputt, da wurde schnell geholfen. Wir haben dem Personal immer mal Trinkgeld gegeben, das ist in Ägypten schon üblich. Aber nicht bei jeder netten Geste (sonst wären wir bettelarm heimgefahren ;-) ), sondern immer mal nach ner bestimmten Zeit. weil alle auch vorher schon nett waren. In der Surfbar z. B. brauchten wir nach einigen Tagen gar nicht mehr bestellen, da brachte der nette Kellner wissend lächelnd schon von alleine 1 Bier und 1 Rotwein :-) Und das ohne Trinkgeld vorher ;-) An der Poolbar auf der rechten Seite am Strandende war es auch sehr schön. Wir hatten dort nur mal das Problem, dass in übelster Lautstärke Russenmusik lief. Als ich mal nett nachfragte, wurde kurz leiser gedreht, danach war die CD zu Ende und es ging wieder etwas lauter weiter. Etwas später baten wir um schöne ägyptische Urlaubsmusik, das hat die Angestellten dann wohl doch überzeugt. Tja, nicht leicht, wenn man allen alles recht machen soll, aber besser doch beim Eigenen bleiben. ;-) Sie haben es sehr gelassen gesehen und wir auch, war auch keine richtige Beschwerde.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Vom Flughafen aus ist Safaga so etwa 50 km entfernt, wir sind auf dem Weg dahin mit dem Taxi gefahren. Das hatte den Vorteil, dass wir nicht erst alle Hotels anfahren mussten und mit einem Umweg an die Tankstelle gleich 2 1l-Flaschen gekühltes Mineralwasser (1,-Euro) bekamen, die uns der Taxifahrer auf Wunsch holte. Im Bus hätten wir schlimmstenfalls bis zu 3 Stunden (oder länger?) ohne Wasser auskommen müssen. Im Flughafengebäude fanden wir beim Auschecken und auf dem Weg zum Ausgang nirgends ein Geschäft wo es was zu trinken gab, mit Kleinkind unmöglich! Den Preis haben wir vorher ausgehandelt, das soll vor bösen Überraschungen bewahren. Haben 20 Euro bezahlt, vor ein paar Jahren sol es lt. meinem Freund noch preiswerter gewesen sein. Wir haben am Flughafen allerdings kurz Ärger mit dem Reiseveranstalter bekommen. Sie haben darauf hingewiesen, wer mit dem Taxi fährt muss sich UNBEDINGT abmelden, sonst muss der Bus mit allen Gästen warten bis zum Umfallen, weil sie ja verpflichtet sind, alle mitzunehmen. Also unbedingt abmelden, wer Taxi fährt. Zum Flughafen zurück ist der Bus besser, denn, falls der zu spät kommt und der Flieger weg ist, muss der Veranstalter sich was einfallen lassen und nicht der Reisende ;-) Der Bus rückzu war klimatisiert und angenehm auch mit WC, was bei dem Wasserkonsum auf alle Fälle von Vorteil ist. Die Hotelanlage ist unmittelbar am Strand gelegen, die Entfernung liegt eher an der Lage des Hauses, wo man gerade untergebracht ist. Unsere Freunde waren direkt neben dem Strand, wir sind noch ein paar Meter um den Pool herum bis zum Strand gelaufen, aber alles keine Entfernungen! Links und rechts vom Hotel sind 2 Tauchbasen. Links, beim Nachbarhotel die Orca-Tauchbasis, wo mein Freund und sein Kumpel tauchten und rechts die Barracuda-Basis, wo laut unseren Männern eher die wenigen Russen vertreten waren, die tauchen. Genau weiß ich das auch nicht, sie sind nur deshalb auf die Orca-Basis, weil sie dort schon mal waren und gern wieder da hin wollten, gute Erfahrung eben. Das heißt nicht, dass die andere Basis schlecht ist! Von der Tauchbasis aus haben wir einmal einen Ausflug zu einem anderen Riff (gehört zu einer andere Orca-Tauchbasis) gemacht, was traumhaft gewesen ist. Wir wurden dazu mit einem klimatisierten Kleinbus da hin gefahren, weil dort leider noch keine Bootsanlegestelle war. Lohnte sich aber wirklich, der