Nein sagte das Gericht, das war kein "böses" Reisebüro !
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Seid so nett und bleibt bitte beim Thread-Titel--oder weiter im Fun Forum....
Dankeschön! -
Danke Günter, freut mich auch mal wieder 100% pro deiner Meinung zu sein. Ich kann auch nicht nachvollziehen, worüber hier zum Schluss diskutiert worden ist. Wirklich weit ab vom Thema.
Mal schauen, was jetzt noch so kommt, oder ob sich das Thema totläuft. Das wäre aber schade, denn ich vermisse noch Beiträge von sonst sehr kompetenten usern.
Gruss Gabriela
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gastwirt wrote:
Was ich auch
was gelernt oder Gastwirt bleiben? oder beides? 
Ich wollte auch nur Danke für die Informationen sagen. 13 Jahre hinterm Tresen reichen mir.
Hoffentlich kommt nicht gleich wieder ein Anranzer von G., da das ja nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hatte. Aber manchmal kommt eine Frage zur anderen. Ich fand es sehr interessant, mal von Sachkennern über Provisionen aufgeklärt zu werden. Einen EXTRAthread deshalb zu eröffenen, erübrigt sich hiermit.
LG
mcgee -
gabriela_maier wrote:
Danke Günter, freut mich auch mal wieder 100% pro deiner Meinung zu sein.Schleimer!

gabriela_maier wrote:
(...) denn ich vermisse noch Beiträge von sonst sehr kompetenten usern.Gabi, ich vermisse zunächst einmal Deine Antwort auf meine Frage an Dich. Und zwar On-Topic.
Paßt allerdings gut zum Bild/Image was ich hier von Dir im Forum habe. Stunk machen kriegste gut hin, sachlich-fundierte Argumentation ist nicht so Dein Steckenpferd.
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@ CJ:
Ich hatte schon zweimal empohlen, dir meine Beiträge noch mal vorlesen zu lassen. Der Extrakt daraus ist folgendes:
Es wurde ein Fall verhandelt, in dem ein Reisebüro eine sehr missveständliche Werbeaussage ( um das mal emotionslos zu beschreiben ) getätigt hatte, und ein Urlauber ( und nicht nur er, sondern wahrscheinlich eine grosse Zahl potenzieller Reisender auch ) hatte die Werbung falsch interpretiert. Bei ihm kam die Werbeaussage so an, dass das RB die angebotene Hilfe nach dem besten Preis auch erfolgreich durchführt ( durchführen kann ). Das war ein Irrtum !
Das Berufungsgericht wie auch die erste Instanz haben juristisch korrekt festgestellt, das diese Werbeaussage nicht zu beanstanden ist und kein Erfolgsversprechen getätigt worden sei. Ich kenne das Urteil nicht im Detail und kann deswegen nicht sagen, ob das Gericht eine grundsätzliche Wertung dieser Aussage vorgenommen hat.
Ich habe dann von einem Imageschaden für die RB`s gesprochen, da das Urteil veröffentlicht worden ist, und in der allgemeinen Wahrnehmung der Öffentlichkeit wohl eher in Richtung "aha, deren Versprechungen kann man also auch nicht immer trauen" ausgelegt wird. Und ich habe betont, das heute Möbelhäuser, Baumärkte u.a. ganz offensiv damit werben, das sie den besten ( billigsten) Preis garantieren und gegfl. eine nachgewiesene Differenz erstatten. Diese Aussage hat natürlich das Reisebüro in der klaren Form nicht gemacht, und deswegen konnte das Urteil auch gar nicht anders ausfallen.
Ich habe ferner auf den Imageschaden durch einen Beitrag im Fernsehen hingewiesen, der auch in meinen Augen tendenziös und zumindest sachlich sehr unfair war. Aber bad news are good news, und habe eine These aufgestellt, wonach die Mehrzahl der Zuschauer sich die Kernaussage dieser Sendung wohl durchaus so vorstellen können. Negative Aussagen werden eben intensiver wahrgenommen.
Gruss Gabriela
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Hallo Gabriela,
in aller Regel garantieren Baumärkte etc. eben NICHT den billigsten Preis. Dies wird dem Kunden unterschwellig vorgegauckelt, indem man auf die Werbung schreibt: "Wenn sie dieses Produkt anderswo billiger sehen, erstatten wir...."
Nirgendwo taucht auf, "bei UNS bekommen sie den billigsten Preis", sondern der Kunde denkt, wenn die schon sowas versprechen, dann wird es wohl hier am billigsten sein. Und welcher Kunde zieht schon los, den Preis für seinen neu gekauften Bohrhammer in fünf anderen Baumärkten nachzukontrollieren? Wohl die allerwenigsten und wenn einer doch mal zufällig das soeben gekaufte Produkte anderswo günstiger bekommt, zahlt der Verkäufer diese Differenz doch aus der Portokasse. Ich halte dies für eine geniale Psychowerbemasche, die sicherlich schon viel Gewinn eingebracht hat. -
@Gabriela, Imageschaden ...ich finde das ein bißerl zu hoch gegriffen.
