1-2-FLY Flugumbuchungen
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"salvamor41" wrote:
Für mich bleiben Fragen offen. Wie will man die Leistungsmerkmale der beiden Airlines vergleichen bzw. welche Leistungsmerkmale werden zum Vergleich herangezogen?Zunächst einmal ist dem Bisherigen nichts hinzuzufügen, weil grundsätzlich korrekt (-->salavmor41).
Zu deiner Frage und genau das ist ja die Frage und diese Frage müssten jetzt einmal erst die Passagiere selbst objektiv beurteilen!
HapagFly - Pegasus Airlines
Jetzt sag ich provokant: HapagFly als eigene Marke gibt es erst seit kurzem, Pegasus Airlines aber schon seit langem [ist natürlich nicht wirklich korrekt, weil HapapFly aus Hapag Llyod entstanden ist...] - warum sollte also die eine besser sein als die andere?
Jetzt sag ich provokant: die eine ist eine deutsche, die andere keine - Vorurteile? Emirates Airlines war schon mehrfach weltbeste Fluglinien - also scheinen Araber mehr Fliegerblut zu haben, oder? Vermutung.
Somit liegen diese Empfindungen sehr wohl im Bereich des einzelnen Menschens. Und darauf hin hat das Urteil abgestimmt.
Wenn die Dichtungen beim Einstieg schon heraus hängen, die Sitze einen gewissen "Beschleunigungsspielraum" in der Bodenverankerung zulassen, wenn beim Start "probeweise" die Gepäckklappen über den Sitzen aufspringen, wenn die 180sitzige Maschinen eine Rollbahnbesichtigung bis zum bitteren Ende durchführt, bevor sie höllen-, nein himmelwärts fährt, das könnten unter Umständen Anhaltspunkte des Unterschieds sein.
Ob aber beispielsweise bei den beiden genannten Airlines tatsächlich Einkaufspreisunterschiede vorliegen, kann ich nicht beurteilen. Preisvorteile können Überlegungsbestandteil bei einem Wechsel sein.
Ebensogut können es aber auch Gründe der Verfügbarkeiten (wer hat wann wo welche Maschine frei) oder Verfügbarkeiten von Konfigurationen (gebraucht werden nur 120 Sitze, X hat aber am Flugtag nur eine mit 180 Sitzen zur Verfügung - Konfiguration = welche Maschinengröße mit welcher Sitzanzahl und Klasseneinteilung) sein, oder der Landeberechtigungen (nach wie vor gibt es, einfach ausgedrückt, für jedes Land in einem Urlaubsland nur eine begrenzte Anzahl von Charterlandungen: deutsche Maschinen --> landen in der Türkei = gleich viele türkische müssen in Deutschland landen dürfen).
Also eine Vielzahl an Möglichkeiten, weshalb getäuschelt wird.
Ob rechtlich legal oder nicht, da gehen ja Gesetzesgrundlagen, Richtermeinungen und Veranstalterpositionen heftig auseinander.
Ich glaube auch nicht, dass im Fall einer EU Verordnung der Einhaltepflicht einer zugesagten Fluggesellschaft, das so umgesetzt werden wird. Was, wenn die Veranstalter dann gar keine Fluglinie angeben, sondern "mit einer von der EU zugelassenen Fluggesellschaft" fliegt...?
Spielräume über Spielräume...
Gruß
Peter -
@mosaik
"ch glaube auch nicht, dass im Fall einer EU Verordnung der Einhaltepflicht einer zugesagten Fluggesellschaft, das so umgesetzt werden wird. Was, wenn die Veranstalter dann gar keine Fluglinie angeben, sondern "mit einer von der EU zugelassenen Fluggesellschaft" fliegt...?"Der Punkt wird doch sein, dass Änderungen dann im gegenseitigen
Einvernehmen vorgenommen werden können. Die Betonung liegt
auf Gegenseitigkeit und Fairness gegenüber Willkür. -
Hallo!