Ausflug wird auch für Taucher angeboten. Ein anderes Mal sind wir zum Nachttauchen mit aufs Tauchboot (war besonders für den Großen sehr interessant, der Kleine ist beim sanften Schaukeln des Bootes eingeschlafen), tagsüber wäre mir das mit unserem Kleinen nichts gewesen, weil die Boote von etwa 8Uhr früh bis gegen 16-17Uhr unterwegs waren. So hatten wir 2 kleine Ausflüge, die auch mit einem 13 Monate alten Kleinkind machbar waren. Alles andere wäre für uns nichts gewesen, weil zu weit weg und viel zu anstrengend für den Wichtel :-) Die Reiseveranstalter bieten auch viele Ausflüge an, Angebote dazu gibt es in der Rezeption. Wir haben keine davon gemacht und sind auch nicht in die Stadt, weil wir ja den Kleinen mithatten und daher lieber am Strand blieben. Unsere Männer waren einige Tage zum Tauchen, den Rest mit uns am Strand. Ach so: Kamelreiten J Da gab es einen, der hieß Nuhr und hatte ein Kamel dabei mit Namen Banana. Scheint aus Safaga zu sein, unsere Freunde trafen ihn abends. Sie haben direkt gegenüber vom Hotel ein Treffen mit ihm ausgemacht. Preis haben wir vorher nicht geklärt. Dafür haben wir dann 20 Euro bezahlt, haben das aber durch unsere 2 Familien geteilt, weil wir vorsichtshalber doch gleich zusammen bezahlt haben. Das war schon nicht gerade wenig, aber im Vergleich zu einem Ausflug mit Kamelreiten, welcher viel teurer gekommen wäre, doch noch ein Spaß. Und nicht nur für die Kids! Sowas macht man schon einmal im Urlaub. Am Schluss gab es noch eine kleine Fotosession, bei der unser Kleinster sich auch mal aufs sitzende Kamel setzten durfte, natürlich mit festhalten, weil so ein Kamel ja auch mal plötzlich aufstehen kann und das ist nicht ohne… J Einkaufen konnte man auch direkt vor dem Hotel. Links und rechts davon gingen reihenweise Geschäfte ab. Nach links sollte man nicht unbedingt gehen, da haben wohl die Russen schon die Preise "versaut". (die wollen ja immer alles schöööön teuer) Es gibt dort in den Geschäften keine Preisangaben, man soll alles raussuchen was man möchte und am Schluss wird zusammengerechnet, mit bösem Erwachen ;-) Die Erfahrung haben wir nur einmal gemacht. Außerdem nervte, dass man gleich als erstes auf russisch angesprochen wird von denen, die vor den Geschäften stehen und locken. Wir sind dann nur noch nach rechts gelaufen, in Richtung Orca Village, haben T-Shirts für kleines Geld gekauft (da gibts wirklich wunderschön cool bedruckte und bestickte, die auch von guter Qualität sind, für Kleine 2 Euro und für Große ab 3 Euro), man erfährt auch gleich auf Anfrage was wieviel kostet und auch Handeln ist möglich, da hatten wir immer viel Spaß mit den Verkäufern, die waren wirklich sehr nett. Für die Kids gabs auch mal ein Plüschkamel gratis oder günstiger, je nach Einkaufsgesamtwert. Gern waren die Kids auch am Pool, wir haben ihn nachmittags vorgezogen, wenn manchmal das Wasser durch die Strömung etwas getrübt war. Der Pool war sehr groß und sauber, es gab auch noch einen kleineren für jüngere Kinder. Einen ganz kleinen Babypool gibt's leider nicht. Da unser Floh aber alleine mit seinen Schwimmflügeln herum paddelt, ging es auch so. Am Pool gab es nachmittags auch Kuchen und Kaffee, war auch all inklusive. Der Strand selbst war sehr weitläufig, wir haben immer direkt neben der Surfbar gelegen, war praktisch, weil so unsere Kids (und auch wir) immer gleich hinkonnten wenn sie (wir) Durst hatten. Die Plätze waren abgeteilt mit einem Wind- und Sichtschutz aus Korb (oder Bambus?) und weit