Lange Anreise mit Kind/ern
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Cameelia wrote:
Er kann manchmal nicht still sitzen und redet gerne mit anderen Leuten, aber wenn man das als Belästigung auffasst, dann finde ich das schon bedenklich.Hm... also ich oute mich jetzt mal als eine, die nicht gern "vollgesabbelt" wird. Ich flirte gern mit Babys, ich unterhalte mich gern mit Kindern und manchmal spiele ich auch mit ihnen. ABER: wenn ICH das will, und nicht wenn das Kind das will.
Und sein wir mal ehrlich. Ein 5-jähriger Bub kann schon ganz schön nerven
Im Ernst... Ich bin auch Mutter und ich darf das sagen... es gibt Meschen, für die der Urlaub IM Flieger beginnt, weil sie da schlafen können (ja, soll es geben;)) Und dann kommt so ein kleiner Quälgeist und erzählt Dir was vom Leben. Sehr süß... Irgendwann sagt man dann: "magst Du nicht mal wieder zur Mami gehen?" Und dann kommt: "Pst... die schläft doch!"
DAS ist mir passiert und da werd ich richtig böse....Aber da das hier ja nicht die Frage war... ICH persönlich (meine Meinung) würde es nicht machen, da es mir selbst viel zu stressig wäre, und ich NIEMALS andere Personen damit belästigen wollen würde. Es kann nämlich auch passieren, dass Du Dir die wunderschönen 2 Wochen Urlaub damit kaputt machst, weil der Rückflug eine Katastrophe wird.
Aber das wünsche ich Dir natürlich nicht... Übrigens ist es im Winter in Ägypten nicht kalt, im Dezember war es wärmer als auf Kuba

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war ja klar das es hier wieder in die richtung abdriftet, dass man sich als reisender mit kind(ern) als "belästigung" für andere fühlen muss. wie traurig...
@cameelia: mach dir keine sorgen, du kannst dein kind als einzige einschätzen und das klingt doch alles ganz normal. er scheint ja kein hyperaktiver schreihals zu sein

vielleicht kannst du noch ein kinderbuch zu dem thema besorgen und das mit ihm mal besprechen, damit er ein wenig vorbereitet ist. kann ja nicht schaden. meine tochter fand es nämlich mal nicht so witzig bei der kontrolle, als sie ihrenn teddy durch die durchleuchtung geben musste
gute reise undlg katja
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Also, damit erst mal eins klar ist - ich hab 3 von der Sorte
. 2 davon stehen mittlerweile auf eigenen Füßen, und der Jüngste ist jetzt 13. Das erste mal sind wir geflogen als der Jüngste 4,5 Jahre war. War nur Kurzstrecke bis nach Tunesien aber mit Anreise zum Flughafen, den obligatorischen 2 Stunden vorher zum Check in und ca. 2 Stunden Transfer kamen wir dann auch auf 8 Stunden. Das hat voll und ganz gereicht. Der "Kleine" hat den ganzen flug verschlafen, war aber auch ein "Spätabendsflug". Wir mussten ihn also aus dem Flugzeug schleppen. Ansonsten gehören meine zur ruhigen Fraktion.
Trotzdem würde ich mir vorher überlegen, ob es so eine lange Reise (von der Flugdauer her) sein muss - aber das hast du ja für dich schon entschieden. Denn selbst mir als Erwachsenen macht es keinen Spaß so lange in einer "Ölsardinenbüchse" eingesperrt zu sein. Der Sitzabstand ist bei den Ferienfliegern ja nicht gerade komfortabel, und selbst kleine Leute können Beine schlecht lang machen.Kleiner tip am Rande, damit dein Junge nicht so aufgedreht ist: Fahrt vorher schon mal zum Flughafen und seht den Flugzeugen beim Starten und Landen zu. z.T. gibts gegen Bezahlung auch Flughafentouren (manchmal sogar speziell für Kinder) bei denen man schon mal den Sicherheitscheck macht und mit bussen bis aufs Vorfeld gefahren wird.
Birgit
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Katja13 wrote:
war ja klar das es hier wieder in die richtung abdriftet, dass man sich als reisender mit kind(ern) als "belästigung" für andere fühlen muss. wie traurig...
......entschuldige. aber so eine aussage kann doch nur provozieren.
die userin hat eine frage gestellt und ihre bedenken geäußert.
viele user haben die geäußerten bedenken bestätigt.
und das hat nichts mit kindergegnern o.ä. zu tun.
man muß halt nur auch mal der realität ins auge sehen und nicht nur alles mit "friede-freude-eierkuchen" bestätigen.
genau so ginge es mir aber auch, wenn jemand zur hurrican zeit fliegen würde.
dann würde ich auch mal das "worst case szenario" aufzeichnen.
aus dem einfachen grund, dass man die "einfachste" und auch die "schwerste" situaiton einmal druchspielt.
man muß doch auf alle eventualitäten vorbereitet sein.
und mal ganz ehrlich: so ganz "ohne" ist so ein transatlantik flug nun mal nicht. egal, ob für kinder, erwachsene oder auch alte/gebrechliche personen.
wenn man sowas nicht hören/lesen will, dann sollte man eine frage einfach nicht einstellen.
wenn man aber wirklich auch mal das "für" und "wider" abwägen will, dann sollte man sich nicht beleidigt zurück ziehen, wenn das "wider" überwiegt. -
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Das kann man gar nicht vergleichen. Man kann bei langen Autoreisen jederzeit den nächsten Rastplatz anfahren und eine Pause machen. Mal aussteigen und sich die Beine vertreten. Es gibt keine Wartezeit auf Flughäfen, kein Schlange stehen beim Einchecken, keinen Transfer usw. - also alles, was nervt, fällt weg.