Ich habe nun dazu eine Frage: Ich habe eine Reise für Anfang November in die Türkei gebucht. Als Flugzeit wurde 20.45 Uhr angegeben, gleichzeitig aber erklärt, es gäbe auch einen Alternativflug (10.30 Uhr). Ich habe mich dann mit dem Reiseveranstalter in Verbindung gesetzt und mit einem kleinen Aufschlag dann umgebucht auf den Vormittagsflug. Nun haben mich eure Beiträge etwas verwirrt: Könnte ich mich dagegen wehren, wenn ich nun doch auf einen späteren Flug umgebucht würde? (Nur mal theoretisch, ich hoffe, dass es nicht so ist!) Nachdem ich nur eine Woche Urlaub habe, wäre es mir schon wichtig, noch vom 1. Tag etwas zu haben! Aber der frühere Flug ist anscheinend kein regelmäßiger Flug von München aus. Ich denke, da wird ein zusätzliches Flugzeug eingesetzt.
Danke für eure Antworten! -
@ Dirk, Du Glückspilz, da hast Du offenbar wirklich Glück gehabt!
Wenn man sich hier im Forum und auch anderswo so die Klagen über verschobene Flüge und Airlinewechsel ansieht, dann scheinen das wirklich nicht nur Ausnahmen zu sein.Daß die "bösen Buben" der Reiseveranstalter wissentlich falsche Angaben machen, glaube ich auch nicht, zumindest läßt es sich nicht beweisen. Die fummeln sich aber offenbar ihre Flüge und Flugzeiten oftmals so zurecht, daß es ihnen organisatorisch und vor allem von der Kostenseite her in den Kram paßt, und das eindeutig zu Lasten der Kunden.
Sollen sie doch von vornherein ehrlich sagen, daß die Airline und die Flugzeiten zum Zeitpunkt des Abschlusses des Reisevertrages nicht bestimmt werden können, anstatt mit falschen Angaben Kunden zu ködern. Aber wie ich schon mal schrieb, Hauptsache die Buchungszahlen stimmen, mit den enttäuschten Urlaubern beschäftigen sich dann die Mitarbeiter der juristischen Abteilungen bzw. aushäusige Juristen. Diese Verfahrensweise ist allemal billiger als ein koordinierter und stimmiger Flugplan bzw. deren Folgekosten.
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@ Angelika1
Ohne Kenntnis des Wortlautes des Reisevertrages kann Deine Frage niemand beantworten.
Am besten Du schaust Dir deine Buchungsbestätigung genau an, darin müßten eigentlich entsprechende Angaben enthalten sein.
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Das Grundproblem besteht doch darin, das Reiseveranstalter-wie jede andere Firma auch- nur Produkte verkauft,um damit Geld zu verdienen. Das Produkt heist in allen Fällen: Flug/Transfer/HotelXY /Ausflüge. Nur was den Veranstaltern egal ist, ist die Befindlichkeit der Kunden für die Airline. Bei mir z.B. fängt Urlaub mit dem Flug an und endet damit. Dieser Bestandteil der Reise ist für MICH höherwertig als die Entscheidung ums Hotel.
Was also für Veranstalter Nebensache ist,ist für mich VORRAUSSETZUNG für einen gelungenen Urlaub. Und weil das so ist,strafe ich alle nur noch mit Nichtachtung und buche meine Reisen selbst; auch wenn mich der Transfer zum Hotel (Taxi) in der Regel teurer kommt. Aber selbst das hat einen Vorteil: Man ist schneller da !
Hier im Forum treiben sich so viele Mitarbeiter von Reisebüros rum;ich frage mich,warum spielen die das böse Spiel der Veranstalter mit? Unzufriedene Kunden werden doch nie wieder kommen! Wäre es nicht an der Zeit, das die einzelnen Reisebüros selbst aus den Angeboten der Veranstalter/Airlines /Hotels die Reisen zusammenbasteln, die dann auch den Kundenwünschen entsprechen? Andernfalls braucht sich niemand zu wundern, wenn das Internet eines Tags die Reisebüros ablöst.
