Tourismus in der Krise...?
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ich finde sowas geht garnnicht mit den Stehplätzen.Mit den Barhockern wäre ok da es 20% runtergeht
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Da sind aber eindeutig nicht die Tourismusbranche, sondern die Touristen in der Krise.

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so Freunde ein kurzes Fazit es gibt die Krise ,ich bin nun seit ein paar tagen in der Lenzerheide/Valbella im Graubünden am Abend ist hier so was von tote Hose wie ich es nur ende Oktober kenne also die Zeit nach dem Herbst Urlaub und dem Start der vor Winter Saison.Garten Restaurant Bars usw sind schlicht und einfach leer ,die Hotels leben von den Stammgästen die jedes Jahr kommen man sieht man kennt sich.
Konsumation was ausserhalb von HP gebucht wurde ,wie zb die Flasche Wein zum Essen oder danach gemütliches zusamensein an der Bar scheint Schnee von gestern.LG
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Jordan, möglicherweise hat das nichts mit einer Krise im Tourismus zu tun, sondern eher mit der Gästestruktur des Urlaubsortes. Vor vielen Jahren haben wir etwas ähnliches im Tannheimer Tal in Österreich erlebt. Ab 21.00 Uhr war tote Hose, die Restaurants geschlossen. Wer danach noch etwas trinken wollte, musste suchen oder als Selbstversorger noch ein Getränk aufs Zimmer bzw. den Balkon mitnehmen. Wir haben andere Urlauber drauf angesprochen und die fanden das völlig normal. Weil die meisten Urlauber Bergsteiger/wanderer sind und in aller Herrgottsfrühe aufstehen. Die kommen abends von ihren Wandertouren zurück und sind erledigt. Essen noch etwas und gehen früh schlafen, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. So extrem haben wir das allerdings noch nie woanders erlebt.
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teils teils hast sicher auch Recht ,aber es ist ja Urlaub Zeit und die Kinder kann man am Abend ja nicht einfach wegschliessen anscheinend gibt es hier kaum Familien was mir aufgefallen ist, letzten September war ich 1 Woche in Arosa und am Abend beim Italiener ,man musste froh sein einen Tisch zu erhalten auch sonst war draussen reges Leben zwar nicht so wie ich es auch schon gesehen habe aber für Sept. ganz OK hier ist aber ab 18.00 Uhr bis am anderen Morgen Funkstille.
LG
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Um mich wieder zu melden - habe nun eine Reise (Griechenland) für zwei Personen, Zeitraum 19.08.2009 - 02.09.2009, sprich 2 Wochen, gestern gebucht. Der Preis pro Person beträgt 935 EUR. Das Hotel muss echt klasse sein und ist über 200 mal hervorragend bewertet worden. Zum Glück habe ich doch noch etwas zugewartet. Der Preis vor wenigen Wochen noch wäre immerhin um ~ 250 EUR teuerer gewesen. Also ich bin davon überzeugt, dass ich gut gefahren bin.
Liebe Grüße
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@jordan: Meine alte Rede--das kommt in Deutschland recht zügig auch.
Preisteile in den Katalogen verlieren bald ihre Bedeutung!
Probleme gibt für die Kunden, die dann ins Reisebüro marschieren, einen Preis genannt bekommen, der am nächsten Tag wieder völlig anders sein kann.
Probleme für die Reisebüromitarbeiter, die für ein-und dieselbe Reise den Kunden mehr kontaktieren müssen! -
Da siehst Du defintiv zu schwarz.

