Denise (51-55)
Verreist als PaarAugust 20213 Wochen Strand

Rückkehr in unser persönliches Paradies

6,0 / 6
Pünktlich hob das Flugzeug ab und landete auch pünktlich wie eine Schweizeruhr auf Malé. Dort mussten wir etwas länger vor der Passkontrolle warten. Mit uns war auch die Aeroflot-Maschine aus Moskau gelandet und deshalb waren gerade viele Menschen gleichzeitig in der Halle. Leider wurden dort die Sicherheitsabstände und die Maskenpflicht nicht von allen so wirklich eingehalten. Als wir die Kontrolle hinter uns gebracht hatten, nahmen wir unsere Koffer vom Band und wurden bereits von einem Mitarbeiter von Veligandu erwartet und er brachte uns zum TMA-Check-in-Schalter. Wir hatten total 3 Kilo zu viel, aber die nette Dame am Schalter übersah dies netterweise. Kaum in der Veligandu-Vilamendhoo-Lounge angekommen, wurden wir schon wieder abgeholt und zum Wasserflieger gebracht. Der 15 – 20-minütige Flug war wie immer einfach das erste tolle Erlebnis auf den Malediven. Direkt an der Insel angekommen wurden wir von unserem Islandhost Rifau in Empfang genommen. Er informierte uns über das Wichtigste und war ab diesem Moment immer für uns über Whatsapp oder persönlich erreichbar. Er machte unseren Aufenthalt noch wunderbarer als er eh schon wunderbar war. Am Ende des Jettys bei der Lobby wurden wir wie immer mit Trommeln und Klatschen empfangen und konnten direkt in unsere absolute Wunsch-Jacuzzi-Beachvilla 180.

Veligandu:
Wir waren bereits 2018 auf Veligandu und für uns hat diese Insel einfach einen unglaublichen Charme und man fühlt sich einfach ab der ersten Sekunde wohl. Der Strand hat im Vergleich zu 2018 überall etwas gelitten, aber es waren bereits Vorbereitungen am Laufen, dass es wohl bald wieder überall wunderbar schön sein wird. Die Thundi-Bar wurde um eine Terrasse ins Meer vergrössert und diese wird wohl in den nächsten Tagen eröffnet werden. Veligandu hat eine traumhafte Vegetation, Dschungelfeeling pur! Zu Beginn unseres Urlaubes fehlte mir so das eine oder andere Getier wie die Babysharks, die Fischreiher oder der indische Köel. Aber alle kamen mit den Tagen so langsam zum Vorschein. Nur der indische Köel war fast 3 Wochen stumm wie ein Fisch, obwohl wir 2 Männchen und 1 Weibchen sichteten, aber die hatten wohl anderes zu tun. Am zweitletzten Tag erklang dann aber der paradiesische Ruf endlich und ich war überglücklich. Ansonsten war Veligandu immer noch das traumhafte Eiland wie wir es in Erinnerung hatten!

Corona-Regeln auf der Insel:
Der gesamte Staff trägt Maske. Ich ziehe den Hut! Als Gast muss man beim Gang zum Buffet und in allen klimatisierten Räumen eine Maske über Mund UND Nase tragen, was leider nicht alle gemacht haben. Ich finde dies einfach nur ätzend und respektlos dem Personal gegenüber! Sie müssen stundenlang diese Masken tragen und einige Gäste können dies nicht mal anständig 2 – 3 Minuten! Ansonsten hätte man glatt vergessen können, dass wir eine Pandemie haben.

Unterkünfte:
Die 11 ersten Nächte verbrachten wir in der Jacuzzi Beachvilla 180 und die ist einfach (für uns) ein Traum. Gerne hätten wir den ganzen Urlaub dort verbracht, war aber leider ausgebucht. So zogen wir für den zweiten Teil in die Jacuzzi Watervilla 145. Diese war auch mega toll und der Ausblick ist einfach einmalig. Aber wir haben gemerkt, dass wir uns auf Veligandu am Strand einfach noch wohler fühlen, deshalb werden wir das nächste Mal „nur“ Beach buchen. Alle Villen wurden softrenoviert, d.h. alle Möbel sind neu und auch die Terrassen wurden mit neuen Möbeln ausgestattet. In den Beachvillen hat man ja zu den 2 Liegen nochmals 2 Holzliegen unter einem Sonnenschirm am Strand und diese wurden nicht erneuert, aber die waren auch noch völlig in Schuss.

