Erdbeben !!!!
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Bulgarienfan hat geschrieben:...Und geradezu widerlich finde ich es, wenn einige (nicht unbedingt hier bei HC) den Geberländern in erster Linie populistische Motive unterstellen.
Den Geberländern ausschließlich humanitäre Motive zu zubilligen, wäre reichlich naiv.
Die USA, die Deutschen, die EU und die UNO - die größte humanitäre Aktion aller Zeiten, die Spendenrallye über alle Kontinente hinweg, sie ist auch ein Spiel um Macht und Einfluß in der wichtigen Region Südasien und abseits dieser Bühne. Die politische Konkurrenz spornt die Hilfe an, doch der inzwischen mancherorts schon etwas protzig zur Schau getragene Wettstreit um einen Platz im Medaillenspiegel der Barmherzigkeit hat eine realpolitische Komponente, die oft verschwiegen wird.
Es geht um Geltung in einer Region, in der sich die USA, Japan und China drängeln, um großes Format statt kleinem Karo auf der Weltbühne und auch darum, in der Heimat als reaktionsstark und krisenfest zu punkten.
Angesichts dieses Motivbündels jenseits reinen Gutmenschentums befürchten Entwicklungshelfer, daß bei weitem nicht alle Zusagen eingehalten werden. Singapurs Ministerpräsident Hsien Loong warnt, daß dem "kollektiven Kurzzeitgedächtnis" schnell entfallen könnte, daß die Region vor bis zu zehnjähriger Aufbauarbeit steht.
Der Einsatz von Katastrophenhilfe zur Mehrung politischen Einflusses ist nicht neu. Den Deutschen ist als Paradebeispiel der Marshall-Plan in Erinnerung, mit dem die Amerikaner nicht nur den zerbombten Gegner wiederaufbauen, sondern auch einem Ausbreiten kommunistischer Ideen jede Grundlage entziehen wollten.
Politisches Kalkül jenseits herzlicher Hilfsbereitschaft gibt es auch bei der jüngsten Katastrophe - auf allen Seiten. Wenn die Deutschen einen Spendenrekord aufstellen, demonstrieren sie, daß sie das Zeug zur Großmacht haben wollen - und untermauern ihren Anspruch auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UNO. "Die Frage, ob jemand ein Global Player ist, bemißt sich auch danach", sagte ein UN-Diplomat in New York. "Das wird hier genau beobachtet." Die japanische Regierung spendet fast ebensoviel - auch sie will einen Sitz im Weltgremium. Indien, das im Paket mit Deutschland in den Aufsichtsrat der Weltgemeinschaft strebt, ist selbst von der Katastrophe betroffen - und lehnt jede Hilfe ab. Ein Bettlerimage würde sich nicht mit dem Streben nach Weltgeltung vertragen.
Entwicklungshelfer sehen den Wettlauf um Geld und Macht nicht nur mit Freude. "Das Geld muß irgendwo herkommen. Es besteht die Gefahr, daß es aus Investitionen für langfristige Projekte zur Armutsreduzierung abgezogen wird", sagt Joachim von Braun, Chef eines entwicklungspolitischen Instituts in Washington. Auch stehe der kritische Punkt noch bevor: der Umstieg von der Linderung akuter Not zur langfristigen Unterstützung. (siehe BAM!!)Soweit Ausschnitte aus dem Artikel "Rekordspenden aus Eigennutz und Barmherzigkeit" von Peter Müller in der "Welt am Sonntag" von heute.
Es drängt sich einem die Frage auf, warum es anläßlich des Genozids in Ruanda, als zwischen April und Juli '94 ca. 800.000 Menschen ums Leben kamen und anläßlich der noch laufenden Katastrophe im Sudan, bei der zwischen 100.000 und 200.000 Menschen ums Leben kamen und 1,7 Mio. Menschen obdachlos wurden, nicht eine ähnliche Spendenbereitschaft der Regierungen zu beobachten war bzw. ist.
Mit Sicherheit darum, weil dort keine geostrategischen Interessen zu verfolgen waren!!!
Eine scheinheilige Welt, in der wir leben!
