Reiseziele für LiebhaberInnen
Dark Academia: Fünf Städte für den perfekten Herbsttrip
Ehrwürdige Bibliotheken, gotische Bauten, dunkle Holzvertäfelungen und ein Stapel literarischer Klassiker: Die Dark-Academia-Ästhetik verzaubert mit Literatur, Kunst, Geschichte und dem verklärten Dasein an traditionsreichen Universitäten. Der Herbst bildet den idealen Rahmen für einen Trip. Wenn sich die Blätter färben und graue Tage historische Bauten noch mystischer erscheinen lassen, verwandeln sich die Universitätsstädte auch im Alltag nahezu in Filmkulissen.
Wenn Du diese Stimmung nicht nur auf Fotos genießen möchtest, wirst Du vor allem in Großbritannien und Irland fündig. Doch auch weiter im Süden gibt es einen überraschenden Dark-Academia-Hotspot.
Folge unserem WhatsApp Kanal!Gutscheine, Gewinnspiele, relevante News & Updates zum Thema Reisen!Zum KanalOxford mit seinen traditionsreichen Colleges
Für Dark-Academia-Fans zählt Oxford wohl zu den Klassikern schlechthin. Besonders beeindruckend zeigt sich die Bodleian Library. Sie zählt zu den ältesten Bibliotheken Europas; ihr ältester Lesesaal, die Duke Humfrey's Library, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die heutige Bodleian öffnete im Jahr 1602 ihre Türen für Wissenschaftler und umfasst mittlerweile zusammen mit den weiteren Bodleian Libraries über 13 Millionen gedruckte Werke.
BesucherInnen der Bodleian Library haben die Möglichkeit, Teile der historischen Bibliothek bei Führungen zu erkunden. Die Wege führen unter anderem in die mittelalterliche Divinity School sowie in die Duke Humfrey's Library.
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Alle anzeigenCambridge mit gotischer Szenerie
Auch Cambridge wartet mit historischen College-Höfen und jahrhundertealten Universitätsgebäuden auf. Die Geschichte der Universität reicht bis ins Jahr 1209 zurück. Als Wahrzeichen gilt die King's College Chapel, deren Grundstein 1446 gelegt wurde. Das Bauwerk gilt als herausragendes Beispiel spätmittelalterlicher Architektur und besitzt das größte Fächergewölbe Europas.
Im Herbst lohnt sich zudem ein Spaziergang entlang der sogenannten Backs. Hier grenzen mehrere Colleges an den River Cam.
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Alle anzeigenKleiner Tipp: Wenn Du im Herbst historische Bibliotheken und alte Universitäten besuchen möchtest, solltest Du Tickets und Öffnungszeiten vorab prüfen. Einige Säle sind nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Viele der beeindruckenden Gebäude sind außerdem keine puren Kulissen, sondern fügen sich bis heute in den Universitätsalltag ein.
Edinburgh in Schottland für die düstere Seite
Dunkle Steinfassaden und verwinkelte Gassen machen Edinburgh zu einem besonders stimmigen Reiseziel. Hinzu kommt die Literaturgeschichte: Im Jahr 2004 wurde die schottische Hauptstadt zur weltweit ersten UNESCO City of Literature ernannt. Verbunden mit der Stadt sind unter anderem Arthur Conan Doyle und Walter Scott. Zudem befinden sich hier die National Library of Scotland und die Scottish Poetry Library.
Dazu kommen die vielen Verbindungen der Stadt zu J. K. Rowling und "Harry Potter". Die Autorin soll hier von zahlreichen Orten für einige der Schauplätze in ihren bekannten Zauberer-Romanen inspiriert worden sein.
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Alle anzeigenHistorische Bücher im Trinity College Dublin
In Dublin führt für Dark-Academia-Begeisterte kaum ein Weg am Trinity College vorbei. Das Herzstück bildet die im 18. Jahrhundert errichtete Old Library mit ihrem Long Room. Hier befinden sich rund 200.000 alte Bücher. Zu sehen ist zudem eine verzierte Handschrift der vier Evangelien aus dem 9. Jahrhundert, das Book of Kells. Als ein Höhepunkt der Buchmalerei ist es gleichzeitig einer von Irlands großen Kulturschätzen.
Trotz einer geplanten, umfangreichen Sanierung kannst Du die Old Library und den Long Room nach aktuellem Stand noch bis Ende 2027 besuchen.
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Alle anzeigenCoimbra als überraschende Alternative in Portugal
Auch ohne das britische Herbstwetter kannst Du Dark-Academia-Atmosphäre genießen. Die Universität Coimbra, die 1290 gegründet wurde, gehört mit ihren historischen Gebäuden zum UNESCO-Welterbe. Besonders beeindruckend zeigt sich die barocke Biblioteca Joanina. Im Jahre 1728 fertiggestellt, beherbergt sie rund 60.000 Bücher aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.