Trinkgeld schon vor der Leistung ?
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vom letzten Tag war nicht die Rede,aber Ich versuch erst immer den Kellner ein wenig kennenzulernen,Ohne "Geldmaske".
Um dein Beispiel zu verfeinern.Wenn jetzt bei deinem Urlaub auf Zypern 60 % der Gäste einen Obulus für einen Tisch auf der Terrasse gegeben hätten,Wäre ziemlich eng geworden oder?
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Wer zum Beispiel als Gast im Restaurant oder Hotel den Eindruck verbreitet: "Für mein Geld kann ich euch 'Menschen zweiter Klasse' kaufen, bzw. springen lassen", wird sich auch mit reichlich gegebenemTrinkgeld nicht beliebt machen.

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@meinungsfreiheit ein guter Oberkellner weiß was er wert ist und kann mit dieser Situation sehr gut leben !
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bfredi wrote:
Bei fast allen unseren Reisen, haben wir vorwiegend den Zimmermädchen gleich bei der Anreise ein kleines Trinkgeld gegeben, nach einer Woche haben wir das ensprechend der Leistung erhöht oder gleich gelassen. Dadurch haben wir noch nie schlecht gereinigte Zimmer oder nicht gewechselte Handtücher gehabt. Somit verstehe ich die Reklamationen einiger Reisender nicht, wenn sie sich über schlecht gereinigte Zimmer usw, aufregen. Besser ein Bier weniger trinken und damit die Arbeitsmotivation des Hotelpersonals verbessern, denn wir müssen uns im Klaren sein, das diese Menschen auch beim Arbeiten sind und ihre Arbeitslust genauso oder ähnlich ist wie unsere.Richtig...deshalb immer den Geldschein vorher aufs Kissen,weil von wegen gebe ich dem Putzteufel persöhnlich in die Hand kann doch wohl nicht sein,nämlich morgens wenn wir aus dem Zimmer gehen ist die Parkettmasseuse noch nicht da und wenn wir wieder im Hotel zurück sind ist die schon über alle Berge.
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Greine wrote:
Nur ungern beteilige ich mich an diesem Diskussionthema, aber beim Lesen all dieser Beiträge drängt sich mir die Frage auf, sind diese Einstellungen der Menschen heute nicht die Ursache für die Übel in unserer Gesellschaft? Schmieren hier, bestechen da, Leistung zum eigenen Vorteil mit Geld regelrecht erpressen? Herrscht nicht die Meinung vor, "Tun wir´s doch unseren großen Vorbildern gleich"?
Trinkgeld ist das Dankeschön für herausragende Leistung, wer diese nicht erbringt darf auch kein Trinkgeld erwarten.
Trinkgeld belohnt den aufmerksamen Dienstleister.
Kein Trinkgeld ignoriert den Ignoranten.
Bis jetzt haben wir immer Trinkgeld am Schluss der empfangenen Leistung gereicht und konnten uns nicht über "Benachteiligungen" beklagen und haben so auch nicht den Stolz der Menschen verletzt, die täglich für andere Dienstleistung erbringen müssen.
So, nun hab ich´s mir von der Seele geschrieben.
Vlieleicht kann jemand was damit anfangen.
vG
GreineVor 10 Seiten hat schon jemand geschrieben....... das es mit der Freundlichkeitssteuer in jedem Land anders ist...geh mal zurück
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Trinkgeld gebe ich immer als Anerkennerung von
erbrachter Leistung.
Was bringt ein vorab entrichtetes Trinkgeld wenn
man vom anschließende Service enttäuscht wird. -
Es gibt Länder, da ist Trinkgeld absolut verpönt bzw. gibt es Hotels, in denen es dem Personal verboten ist, Trinkgeld anzunehmen.
Es ist nun mal meist so Sitte, Trinkgeld für Kellner und Zimmermädchen, Friseure, Taxifahrer, Krankenschwestern/-pfleger, Handwerker etc. zu geben - wenn sie denn einen guten Job gemacht haben.
Wir alle möchten, daß unsere Urlaube die schönsten Wochen des Jahres werden. Was ist daran so verwerflich, den Urlaub mit Eigeninitiative zu verschönern, indem man dem freundlichen Kellner, der sich bemüht, mehr oder öfters etwas gibt als seinen Kollegen, denen man anmerkt, daß sie null Bock auf ihre Arbeit haben? Daß man mit seiner Gabe nicht erst abwartet, bis man die Heimreise antritt?Mir kommt es doch ein wenig so vor, daß viele hier, die den Finger mahnend heben, selber etwas sehr 'sparsam' sind?