Es wurden zwar schon ein paar Beispiele gebracht, aber irgendwie akzeptierst Du nicht so richtig, dass viele User das eben nicht so krass Image schädigend sehen....;)
Als meine Heizungsfirma mir meine Heizung einbaute, sagte der Chef dieser Firma zu mir, "de ist supa, die hält ein Leben lang". Nach 25 Jahren war die Heizung kaputt. "Was ist eigentlich ein Leben lang für Dich?" fragte ich ihn und er sagte wörtlich: "tja manche werden uralt und manche sterben halt schon mit 65".
MUsst hinnehmen.

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@gabriela maier
"...................in der allgemeinen Wahrnehmung der Öffentlichkeit"
Was glaubst Du wieviel potentielle Reisebüro Kunden bundesweit über diesen Fall (Werbung das RB/Gerichtsurteil) Kenntnis bekommen haben ?
1%, 2% oder sogar 5%. Wie auch immer, mehr als 95% dieser Zielgruppe haben es nicht erfahren. Wieso sollten die RB's dadurch einen Imageschaden haben ?
Und selbst die Verbraucher, die über diesen Fall Informationen erhalten haben, werden nicht alle die Vorgehensweise/Werbung des RB negativ beurteilen. Zu diesen Konsumenten gehöre ich beispielsweise.
Also Du entwickelst hier ein Szenario für Peanuts.
Ich kann darüber herzlich lachen, egal oder gerade weil wir Karneval haben.
Solltest du auch mal hingehen. Vielleicht siehst du dann nicht mehr alles und überall so negativ.Somit hier für unsere liebe Gabriela ein dreifaches Kölle Alaaf.
Gruß
Hans
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@ UteEberhard:
na in diesenTagen gestehe ich dir alles zu. Viel Spass im Karneval.
Zum Thema ( und zu deinem Beitrag
nein, ich weiss es objektiv nicht, wieviel sich an diesem Urteil ( Beschluss ) orientieren. Aber daraum geht es doch gar nicht.Selbst, wer nicht mit meiner Meinung von einem Imageschaden ( in wieweit auch publikumwirksam ) konform geht, sollte sich doch fragen, war das, was da gerichtlich verhandelt wurde gut für die Branche ? Ich sage ganz offensiv, das war szenatisch ein totales mismanagemanent. Das Urteil ist "defacto" ein Erfolg für das Reisebüro, aber in Wirklichkeit eine ganz klare Niederlage in der öffentlichen Wahrnehmung, und die nicht nur für "das" Reisebüro", sondern für die Branche.
Glaube mir, das hätte man vermeiden können. Krisenmanagement sieht anders aus, vor allen Dingen in der heutigen Situation. Aber ich denke, das Problem liegt darin, das die Branche noch nie Krisenmanagement betreiben musste, und deswegen Defizite ausweist.
Und jetzt Alaaf und Helau !! Da braucht man schon Kondition bis nächsten
Dienstag/Mittwoch.Gruss Gabriela
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Ich glaube du überschätzt die öffentliche Wahrnehmung ein ganz klein wenig. Ich gehe jetzt sogar soweit, zu sagen, dass das Urteil nur klargestellt hat, was auch meine Meinung ist: In weiten Teilen ist es nicht weit her mit dem mündigem Verbraucher und noch vielzu viel sind dumm genug, um auf Werbesprüche reinzufallen. Oder es genügt das Wörtchen "billig", um das kritische Denken auszuschalten.
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@ chepri:
ja, im Prinzip gebe ich dir Recht. Niemand kann die Wirksamkeit eines solchen Urteiles einordnen. Habe ich auch nie quantifizieren wollen.
Aber gestehe mir bitte zu: mir ging es um den fact. War das, was da abgelaufen ist gut für den ( ganz breit gefacht ) Tourismus ?? Und nur so sind meine Beiträge zu verstehen. In Wirklichkeit kritisiere ich doch nur das Management der Branche.
Auch eine -möglicherweise- Randnotiz im Geschehen sollte für ein Nachdenken sorgen. Heute ganz sicher notwendiger als in "boom"-Zeiten.
Danke für deinen Beitrag.
Gruss Gabriela
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Das war eigentlich noch nicht einmal ´ne Randnotiz. Von einer Wirkungskraft auf den breit gefächerten Tourismus ganz zu schweigen.
Spätestens wenn mal wieder jemand mit "TOP-Angebot" oder "Knüllerpreis" wirbt, schaltet sich der Tunnelblick des Verbrauchers ein.Viele Grüße.
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chepri wrote:
In weiten Teilen ist es nicht weit her mit dem mündigem Verbraucher und noch vielzu viel sind dumm genug, um auf Werbesprüche reinzufallen. Oder es genügt das Wörtchen "billig", um das kritische Denken auszuschalten.Hallo,
ich meine diesbezüglich mal eine Aussage eines Verurteilten Betrügers gehört zu haben, der wegen Anlagebetrug dort einsaß. Er meinte, daß man nur jede Menge an Zinsen versprechen muß, damit die Leute Ihr Geld anlegen. Bei 10% wird jeder mißtrauisch, aber bei 30 - 50% werden alle Vorsichten über Bord geworfen. Ab einem gewissen Punkt ist bei vielen die Gier einfach viel zu groß. Da wird wirklich nicht mehr nachgedacht.
