flughafen punta cana
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@StHamers
Natürlich nicht nur. Zum Schnorcheln lohnt es sich nicht mehr, da die Riffe durch den regen Bootsverkehr tot sind
Von der Dominikanischen Freundlichkeit ist so gut wie nichts mehr zu spüren, zumindest nicht dort, wo Touristen hinkommen. Stell dir vor, du kaufst ein Souvenir, hast bezahlt und der Verkäufer hält die Hand hin: "Wie wäre es jetzt mit einem Trinkgeld?"
Der Dollar Trinkgeld wird wie selbstverständlich angesehen, als würde man sein Getränk beim Kellner damit zahlen. Man erwartet kein überschwängliches Dankes-Getue, aber zumindest
ein freundliches "Hola" beim nächsten Zusammentreffen mit dem Kellner.Achja, den Knaller schlechthin brachte ein Kellner im Grill-Restaurant des Dominicus Palace, als ein älteres deutsches Ehepaar nicht verstand, was er auf italienisch fragte. Im Weggehen machte er ein "Kotzgeräusch" und murmelte verächtlich "Neckermann".
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Ich war bisher immer in Bajahibe gewesen und weiß nicht wie die Entwicklung in Punta Cana ist. Aber so wie die Entwicklung in Punta Cana hier beschrieben wird trifft das auf keinen Fall auf Bajahibe, Dominicus und Umgebung zu.
Vielleicht liegt das in Punta Cana an den vielen amerikanischen Touristen die, wie wir alle wissen, überdurchschnittlich viel Trinkgeld geben. Das wird dann natürlich auch von den anderen erwartet.
Und dass die Zigaretten in der Umgebung von Touristenhochburgen immer teurer geworden sind ist doch ganz normal (Angebot und Nachfrage). Die Zigarren, die ich immer mit nach Hause nehme, kosteten diesen April in Dominicus
immer noch so viel wie vor 5 Jahren. -
ronjaT wrote:
Vielleicht, nimmt man das Alles ja gar nicht so extrem war, wenn man es nicht anders kennt. Ich kenne es aber anders und so macht mich das traurig und ärgerlich zugleich.Selbst der Reiseleiter sagte zu uns, daß den Dominikanern alles Sch... egal ist, solange der Rubel ordentlich rollt. Umweltschutz interessiert nicht die Bohne.
Wir hatten uns die "Massenverschiffung" zur Isla Saona am Dominicus-Strand angeschaut. Allein von dort aus fuhren 10 vollbesetzte Boote hintereinander los. Wie war das vor ein paar Jahren? Die Fahrt dorthin war ein Highlight, Karibik pur.
Urlauber, die dort Schnorcheln wollen, sind eindeutig in der Minderheit. Die meisten waren auf Paaaarty!!!! aus -
@ronjaT
2006 war ich auch dort. Zum Teil war es eine Enttäuschung. Beim Schnorcheln gab es nur aufgewühlten Sand zu sehen
Menschenmassen ohne Ende. Speedboat und Katamaranfahrt waren nett, doch das "Drumherum" kam mir als reines "Durchschleusen" vor.
Dieses Jahr hatten wir einen Ausflug u. a. zur Isla Catalina gebucht. Kurz und gut: ein zweites Saona, schade um die schöne Insel mit wundervollen Stränden. -
mh, ich glaub ich war bisher immer wo anders im Urlaub!
Von den angesprochenen Problemen hab ich noch nie was so heftiges Mitbekommen, dass ich deswegen sagen würde, dort fahr (flieg) ich nicht mehr hin!
Tauchen war schon vor 10 Jahren nicht prickelnd. Die meisten Riffe waren eh künstlich geschaffen, gerade bei den Hotels. Wegen der Unterwasserwelt wählt man aber auch nicht die DomRep. Saona haben wir nicht gebucht, aber eine einsame Robinson-Fahrt war es auch nicht vor 10 Jahren (wenn ich mir überlege wieviele Boote in Bayahibe immer abgelegt haben)
Zigaretten interessieren mich nicht als Nichtraucher und zum Shoppen wähle ich ein anderes Land.
