Viele Prostituierte an der Playa de Palma
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...um auf die Prostitution zurück zu kommen, gebe ich Doreen gerne Recht, genau wie die Afroamerikaner mit ihrem Handel, haben wohl auch die meisten Mädchen keine andere Wahl, als auf diese Weise zu überleben bzw. werden sie dazu gezwungen, insofern besteht da schon ein Zusammenhang.
Die meisten von ihnen machen das ganz bestimmt nicht freiwillig, träumten auch mal von einem Dach über dem Kopf, einem Mann, der lieb zu ihnen ist und vielleicht von einer kleinen Familie mit Kindern, bevor sie jemand mit falschen Versprechungen angelockt hat. Bis dann immer wieder irgendein betrunkener Widerling, der sonst keine Frau abkriegt oder zu perverse Wünsche hat, diese Mädchen und junge Frauen brutal erniedrigt oder seine abartige Triebe gegen Geld befriedigt und sie all ihrer Hoffnungen beraubt.
Genau wie bei den Händlern bestimmt auch hier Angebot und Nachfrage das Geschehen und solange es immer noch diese Typen (das Wort Mann lasse ich bewusst weg) gibt, die glauben mit Geld etwas Zuneigung und Liebe zu kaufen oder auch abnorme Phantasien ausleben wollen, wird es das älteste Gewerbe der Welt auch an der Platja de Palma geben.
Nicht die Prostituierten sind zu verurteilen, sondern die Kunden gleichfalls und ebenso verhält es sich mit dem Handel mit Plagiaten. Wo kein Käufer ist, ist auch kein Verkäufer. Jetzt die Schwarzafrikaner für die Misere verantwortlich zu machen, ist nur die halbe Wahrheit, dito bei den Prostituierten, damit es nicht wieder OT wirdGruß Peter
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@Peter
Alles Gute für Dich. Schön hier Leute wie dich zu lesen.
Gruß Doreen -
Überflüssiges Zitat lt. Forenregeln entfernt ! Ein @ + Name reicht vollkommen aus, wenn man auf einen Beitrag auf der gleichen Seite antwortet !
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sicher machen die das freiwillig.
Sie hätten ja auf dem schwarzen Kontinent bleiben können.
Und wenn man unbedingt auswandern will, aber "nix auf dem Kasten hat", muß man sich eben "leichten" Tätigkeiten widmen.
So was weiß man im Vorfeld..
Aber warum in der Heimat dazu beitragen das kleine Sozialprodukt zu verbessern wenn man in der EU "die große Kohle" machen kann.
Neuerdings wird ein sehr rassistischer Sticker auf Malle verteilt, weil die Jungs und Mädels es dieses Jahr definitiv zu weit getrieben haben -
Hab mal ehrenamtlich in einem Asylbewerberheim in Berlin gearbeitet. Die Leute dort hatten nicht das Ziel, schnell Reich zu werden in Deutschland. Da arbeitet natürlich der Ein oder Andere auf nicht so schöne Weise (kriminelle Tätigkeiten heiße ich auf keinen Fall für richtig). In erster Linie zu überleben, stand da ganz oben auf der Liste. Die Leute sind intelligent und können richtig anpacken und hart arbeiten, wenn man Ihnen die Gelegenheit dazu gäbe. Nur ist es so, dass Gesetze es in den westlichen Ländern verbieten auf legalem Weg Geld ranzuschaffen. Fakt ist, sie verlassen ihr Land, weil es arm ist und sie dort nicht überleben können. Diese Länder sind arm aufgrund innerer Korruption und der Ausbeutung der westlichen Zivilisation. Wir leben hier so gut auf Kosten Derer. Die westliche Welt ist in einer privilegierten Situation und bietet alles, was wir möchten. Nur Eines stört uns noch wahnsinnig und muß unbedingt abgeschafft werden: Die armen, schmutzigen aufdringlich bettelnden Ausländer. Und dann auch noch im Urlaub...wie schrecklich
(@ Admin: Das war ironisch gemeint!
)
Das Verteilen der rassistischen Sticker ist sehr umstritten und eines Menschen unwürdig.