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Ich fand die langen Autotouren nach Südspanien und Griechenland als Kind trotzdem äußerst anstrengend und langweilig - erst der Walkman brachte leichte Entspannung
. So einen Transatlantikflug mit Transfern und allem drum und dran würde ich zumindest nicht alleine mit einem Kind unternehmen wollen. Dazu fand ich diese Endlosaktionen als Kind einfach zu schlimm.Allein die Frage "Wann sind wir endlich daaaaa???" (gerne 10 min. nach dem Start) läßt einem als Eltern doch schon den Mut verlieren. Nicht alles was machbar ist, muss auch wirklich gemacht werden. Man sollte das ehrlich für sich beantworten, ob so eine Reise wirklich das richtige fürs eigene Kind ist oder man nur selber so gerne dahin möchte.
Nix für ungut, Grisu
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Was sich jeder selbst zutraut, soll gern jeder selbst entscheiden. Aber da ja bei solchen Fragen öfters auch durchscheint, das man es nur den Kindern zuliebe tut, ringt mir ein müdes Lächeln ab. Wer seinem 2jährigen Sprößling das "Urteilsvermögen" zutraut, in der Karibik die besten Vorrausstzungen für Badeurlaub zu finden, Hut ab! Unsre Tochter war als Kind ein Wasserratz und Ostern haben wir oft in einem Center-etc. Park verbracht. Seinem Kind tut man nämlich damit auch nichts schlechtes, inklusive Spassfaktor für alle vom ersten bis zum letzten Tag. Ein Fernflug für Urlaub mit Kleinstkind dient allerhöchstens der Befriedigung des eigenen Egos. Das ist meine persönliche Meinung, wenns jemand anders macht, ist es mir relativ egal.
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Hallo Cameelia,
laß dich nicht verunsichern, sonst gehen deine Nerven schon jetzt baden. Gehe positiv an die Sache (ist ja eh schon gebucht).
Wir haben am Flughaben mit unserer Tochter zusammen nimmer neue Mal- und Spielbücher (z.B. 3er Bussybar-Heft)gekauft, die sie mit aussuchen konnte. War immer sehr spannend für das Kind und hat sich richtig Gross gefühlt.Würde dir raten die Sitze direkt am Gang zu nehmen, so dass Ihr besser aufstehen könnt bzw. du die Beine besser rausstrecken kannst z.B. für HoppeReiter, ohne immer über andere zu steigen.
Gruß Hubert -
gastwirt und lexilexi, kann Euch nur beipflichten, ebenso dem Opa aus dem hohen Norden.
Komme eben aus dem Urlaub zurück mit insgesamt 9 Flügen, davon 3x Langstrecke, 1x Mittelstrecke, der Rest Kurzstr.
In ALLEN Flügen mußte ich festestellen: Kinder haben keine Lobby!
Denn diese Flüge sind in erster Linie eine riesengroße Zumutung für die armen Kinder (Ausnahmen mal abgesehen). Auf allen Flügen ein unendliches Geplärre bis hin zu regelrechtem Geschrei aus vollem Halse. Und das über Stunden!
U.a. zwei skandinavische Ehepaare, die mit 5 Kindern unbedingt in Australien Urlaub machen müssen. Der ca. 3 Jährige Knirps hat die ganze Zeit herzzerreisend geweint und geschrien, aber wie gesagt, Kinder haben keine Lobby. Hauptsache ihre Eltern verpassen nichts.
Der Knirps tat mir so leid, mir kamen fast die Tränen. Ist das eigentlich schon Kindesmißbrauch?
Wie hier einige schon schrieben, sollte man es erstmal auf Kurzstrecke probieren, mal sehen, wie Euer Kind veranlagt ist.
Mal ne ganz andere Frage: Seid Ihr eigentlich schon mal Langstrecke geflogen? -
Mir schon. Muss @Asia da voll zustimmen.
Auch wir hatten mal auf einem Flug in die Dominikanische Republik Kleinkinder dabei, die vom Anfang bis zum Ende gebrüllt haben. Beim Hinflug, der tagsüber stattfand, hat man es noch gerade so weggesteckt. Aber beim Rückflug, der über Nacht stattfand, wieder dieses stundenlange Geschreie von irgendwelchen kleinen Kindern. Wir konnten einfach kein Auge zumachen und hatten schon üble Ideen, wie man das Gekreische schnell beenden könnte. Nachdem sich dann viele beschwerden, hatten die Flugbegleiter ein Einsehen und setzten die Familien mit ihren Kindern in die erste Klasse, die unbesetzt war.
Nach vielen Flügen muss ich leider sagen, das es doch sehr viele egoistische Eltern gibt, die bezüglich Urlaub erstmal nur an sich denken und sich nicht viel Gedanken darüber machen, wie ihr Kind diesen Stress auf Mittel- und Langstreckenflügen bewältigt.
Dies ist unsere Meinung und deswegen sind wir noch lange keine Kinderhasser. Darüber weiter zu diskutieren lohnt m.E. nicht.
Gruß
Renate -
Hallo,
möchte eigentlich nicht auch noch negativ schreiben,
als die Kinder in dem Alter waren sind wir nicht länger als 4 Stunden geflogen,
teils 'verarbeiten' die Kinder die Flüge besser als die Großen, wichtig dass sie
beschäftigt werden und sich ausruhen und schlafen können, 'ruckzug' ist man dann am Ziel. -
Diskussion darüber lohnt wirklich nicht, es ist wirklich individuell verschieden. Sind halt nicht alle Kinder gleich einige vertragen das fliegen oderlieben es sogar und schreien weder noch toben sie rum, andere strsst das zusehr und die schreien und toben rum.
