Viele Prostituierte an der Playa de Palma
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Hallo.
Einfach die "bekannten" Ecken meiden, da ist letzte Zeit viel passiert.
In der Nähe vom MegaPark (muß an der Rückseite sein) gibt es einen Tennisplatz, da werden Deutsche rangelockt und brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt.
Leider interessiert es die Policia Local nur wenig...
Freunde von mir sind leider Zeuge von solchen Atacken geworden, konnten aber nicht wirklich helfen, weil es zu gefährlich war. (Sind immer Clübchen die plötzlich alle da sind wenns um Ausrauben geht)
Also ich würde mich nach den Ecken erkundigen um sie weiträumig zu umgehen, denn Urlaub soll Spaß machen und auf solche Sachen kann man echt verzichten!!!
Laßt Euch aber Mallorca nicht vermiesen, es kann so schön dort sein

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Ich bin heute Nacht vom Ssaionfinale zurückgekommen.
Einige Damen habe ich auch gesehen.. aber nicht viele ... geschätzt so max 6-7. Also kaum der Rede wert.
Viel nerviger fand ich da die Horden von Afrikanern, die permanent Hüte, Uhren, tanzende Kühe usw verkaufen wollten. Die kamen zu jeder Tages- und Nachtzei. Teilweiserückten die im 20 sec Takt an. Da wirste ja in Tunesien deutlich weniger genervt. Das nimmt am Ballermann total überhand. Die Polcia Local intessierts so gut wie gar nicht.
Erstaunlich ist auch, das die Afrikaner sich auch im vorbeigehen mit dem ein oder anderen Securityman / Türsteher abklatschen...
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In der Nacht vom Montag auf Dienstag fand - wieder einmal - eine gross organisierte, gemeinsame Razzia (Policia Nacional und Policia Local) gegen die Prostitution an der Playa de Palma statt. Sie dauerte von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr.
Es wurden insgesamt 53 'Damen' identifiziert von denen 15 illegal im Land sind. Alle sind Bürger von Nigeria. Bei 6 dieser 15 'Damen' war vorher schon ein Landesverweisverfahren in Gange, Diese werden nun in einem Ausländerauffangslager auf dem Festland interniert.
Prostitution in Spanien ist - wie in diesem Thread schon erwähnt - nicht illegal. Illegal ist lediglich wenn Dritte (********, mafiöse Organisationen) zur Prostitution zwingen bzw. sich daran bereichern.
Diese Razzien finden statt weil die Kriminalität dieser Prostituirten (berauben von 'angeheiterten' Kunden, etc.) wohl 'Gang und Gebe' ist, und die ständigen Beschwerden der Hoteliers, Ladenbesitzer und Anwohner Druck auf die Polizei ausüben.
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...und leider sind auch die "Hütchenspieler" vereinzelt entlang der ganzen Playa immer noch anzutreffen und es fallen sogar wenige Leute darauf rein. Das Muster ist dabei immer das Gleiche, drei bis fünf Leute stehen an einer Bank und spielen, einer gewinnt ständig und wird von den anderen Spielern lautstark beglückwünscht. Im Umkreis von etwa 10 Metern stehen die Aufpasser etwa 4-6 Leute, die Alarm geben, sobald sich die Polizei nähert. In Sekundenbruchteilen sind dann die Hütchen, die Spieler und Aufpasser verschwunden. Es funktioniert für die Betrüger ganz einfach, angelockt durch den Gewinn des einen Spielers bleiben doch mal Leute stehen, gucken erst zu und versuchen dann doch ihr Glück, natürlich ohne Chance und das Geld ist weg, lasst die Finger davon!
Gruß Peter
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Ich möchte gern zum Beitrag von Blaumar etwas anmerken:
Mal darüber nachdenken, die Jungs machen das sicher nicht weil es Ihr Traumjob ist und Sie sich damit den ***** vergolden können, die machen das weil Sie überleben wollen, und wohl die allermeisten würden sofort mit einem von Euch tauschen gegen einen Job mit Sozialversicherung.
Sie verkaufen Sonnenbrillen, Uhren und Schmuck weil es genug Dumme gibt die das kaufen! Erst wenn da keiner mehr kauft hört das auf! Wer den Background so mancher der armen ****** kennt, denkt etwas anders.Was die Kriminalität betrifft, sollte die Policia härter durchgreifen, sonst hat Mallorca bald Zustände wie in Bulgarien und weiter ostwärts.