Gruß Doreen -
Ich halte es auch so. Gehe für mein Geld auch schwer und viel arbeiten und versuche meinen Konsum so weit es geht auf Fairtrade- Ware zu beschränken. Bei Produkten mit dem Fairtrade-Siegel habe ich einigermaßen die Gewissheit, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von den Beschäftigen durch Fairtrade-Preise verbessert werden. Außerdem sind illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten.
Das ist mein Weg etwas zu tun, statt zu meckern.
Gruß Doreen -
Man WIRD nicht ausgebeutet- man LÄSST sich ausbeuten.
Fairtrade?
Was für ein Schwachsinn..
Alle (guten) Produkte sind fair getradet.
Oder produziert Mercedes seine Autos mit Billiglohnsklaven weil das "böse Ausland" die Preise nach unten drückt???
Wenn ich ein brauchbares/nachgefragtes Produkt habe, und nicht gleich den Markt mit einem Überangebot überschwemme (also einfach die Regeln der Wirtschaft beachte) erziele ich immer einen angemessenen Preis.
Wenn mir jemand ZU WENIG für mein Produkt zahlen will, verkaufe ich nicht.
Damit sinkt das Angebot und der Preis steigt automatisch.
Leider ist bei manchen Völkern die Gier größer als der Verstand.
Daher verkaufen sie zu billig--
und beschweren sich dann-
als hätte man sie gezwungen ihren Krempel so billig herzugeben.
Und das der Westen andere Länder "ausbeutet" ist lächerlich.
Die haben Schulden bei uns. Wir stehen doch nicht in deren Schuld.
Das war schon früher so.
Die Kolonien waren für die "Besatzer" ein einziges Minusgeschäft.
Da wurde soviel investiert (Straßen, Schienen, Häfen, Plantagen, Telegrafenanlagen, Bewässerungssysteme, Schulen, Verwaltung, Energieversorgung etc. alles Material dafür musste per Schiff aus Europa herbeigekarrt werden ebenso teure Spezialisten die das aufgebaut haben)
Allein um diese Kosten wieder "hereinzubekommen" hätte es viele Jahrzehnte gebraucht. Aber die Kolonien waren viel zu kurz in Besitz der Besatzer als das sich das gelohnt hätte. -
Ich finde es richtig gut, hier so viele verschiedene Meinungen zu einem Thema zu lesen. Das macht den Austausch von unterschiedlichen Standpunkten sehr vielfältig und für mich interessant.
Natürlich teile ich nicht alle Standpunkte, wie auch meine nicht von Jedem geteilt werden. Man darf halt nicht alles persönlich nehmen! Jeder ist auf seine Art geprägt vom Leben!
Was meine Meinung zum Faire Handel betrifft:
Eine gute Sache und absolut notwendig, da Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter leistet der Faire Handel einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, wie z.B. die Linderung von Armut, faire Preise ohne Kinderarbeit und Ausbeutung, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen(keine Sklavenerbeit), Aufbau im eigenen Land u.s.w. (siehe Wikipedia)
Betreff der Verbreitung rassistischer Sticker am Ballermann finde ich folgenden Link sehr passend:
http://fotogalerie.herr-der-ringe-film.de/data/500/plakat_katze-klein.jpg
Grüße von Doreen -
Thema leider schon wieder verfehlt, langsam nervts

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@ ichmagreisen
Thema keineswegs verfehlt. Wer richtig lesen kann, ist klar im Vorteil
@gastwirt
Ich verkehre nicht in Gegenden des Ballermann, hab dementsprechend keinen Kontakt zu den Damen dort. Das sie vor Ort ihre Dienstleistung anbieten und ihr Geld damit verdienen liegt daran, dass diese Art der Dienstleistung dort sehr stark gefragt ist.
Wer auf Fairtrade Wert legt, sollte jedem selbst überlassen sein. Es muß jeder für sich entscheiden, ob er über seinen Tellerrand hinausschaut oder eher nur seine eigene Suppe löffelt. Das hab ich für Andere nicht zu entscheiden.
Gruß Doreen -
Offensichtlich ist zu diesem Thema alles gesagt und da wir als Reiseforum nicht alle Probleme dieser Welt lösen können, mache ich hier zu.
LG
Sokrates