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Ich bestreite nicht, dass positive Nebeneffekte billigend in Kauf genommen werden. Was ist daran auch schlimm? Ich glaube aber Bundeskanzler Schröder, wenn er sagt, Deutschland hätte im gleichen Umfang gespendet, wenn ein ständiger Sitz im UN-Sicherheitsrat nicht zur Diskussion stünde. Und ich finde es wirklich widerlich, wenn die Hilfe aus politischen Gründen schlecht geredet wird. Wenn unterstellt wird, dass primär aus politischen Gründen geholfen wird.
Die enorme Spendenbereitschaft hat sicherlich auch etwas mit der Berichterstattung durch die Medien zu tun. Die deutsche Bevölkerung hat bis jetzt schon über 300 Millionen Euro gespendet. Aus geopolitischen Gründen? Das glaube ich nicht.
Viele Grüße vom Bulgarienfan
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@ Bulgarienfan
Glaub' Du mal weiter! Wer glaubt, wird selig!
Und unserem BuKa glaube ich so wie so überhaupt nichts mehr! Wer einmal lügt...
Trotzdem wünsche ich Dir weiterhin ein schönes Wochenende!
Gruß salvamor -
Du hattest nachstehendes geschrieben:
Fakt ist z.B., daß zumindest Indonesien ebenso wie Indien, das auf ausländische Spendengelder ganz verzichtet, seine durch die Flutkatastrophe entstandenen Probleme aufgrund seiner Wirtschaftskraft selber lösen kann.
Jetzt nochmals ganz einfach und auch für Dich verständlich gefragt: "Wie kommst Du darauf, dass Indonesien seine Probleme aufgrund seiner Wirtschaftskraft selber lösen kann?"
Wenn es auch nicht für mich spricht, ich habe noch keine Antwort gefunden. Zeitungsartikel zusammen mit orakelhaften Andeutungen zitieren ist einfach. Wenn es zu mehr nicht reicht, bestärkst Du mich in meiner Vermutung, dass Dein Horizont am Stadtrand von Köln endet.
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Grüsse,
Klaus -
Hallo Klaus 43,
als Mitglied einer Community zeichnet man sich wohl kaum dadurch aus, in dem man, wie Du gerade, unserem Administrator Salvamor/Wolfgang einen "Horizont, der nicht über Köln hinausreicht..." zu unterstellen versucht. Vollkommen daneben, so etwas! Dies hat mit kontroverser Diskussion nichts mehr zu tun! Und- ich sage es ganz deutlich: für Beleidigungen ist hier kein Platz!Ich denke, da ist dringend ein klärender Beitrag Deinerseits fällig.
Admin
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Ich finde es gut, wenn Salvamor41 auch als Admin mitdiskutiert. Er teilt auch ganz schön aus. Dagegen habe ich nichts, wenn hier gleiches Recht für alle gilt. Als er mich gefragt hat, es ging um die Gewerkschaftspolitik, von welchem Stammtisch ich meine Meinungen denn hätte, **da hast du nichts gesagt.**War auch nicht nötig. Fand ich durchaus noch im grünen Bereich,wenn gleichwertige Antworten auch erlaubt sind. Aber auch nur dann.
Aber jetzt greifst du ein. Lies mal, was Salvmor hier indirekt unterstellt hat, nämlich Dummheit. Da muss dann ein Hinweis auf einen möglicherweise begrenzten Horizont ebenfalls erlaubt sein. Ich glaube übrigens nicht, dass Salvamor41 dich um Hilfe gerufen hat. Solange alles einigermaßen gesittet zugeht, lass es doch laufen. Und bitte, lege keine unterschiedlichen Maßstäbe an.
Viele Grüße vom Bulgarienfan
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@ Bulgarienfan
Ich bedauere sehr, Dir noch einmal ganz zart widersprechen zu müssen.
Mit keinem einzigen Wort habe ich meinem Mitdiskutanten Klaus43 Dummheit unterstellt. Ich weiß nicht, wie Du zu dieser Feststellung kommst.
Ich habe mich lediglich geweigert, auf seine Frage eine Antwort zu geben, weil sich diese Antwort eigentlich aus der geführten Diskussion ergibt, wenn man diese Diskussion aufmerksam verfolgt hat.
