Für immer in der Türkei leben
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Hallo cim -bom,
da ich aus der Türkei komme würde es bei mir nicht schwer fallen für immer in der
Türkei zu Leben aber ich würde Deutschland nicht aufgeben weil ich hier aufgewachsen bin
und meine Frau eine Deutsche ist.
Meine bevorzugte Orte wären Kas oder Fehtiye.LG
Mehmet -
Also ganz in der Türkei zu wohnen könnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich kann mir vorstellen, im Winter für 3 Monate dort zu verbringen, was ich sicher auch bald machen werde.
Allerdings möchte ich in einem Hotel logieren. Mir einen Mietwagen nehmen und die Gegend auf eigene Faust erkunden.
@riviera
bin auch schon ganz fleissig am türkisch pauken.
lg Donatella -
Riviera_tr wrote:
Wer in der Türkei leben will sollte die türkische Sprache beherrschen und einem Integrationstest unterzogen werden.
So wie die Türken bei uns, geeenau, find ich gut !
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Riviera_tr wrote:
Wer in der Türkei leben will sollte die türkische Sprache beherrschen und einem Integrationstest unterzogen werden.
Darf ich eine Antwort anbieten, lieber TR,
und im Gegenzug auf die Beantwortung einer Frage hoffen?
Antwort:
Wer in Deutschland leben will, muss sich weder die deutsche Sprache aneignen, noch muss er sich irgendwelchen, wie auch immer gearteten, Tests unterziehen.
Voraussetzung und eine Selbstverständlichkeit ist es, den eigenen Lebensunterhalt und den seiner Familie weitestgehend SELBST abzusichern.
Einfacher:
Du darfst auch marsianisch sprechen, wenn Du der dt. Sozialgemeinschaft nicht monetär zur Last fällst.
Fällst Du......, wird der Deutsche Staat Dir behilflich sein, diesen unüblichen, wenn auch weit verbreiteten Status zu ändern.
Dafür ist das Erlernen der Sprache des Gastlandes und die Integration (Herstellung eines geschlossenen Systems/Ganzen=nix schlimm) hilfreich und zwingend notwendig.
Übrigens notwendig und auch noch kostenlos, obwohl es kostet, sehr viel kostet..................
Frage:
Darf ich daraus, also aus Deiner konstruktiven Anregung, im Umkehrschluss folgern, dass ich diese staatlichen Leistungen auch in der Türkei in Anspruch nehmen darf?
Einfacher:
Mir gefällt es hier nicht, ich fühle mich diskriminiert, verfolgt und/oder missverstanden und WILL in der Türkei Kost, Logie, Taschengeld, Sprachunterricht, Umschulungen etc.pp. vom Staat haben.
Bekomme ich das dort als Deutscher, oder überhaupt als türkischer oder nichttürkischer Mensch?
Für keine Gegenleistung, für lau, versteht sich!
Bitte nicht falsch verstehen - einfache Gemüter, zu denen Du ja wahrlich nicht zählst - vermuten hinter ihnen gestellten und unangenehmen Fragen sofort Provokationen, was selten zutrifft.
Mich interessiert das wirklich und ich weiß es nicht, also ein Danke vorab für die Antwort.
LG Bert -
Wir haben uns auch schon überlegt, eine Wohnung in Side/Umgebung oder Antalya zu kaufen, wenn wir mal in Rente sind und teils dort, aber auch hier zu leben. Also ein Hintertürchen offen lassen, falls es uns doch nicht so zusagt.
Türkisch kann ich zwar nicht so dolle, aber immerhin ein wenig und lernen kann man ja auch vor Ort noch nach dem Motto "Learning by doing". Aber bis zum Rentenalter ist es ja noch etwas und in der Zwischenzeit schauen wir uns erst mal um. -
lieber @berthro,
falls dich die Sozialrechte in der Türkei und meine Gedanken dich wirklich interessieren können wir gerne per PN darüber diskutieren nicht aber öffentlich über die Sozialpolitik zweier Laender in einem Reiseforum!
Aber da du die Sprache hier kurz angesprochen hast: türkische Bürger die der deutschen
Sprache nicht maechtig sind bekommen keine Aufenthaltserlaubniss! Und dieses Gesetz gilt nur für türkische Bürger! -
Aber da du die Sprache hier kurz angesprochen hast: türkische Bürger die der deutschen
Sprache nicht maechtig sind bekommen keine Aufenthaltserlaubniss! Und dieses Gesetz gilt nur für türkische Bürger!