Bestes Beispiel ist wieder der heutige Vorfall mit Onur, wo die Fluggäste 3 Stunden im Flieger ohne Klimaanlage festsasen. Ich frage mich nur,wer bucht so was? Nur weil es ein paar Euro billiger ist,buche ich doch nicht "die Katze im ****". Und wenn selbst alle Reisen mit deutschen Airlines ausgebucht sind,spätestens dann,wenn (vernünftigerweise) keiner mehr auf türkische Airlines einbucht, MÜSSEN die Veranstalter nachlegen. Aber wie gesagt,für mich kein Thema mehr,da man ja bei Airberlin&Co. auch direkt einbuchen kann. -
Hallo zusammen
Danke für Eure Antworten.Wie ich daraus erkennen kann,ist der Kunde hier kein König.Vereinbarungen müßen nicht eingehalten werden.Die Veranstalter können fast alles mit einem machen.Man sollte sich also nicht zu früh auf seinen wohlverdienten und sauer ersparten Urlaub freuen,weil man nicht weiss ob der Veranstalter seine Zusagen einhält.Ich kann mir nicht vorstellen das es irgendeinen Kunden egal ist ob er morgens oder abends fliegt,wenn er morgens bucht,dasselbe mit der Fluggesellschaft.Wenn man bei einem Autovermieter eine große Limosine für seine Hochzeit bestellt,und er kommt mit einem Trabbi an,dann würde ich gerne mal sehen wie darauf reagiert wird.Nach dem Motto "Seit froh das wir Euch transportieren. -
@ Waldschrat
Nur zu meinem Verständnis: Wenn Du direkt bei der Fluglinie, sagen wir mal Air Berlin, buchst, hast Du zwar die Gewähr, daß sie Dich nicht in meinetwegen SunExpreß oder Pegasus reinsetzen können. Aber das "Flugzeitenänderungsproblem" hast Du doch damit nicht erschlagen, denn die Pauschalurlauber und die Flug-Selberbucher sitzen doch im selben Flugzeug?!
Ich dachte bisher, das sei mehr ein generelles Pauschalfliegerproblem als ein Problem, wie ich einen Pauschalflieger buche.
Klär' mich bitte auf, welchen Gedankenfehler ich ggf. mache.
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"Waldschrat" wrote:
Bei mir z.B. fängt Urlaub mit dem Flug an und endet damit. Dieser Bestandteil der Reise ist für MICH höherwertig als die Entscheidung ums Hotel.
Was also für Veranstalter Nebensache ist,ist für mich VORRAUSSETZUNG für einen gelungenen Urlaub.Das ist ein klassischer Fall von Motivirrtum. Was für den Kunden als Hauptleistung zu zählen scheint, ist für den Veranstalter im rechtlichen Sinn nur eine Leistung zur Erfüllung seiner Hauptleistung. Und diese lässt sich meist mit Hotel definieren.
Zum besseren Verständnis: es gibt Reiseziele, die kann man mit dem eigenen Auto erreichen, mit der Bahn, mit dem Flug oder mit dem Schiff. Nun könnte ein Veranstalter alle diese Anreisemöglichkeiten anbieten - aber zu seiner eigentlichen Hauptleistung: die Unterbringung im Urlaubsziel.
Ich würde Ausnahmen machen, wenn es sich um ein exklusives Reiseprodukt handelt, das nicht als Massenware bezeichnet wird. Dann wäre ich auch der Meinung, dass die angebotene Anreise dem Gesamtreisezweck entsprechen muss.
Ich bin aber nicht der Meinung, dass dies im Zeitalter des Massentourismus bei den allgemein angebotenen Urlauben zutreffen muss.
