sinnvolle Mitbringsel nach Kuba
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Hallo zusammen,
also ich werde immer wieder drauf angesprochen, wenn man etwas mitbringen möchte, dann vieleicht anziehsachen für Kinder Schuhe, Shirts ect.
habe letztes jahr einen ganzen Trolly Klamotten mitgenommen, und ich habe lange nicht so Glückliche Augen gesehen.
Und auch die Erwachsenen freuen sich über nen T-shirt oder ne Shorts, oder sonnenbrillen am Strand für den Life guard, Termo Becher und und und, haben sich alle tierisch gefreut, und wir werden immer wieder gefragt nach shirts, und lassen dann auch schon mal das eine oder andere T- shirt und die eine oder andere shorts da.
Und über Geld wollen wir ja nicht sprechen, da freuen Sie sich natürlich auch, und da lasse ich auch schon den ein oder anderen CUC ( wir beim Taschengeld immer eingeplannt.-)
lg der zwerg -
Hi Zwerg1, ich habe keine Ahnung in welchem Hotel du warst. Aber in den meisten Hotels auf Kuba (zumindest in den von Gaviota geführten) können Angestellte diese Sachen gar nicht aus dem Hotel bringen ohne Hilfe. Und selbst dann müssen sie einen Teil des Erlöses der Security abgeben.
Wenn ihr wirklich ernsthaft vor habt nicht nur "Almosen" als super tolle Touri-Deutsche zu verteilen, dann wendet euch doch mal an Leute per PN, die sich dort auskennen und die werden euch sicherlich mitteilen an wen ihr eure Sachen abgeben könnt damit sie auch an den richtigen Stellen ankommen. Und Kindersachen sind gerade im Hinterland sehr willkommen und auch benötigt. Nur sie im Hotel willkürlich jemanden in die Hand zu drücken ist "Perlen vor die **** geworfen". Es tut mir leid das so ausdrücken zu müssen, aber wer auf Kuba den Gutmenschen ohne Vorkenntnisse spielen will, wird nur gnadenlos verarscht. Die "You are my best freng"-Masche beherrschen selbst die Kubi-Kinder inzwischen aus dem FF und strahlen wie ein Sonnenscheinchen. Das hat man den Kubanern in die Wiege gelegt. Von den Erwachsenen mal ganz abgesehen (die können noch viel mehr
).Vermutlich fragen sich gerade einige, warum ich "so schlecht über Kubaner schreibe". Das hat nix damit zu tun, dass ich Kuba und seine Bewohner nicht mag. Im Gegenteil. Ich möchte einfach, dass diese Bettelkultur, die da seit einigen Jahren einzieht, sich nicht weiter vorzieht und von deutschen Touris unterstützt wird.
Auch wenn Juanito mich jetzt schlagen wird: Hungern muß auf Kuba niemand. Sie tun nur gerne so und die Leute die in den Hotels rund um Holguin arbeiten sind mehr als reich und besitzen alle Fernsehen, Playstations und Co. Und viele meiner Freunde und Verwandte arbeiten gerade in diesem Bereich. Aber sie wissen auch was ich schreibe. Also gebt den Leuten, wie in Deutschland, ein angemessenes Trinkgeld und wenn ihr Kosmetik, Klamotten etc. mitnehmen wollt, dann ist das toll, aber dann gebt es auch an die richtigen Leute die es zu den richtigen Stellen bringen. -
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Seife gabs schon immer frei zu kaufen, diese wollte keiner
War nicht schön genug, dafür billig, 5 Pesos MN
Dies war übrigens ein Schaufenster in Havanna, Innenstadt, Avenida de Italia, ggü. Kaufhaus la época
Aber diese Kinder Seife.
Im shoppy kostete sie 0,45 CUC -
Natürlich sind jene die im Hotel arbeiten reicher als andere. Kein Wunder sitzen sie doch an der Quelle.
Aber nicht alle haben daheim eine Playstation, Handy usw....
Meine Frau hat damals auch im Hotel gearbeitet, ihr gings dadurch sicher besser, aber von Reichtum kann hier doch überhaupt keine Rede sein. Auch nicht für kub. Verhältnisse. Nebenbei kann man nicht alles kaufen, was also helfen da viele Euroscheine oder Dollars!
Und zur Aussage "Verhungert ist auf Kuba noch keiner". Ich möcht die vielen Europäer sehen, wenn sie nur 1 Woche so leben und essen müßten! -
...nachdem wir uns von einem Kellner im Hotel Barlovento/Varadero, der uns immer bediente, verabschiedet haben, fragte er mich nach meiner E-Mail Adresse. Er würde uns gerne schreiben. Computer vorhanden...
soviel zum Thema haben/nicht haben -
Einen Computer kann er ja haben, aber eine E-Mail wird er Dir mit Sicherheit von seinem PC aus nicht schicken können. Kubaner haben keinen privaten Internetzugang. Eine E-Mail kann er dann nur von einem öffentlichen Internetzugang aus schicken; oder er kommt an einen Internetzugang im Büro des Hotels heran.