Stimmt nicht.
Nicht EU-Bürger müssen einen Sprachtest beim Goethe-Institut ablegen um nach Deutschland einreisen zu dürfen.
(Gilt nicht für Besuchsreisen, sondern z.B. für schon angeheiratete Ehefrauen/Ehemänner)
Bestehen sie den einfachen Test nicht, bekommen sie kein Visum zur Einreise.
Visum zur Familienzusammenführung, FzF-Visum
Gilt also nicht nur für Türken, sondern auch für Thais, Afrikaner, Kariben usw. Woher auch immer die Bräute importiert werden
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Und Türken, welche als Arbeitskräfte vor "Jahrhunderten" angeworben wurden, brauchen kein Deutsch zu sprechen.
Komm mal nach Berlin- Kreuzberg
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Nur zur Info
Nachweis der Deutschkenntnisse bei Ehegattennachzug nach Deutschland Am 28. August 2007 ist das 2. Änderungsgesetz zum Zuwanderungsgesetz (Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union) in Kraft getreten. Danach wird die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Wahrung oder Herstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft an Ehegatten von Deutschen oder Ausländern davon abhängig gemacht, dass der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann. Für Ausländer, die zur Herstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft zu ihrem deutschen oder ausländischen Ehegatten ins Bundesgebiet nachziehen möchten, bedeutet dies, dass sie vor der Einreise ins Bundesgebiet einfache deutsche Sprachkenntnisse nachweisen müssen. Damit möchte Deutschland sicherstellen, dass sich Ausländer im Bundesgebiet von Anfang an zumindest auf einfache Art in Alltagssituationen auf Deutsch verständigen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.++++
Bloß gut, daß ich schon Türkisch kann, falls ein chalet am Bosporus frei wird
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@juanito,
Hab ich doch gesagt, aber die Türkei kommt ja bald in die EU
Auf jeden Fall bekommen EU oder nicht EU Bürger nur gegen hohe Gebühren eine Aufenthaltsgenehmigung. Für umsonst gibt es nix in der Türkei, ausser AI Urlaub
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Hier über diese Brücke und gleich wieder zurück

http://www.resimler.tv/resim5146.htm
Mittendrauf ist mir mal das Auto, VW-Bus, verreckt.
Benzin alle
War in GR zu teuer.
Von beiden Seiten kamen die asker tüfekli. -
juanito wrote:
Mittendrauf ist mir mal das Auto, VW-Bus, verreckt.
Benzin alle
Von beiden Seiten kamen die asker tüfekli.Um gegenseitig auf die andere Seite zu schieben?

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Danke auch für diese Nichtantwort, lieber Riviera.
Meine Frage bezog sich, wie ich denke unmissverständlich, auf die türkische Sozialgesetzgebung und warum sollte diese nicht in den (Aus)Reise-Thread eines Reiseforums passen?
Ich schrieb auch nichts von diskutieren, sondern erbat eine einfache Antwort auf eine simple Frage.
Deine Gedanken in allen Ehren, aber Gedanken sind wie Nasen – jeder hat (s)eine.Die deutsche Gesetzgebung ist mir bekannt und daher fragte ich auch weder nach den Gegebenheiten „zweier“ Länder, noch nach dem Einbürgerungsprozedere türkischer Staatsbürger in D.
Es ging mir explizit um die entsprechenden (Sozial)Gesetze in der Türkei.Belassen wir es dabei, ich werde mich alternativ informieren.
Wer fragt ist nur zu faul zum Googeln – stimmt schon.
LG Bert
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Hallo,
in dem Zusammenhang habe ich einige Fragen.
Es kommt zwar (noch) nicht für mich in Frage, Resident in der Türkei zu werden, aber vorstellen kann ich mir das schon.
In Gesprächen mit Deutschen in der Türkei bzw. Türken, die sehr gut deutsch sprechen, habe ich folgende Infos bekommen, die ich in Fragen umwandle:
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Ist es richtig, dass man mindetens einen bestimmten Geldbetrag auf seinem Konto haben muss um überhaupt Resident werden zu können?
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Stimmt es, dass man in den ersten Jahren des Aufenthaltes dort mindestens 3 Monate im Jahr zusammenhängend wieder nach Deutschland zurückkehren muss, um dann wieder einzureisen?