Gleiches auch hier. Alles wesentliche wurde nicht gelesen, sondern nur der Teil, den der Kunde sehen wollte. Denn es gibt kein Reisebüro, das immer und überall das billigste ist. Punkt. Aus!
Das sage ich auch meinen Kunden so deutlich, wenn sie mal wieder jubilieren, wie preiswert doch die Reisen bei mir sind.
Dann sage ich offen und ehrlich, daß ich ihnen nicht versprechen kann, daß das immer so ist, denn irgendwer hat immer noch irgendwo vielleicht einen Veranstalter im Programm, oder ein direkt zu buchendes Schnäppchen gefunden, das der Andere einfach nicht bieten kann. Ich kann Ihnen nur helfen einen guten Preis zu finden. Wie hier auch. Hoffentlich aber erfolgreicher!Ich mag es auch nciht, wenn so offensiv mit den Preisen geworben wird. Selbst bei, wie ich meine, in diesem Fall eindeutigen Werbeaussagen, landen vor Gericht. Vor allem sind mir diese ganzen Ab-Preise ein Dorn im Auge. Aber was soll man machen. Ich kann es in meiner kleinen Welt vermeiden, doch spätestens im nächsten Katalog findet man sie wieder......
Gruß
Berthold
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Wen ich mir den Eröffnungsbeitrag so durchlese...
... verstehe ich das ganze Brimborium hier nicht.
Die Sache ist völlig falsch dargestellt.
Klägerin war die Inhaberin eines Reisebüros, die wegen einer redaktionellen Aussage einer Lokalpostille (Suche nach dem besten Reisepreis), von einem ihrer Kunden in Haftung genommen werden sollte und dagegen klagte.
Der Kunde hat sich also nicht auf eine konkrete Aussage des Reisebüros bezogen, sondern auf ein Käseblatt, dessen Erfindung dieser Spruch war.
Wie sollte die Wischi-Waschi-Aussage einer Redaktion Schadenersatz des Reisebüros - und einen "Image-Schaden" begründen?
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@ Erika1:
Deine Informationen sind natürlich ganz wichtig. Ich wusste zwar, dass das RB geklagt hatte, weil -vermutlich- der Reisende den in Frage stehenden
( Rest-?)-Betrag nicht bezahlt hat.Aber auch ein redaktioneller Beitrag durch den Herausgeber des Käseblättchens kann eine Werbeaussage des RB`s beinhalten. Wenn es z.B. in Form eines Interviews gemacht wird, und dort Sätze gefallen sind wie "wir sind unseren Kunden immer auf der Suche nach dem besten Preis behilflich".
Oder hat das RB eine Anzeige geschaltet, und die Gestaltung ( Grösse, Form, Kernaussage etc. ) der Anzeige dem Herausgeber überlassen ?
Wie dem auch sei, ändert aber nichts an der Thematik. Und die lautet: 1.) die Werbeaussage ist juristisch nicht zu beanstanden und 2.) missverständliche Botschaften in der Werbung führen zu Erwartungsenttäuschungen, und diese fallen in der Aussenwahrnehmung auf das Produkt ( hier auf den Dienstleister ) zurück.
Gruss Gabriela
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- ) Stimmt
- ) Siehst wohl nur Du so. ( Und nicht nur hier im kleinen Forum-Kreis )
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Peanuts - Peanuts - Peanuts - Peanuts.
Sorry @gabriela maier, aber für mich bist du hier inwischen langweilig und führend in der Wiederholung von Argumenten. Auch wenn du weiterhin deine Position verteidigst und immer wieder aufführst, erkenne doch bitte dass du "unter der 5% Quote liegst" .
Du wirst die Welt nicht verbessern, ich (wir) auch nicht. Nur ich akzeptiere bestimmte Gegebenheiten die du+ich nicht ändern werden.
Die Reisebüros haben keinen Imageschaden erlitten, inzwischen aber leidet die Userin @gabriela maier doch erheblich unter einem Imageschaden.
Gruß
Hans
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Einen nicht zu behebenden Imageschaden hat sich Gabi schon ganz am Anfang Ihrer HC Karriere Mitte November 2008 eingefangen ... und zwar in diesem Thread hier: KLICK
Von da an war klar, wohin die Reise bezüglich Diskussionskultur und ( unverrückbarer ) Einstellung zur Touristik geht. Und diese Reise haben wir ja nun schon in einigen Threads mitgemacht.
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Die Werbung verspricht einen soooooooviel. Das Glauben wir doch auch nicht alles. Wenn es um mein Geld geht wird alles doppelt und dreifach recherchiert. Geht doch im Internet super.
Übrigens es gibt eine neue Creme mit dem gleich 10 Jahre jünger aussieht, werde ich mir gleich mal besorgen