Im Verlaufe einer hitzigen Diskussion sachlich zu bleiben, fällt vielen Menschen sehr, sehr schwer. Auch unsere Politiker, die ja eigentlich Vorbilder sein sollten, beherrschen das oft nicht (das soll jetzt keine Spitze gegen Dich als Kommunalpolitiker sein!). Wenn sie erkennen, daß sie sich selber durch eine fehlerhafte Argumentationskette in eine bestimmte Ecke begeben haben, aus der es kein Entrinnen gibt, schlagen sie oft unter die Gürtellinie, um sich zu befreien . Ich finde das übrigens durchaus menschlich verständlich, wenngleich es die weitere sachliche Diskussion oft sehr erschwert.
Belassen wir es dabei! Ich meine, daß es grundsätzlich positiv zu sehen ist, daß wir uns in unserer Gesellschaft viele unterschiedliche Meinungen leisten können, was auch seinen Niederschlag hier im Forum findet. Wir sollten dieses Privileg hoch halten und uns bemühen, uns in unserem wunderbaren HolidayCheck-Forum auf einer niveauvollen Ebene miteinander zu unterhalten.
In diesem Sinne wünsche ich Dir und auch Klaus43 einen guten Wochenbeginn. Ich freue mich auf weitere interessante Diskussionen.Beste Grüße
salvamor/Wolfgang -
Gerne helfe ich dir auf die Sprünge!
Du schriebst:##@ Klaus 43
Die Antwort auf Deine Frage liegt nahe, wenn Du sie nicht findest, spricht das nicht für Dich.
Gruß salvamor##
Na, wie war denn das gemeint?
Ich will hier keine Metadiskussion, bin aber der Meinung, man sollte auch zu dem stehen, was man sagt. Obwohl ich Politiker bin !

Und ganz so schlimm war der Beitrag von Klaus auch nicht. Wenn man vom Kölner Dom schaut, ist der Horizont ganz schön weit.
Gruß,
Bulgarienfan (Manfred)
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@Bulgarienfan,
also zunächst, lieber Bulgarienfan werde ich-werden wir-gerne weiter selbst entscheiden, ob und wann wir eingreifen- und wann nicht!
Zweitens weise ich ganz deutlich darauf hin dass in unseren Regeln, die jedermann, also auch Dir, zugänglich sind. Da heisst es ganz klar:..."Verfasser von Beiträgen, die andere User verunglimpfen.... werden von der Teinahme ausgeschlossen."
Und, jemanden, wie Salvamor in dieser Form anzugehen, das erachte ich als Verunglimpfung! Was man hingegen aus Salvamors Posting(das Du zitierst) nun absolut nicht herausdeuteln kann, auch nicht als Politiker. Das Posting von Klaus ist eine klare Entgleisung, die ich nicht akzeptiere.Das ist vollkommen daneben!Viele Grüße
Admin
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@ Bulgarienfan
Du hast geschrieben: "Na, wie war das denn gemeint?"
Es war so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Klaus 43 sollte sich selber Gedanken über die Antwort machen. Wenn er die vorher gelaufene Diskussion, vor allem hinsichtlich der Situation Indien, aufmerksam verfolgt hat, müßte ihm die folgerichtige Antwort als intelligenter Mensch, für den ich ihn halte, eigentlich leicht fallen. Aber vielleicht kommt er ja noch drauf!?
;)Übrigens: der Blick vom Kölner Dom geht tatsächlich weiter als der Blick aus den Niederungen Sachsens. Um einen Blick wie vom Kölner Dom zu haben, müßt Ihr schon ins Erzgebirge fahren, wobei die "wirklichen" Höhen des Erzgebirges sich nicht in Sachsen, sondern jenseits der Grenze in Tschechien befinden.
Ich weiß nicht, wo Klaus43 wohnt. Sollte er in den Bayrischen Alpen oder auf den Höhen des Schwarzwaldes zu Hause sein, müßte eigentlich er den besten Weitblick von uns dreien haben...Beste Grüße und ...........guten Weitblick!
salvamor -
Erst mal Merci @Bulgarienfan. Deinen Postings ist nichts hinzuzufügen.
Nun zu meinen "Entgleisungen" und "Verunglimpfungen". Ich habe lediglich etwas direkter gesagt, was Salvamor des öfteren schön verpackt und ohne Zweifel auch in einem salbungsvollen Rahmen hier abliefert. Wie Bugarienfan schon sagte, er kann auch ganz schön austeilen.