"Waldschrat" wrote:
Hier im Forum treiben sich so viele Mitarbeiter von Reisebüros rum;ich frage mich,warum spielen die das böse Spiel der Veranstalter mit? Unzufriedene Kunden werden doch nie wieder kommen! Wäre es nicht an der Zeit, das die einzelnen Reisebüros selbst aus den Angeboten der Veranstalter/Airlines /Hotels die Reisen zusammenbasteln, die dann auch den Kundenwünschen entsprechen? Andernfalls braucht sich niemand zu wundern, wenn das Internet eines Tags die Reisebüros ablöst.So denkt sich der kleine Maxi die Sache... Zum einen gibt es ja schon Nischenveranstalter, die solche Leistungen anbieten. Zum anderen aber sind in aller Regel solche Basteleien für kleinere Anbieter stets teurer als die von den Giganten-Veranstalter. Also ein Preisnachteil, den 98 Prozent der Kunden nicht bereit sind zu bezahlen.
Sie schenken den Aussagen der Kataloge der Giganten mehr Glauben.
Und Reisebüros würden lieber heute als morgen unabhängiger von den Reisenveranstaltern werden. Was leider in Anbetracht des Preis- und Ertragdrucks unmöglich ist.
Soll ich Euch mal was verraten? TUI, Neckermann und Konsorten bestrafen alle Reisebüros im kommenden Jahr, wenn sie weniger Geschäft machen als heuer. Sie ziehen ihnen im nachhinein von ihrer eh schon schmalen Provision noch kräftig was ab. Was glaubt ihr, werden diese Reisebüros machen? Zum Selber Basteln anfangen mit viel Aufwand und Risiko oder versuchen, jeden von seinem Leithammel-Produkt zu überzeugen. Denn nur so wird es überleben können. Und warum haben sich die Chefetagen von den Reiseveranstaltern so was einfallen lassen? Weil sie glauben, sie dürfen für ein anständiges Produkt nicht mehr verlangen, sondern weniger... weil's ja der Konsument so will...
Wenn alles so einfach wäre, wie manch einer hin schreibt, wäre alles Gold im Reisebüro - es ist aber ein beinharter Job wie viele andere in der heutigen Zeit. Nur aus meiner Sicht mit immer schlechter werdende Karten - für die Reisebüros und aber auch für die Konsumenten.
Gruß
Peter -
@ Peter
Daß Veranstalter wie TUI, Neckermann etc. und ebenso die Fluggesellschaften die etablierten Reisebüros langsam aber sicher aushungern wollen, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Die wollen das Geschäft selber machen und ihre Rendite nicht durch Provisionszahlungen an die Reisebüros schmälern.
Man kann über die ethisch-moralischen Aspekte dieses Vorhabens geteilter Meinung sein, waren doch in der Vergangenheit die Reisebüros es, die die von den Reiseveranstaltern angebotenen Reisen an die Frau und den Mann brachten. Man darf aber seitens der Reisebüros bei allem Wehklagen nicht die Realitäten übersehen und muß entsprechend strategisch gegensteuern.
Reisebüros haben in der Tat immer schlechter werdende Karten, wie Du schreibst. Warum bei dieser Entwicklung aber auch die Konsumenten benachteiligt sein sollen, wie Du behauptest, erschließt sich mir nicht. Urlauber haben heute schon sehr vielfältige Möglichkeiten, ihre Reisen ohne Einschaltung eines Reisebüros zu buchen, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, er wird sich höchstens noch vertärken.
Ich persönlich sehe diese Entwicklung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite begrüße ich die gestiegene Vielfalt des Angebots, auf der anderen Seite beklage ich den immer mehr fehlenden persönlichen Kontakt bei der Buchung einer Reise, denn geschwächte Reisebüros können diesen Service auf Dauer nicht mehr aufrecht erhalten.
Aber jetzt schweifen wir langsam wieder vom Ausgangsthema ab...