voneinander entfernt. Also kein Liegen wie in der Sardinendose sondern ganz relaxed und ungestört, phantastisch! Soll nicht überall so üblich sein. Mein Bruder war in Ägypten an einem Strand von etwa 15 Metern Breite, da lagen sie wie die Sardinen, stell ich mir schrecklich vor! Zum Strandplatz gehörte ein Sonnenschirm und je nachdem wieviele gerade da waren, auch Holzliegen. (Die wurden immer wieder mal umgeräumt von den Gästen) Wir waren immer in der1. Reihe, was auch wegen der Kinder günstig war. Und wenn der Kleinste im Buggy schlief, konnte ich trotzdem mit ins Wasser, weil ich ihn immer sehen konnte. Einziger Wermutstropfen: die Zigarettenkippen im Sand (direkt am Platz, wo wir lagen)! Ich weiß nicht, wie viele wir davon eingesammelt hatten, nachdem ich bei meinem Kleinen eine im Mund entdeckte! (wenn ich daran denke, schüttelt es mich jetzt noch) Da standen wirklich extra an jedem Platz mit Sand gefüllte Tonkrüge und die Leute bekommen es einfach nicht hin, die Kippen da rein zu entsorgen. Echt ekelig und das ist wirklich Verschulden der Gäste, nicht der Hotelleitung! Nachdem wir 2 Tage unseren gesäuberten Stammplatz nicht hatten (da waren unsere osteuropäischen Freunde), war das gleiche Sch…-spiel wieder angesagt, Kippen einsammeln, weil der Kleine wieder auf einer herum kaute, so schnell konnte man gar nicht reagieren. Die waren alle schön im Sand vergraben und nicht sofort zu sehen… Bevor die Russen in großer Menge da waren, war es kein Problem, nach dem Frühstück gegen 10 zum Strand zu schlendern und in Ruhe zu unserem Lieblingsplatz zu gehen. Danach muss schon früh um 6 das Chaos und Liegen Hin- und Herschieben begonnen haben. Unsere Freunde, die direkt neben dem Strand wohnten, haben das beobachtet. Wir haben dann getan wozu wir eigentlich Null Bock hatten, aber es musste sein: Liegen und Platz reservieren. Schlimm! Lag wohl daran, dass die Deutschen mehr tauchen gehen, daher immer genug Platz ist und die Russen liegen eher am Strand. Den meisten Spaß hatten wir, als wir einmal schon nachts, nachdem die Surfbar schloss, unsere Liegen zusammen sammelten (natürlich getragen, ohne verräterische Schleifspuren) und unseren Platz reservierten. Wir hatten aufgegeben, das Ernst zu nehmen. Es wäre wirklich angenehmer vom Hotel, wenn sie nicht mehr so viele Plätze nach Osteuropa verkaufen würden. Die meisten von denen sind leider doch sehr primitiv und laut und auch zum Personal sowie zu anderen Gästen sehr herablassend. Die gehen auf den schmalen Wegen nicht mal rüber wenn sie zu zweit nebeneinander laufen und man kommt mit dem Kinderwagen entgegen, nein, manche machen auch noch direkt vor einem die Tür zum Speisesaal zu! Nicht alle, aber leider die meisten. Ich kann mir vorstellen, dass das Leute aus Deutschland vom Kommen abhalten könnte, die Holländer, die früher dort waren, haben aus dem Grund schon keine Buchungen mehr für das Hotel. Und das ist wirklich schade!!! Wir würden nämlich gern wiederkommen und hoffen, dass es noch möglich ist. Bitte, liebe Hotelleitung, überlegt Euch, was wichtiger ist: freundliche Gäste oder (vielleicht trinkgeldmäßig zahlungskräftigere) Krawallgäste, die wirklich wenig Rücksicht auf Eigentum nehmen, Korallen rausreißen, Gläser am Pool zerschmeißen oder auch an der Surf Bar... Wäre wirklich wichtig!!! Wenn man Urlaub hat, möchte man sich erholen. Da verzichte ich gern auf den Stress, den solche Leute machen. Fazit trotz kleiner Kritiken: Hotel, Zimmer, Strand, Service, Mitarbeiter, Hygiene und Essen sind top und ich würde das Hotel ohne Bedenken weiterempfehlen, besonders auch an Familien mit kleinen Kindern die skeptisch sind mit Hygiene usw. Ich hatte auch Angst, bin aber in der Hinsicht hier wirklich überzeugt worden und froh, dass wir diese Zeit hier verbracht haben. Wenn nichts dazwischen kommt, wollen wir in den Oktoberferien gern wiederkommen.