Kloster Säben
Chiusa / Klausen/SüdtirolNeueste Bewertungen (20 Bewertungen)
Kloster Säben auf dem Säbener Berg bei Klausen
Schon von der Autobahn A22 (auch Brennerautobahn genannt) hat man einen guten Blick auf das ehemalige Benediktinerinnenkloster Säben, das sich oberhalb von Klausen auf dem Säbener Berg befindet.
Kloster Säben oberhalb von Klausen
In Südtirol befindet sich oberhalb von Chiusa (Klausen) das ehemalige Benediktinerinnenkloster Säben. Dort, wo sich das ehemalige Kloster befindet, stand einst eine bischöfliche Burg, die 1535 durch ein Feuer zerstört wurde. Das Klostergebäude wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter Einbezug der Burgruine errichtet. Im Mai 2021 wurde mitgeteilt, dass das Kloster wegen Nachwuchsmangels geschlossen und aufgelassen wird. Im November 2021 verließen die letzten drei Nonnen das Kloster. 2024 zog der Zisterzienser-Pater Kosmas Thielmann als einziger in das Kloster Säben ein und übernahm die Pilgerseelsorge.
Kloster Säben
Das Kloster Säben ist einen Ausflug wert, wenn Sie in der Nähe von Klausen Urlaub machen. Zu Fuß über einen steilen Fußweg von Klausen aus erreichbar. Mit dem Auto fahren Sie in Richtung Feldthurns, dort ist ausgeschildert. Von einem Parkplatz kommt man nach 40 Min. Fußweg zum Kloster.
Wallfahrts-Kirchen im Kloster Säben
Der Wallfahrtsort Säben mit seiner mauerumsäumten Klosteranlage und den vier Kirchen steht auf einem steilen Kegel und verlangt zunächst einen Aufstieg zu Fuß von einer guten halben Stunde. Vom 4. Bis zum 10. Jahrhundert befand sich hier der Bischofssitz, bevor er nach Brixen überging. Die burgartig ausgebaute Kirchenresidenz wurde 1681 in ein Benediktinerinnenstift umgewandelt. Ein alter Stationen Weg führt von Klausen auf den Säbener Berg. Unterhalb der Wehrmauer wurden im Weinbaugebiet die Reste der ersten Bischofskirche freigelegt, aber nach der Vermessung wieder zugeschüttet. Die von den Wallfahrern vielbesuchte Marienkapelle steht an der Stelle der ältesten Säbener Kirche. In der Sakristei steht ein aus Stein gehauenes Taufbecken aus dem 4. Jahrhundert. Den achteckigen Zentralbau der Liebfrauenkirche erreichten wir durch einen Gang von der Marienkapelle entstand in den Jahren von 1652 bis 1658 als Dank der Klausener Bürger für die Errettung vor der Pest. Die hochgelegene Klosterkirche ist ein schlichter Barockbau von 1687, der auf den Fundamenten der einstigen Burg steht. Auf der höchsten Stelle des Säbener Berges steht die Heiligkreuzkirche, die aus der im 13. Jahrhundert errichteten Palastkapelle hervorgegangen ist. Die Altar- und Deckengemälde stellen die Passion Christi dar. Besichtigungen und Führungen: Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Die drei Kirchen (Heilig-Kreuz, Klosterkirche, Marienkapelle) sind täglich von Morgen bis zum Abend frei zugänglich. Die Liebfrauenkirche wird von Juli bis Ende Oktober zu folgenden Zeiten geöffnet: Juli-August Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Im September am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr und im Oktober am Freitag und Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr. In den Monaten Juli und August wird am Mittwoch jeweils eine kostenlose Führung durch den gesamten Säbener Komplex angeboten. Treffpunkt um 15:00 Uhr und um 16:30 Uhr vor der Liebfrauenkirche. Kontaktadresse Tourismusverein Klausen: I-39043 Klausen Telefon: +39 0472 847424 E-Mail: info@klausen.it Internet: http://www. klausen .it/de/klausen.html
Willkommen bei netten Nonnen!
Hier fühlt man sich schnell wie zu Hause.
Kloster Säben
lohnender Anstieg - wenn auch anstrengend. Rundweg möglich!
Anstrengender Aufstieg der sich aber lohnt.
Die Aussicht ist bombastisch. Bei 2 Besuchen keine Nonnen gesichtet.