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"salvamor41 wrote:
Warum bei dieser Entwicklung aber auch die Konsumenten benachteiligt sein sollen, wie Du behauptest, erschließt sich mir nicht. Urlauber haben heute schon sehr vielfältige Möglichkeiten, ihre Reisen ohne Einschaltung eines Reisebüros zu buchen, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, er wird sich höchstens noch vertärken.a) nach wie vor gibt es Berührungsängste mit der Internetbuchung
b) nach wie vor gibt es rechtliche Haftungsprobleme bei Internetbuchungen
c) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du wird dir die TUI im Internet anbieten? Ein günstig gefundenes Arrangement bei Neckermann? Sicher nicht?
d) wenn es keine oder nur mehr wenige Reisebüros geben wird, was glaubst du, wer wird dir noch halbwegs ehrlich sagen können, was gut, was besser, was vielleicht nicht so optimal ist? TUI im Internet? Sicher nicht!
e) Problem bei Urlaub? Gang ins Reisebüro - zumindest eine Ansprechperson. Internetbuchung? Call-Center? Vielleicht auf Neufundland oder in Indien, weils dort billiger ist - na, die werden hohes Interesse an Kundenzufriedenheit haben!
f) wenn es nur mehr einen Kanal gibt, wie willst du daneben schwimmen? Ein Metapher für eine Verkaufslandschaft...
g) weniger Ertrag - hoher Kostendruck - billiges Personal - das dann unlustig, schlecht ausgebildet und demotiviert ist... mein Traum von Beratung...
h) Masse statt Klasse - Gesetze regeln Ansprüche - ob es zufriedenere Kunden geben, sei dahin gestellt - wozu auch? Neckermann, Rewe, TUI - alle machen es gleich, keiner kann oder will es besser machen - also alle drei Jahre ein anderer Veranstalter mit den gleichen Problemen... welch glücklicher und erholsamer Urlaub - Stammtisch - Forenrunden: welcher war schlimmer...?
diese Liste ließe sich sicherlich weiterführen...
Sterben der Greislerläden --> hin zum Supermarkt --> Beratung? Qualität? Versuch doch mal einen Plattenspielernadel zu kaufen...
An der Endstation einer Buslinie steht ein Automat. Wer sich nicht auskennt, der hat Pech. Der Busfahrer sagt dir schon noch, dass es beim Automaten billiger ist, aber er muss gleich fahren, hat keine Zeit mehr, dir den Automaten zu erklären...
Tja, Freunde, so könnte es ausschauen...
Gruß
Peter -
@Salvamor41, natürlich hast du Recht, die Selbstbucher und Pauschaltouristen sitzen im selben Flieger. Auch ich wurde schon von Airberlin selbst auf Hapagfly umgebucht (2 Stunden früher in den Urlaub),weil Airberlin den Flug gestrichen hatte.
Aber, die Wahrscheinlichkeit , das Linienflüge ausfallen und deswegen Umgebucht wird,ist viel geringer,als von einem Veranstalter auf eine andere Maschine gesetzt zu werden. ALLE Veranstalter behalten sich vor,Flugzeiten und Airlines zu ändern, wenn sie überhaupt welche angeben. Und das aus gutem Grund: Sie haben entweder komplette Maschinen gechartert oder haben Kontingente auf "Linienflügen" gekauft. Wenn im ersten Fall die Nachfrage zu gering ist,werden die Charter auch mal wieder gestrichen und/oder mit anderen Flügen/Airports zusammengelegt.