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation gab es wenig, haben wir auch nicht vermisst. Ich hab eh noch keinen voll animierten Urlaub gemacht, wir haben immer noch eigene Einfälle. Einmal waren wir mittags zur Wassergymnastik, war lustig und hat Spaß gemacht, ging aber nur, weil mein Großer auf den Kleinen aufgepasst hat. Der Strand ist herrlich, das Wasser geht sanft in die Tiefe, optimal für unseren Kleinen. Meist war das Wasser klar, nur bei ungünstiger Strömung nicht. Manchmal kamen von den Tauch- oder sonstigen Booten leere Plastikflaschen geschwommen, meist nachmittags. Die wurden ganz schnell eingesammelt vom Personal. Großes Plus! Für die Kinder war abends 1/2 Stunde Kinderdisco, da waren unser Großer und das Kind unserer Freundin gern, sie nahmen auch manchmal den Kleinen mit. Abends gabs auch Shows, wir waren aber nur mal beim orientalischen Abend. Mein Großer fand die Show mit den afrikanischen Trommlern (Nubien-Show oder so ähnlich) spitzenmäßig, aber die war in unseren 10 Tagen leider nur ein Mal, sonst hätten wir sie uns auch nochmal mit angeschaut. Liegen gab es ohne Bezahlung. Die Auflagen auch, sie wurden jeden Tag an den Platz gebracht. Strandtücher gab es auch jeden Tag neue. Man hatte Karten mit Zimmernummer, die man am Stand früh im Tausch gegen die Handtücher abgab und abends zurückbekam. Eigentlich ausreichend von allem vorhanden, nur in der Ferienzeit mit nicht-tauchenden Miturlaubern eher knapp bemessen. Das soll aber dort eigentlich nicht die Regel sein, wir hatten wohl nur ein paar ungünstige Tage erwischt. Hat auch mein Freund gesagt, er war schon mal im Lotus Bay. Sport eher weniger, die Tischtennisplatte und die Schläger sind schon sehr ins Alter gekommen, der Tennisplatz ebenso. Aber wer spielt bei der Hitze schon Tennis? Wir hatten mit den Kids eh einen Bade- und Erholungsurlaub geplant, die Männer waren ja tauchen. Später hatte ich einen Volleyballplatz im Sand entdeckt, der wurde gut genutzt. Tauchen war möglich an den bereits benannten Tauchbasen. Surfen, Bananaboot, Quadfahren wurde auch angeboten. Also, ich denke, wer taucht, hat sportlich das Paradies, alle anderen sind wohl doch eher zum Baden und ausruhen da. Zumindest wir haben nichts gebraucht und nichts vermisst. Man konnte sich auch massieren lassen oder sonstige Verschönerungen (Rastazöpfe, Henna-Tatoos usw.) an sich vornehmen lassen. Wenn man einmal deutlich nein sagte, kam auch keiner wieder. Ich hab nur einmal etwas überlegt, da kam der Massage-Werber so oft täglich bis ich dankend ablehnte. Ich wollte ja erst mal schauen wie es mit dem Kleinen klappt, aber bei der Wärme blieb ich lieber am Strand als zur zur Massage zu gehen. Hätte ich gleich nein gesagt, wärs auch gegangen J Wunderschön das Hausriff, selbst für die Kinder erreichbar und wirklich faszinierend voll von bunten Fischen und Korallen! Es mag bessere geben (sagen einige), aber wenn man nicht erst irgendwo hin muss und schnorcheln möchte, ist es wirklich gigantisch, was sich einem da vor der eigenen "Haustür " bietet. :-))


    Preis-Leistung
  • Gut

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