Wenn ich in ein Hotel gehe, in dem mir ein Butler zur Verfügung steht, habe ich seine Leistungen 'gekauft', er wird weder bestochen, weil er mir meine Kleider bügelt oder meine Schuhe putzt, noch muss er deswegen geschmiert werden. Werden in Hotels diverse spezielle Dienstleistungen gegen Aufpreis angeboten (z.B. Massagen), wird auch davon Gebrauch gemacht. Für einen Extraservice vom Ober- oder Chefkellner (falls es den gibt) gibt es sicherlich Gäste, die bereit sind, auch dafür extra zu zahlen.
Wo ist denn da der Unterschied? Nur weil es für kleine Extra-Aufmerksamkeiten keine Preisliste gibt?
Gruß Reisemarie
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das hab ich mir noch nie überlegt. Von mir gibts Trinkgeld, wenn ich mit der Leistung zufrieden war. Und wenn ich nicht zufrieden war, gibts kein Trinkgeld, oder dementsprechend weniger. Ich denke wer im Service arbeitet, weiß dass schlechte Leistung sich direkt auf die Einnahmen niederschlagen und stellt sich darauf ein.
Ich glaube auch, dass man den Leuten, denen man eine solche "Bestechung" zukommen lässt nicht unbedingt sympatischer ist (das wirkt arrogant) und das merkt man dann doch auch.
Nee, ich mach das lieber wie immer und geb Trinkgeld am Ende.
(Davon ausgenommen sind natürlich gesondert bestellte Extras, etwa bei einem Hotelaufenthalt. Sowas wird dann selbstverständlich sofort bedacht) -
Norbert Oberbörsch wrote:
Was bringt ein vorab entrichtetes Trinkgeld wenn
man vom anschließende Service enttäuscht wird.Wie zuvor schon geschrieben, wirst du in verschiedenen Ländern ohne vorheriges Trinkgeld ignoriert, bzw. nur einmal bedient.
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Ein paar sollten mal dringend den Trinkgeld Knigge, manche sogar den Knigge allgemein lesen!
Alles hat seinen Ursprung, so auch das Trinkgeld

Würden es Alle, so wie ursprünglich, nach einer erbrachten Leistung, geben, dann würde der Service auch erst mal die Leistung bringen und nicht erst in Erwartungshaltung gehen und dann leisten.
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das liegt nicht am Urlaubsland, sondern an dem Trinkgeldverhalten mancher Urlauber, siehe letztes Post

Aber wie ich weiter vorne auf Gastwirt bereits antwortete. Du kommst auf keinen Nenner , denn es gibt immer und überall Unbelehrbare, leider!
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Wieso ist deine Meinung richtig und meine falsch?
Gruß von einer 'Unbelehrbaren'
P.S. Die Erwartungen der Trinkgeldnehmer sind längst 'versaut, da haben weder du noch ich irgendeinen Einfluß darauf und reparabel ist diese Erwartung durch deine Einstellung auch nicht mehr. Leider!
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Norbert Oberbörsch wrote:
Trinkgeld gebe ich immer als Anerkennerung von
erbrachter Leistung.
Was bringt ein vorab entrichtetes Trinkgeld wenn
man vom anschließende Service enttäuscht wird.Ja klar... du hast sicher mal einen euro vorher verteilt und bekamst nicht die leistung die du erwartest hast. Schade...ist troztdem Erbsenzählerei
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Reisemarie wrote:
@meinungsfreiheitWieso ist deine Meinung richtig und meine falsch?
hab ich nicht behauptet und würde ich mir auch nicht anmaßen

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Reisemarie wrote:
P.S. Die Erwartungen der Trinkgeldnehmer sind längst 'versaut, da haben weder du noch ich irgendeinen Einfluß darauf und reparabel ist diese Erwartung durch deine Einstellung auch nicht mehr. Leider!die Hoffnung stirbt zuletzt!

Nach der mehrheitlichen Meinung hier habe ich vor einer "Überzahlung" der guten Plätze keine Angst!