Essen:
Frechheit!!! Ich 3 Kilos mehr und mein Mann 5! Muss ich noch mehr schreiben? Nein im Ernst, dass Buffet war einfach maga lecker und sehr abwechslungsreich. Wir waren noch 4 x im à la carte Restaurant, da dies im AI (alle 5 Tage) dabei ist und dann durften wir nochmals because of long stay 😉! Die Menues fanden wir mega lecker und uns persönlich reichte auch die Auswahl. Für die Essen die im AI dabei sind gibt es eine spezielle kleinere Karte. Da wir noch das Essen wegen dem Langaufenthalt hatten, durften wir von der gesamten à la carte Karte etwas aussuchen und dort ist die Auswahl wirklich gross.

Gäste:
In der ersten Woche waren hauptsächlich Schweizer und Deutsche auf der Insel. In der zweiten Woche kamen etliche Russen dazu und in der letzten Woche sehr viele Gäste aus Spanien. Negativ aufgefallen sind uns vor allem die Spanier am Buffet und beim Essen, da musste man sich teilweise fremdschämen. Was leider immer wie schlimmer wird, ist die Benützung des Handys überall und leider auch so, dass es alle mitbekommen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn z.B. in Restaurants und Bars die Handys lautlos gestellt werden müssten. Ich habe echt keine Lust, während des Abendessens auf den Malediven ein Videocall in fremder Sprache anhören zu müssen.

Rückreise:
Falls wir einen PCR-Test gebraucht hätten, hätten wir diesen kostenlos machen können, aber als 2-fach Geimpfte brauchten wir für die Einreise in die Schweiz keinen. Die Abreise klappte genau so unkompliziert wie die Anreise und nun sind wir glücklich und voller traumhaften Erinnerungen wieder zu Hause.

Fazit:
Für uns ist Veligandu unsere Herzensinsel und etwas ganz Besonderes. Das gesamt Veli-Team gibt alles, damit man einen unvergesslichen Urlaub geniessen kann. Ganz speziell erwähnen möchte ich an dieser Stelle Rifau unser Islandhost. Er hat wirklich viel dazu beigetragen, dass unser Urlaub noch schöner wird! Für uns war er die Seele der Insel und wir hoffen sehr, in wieder anzutreffen, falls wir im nächsten Jahr wieder nach Veligandu gehen sollten. Dann möchte ich auch noch dem Reservation-Team ein Kränzchen winden, denn die beantworteten alle meine Fragen und Wünsche im Vorfeld immer freundlich und mit guten Nerven und wir bekamen auch unsere absolute Traumvilla – die Jacuzzi Beachvilla 180!

Da war noch was…:
Im Laufe unseres Urlaubes bekamen wir mit, dass auf der kleinen Nachbar-Insel - die zu Veligandu gehört - Bauarbeiten im Gange sind. Auf FB wurde ich mal gefragt, ob ich wisse was dies sei und dort seien jetzt Umweltschützer zu Gange die dieses Projekt stoppen wollen. Ich fragte Rifau und er erklärte mir, dass man an dieser Insel einen Hafen bauen möchte, da die ganzen Boote und Schiffe nicht mehr in dem kleinen Hafen von Veli Platz hätten. Zusätzlich werde Sand aufgeschüttet um die Westseite der Sandbank von Veligandu zu schützen (ich hoffe, ich habe alles richtig verstanden – keine 100%ige Garantie). In unserer letzten Urlaubswoche wurde auf einem Boot vor Veligandu lautstark Musik gespielt und Transparente mit dem #saverasdhooatoll waren aufgespannt. Die Demonstration dauerte von ca. 17:00 Uhr bis in die Nacht etwa 02:00 Uhr. Am nächsten Tag sahen wir, dass die 2 Bagger von der kleinen Insel entfernt wurde. Gemäss Rifau sei dieses Projekt gestoppt, was immer dies auch heissen mag. Gewünscht hätten wir uns, dass an dem Demo-Abend ehrlich und offen kommuniziert worden wäre, was genau das Problem ist, denn alle Gäste haben ja einen Islandhost und die meisten einen Whatsapp-Chat und da wäre eine anständige Information leicht gewesen.
Wir haben auch erfahren, dass wohl der Jetty und teilweise auch die Wasservillen erhöht werden müssen (wie immer dies auch gehen soll), da der Meerespiegel bekanntlich ja steigt und bei Sturm teilweise Probleme auftauchen. Da werde ich aber in ein paar Monaten direkt Kontakt mit der Insel und auch den Crown and Champa Resorts aufnehmen, wann diese Bauarbeiten geplant sind, denn davon hängt ab, ob wir im nächsten Jahr wieder Veligandu besuchen werden.

Lage & Umgebung
6,0

Zimmer
6,0

Service
6,0

Gastronomie
6,0

Hotel
6,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
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Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3 Wochen im August 2021
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Denise
Alter:51-55
Bewertungen:16