Aufmerksamkeiten für das Personal
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Hallo Katja,
fühl Dich davon mal nicht angesprochen.
Mit kleinen Trinkgeldern liegst Du immer richtig.
Bei den Geschenken/Mitbringseln geht es mehr um Stammgäste in den Hotels,
die dem Personal, das sie evtl. seit Jahren kennen, kleine Aufmerksamkeiten
mitbringen wollen.
Ich nehme auch immer was mit, soweit es die 20 kg Gepäck zulassen. Weil ich
die Angestellten z.T. schon über Jahre kenne, weiß, daß die Mädels Kosmetik und
Modeschmuck lieben, oder ich bring was für deren Kinder mit.Aber mach Dir da mal bei der ersten Reise auf die Insel keine Gedanken, Du bist
auch ohne Geschenke herzlich willkommen.
LG vladi57
P.S.: Im April 13 fliegst Du? Kann man da jetzt schon buchen? -
**Ja am20.April 2013
Für 9 Tage freu und ich konnte ohne Probleme schon buchen, nur die Sommerpreise sind noch nicht draussen.**Die Idee mit diesen kleinen Gummibär Tütchen find ich aber auch noch gut
Fürs Zimmermädchen enfach aufs Kopfkissen legen zu dem Trinkgeld. Aber wenn man anderen mal was geben möchte .. Hmm wie mach ich das ?hab das ja nicht im mer dabei und einfach in die Hand drücken ?
Finde so kleine Aufmerksamkeiten eigentlich auch ganz schön
Und die freuen sich drüber. -
Hallo Katja,
ich kauf meistens vorher in einem Drogeriemarkt so kleine Fläschchen oder Cremes, die es da für 50 Cent gibt, und nehm die mit. Nach ein paar Tagen hast du mit Sicherheit einige spezielle Freunde im Hotel, denen kannst du dann bei Gelegenheit so ´ne Kleinigkeit geben, vielleicht sogar zum Trinkgeld. Und das mit den Gummibärchen machen wir auch, die haben wir dann bei Ausflügen dabei und geben die dann den Kindern. Dieses Jahr hat sogar einer der Strandaufseher, mit dem wir uns aber sehr gut verstanden haben, unser Fernglas geschenkt bekommen. Der war dann ganz aus dem Häuschen. Und einer der Animateure der gerade Geburtstag hatte, ob es auch stimmt, weiß man aber in der Domrep nicht genau, der hat von uns ein Taschenmesser, mit so allerhand mit drin, geschenkt bekommen. Wenn die was nicht gebrauchen können, verkaufen die das schon weiter. Also die freuen sich über alles und du freust dich über neue Freunde.
Gruss Ursula -
So, jetzt schreibe ich hier einfach mal weiter zum Thema "Geschenke"...
ALLE Geschenke werden gerne angenommen - was nicht persönlich passt, wird halt verkauft. Das ist in der RD nicht anders als hier, ich hatte gerade nen runden Geburtstag ...

LG
Dagmar -
Um es mal klar zu sagen, wenn man dort Niemanden kennt und/oder um etwas Spezielles gebeten wird, dann sollte man die Glasperlen zu Hause lassen und cash tippen, wie auch hier in unseren Breitengraden! Kommt hier wirklich wer auf die Idee im Münchner Hof oder im Adlon dem Zimmermädchen ne Tüte Gummibärchen oder gar ne Strumpfhose zum Trinkgeld auf`s Kopfkissen zu legen

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Meine eigentliche Fragestellung war so:
Wenn ich unterwegs bin und von Kindern angebettelt werde möchte ich kein Geld geben. Womit kann ich denn sonst eine Freude machen, was wird benötigt. Brauchen die Kinder Malstifte, Kugelschreiber oder was sonst? Was brauchen die Erwachsenen?
Dieses Thema wurde aber geschlossen und ich wurde auf diesen Beitrag verwiesen. Mir gehts aber nicht darum was ich dem Personal schenken soll, da gebe ich eigentlich immer Trinkgeld. -
Wenn Du den Kindern unterwegs was gibst, dann verhinderst Du den Schulbesuch genauso wie wenn Du Geld gibst. Deine Gaben werden verkauft und das erzielte Geld von den Eltern verbraucht.
Die Kinder werden also weiter zum Betteln geschickt. Ermutige sie nicht. Das ist doch genau die Misere, die durch die gönnerhaften Touris in vielen Ländern entstanden ist und was zu der vielbejammerten Abzocke und Betrugsversuchen führt.
Sollte nach mehr als 30 Jahren Massentourismus in armen Ländern langsam mal in den Gedanken ankommen. Gebt stattdessen Geld für gute einheimische Produkte nicht für Fakes oder Billigramsch aus oder für Dienstleistungen. -
Also meinst du ich sollte auch keine Buntstifte etc. mitnehmen?