Gruß Doreen -
...da schließe ich mich meiner Vorschreiberin gerne an, vor einiger Zeit habe ich mal in einer Reportage etwas über die Schwarzafrikaner auf Mallorca gesehen. Sie gehören zu den Ärmsten der Armen, übernachten unwürdig in irgendwelchen Absteigen und schicken von dem wenigen Geld was sie verdienen, oft noch etwas nach Hause. Den Gewinn streichen sowieso die Chefs ein, die Provision des Einzelnen ist sehr gering. Sicher nervt es, mit tanzenden Kühen, "Markenuhren" & "Markensonnenbrillen" ********* zu werden, dazu immer die gleichen Sprüche: "Helmut", "Monika", "Heute billig, morgen teuer", "nix teuer, machen guten Preis", "Alibaba", "happyhour, gut Preis", usw., aber die Jungs müssen davon leben. Ich versuche immer freundlich, aber bestimmend, nein zu sagen und dann wird man auch in Ruhe gelassen, meistens jedenfalls, spätestens nach 2-3 Schritten. Nicht vergessen sollte man bei Kaufinteresse, dass fast der gesamte Abschnitt an der Platja de Palma/ El Arenal mit Video überwacht wird, die Kameras befinden sich an den Lichtmasten und die Polizei sieht (wenn sie will) fast alles. Wird der Käufer erwischt, ist im besten Fall nur die günstig gezogene "Markenuhr" weg (live gesehen), der Verkäufer ist seine ganze Ware los. Die Polizei fährt im Minutentakt mit Autos und Fahrrädern den Boulevard auf und ab, also gut überlegen, ob sich das Risiko lohnt, sich mit Plagiaten erwischen zu lassen,
Gruß Peter
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Die 'Sache' eskaliert.
Gestern erschienen rassistische Plakate/Poster an der Playa de Palma um gegen das massive Auftreten von schwarzafrikanischen, ambulanten Verkäufern/Strassenhändlern zu protestieren.
Wie 'aus dem nichts' (Aussage eines Kneipenbesitzers: Plötzlich lagen die Plakate auf dem Tisch) tauchten gestern Mengen von diesen Plakaten an der Playa de Palma auf, vor allem in der Bier- und der Schinkenstrasse. Die mallorquinische Tagespresse (DIARIO DE MALLORCA) spricht davon dass sich die Zone um den Ballermann in einen 'rassistischen Druckkessel' verwandelt.
Die Proteste der Unternehmer und Geschäftsinhaber steigt seit Wöchen ununterbrochen. Die Krise hat wohl die Anzahl der - überwiegend senegalesischen - Strassenverkäufer multipliziert. Angeblich bieten diese Verkäufer ihre Waren bis zu 20 Mal am selben Tisch an. "Nicht alle Touristen wollen diesen andauernden Druck ertragen", sagt ein Lokalbesitzer. Dieses Jahr sei die Anzahl der Verkäufer wesentlich höher als in Vorjahren. Der Polizei seien die Hände gebunden, es wäre jetzt an der Zeit dass die Politiker hier aktiv werden.
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Noch mehr schwarzafrikanische Straßenverkäufer

Mir hat es schon die letzten Jahre gereicht, nichts gegen die Jungs, aber nach dem fünften der mir in der Bierstrasse an einem Tisch ein Plüschtier anbietet, obwohl
schon ein Bekannter eins gekauft hatte und es auf dem Tisch stand, reichte es, es war fast unmöglich sich zu unterhalten. Da half nur noch die Flucht in ein Lokal.Sobald man Interesse für irgendwas aus dem Sortiment zeigt, hat man die ganze Meute nacheinander am Hals. Am schlimmsten finde ich es in der Bierstrasse.
Die spanische Politik sollte nun wirklich aktiv werden, denn so kann es auf die Dauer wohl nicht weiter gehen, wenn schon solche Plakate verteilt werden.
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Bin gespannt, wie weit die Polizei solche Hetzjagd gegen Menschen zulässt.

Das sie im Vorfeld auf humane Weise nichts gegen deren Vertrieb unternehmen, spricht in meinen Augen nur für Eines: Mafiöse Strukturen. Es wäre ein Leichtes den reichen Hintermänner der armen Verkäufer ein Garaus zu machen und somit die Lage zu entspannen und auf ein geringen Teil zu reduzieren. Wollen sie doch garnicht, da der Kuchen sich dann verkleinert.
Ich weiß schon, warum ich solche Partymeilen, wie Ballermann und Co meide. Rassisten knallen sich gerade dort gern unter's Volk, weil sie dort Gehör finden.
Liebe Grüße von Doreen -
volker45 wrote:
Am schlimmsten finde ich es in der Bierstrasse....da ist es relativ ruhig, eine weiter in der Schinkenstraße, angefangen vom berüchtigten Paradiesclub an der Playa bis hoch zum Bierkönig, in diesem vielleicht 300 Meter langen Abschnitt ist kein Durchkommen ohne Uhren, Sonnenbrillen, Armbänder, tanzende Figuren, Hüte, etc. vielleicht liegt es daran, dass hier keine Kameras sind und ein schnelles Verschwinden in den Straßen möglich ist. Wie gesagt, die Polizei verfährt im Minutentakt den Boulevard entlang, doch noch schneller sind die "Angebote" in Plastetüten und Rucksäcken verschwunden und sobald die Rücklichter zu sehen sind, geht´s munter weiter...