Bemerkenswert ist auch, dass sich die HC Admins direkt einmischen, obwohl die Diskussion zwar kontrovers geführt wird, aber beleidigend?? Wird hier mit zweierlei Masstäben gemessen? Wenn sich Salvamor als Admin an Diskussionen beteiligt, ist er ein ganz normaler User. Im übrigen glaube ich nicht, dass er umgehend die schützende Hand von HC benötigt, wenn er mal "angegriffen" wird. Salvamor bezieht da schon selbst Stellung, das hat er oft genug bewiesen. Ein Forum, egal welches, ist nun mal keine Bibelstunde.Schönen Wochenanfang für alle, selbstverständlich auch für Salvamor.
Klaus
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Liebe Community,
dieses Teilforum wurde mit dem Thema "Erdbeben" gestartet.
Inzwischen wurde es weit über 4100 mal angeklickt, es wäre schön, wenn wir zu diesem Thema zurückfinden könnten. Denn die Information ist es, die zählt !
Herzlichen DankGünter/HolidayCheck
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Danke Günter!
Es war wirklich an der Zeit hier einzugreifen. Ich habe es mir selbst erspart zum eigentlichen Thema meine Gedanken wiederzugeben, da ich Gefahr gelaufen wäre, von manch anderem User auf für mich "zu hoher geistigen Ebene"
kritisiert zu werden. Das ist ein Reiseforum und das soll es auch bleiben. User die an Profilierungssucht leiden, sollten sich vielleicht auf privater Ebene austauschen und nicht dieses Forum dazu nutzen.@salvamor
Gerade von Dir als Admi hätte ich erwartet, dass Du merkst wann es "genug" ist. Vielleicht sind aber auch einfach die Pferde mit Dir durchgegangen und Du hast das hier mit einem Politikforum oder sonst was verwechselt.Gruß Dirk
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Die Hilfe, die jetzt für die Tsunami-Opfer organisiert wird, könnte für "von Menschen" verursachte Desaster ein Vorbild werden.
Ich denke da an Millionen Frauen, Männer und Kinder, die jährlich an Hunger und heilbaren Krankheiten als Folge von Kriegen und Unterentwicklung sterben. In den vergangenen Jahren starben im östlichen Kongo, dem früheren Zaire, über drei Millionen Menschen an den Folgen des Krieges. Die Welt hat dies kaum zur Kenntnis genommen.
Dieser Konflikt wurde durch Waffenlieferungen erst möglich gemacht. Belgien, China, Frankreich, Spanien, Großbritannien, die USA, Italien und so weiter lieferten riesige Mengen an Waffen und Munition, wie Amnesty International und Oxfam in ihrem Report "Shattered Lives" schrieben. Unter anderem flogen britische Piloten und Cargo-Unternehmen das Kriegsmaterial in den Kongo, ohne daß dies die Regierung in London verboten hätte.Leserbrief in der "Spiegel"-Ausgabe Nr. 2 vom 10.01.2005
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Aktuell - Aktuell - Aktuell
Verlautbarung Thailändisches Fremdenverkehrsamt
Die Flutwelle vom 26. Dezember 2004 hat den Süden Thailands schwer getroffen, und in einigen Badeorten schwere Verwüstungen angerichtet. Überall sind jedoch die Aufräumungsarbeiten im vollen Gange, mancherorts sogar schon abgeschlossen. Andere Gebiete Thailands wurden von der Flutwelle überhaupt nicht berührt.
"Da ein Großteil der Bewohner der betroffenen Gebiete vom Tourismus leben, ist die beste Unterstützung neben dem Einsatz von Hilfsorganisationen, wenn Touristen nach dem Wiederaufbau wieder in diese Regionen reisen", so Anupharp Thirarath, Direktor des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt. Dies gilt auch jetzt schon für die nicht betroffenen Inseln und Städte am Golf von Thailand, wie Pattaya, Ko Chang, Ko Samui und Hua Hin, die wir verstärkt vermarkten. Außerdem streben wir den schnellen Wiederaufbau in Südthailand an, um die touristische Infrastruktur wiederherzustellen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Opfern."
Um eine rasche Entscheidung zu erleichtern, hat das Thailändische Fremdenverkehrsamt im folgenden eine Übersicht zusammengestellt:Nicht betroffen von der Flutwelle sind: Zentral- und Nord-Thailand, sowie der gesamte Golf von Siam mit den Badeorten Pattaya, Ko Samet, Ko Chang, Hua Hin, Bang Saphan, Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao.