Darum geht es mir ja, die Kinder nicht von der Schule wegzuhalten. Aber wenn ich einheimische Produkte kaufe, kann ich mir absolut nicht sicher sein, dass die Angestellten davon profitieren. -
Wenn Du ein im Land produziertes Produkt kaufst, hat zumindest jemand Arbeit und Lohn, und wenn Du einen Fahrer nimmst oder sonst irgendeine Leistung in Anspruch nimmst, dann hat jemand ein Einkommen.
Wenn lokale Produkte mehr gekauft werden, dann haben mehr Menschen Arbeit. Wenn es viele Arbeitslose gibt, sinken die Löhne, das ist nicht anders als bei uns. Von der im angesagten Laden in Deiner Stadt gekauften Designerjeans oder der Luxushandtasche profitieren die Mitarbeiter in Produktion und Verkauf auch nicht in Relation zum Preis, da bringst Du auch kein Stück Kuchen oder ne Tüte Weingummi mit....
Unsere Billigprodukte oder abgelegte Kleidung mitzunehmen zerstört noch mehr Arbeitsplätze. Der Handel mit europäischen Altkleidern hat z.B. in Afrika dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze verloren gingen und hauptsächlich die Exporteure und wenige Händler vor Ort profitieren. Damit geht auch Knowhow und Kultur verloren.Was soll ein Kind mit Buntstiften, wenn es kein Papier hat und keinen Tisch um darauf zu malen? Und keine Zeit, weil es nämlich arbeiten oder betteln muss? Gib etwas an eine Bildungsinstitution oder eine Organisation die Impfungen, medizinische Betreuung, Unterricht oder Berufsausbildung für arme Kinder ermöglicht. Damit hilft man. Langfristig.
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Mam hat es mal wieder sehr gut auf den Punkt gebracht! Und auch Du hast Recht, wenn man die Sachen in Schulen abgibt und nicht wie von der Eifel gewollt, den Kindern gibt, da hilft wirklich nur den Kleinen zu widerstehen, um ihnen und den Nachfolgegenerationen langfristig zu widerstehen. Bettelnden Kinder was zu geben ist in meinen Augen immer falsch, ob in der RD, in Kambodscha, oder bei uns in Köln auf der Domplatte.
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Im Grunde genommen teile ich Eure Meinung ja, aber wenn ein bettelndes Kind Hunger habe will ich nicht hart bleiben und ich werde ihm etwas zu Essen kaufen, allerdings kein Geld geben.
Hungern denn die Kinder in der Dominikanischen Republik? Ich war vor 12 Jahren schon mal dort und hatte damals nicht das Gefühl, kann mich natürlich auch getäuscht haben. -
Auch wenn Du Stifte in der Schule abgibst, kann es passieren, dass der Lehrer/Direktor sie an die Kinder verkauft.... Auch das habe ich schon erlebt..
Ich fahre seit vielen Jahren in das Land und ich finde es nach wie vor okay, wenn man einem Kind dort mit einem Mini-Tütchen Weingummi, einem Radiergummi. einem Bleistift oder Buntstift eine Freude machen kann, wenn noch Platz im Koffer ist, dann sind auch kleine Kusscheltiere immer toll.
Zur Produktion im Inland... Es gibt dort keinerlei Industrie für Stifte, Papier und so weiter, heißt die Dinge werde sowieso importiert. Über gebrauchte Kleidung kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, aber wenn ich die Qualität der dort produzierten Kleidung sehe, dann nehme ich gerne weiterhin gut erhaltene Kinderkleidung mit und gebe sie weiter... -
Macht Euch bitte klar, dass ein Kind, dass an einem Schultag zu den üblichen Zeiten rumsteht und bettelt, ganz sicher nicht wegen Eurer Stifte oder T-Shirts in die Schule gehen wird.
Wenn die Sachen verkauft werden, dann sind die Chancen groß, dass Erwachsene dafür kein Essen sondern Statussymbole oder Alkohol kaufen.Und denkt nicht, dass in Touristengebieten und Ausflugszielen die Kinder (und auch Erwachsenen) die besonders abgerissen und ärmlich aussehen, automatisch auch so arm sind wie sie aussehen.
Das gilt auch für sich anbietende Fahrer und "Reiseführer" die Euch was davon erzählen, dass sie doch so wenig verdienen, in einem total kaputten Haus/Hütte wohnen oder sich ein Geschäft aufbauen wollen. Viele haben in ihrem (richtigen ) Zuhause dann einen Lebensstandard, der höher ist, als der der Durchschnittsbevölkerung. Manche sogar einen der höher ist, als der der Touristen.....Das gilt für viele Länder und wir Europäer haben auch nach mehreren Reisen meist nicht das Gespür der Einheimischen für die jeweilige Mentalität und für wirklich Bedürftige.
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@mami62 Warst Du schon mal in dem Land oder sind es allgemeine Floskeln die zu jedem Land passen, das nicht dem deutschen Standard entspricht?