Das hast Du gründlich mißverstanden. -
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Die Guten überleben das alles. Denn sie betreuen ihre Kunden intensiv und beraten hervorragend. Wer leiden wird, sind diejenigen, die nach Unterschrift den Kunden nicht mehr kennen.
Aber der zeitliche Aufwandpro Reise, für ein Büro um die Ecke wird ansteigen.
Multichannel heisst das Zauberwort--so, wie es einige Ketten schon praktizieren.
Ich schätze mal ab Sommer 2010 ist das Thema "kein Preisteil mehr" und nur noch Eckpreise-- bei uns aktuell. Nicht für alle Veranstalter, aber für einige schon! Auch Große, versteht sich! -
Ich halte ja nicht soviel von Multichannel. Schlussendlich wird das so laufen wie die Geschichte mit dem integrierten Tourismuskonzernen. Heutzutage wäscht sich jeder den Mund mit Seife aus, der jemals schwärmend davon gesprochen hat.
Klar sollte jedes Reisebüro für seine Kunden 24/7 Dienstleistungen und Buchungsmöglichkeiten bereithalten, von mir aus können Onliner sich auch ein paar repräsentative stationäre Büros eröffnen ... aber damit hat es sich dann auch.
Jeder sollte mit seinem Marktsegment glücklich werden, man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichgut tanzen!Mit dem steigenden Aufwand eines RB´s pro Reise dürfte Günter schon recht haben. Zeitgleich dürfte auf der anderen Seite auch die Anzahl der Urlauber steigen, die dann endgültig mit den Preissystematiken überfordert sind und sich mehr denn je Ihrem Urlaub einem Fachmann anvertrauen, weil sie im Grunde einfach nur einen preiswerten und guten Urlaub machen wollen. Und nicht erst einen Volkshochschulkurs in Touristikmanagement.
Spannende Monate liegen vor uns ...
Viele Grüße.
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CaptainJarek wrote:
Spannende Monate liegen vor uns ...und vorallem vor uns als Kunden !
Denn wir werden sicher nochmehr als vorher vergleichen, verhandeln, noch abwarten und dann trotzdem buchen !!
Nur erlaube ich mir nicht die Aussage, dass diese Buchungen dann immer beim Billigsten geschehen werden.......!! -
Verhandeln, lieber Holzmichel wird sicher nix werden, denn die Reisepreise sind ja fix.und die Reisebüros sind Handelsvertreter, am Preis schrauben können die überhaupt nicht!
@Captain
L...City machts ja schon vor, mit dem Multi-Channel.
Nicht mal so schlecht, finde ich!
Das mit den Onlinern und stationären Büros aufmachen glaube ich nicht. Ist nicht deren Ding und macht eigentlich keinen Sinn, wir haben eh viel zu viele stationäre Reisebüros! - Ich meine, 400 haben im letzten Jahr wieder zugemacht. Jetzt dürften wir bald an die 10 000er Marke abgerutscht sein. Das bedeutet aber auch, dass einzelne wieder profitabler werden..
Gelassenheit ist angesagt für die Kolleginnen und Kollegen da draussen:
Denk mal an Kreuzfahrten, Rundreisen und ähnliche hochpreisige, beratungsintensive Angebote.
Nur, das mit den Leitveranstaltern wird draussen noch intensiver werden, befürchte ich - und das wiederum ist bedenklich-im Sinne einer neutralen Beratung.
Warten wir's ab, der Markt muss es erst mal aufnehmen, dann kann man das bewerten.
Lastminute wird sicher langsam vor sich hin sterben, macht ja keinen Sinn mehr, wenn die Preise ohnehin tagesaktuell eingestellt werden. -
Na das ich da gänzlich gelassen an die Sache rangehe ist doch klar. Kennst mich doch.

Was die stationären Ableger der Onliner angeht ... frag doch mal bei Deinen Freunden aus Leipzig ( Du weißt schon, die mit dem Namen der fast so klingt wie der eines Waschmittelherstellers ). Ob Sinn macht? Ich denke nicht. Schuster bleib bei Deinen Leisten dürfte hier wohl richtigerweise gelten.
Das mit Last Minute dürfte stimmen. Und das ist auch gut so, war eh ein unkalkulierbares "Monster" aus BWL´er-Sicht.Viele Grüße.
P.S.: Nachtrag vom 16.08.
Einer der Gründe warum ich Mulitchannel nicht für die eierlegende Wollmilchsau der Touristik halte: http://marktundmittelstand.de/portal/nachrichten/151/milliardenverluste-durch-it-fehler -
Meine Freunde aus Leipzig(ich find die wirklich sehr gut...) sind halt experimentierfreudig....

Und- sie sind erfolgreich ohne Ende. Indes, die machens ja unter der "Waschmittel-ähnlichen Bezeichnung"- vielleicht bessser so!
Wie war das mit dem Schuster und den Leisten...?