Wir waren bisher in verschiedenen Hotels, Service war immer gut, auch ohne Trinkgeld. Wir haben Trinkgeld immer gerne für besondere Leistungen gegeben und haben uns noch nie genötigt gesehen was zu geben.
Und mal ehrlich, in welchem Land wo viele Touristen sind und was man sich leisten kann wird wirklich was für den Umweltschutz getan? Überall gibt es Umweltsünden, egal ob sie ganze Strandabschnitte zubunkern, Abwässer ins Meer leiten, den Müll in der freien Natur entsorgen, etc., etc. Das findet man in Griechenland, Türkei, Ägypten, USA und und und... Besonders umweltfreundlich verhalten wir uns auch nicht indem wir in einen Flieger steigen und 10 Stunden fliegen... Wir wollen immer schön viel sauberes Wasser zum Duschen und beschweren uns sobald 2mal hintereinander der Strom ausgefallen ist.
Das Land ist abhängig vom Tourismus und tut alles um die Touris zu halten.
Es gibt sicher seh,sehr viel zu tun (Umweltschutz, etc.) aber das allgemein auf das Urlaubsziel und auf die Einheimischen abzuwälzen ist doch ein bißchen zu krass!
Zum Glück kann jeder sein Urlaubslieblingsziel selbst aussuchen!
Wir fliegen in 10 Tagen auf alle Fälle wieder hin und werden jede Minute genießen.LG
Sabine -
sabinezeiler wrote:
Das Land ist abhängig vom Tourismus und tut alles um die Touris zu halten.Andere Touristen jedenfalls, als die Urlauber, die sich an langen Strandspaziergängen erfreut haben, das Bad im Meer genossen haben. Eben diejenigen, denen die Poolanlage reicht, Buffetrestaurant und mindestens 7 A-la-Carte-Restaurants, und die Hauptsache natürlich nicht vergessen: Bars und Paaarty!!!, Ausflüge? Nicht wirklich, der Ausflug beschränkt dann aufs Hin- und Herknattern mit Quads auf irgendwelche staubigen Pisten in der Pampa
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jeder hat eine andere Vorstellung von Urlaub! Du wirst mir jetzt wohl nicht erzählen, dass du wegen der kulturellen Highlights nach Punta Cana gereist bist....!
Für die Amerikaner ist es nun mal eine nahe, günstige Urlaubsmöglichkeit, genau wie für die Deutschen Malle. Klar gibt es auch ein anderes Mallorca, aber verbieten kann man den Ballerman deshalb auch nicht.
Genau wie auf Mallorca kann man aber hier durch die Hotelwahl dem größten Partyvolk und Trubel aus dem Weg gehen.
Ob ich mit Speedbooten auf Saona gekarrt werde, oder mit Quads (hab ich noch nie gemacht)über den Strand donnere - da ist nicht der große Unterschied! Strandspaziergänge kann man immer noch machen, relaxen kann man auch wunderbar, im Meer planschen ebenfalls und gutes Essen und leckere Cocktails gehören halt mal zu "meinem" Urlaub dazu.
Man kann sicher in der DomRep einen sehr schönen Individualurlaub verbringen, es gibt viele kleine, privat geführte Hotels/Pensionen, allerdings nicht im Bereich Punta Cana und auch in einer ganz anderen Preisklasse. -
sabinezeiler wrote:
Es gibt sicher seh,sehr viel zu tun (Umweltschutz, etc.) aber das allgemein auf das Urlaubsziel und auf die Einheimischen abzuwälzen ist doch ein bißchen zu krass!Wer sonst als die Einheimischen bzw. deren Regierung sollte sich um die Begrenzung der Umweltschäden kümmern?
Am Beispiel Boote: Soundsoviel Boote bzw. Menschen pro Tag nach Saona, mehr gibts nicht. Bootsausflüge durch Hotels untersagen, Minispeedboat-Fahren in Kolonne ebenfallsSchau dir z. b. die Alhambra in Granada an. Soundsoviel Touristen pro Tag. Wer keinen organisierten Ausflug bucht oder sich rechtzeitig um Eintrittskarten bemüht, geht leer aus.