Und im Fall 2, wenn die Nachfrage das Kontingent übersteigt, werden schon mal Plätze auf anderen Maschinen dazu gekauft. Das alles führt relativ häufig zu Flugzeitänderungen. Um bei meinem Beispiel mit "Sobelair" zu bleiben: Die Maschine der Condor ist auch tatsächlich zu der Zeit geflogen,wie im Katalog vorgesehen-das hab ich im nachhinein telefonisch von Condor erfahren. Nur war das Kontingent von Neckermann sehr schnell erschöpft, und die haben dann halt die Sobelair dazugechartert-mit Abflug abends. Natürlich ist es dabei egal, ob man die PAUSCHALREISE im Internet oder im Reisebüro bucht. Buche ich aber nur die Bausteine Flug oder Hotel getrennt, dann kann ich das auch gleich von zu Hause aus und brauche noch nicht mal nen Katalog dazu. Alles was ich brauche,finde ich auf den Hp. der Airlines und der Hotels/Veranstalter. Also zusammenfassend: Buche ich die Flüge direkt bei der Airline (was natürlich auch jedes Reisebüro kann), ist die Gefahr,das sich die Flugzeiten drastisch ändern, um ein vielfaches geringer, als wenn ich pauschal bei Veranstalter XY buche. -
-- und noch ein wichtiger Vorteil, was Einzelflugbuchung ( die Begriffe
Charter / Linie / Billigflug verschwimmen ja eh immer mehr )
gegenüber einer Flugreise mit Veranstalter unterscheidet:Bei einer Verschiebung der Flugzeiten werden entsprechende
Alternativflüge angeboten oder - und das ist der entscheidende
Punkt - kann kostenfrei vom Flug zurückgetreten werden.Wenn dann Hotels noch bis zum Anreisetag abends bei Einzelbuchung
über Hotelvermittler kostenfrei storniert werden können und das Gesamtpaket auch noch im Gesamtpreis keinen Vergleich scheuen muss, warum dann pauschal buchen ? -
Hallo,
- Kostenlos zurücktreten bei Flugzeitänderungen?
Das ist interessant. Man kann kostenlos zurücktreten, wenn sich Flugzeiten verschieben? Das gibts noch nicht mal bei der Lufthansa- das hatte ich nämlich vor einigen Monaten. Die hatten den Abflug nach Denver von 13:00 auf 18:00 verschoben. Auch durch eine angebotene kostenlose Umbuchung auf éine Umsteigeverbindung mit United hätte ich meinen Termin am gleichen Abend in USA nicht einhalten können. Also habe bin ich zu Hause geblieben und habe den Flug storniert- zu normalen Stornokosten. Woher stammt denn Deine Information, dass man in solchen Fällen kostelos zurücktreten kann? Lufthansa ist davon jedenfalls nichts bekannt.
@ alle
Flugzeitenänderung bei Urlaubsflügen
Ich habe gelesen, dass, um wirtschaftlich arbeiten zu können, die Flieger täglich mindestens 2-3 Umläufe im Mittelstreckenbereich brauchen, wobei meist Tages-Start-und Tages-Endpunkt identisch sind, also z.B.Köln-Malle-Nürnberg-Malle-Frankfurt-Malle-Köln. Die Kölner sind dann besser dran als die Nürnberger (Köln hat kein strenges Nachtflugverbot, deshalb z.B. Abflug 4:00 morgens- Rückkunft-00:30 nachts). Ist für manche besser, für manche schlechter. Ich sehe da aber auch kein massives Problem drin, man hat doch schließlich Urlaub ;).Gruß Gerd
- Kostenlos zurücktreten bei Flugzeitänderungen?
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@serramana
ich weiß zwar von der Überzeugung von @embedo, dass man bei Flugzeitenänderungen kostenfrei zurücktreten kann; dennoch möchte ich nochmals zur Vorsicht mahnen: die Meinung, der Vertrag würde dadurch einseitig geändert, wird nicht von allen Gerichten geteilt - vielmehr gehen immer mehr zur Meinung über, gewisse Änderungen muss man tollieren.
Daher wäre ich vorsichtig mit einem Rücktritt, da man u. U. nach einem Gerichtsverfahren auf den Stornokosten und den Gerichtskosten sitzen bleibt.
zum zweiten Punkt: ja, das ist ganz richtig. Daher fliegt eine Sunexpress mit Heimatflughafen Antalya um 6 Uhr früh gerne ab, und eine Ryanair von Stanstead auch gerne in der Früh usw.