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Dass man in der Türkei keinen (Mini-/Neben-Job) annehmen darf?
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Und sich nur dann selbständig machen darf, wenn an der Firma eine Person aus der Türkei beteiligt ist?
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Stimmt es, dass es Deutschen bei den Behörden manchmal etwas schwerer gemacht wir als Einheimischen? (z. B. Kosten)
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Ist es Pflicht, dass man in Deutschland krankenversichert ist?
Wie gesagt, ich habe diese Informationen in wirklich guten Gesprächen bekommen, sie können sich jedoch geändert haben.
Sicherlich interessiere nicht nur ich mich für dieses Thema.
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berthro wrote:
Belassen wir es dabei, ich werde mich alternativ informieren.
Wer fragt ist nur zu faul zum Googeln – stimmt schon.
So ist es lieber @berthro,
sei lieb und mache keine Vergleiche zwischen Türkei und D denn ich weiss sehr wohl worauf Du hinaus willst
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Schnuckelhase wrote:
- Ist es richtig, dass man mindetens einen bestimmten Geldbetrag auf seinem Konto haben muss um überhaupt Resident werden zu können?Richtig, man muss einen bestimmten Geldbetrag auf der Bank aufweisen damit man überhaupt eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt.
- Stimmt es, dass man in den ersten Jahren des Aufenthaltes dort mindestens 3 Monate im Jahr zusammenhängend wieder nach Deutschland zurückkehren muss, um dann wieder einzureisen?
Nein, wenn man eine Aufenthaltserlaubnis hat kann man auch so lange bleiben solange sie gültig ist.
- Dass man in der Türkei keinen (Mini-/Neben-Job) annehmen darf?
Richtig, eine Aufenthaltsgenehmigung ist keine Arbeitserlaubnis.
[/quote]- Und sich nur dann selbständig machen darf, wenn an der Firma eine Person aus der Türkei beteiligt ist?
Nein, es geht aber einfacher wenn ein Türkischer Bürger beteiligt ist.
- Stimmt es, dass es Deutschen bei den Behörden manchmal etwas schwerer gemacht wir als Einheimischen? (z. B. Kosten)
Es gibt solche und solche Beamte, auch in Deutschland, doch in der Türkei ist man Fremden gegenüber meistens sehr Hilfsbereit. Es kommt darauf an wie man in den Wald hineinschreit

- Ist es Pflicht, dass man in Deutschland krankenversichert ist?
Nein, man kann sich auch in der Türkei privatversichern und hat die gleichen Leistungen wie ein türkischer Staatsbürger. Doch da der Beitrag bei Privatversicherung sehr hoch ist lohnt es aus D versichert zu sein.
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Könnte ich mir nicht vorstellen.
Dort Urlaub machen ist i.O. -
Gute frage ??
Mit einem gut bezahltem Job, Eigentumswohnung am Merr, dickes Bankkonto und Türkei Vollmitglied in der EU.
Warum nicht.
Wenn ich und viele andere es sich prinzipiel vorstellen können, warum dann nicht die Türken in Deutschland ??
Ausnahmen bestätigen die Regel!! -
Ich persönlich denke, wenn man als z. B. Türke hier in D aufgewachsen ist, dann ist es auch schwierig in sein Land zurückzukehren u. dort zu leben u. zu arbeiten. Vielleicht als Rentner, das machen viele Türken, wenn sie ihr Erspartes dort in Wohnungen/Häuser/Geschäfte etc. einsetzen, dann kann man sicher dort gut leben. Viele Türken (Rentner) kommen in den Wintermonaten nach D u. ab dem Frühling - Herbst leben sie in der Türkei, das habe ich von einigen Türken, die hier leben, mitbekommen.
Viele Türken, die hier aufgewachsen sind, werden auch in der Türkei als"Fremdländer" angesehen. Sie müssen, wenn sie in ihre Heimat fahren auch sehr viele "Geschenke" mitbringen, das Weltbild der Türken in der Türkei den Türken in D ist ein ganz anderes, sie denken, die Türken haben hier das große Geld etc., aber dem ist ja nun leider nicht so.
Das sollte man auch bedenken. Ich persönlich würde, wenn ich richtig viel Geld hätte, in der Welt herumgondeln. Mein Mann, der auch aus der Türkei kommt, würde sich auch nicht in der Türkei unbedingt niederlassen.