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Leider schweifen hier einige "etwas" vom Thema ab. Damit wir diesen Thread nicht schließen müssen, bitten wir dringend zum Thema zurückzukommen. Dankeschön !
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Mein Mann und ich sind in der letzten Woche auch erst aus Punta Cana zurück gekommen und ich kann das mit den Koffern so nur bestätigen. Als wir mit dem Minibus ankamen wurden die Türen geschlossen gehalten so lange bis alle Koffer ausgeladen waren und die Kofferträger Zeit hatten sie sich zu schnappen. Der Busfahrer und begleitende Reiseleiter hatten aber bevor die Türen aufgemacht wurden ihren Wunsch nach Trinkgeld in Dollar ,selbstverständlich auch Euro auch noch geäußert und eigentlich richtig frech eingefordert. Wir haben natürlich nix gegeben, nicht das wir geizig wären, daß geht aber langsam zu weit. Um unsere Koffer zu bekommen mußten wir uns mächtig durchsetzen. Wir waren schon mehrmals in Punta Cana, aber für was jetzt alles Trinkgelder gefordert werden ist Tourischröpfung weil die Leute mit 1-2 Dollar ja nicht mal zufrieden sind und einen dafür schon fast beleidigen. Wir geben gerne Trinkgeld wenn es angebracht ist, aber das geht zu weit.
Gruß Kerstin
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Es sind ja nicht nur die Kofferträger, die für eine "Leistung" die Hand aufhalten. Geht man zur Toilette, wäscht sich die Hände, wird für einen Fitzel Papier zum Händetrocknen , den sich jeder Urlauber selbst aus dem Automaten ziehen kann, von den Reinigungskräften ein Dollar eingefordert. Kein Verständnis habe ich dafür, wenn jemand ein zweites Papier-Tuch benötigt, und die Reinigungskräfte sagen: Kostet einen Dollar extra... Für ein Papier-Handtuch die Hand nochmal aufzuhalten, ist schon recht dreist.
Mit einer netten Geste, für die man gern Trinkgeld gibt, hat das nicht das Geringste zu tun. -
@soosi
Da ich dieses "Papier-Händeaufhalten" (vor allem die miesmutigen Gesichter der Damen) kenne, nehme ich ein Päckchen Tempotücher mit. Da der Handtuchhalter gefüllt war, brauchte ich es nicht. Eine ältere Dame war allerdings sichtlich geschockt. -
Versteh grad das Prob mit den Koffern nicht wirklich. Ich denke, jeder erwachsene Mensch wird es schaffen, sich gegen Kofferträger durchzusetzen.
Ich schaffe es zumindest jedes Mal, egal, ob ich mit dem Taxi oder dem Bus des Reiseveranstalters vorfahre. Einfach Koffer wieder wegziehen, ein wenig böse schauen und ein lautes, deutliches "NO GRACIAS"!
Von der netten Dame bei der Toilette wurde ich bisher noch nie zu einer Zahlung aufgefordert. Sie gibt mir ihr Papier und ich gebe ihr ein wenig Trinkgeld, wenn ich noch Peso habe.
Das einzige Mal, dass mich eine Frau da mal angesprochen hat, war als sie fragte, ob ich noch ein paar Peso habe um ihr die Euros umzutauschen, da sie mit dem Euro-Kleingeld nicht viel anfangen kann. -
@nightnurse
Ein "No Gracias" reicht leider nicht aus. Wir mussten den Kofferträgern das Gepäck eintreißen, da sie sich dran festklammerten wie beim Tauziehen. So etwas hatte ich bisher weder in der Türkei noch in Tunesien erlebt, obwohl die Kofferträger dort auch ziemlich aufdringlich sein können.
Glückwunsch soosi zur Beförderung! Viel Spass und immer ein glückliches Händchen LG Marcel