Stehzeiten über Nacht sind teuer - nicht nur die Flughafengebühren, sondern auch die Nächtigungsgebühren für die Crew kommen da dazu. Somit wird jede Fluglinie bestrebt sein, die Maschinen möglichst in der Luft und nicht am Boden zu haben.
Daher könnten durchaus Flughäfen, die kein oder nicht so strenges Nachtflugverbot haben gehäuft Nachtflüge anbieten...
Gruß
Peter -
@serramanna
Beispiel aus letztem Dezember: LH streicht gebuchte Frühverbindung DUS-Madrid. Somit Anschlußflug Fuerteventura via Spanair (Star-Alliance) nicht erreichbar. Gebucht war über O.o.o.Deren Vorschlag: Umbuchung oder kostenfreies Storno. Da zu Weihnachten Alternativflüge nicht mehr buchbar waren, zumindest nicht zu vertretbaren Preisen, wurde das kostenfreie Storno nicht angenommen. Dafür wurde nach mehrmaligen Telefonaten via O.o.o von Lufthansa umgebucht auf Abendflug DUS-FRA, um die Frühverbindung nach Madrid ab Frankfurt zu nutzen und die Hotelkosten ÜF 2 Pers. **** Frankfurt übernommen.
Denke, dass die Übernahme der Stornokosten bei dem von Dir geschilderten Fall Verhandlungssache war. Zumal der gewünschte
Zweck, der Termin, nicht eingehalten werden konnte. Also reines
Verschulden der Airline.@mosaik
Das ist mir keinen Gerichtsstreit wert, habe bisher noch nie bis
dahin gehen müssen. Es geht ja häufig auch so. -
OK, in Deinem 1. Beitrag hattest Du dargestellt, einen Anspruch auf kosteloses Storno bei Flugzeitänderungen zu haben.
In Deinem Beispiel sieht es eher so aus, als ob es sich um eine Kulanzregelung handelt, was Du auch selber mit dem Term "Verhandlungssache" belegst.
Und wenn dies nicht eindeutig rechtlich geregelt ist und man den Anspruch erst gerichtlich durchsetzen muss, ist das doch sowieso keine Alternative, wegen 150 Euro zu prozessieren.@ peter
Danke für die Details! -
Hallo,
wir hatten im Januar eine Reise nach Menorca bei 12Fly gebucht. Abflug morgens um 5 Uhr, Rückflug sollte 20 Uhr sein. Scheint bei 12Fly typisch zu sein, alle vor Ort hatten das gleich gesagt. Kurzfristig (1 Woche vor Reise) stand in den Papieren dann Abflug abends um 17 Uhr und zurück dafür morgens um 10 Uhr. Praktisch 2 Tage verloren. Dazu kam bei bezahlter Menü-Halbpension gab es im Flugzeug nur kalte Brote mit Saft.
Fazit: bei 12Fly nie wieder und im Reisebüro sehen die uns auch nicht mehr. Trotz Anfrage keine Entschädigung. 12Fly nie wieder.
(Wer kennt weiter Foren, bitte mir zumailen; Danke.)
Gruß, Uwe -
Neben Euch waren auch noch Urlauber von zig anderen Reiseveranstaltern betroffen. Soviel zum Thema "Nie wieder 1-2-FLY"...das wäre Euch mit Alltours, TUI, Neckermann, etc. genauso passiert

Anspruch auf Entschädigung besteht ohnehin nicht. Wofür auch? Ärgerlich ist es sicherlich - aber letztendlich habt Ihr die gebuchte Zahl der Übernachtungen in Anspruch genommen. An- und Abreisetag dienen zum Erbringen der Beförderungsleistung. Mal hat man Glück und kann beide Tage noch am Urlaubsort nutzen. Mal hat man Pech und reist spät an und früh wieder ab. Vgl. Veranstalter - AGB (bei verbindlicher Reisebuchung habt Ihr die immerhin als Vertragsbestandteil akzeptiert).