Auch die Küsten der Andaman Sea hat die Katastrophe unterschiedlich schwer getroffen, und es ist für die Urlauber natürlich wichtig, einschätzen zu können, wohin man reisen kann.Der Strandbereich der Region Khao Lak wurde sehr stark getroffen, ebenso die Hotels, die zumeist direkt am Strand lagen, und im Moment zu 95% geschlossen sind. Die Aufräumungs- und Wiederaufbau-Arbeiten werden noch eine Reihe von Monaten andauern.
Im Gegensatz zum Eindruck, den die Fernsehbilder hinterlassen, wurden in Phuket zwar manche Strände, wie Patong und Kamala Beach, stark, andere wiederum kaum betroffen. Insgesamt wurde die Infrastruktur jedoch nur in geringem Umfang getroffen, und die Insel ist inzwischen wieder auf Besucher eingerichtet. Die Strände Kata Beach, Karon Beach, Bang Tao Bay, Cape Panwa und Nai Thon sind wieder ohne Einschränkung nutzbar. Die Hotels sind offen, und der Betrieb läuft ohne Einschränkung. Die Insel Ko Yao Noi, die zwischen Phuket und dem Festland liegt, hat ebenfalls kaum Zerstörung gesehen, auch hier läuft der Hotelbetrieb normal.
In der Region Krabiwurde nur die Insel Ko Phi Phi schwer getroffen. Die Resorts und Bungalows in der Ton Sai Bay sind fast komplett ins Meer geschwemmt worden. Doch die Rückseite der Insel, mit Laem Tong Beach war vor den Wellen geschützt und ist unversehrt geblieben. Auf dem Festland von Krabi wurden in der Bucht von Ao Nang nur einige wenige Hotels in geringem Umfang beschädigt, ebenso wie an den Stränden Khlong Muang und Nopparat, die ebenfalls unversehrt sind. Fast alle Hotels sind geöffnet, und ihr Betrieb läuft ohne Einschränkungen. Auch auf Ko Lanta wurden einige Resorts beschädigt, aber auch hier ist die Mehrzahl der Resorts die Katastrophe heil überstanden, und freut sich auf Gäste.
Konkrete Informationen zum Zustand der einzelnen Hotels finden Sie auf der website www.sawadee.com/tsunami/hotels.htm, die regelmäßig überarbeitet wird.
Nachstehend finden Sie noch einige Bilder aus der Region nach der Flutwelle, die dokumentieren, daß weite Bereiche unversehrt geblieben sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TOURISM AUTHORITY OF THAILAND
(THAILÄNDISCHES FREMDENVERKEHRSAMT)
Bethmannstr. 58 × D-60311 Frankfurt / Main
Tel.: +49 (0) 69 138 139 0 × Fax: +49 (0) 69 138 139 50 -
@ Dirk
Das Thema "Erdbeben", das hier behandelt wird, ist von dem Thema "Politik" nicht abzukoppeln. Schließlich ist dieses Ausmaß der Katastrophe durch Fehler der Politik erst möglich geworden. Hätten sich die betroffenen Regierungen nämlich dazu entschlossen, für relativ kleines Geld ihre Bürger vor den Folgen eines Tsunamis zu schützen, wäre dieses Desaster nicht entstanden.
Mein Anliegen war, gerade auf diese Zusammenhänge zwischen der Katastrophe und der Politik hinzuweisen. Ich war mir von vornherein darüber im klaren, daß meine gegen den Mainstream gerichteten Äußerungen nicht jedermann passen. Damit kann ich aber sehr gut leben!
Die Tatsache, daß ich hier im Forum als Administrator fungiere, wird mich auch in Zukunft nicht davon abhalten, meine Meinung zu den unterschiedlichen hier im Forum diskutierten Themen frei zu äußern.
Administrator sein heißt nicht, den Mund nicht aufmachen zu dürfen. So sehe nicht nur ich es, sondern Gott-sei-Dank auch Günter und seine Kollegen!Beste Grüße nach Oberbayern!
salvamor -
So, nun hat der Admi um 13:27 seine von mir kritisierten Kommentare aus Klaus Beitrag wieder rausgenommen. Vielen Dank! Grund für mich, den Fehdehandschuh wieder auszuziehen. Werde also meine Kritik auch zurücknehmen, bzw. löschen.