Ich fahre seit vielen Jahren dorthin und bin mit einem Dominikaner verheiratet, bin also auch sehr viel außerhalb der Touristen Gebiete unterwegs... Es ist schon ziemlich unverschämt, den Menschen dort zu unterstellen, dass sie alle Geschenke verkaufen und sie in Statussymbole und Alkohol investieren. Dazu noch die Unterstellung, dass sie sich ärmlich kleiden und viel besser wohnen...
Ja, es gibt auch Lehrer und Direktoren, die geschenkte Stifte an die Kinder verkaufen. Allerdings für 10 Pesos, damit die Kinder den Wert zu schätzen lernen...
Manchmal sollte man hinterfragen und nicht Touristen, die etwas Gutes tun wollen, den Urlaub und den guten Gedanken mit solchen Äußerungen vermiesen... -
@Mam62
Chapeau! für deine Beiträge!@huetti1505
Ja, so kann man es auch sehen. Doch ist es nicht eigentlich einfach nur wichtig, dass man hilft??? Irgendwie, mit bester Absicht, so gut man kann???@eifel
Das Hotelpersonal sammelt in vielen Hotels Trinkgeld in einem gemeinsamen Topf, das dann irgendwann von "oben nach unten" verteilt wird, d.h. dein Trinkgeld landet also nicht unbedingt bei der/dem Angestellten, der dich ständig perfekt verwöhnt. Persönliche Geschenke können i.d.R. aber behalten werden. Haribo-Minis, mal etwas Kosmetik auf dem Kopfkissen wie Nagellack, Parfumproben, evtl. Stifte für die ninos, alles Denkbare - zusätzlich wohldosiert zum erwarteten Bargeld - solche Kleinigkeiten sind zumindest auf Samana noch willkommen, in Punta Cana sehen die Trinkgelderwartungen evtl. ganz anders aus. Für den Kellner/Barkeeper evtl. Taschenmesser, Werkzeug (ja, auch doppeldeutig
, da ich auch schon nach Kondomen gefragt wurde), Männersachen halt.Für dom. Bekannte, denen es allerdings finanziell sehr gut geht, bringe ich wie vladi persönliche Präsente mit, die meisten auf Vorbestellung, in diese Kategorie fallen dann auch die halterlosen Seiden-/Netzstrümpfe für die Dame, wobei das Wort "Dame" durchaus passend ist. Da werde ich bevorzugt um Prestigesymbole gebeten, die es in der RD so nicht zu kaufen gibt oder nur für ganz teures Geld.
Und jetzt OT:
Kindern, die entlang der Ausflugspisten stehen und betteln, gebe ich absolut gar nichts, auch keine einzige Tüte Gummibären. Nada. Und nicht nur in der RD, sondern seit Jahrzehnten weltweit nicht.
Auf Samana wird es leider auch schon extrem - denn viele Touristen auf organisierten Ausflügen, vorweg die aus USA/Canada, fühlen sich scheinbar verpflichtet, den bettelnden Kindern entlang der Strasse "was Gutes" zu tun und schmeissen Süssigkeiten und Dollars einfach mal so von ihren Fahrzeugen aus zu den Kids und filmen dann begeistert die Rangelei. Wo bleiben da bitte Respekt und Menschenwürde? Betrifft die Quad-Piste parallel zur Hauptstrasse Las Galeras-Samana oben in den Hügeln.Auf den Märkten dort finden sich meiner Erfahrung nach bei Textilien meist nur die billigen Asia- Importe. Hergestellt in der RD??? Das war wohl mal... Daher nehme ich, vor allem für Kinder, lieber nachweislich die in D produzierten Produkte mit, damit unterstütze ich wenigstens die hiesige deutsche Wirtschaft und nicht die asiatische Variante, und die Qualität passt auch. OK, die Händler verkaufen nicht, aber dafür gehe ich außerhalb des a.i.-Hotels essen/trinken/genießen... Gehe ggf. doch mit Kindern zum Markt - Kleidung kaufen. Oder in die Apotheke für nötige Medikamente, oder kaufe Reis... Was ich gerade so tun kann. Auf Samana gibt es viele Familien, die wirklich Hilfe brauchen - doch abseits der Touristenwege, und denen du am besten durch Naturalien helfen kannst.
Derzeit besonders wichtig sind Medikamente, fiebersenkend, vor allem für Kinder - Chikungunya ist auf Samana noch nicht durch. Entsprechend Insektenschutzmittel.
LG
Dagmar
PS: Auch ich will einfach nur helfen. Mein Weg ist sicherlich nicht perfekt, und Tipps sind gerne willkommen - auch als PN -
Genau so geht es mir, ich möchte einfach nur helfen. Mir ging es auch nicht um Hotelangestellte, aber meine Fragestellung wurde halt hier hin verwiesen.
Wenn fiebersenkende Medikamente gebraucht werden dann nehme ich die halt mit. Meine Frage war einfach: Womit kann ich helfen? Was wird benötigt?