Gruß Peter
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@Doreen, sehe ich auch so.
Die reichen Hintermänner lässt man scheinbar in ruhe.
Die Wirte kann ich allerdings auch verstehen. Wir (Schwester und) wurden mal in einem Restaurant ziemlich agressiv zum Kauf gedrängt. Der Verkäufer war bestimmt 1.90 groß. Zuerst stand er vor unserem Tisch, breitete seine Ware auf dem Tisch aus, gegen unseren Willen und setzte sich dann sogar noch zu uns. Währenddessen wir aßen.
War eine ganz blöde Situation.
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Eine wirklich freche Situation, da ist man als Frau sehr eingeschüchtert. Mit Mann dabei, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. Wer weiß...
Wie schon gesagt, ich halte mich erst garnicht in diesen Gegenden auf. Mallorca hat so viel Besseres zu bieten, als diesen Partyrummel. Und solange die Verkäufer Absatz für ihre Ware finden, wird das nicht aufhören. Der Tourist ist selbst Schuld an dieser Lage des Massenverkaufs. Scheint sich ja zu lohnen.
Liebe Grüße Doreen -
@Doreen
auf eine Art habe ich sogar Verständnis für die Jungs, sie haben nichts anderes zum Leben bzw. Überleben und wie Du schreibst, solange die Nachfrage da ist, wird es nicht aufhören. Angebot und Nachfrage bestimmen nun mal den Preis und da es an der Platja de Palma ein Überangebot gibt, sind die Preise dementsprechend niedrig, da geht schon mal eine "Markenuhr" für 20-30 Euro über den Tisch, wovon für den Verkäufer vielleicht ein Euro übrig bleibt. Das Geschäft mit Fakes blüht doch, rund ums Mittelmeer, im Ostblock und in Fernost gibt es nichts, was es nicht gibt. Verboten ist dieser Handel ja auch nicht überall und es gibt sogar Einfuhrgrenzen für den privaten Verbrauch (die genauen Zahlen kenne ich leider nicht). Wer mag, kann sich ja bei Bedarf mit Plagiaten aller Art behängen, wenn es denn das Selbstwertgefühl erhöht. Es gibt ja sogar Leute, die schleppen stolz ihr AI-Plastearmband als Trophäe mit zum Flughafen und noch ein paar Tage später mit ins Büro (huch, hab ich ganz vergessen abzumachen), das ist für mich noch viel befremdlicher, als eine gefälschte Uhr am Handgelenk, aber auch ein anderes Thema.Gruß Peter
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Hallo Peter, dein Statement unterschreibe ich gleich zu 100% mit. Man sollte sich wirklich Gedanken über den Hintergrund der armen Jungs machen, dann sieht man vieles anders.
Von seltsamen Touristen kann ich auch viele lustige oder peinliche Anekdoten berichten.
Gruß Doreen -
yulungayulunga wrote:
Man sollte sich wirklich Gedanken über den Hintergrund der armen Jungs machen, dann sieht man vieles anders.Man kann ja vieles "anders" sehen
aber geht es nicht eigentlich um *************?
oder muß man denen bloß noch eine Uhr abkaufen, daß sie Ruhe geben
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Ich habe auch keine goldene Lösung für dieses Problem, welches sich bekannterweise nicht nur am Ballermann als problematisch darstellt, sondern weltweit. Wollte lediglich zum Nachdenken anregen, dass die bestehende Situation auch eine andere, sehr traurige Seite hat.
Und eine Uhr abkaufen, damit Ruhe ist geht völlig nach hinten los. Dann kommen noch mehr Händler. Eine kleine Lösung wäre: einfach nichts mehr kaufen und den Absatz eindämmen. Dann verdienen die Hintermänner keine Kohle mehr damit.
Rhodos-Peter führte es ja schon sehr anschaulig auf: Es gibt massenweise Touristen, die sich mit genau DIESEN Plagiaten aller Art behängen, um damit ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen glauben. Solange das nicht aufhört, wird auch weiter verkauft. Und spät Abends geht es dann mit dem Verkauf von Drogen weiter. So sind viele Menschen weltweit: Konsumgier durch Angebot und Nachfrage ohne Rücksicht.
Gruß Doreen -
Da hast Du recht, hab ich auch wohl verstanden. Bin nur nicht auf diese Argument eingegangen, da mir die Sache mit der Golduhr wichtiger erschien. Für Prostitution gilt meiner Ansicht nach genau das Selbe. Also gleiche Antwort.
Beide Themen hängen fest zusammen.
Gruß Doreen