Bulgarienfan
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"NICHT AN IHREN WORTEN, AN IHREN TATEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN" (Matthäus 7,16)
Für alle, die sich an den veröffentlichten Spendentabellen "hochgezogen" haben, gibt es nun eine herbe Enttäuschung:
Nach Presseberichten sind erst 40 Prozent der zugesagten Mittel für die Soforthilfe in Südasien eingetroffen.
"Die Euphorie über die große internationale Hilfsbereitschaft hat einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Denn von den 977 Millionen US-Dollar Soforthilfe, mit deren Eingang bis Ende Januar die Genfer Koordinationsstelle der UN für humanitäre Hilfe (OCHA) fest gerechnet hatte, sind erst knapp 40 Prozent, nämlich rund 360 Millionen Dollar, auf dem Konto der UN eingetroffen.
Das teilte die stellvertretende OCHA-Direktorin Margareta Wahlström nach ihrer Rückkehr von einem mehrwöchigen Aufenthalt in der Katastrophenregion mit. Wahlström erinnerte daran, daß die Regierungen von 35 Staaten auf einer großen Geberkonferenz am 11. Januar in Genf zugesagt hatten, der UN die erforderlichen Mittel bis spätestens zum 31. Januar zur Verfügung zu stellen.
...OCHA hatte den Regierungen einen detaillierten Plan zur Verwendung der 977 Millionen US Dollar vorgelegt. Dennoch seien die meisten Regierungen nicht bereit, der OCHA die versprochenen Summen schnell und pauschal zu überweisen. Statt dessen führten die verschiedenen Regierungen langwierige bilaterale Verhandlungen mit den einzelnen UN-Organisationen über deren Vorhaben in den Flutkatastrphen-Regionen Südasiens." (KStA 10.02.05)Für mich erhärtet sich zunehmend der Verdacht, daß es bestimmten Regierungen nicht vornehmlich darum ging,
zu helfen, sondern eher darum, aus Imagegründen möglichst weit oben in der "Tabelle der Barmherzigkeit" zu stehen. -
SCHOEN GESCHRIEBEN.DANKE.Z.B. ICH SCHREIBE MEINE ALLE FREUNDE IN D/LAND MINDESTENS WAS SPAENDEN.SIE ALLE SAGTEN HATTEN SIE SCHON.GUT.ABER WO ICH DAS GELD????.WIR PERSOENLICH HATTEN VIEL GETAN .FREUNDE VON DEUTCHLAND DIRECT GEHOLFEN VOR ORT.DANN WEISS MAN WAS PASSIERT FUER DAS GELD
MAN SOLL NACH SRI LANKA KOMMEN UND SCHAUEN WIE DIE SITUATION HIER IST.SEHR SEHR SCHLECHT...WAS ZAHLT MAN IN DEUTCHLAND FUER EIN BIER ,HIER KOENNTEN DIE LEUTE MINDESTENS PAAR MOSQUITO NETZE KAUFEN.
SUNNY.
salvamor41 wrote:Ich kann mich den Ausführungen von Bere nur anschließen. Geld zu spenden, ist gut gemeint, aber wer stellt sicher, daß die Mittel auch wirklich bei den Bedürftigen ankommen und nicht auf den Privatkonten von korrupten Regierungsbeamten dort unten landen.
Nur Geld einsammeln und bei den offiziellen Stellen abliefern, ohne die weitere Verwendung genauestens zu kontrollieren, fördert diese Betrügereien nur!
Ich könnte keine einzige Empfehlung abgeben, wem man sein Geld anvertrauen kann! Was diese Dinge anbetrifft, bin ich überaus mißtrauisch.
Dazu kommt, daß die Menschen in den betroffenen Gebieten zwar überwiegend bettelarm sind, die Regierungen sitzen aber gleichzeitig auf horrenden Geldreserven, sind aber, aus welchen Gründen auch immer, offenbar nicht imstande, ihren Bürgern zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.
Geld ist genug da, es wandert nur in die falschen Taschen! Indien z.B. leistet sich ein milliardenschweres Atomtest und -aufbauprogramm, während Süd-Indien zu einem einzigen Armenhaus verkommt.
Was die katholische Kirche anbetrifft, bin ich etwas anderer Meinung. Die sind nämlich noch mit die einzigen, die vor Ort in selbstloser Weise helfen!