Ich habe auch erst kürzlich eine E-Mail mit Weihnachtsgrüßen von einer Mitarbeiterin eines kubanischen Hotels bekommen. Jene hat die E-Mail von ihrem Büro-PC mit ihrer Dienst-E-Mail-Adresse verschickt.
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schneckenbus wrote:
...nachdem wir uns von einem Kellner im Hotel Barlovento/Varadero, der uns immer bediente, verabschiedet haben, fragte er mich nach meiner E-Mail Adresse. Er würde uns gerne schreiben. Computer vorhanden...
soviel zum Thema haben/nicht habenAuch meine Ehefrau hält mittels E-Mail Kontakt zu ihrer Familie auf Kuba. Computer haben diese aber keinen zu Hause. Geschweige denn Internetzugang!!!
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christian31c wrote:
.... Ich möcht die vielen Europäer sehen, wenn sie nur 1 Woche so leben und essen müßten!...also,ich persönlich habe damit kein Problem,aber ich verstehe was Du mitteilen möchtest,nur interessiert das normale/wahre Leben auf Kuba oder auch beim Nachbarn die meisten Europäer nicht...und was den Computer im Haus angeht,was nützt er wenn ich keinen Strom habe....vom I-net Anschluss ganz zuschweigen,denke es gibt wichtigere Probleme die gelöst werden sollten
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War ja selbst ganz erstaunt, als er mich nach meiner E-Mail Adresse fragte. Auf Rükfrage bezüglich des Computers antwortete er...ja, Famlie hat Computer zu Hause
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soosi wrote:
christian31c wrote:
.... Ich möcht die vielen Europäer sehen, wenn sie nur 1 Woche so leben und essen müßten!...also,ich persönlich habe damit kein Problem,aber ich verstehe was Du mitteilen möchtest,nur interessiert das normale/wahre Leben auf Kuba oder auch beim Nachbarn die meisten Europäer nicht...und was den Computer im Haus angeht,was nützt er wenn ich keinen Strom habe....vom I-net Anschluss ganz zuschweigen,denke es gibt wichtigere Probleme die gelöst werden sollten
Ich hab da auch kein Problem damit, hab selber schon so 2 Monate bei der Familie meiner Frau "leben" dürfen. Aber ich bin ehrlich, war wieder froh daheim meinen Standard zu haben, da erscheint dir eine gewöhnliche Dusche schon als purer Luxus.
Und wenn ich hier lese von Bekannten die zuHause angeblich Internet haben, darf man hier nicht von der Masse ausgehen. Ich bezweifle ohnhein daß ein Normalbürger auf Kuba Internet daheim hat. Und wenns vielleicht doch einer hat, darf man nicht glauben es haben sowieso die Meisten. -
Hallo,
der Provider auf Kuba lautet ....@cubarte.cult.cu
Habe allerdings bisher noch keine Mail bekommen. Dann lasse ich mich mal überraschen. -
http://www.cubarte.cult.cu/paginas/index.php
Und wenn eine mail kommt?
Was wird er wollen?
Giutarrensaiten?
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Hi Juanito,
...an Gitarrensaiten glaube ich zwar nicht...aber ich werde Dich unterrichten, falls E-Mail kommt.
Gruss schneckenbus -
Gitarrensaiten wäre aber etwas praktisches.
Ebenso wie die von openwater immer empfohlenen Angelhaken
Beides schwer erhältlich in Kuba.
Handys und Vitaminpillen kannste vergessen, werden aber immer gern gewünscht. ;o)
Wunsch an mich gesimst: Cuchillas = Rasierklingen
(Handy schon vorhanden) -
juanito wrote:
;o)
Wunsch an mich gesimst: Cuchillas = Rasierklingen
Bedarf? Umhören tun soll ?

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christian31c wrote:
Und zur Aussage "Verhungert ist auf Kuba noch keiner". Ich möcht die vielen Europäer sehen, wenn sie nur 1 Woche so leben und essen müßten!Es geht nicht darum, was wir Europäer können oder nicht können.
Es geht darum, ob Menschen verhungern. Und das tun sie nicht. Und ich denke, wir Deutschen sollten mal aufhören alle Leuten immer unseren Standard aufs Auge drücken zu wollen. Mein Ex-Mann hatte hier monatelang ein ernsthaftes Magenproblem, weil er mit unserem "Essensstandard" überhaupt nicht klar kam. War auch nicht lustig!
Ich habe auch schon einige Monate dort verbracht und hatte nie auch nur ein geringstes Hungergefühl. Klar hatte ich kein Nutella oder 6 verschiedene Wurstsorten zum Frühstück etc. zur Auswahl. Hat mich aber nie gestört. Höchstens die Hygienestandards dort waren mal ein Problem. Sind es aber für Kubis nicht, weil sie es nicht anders kennen.
Und vielleicht hat deine Frau nicht lange genug im Hotel gearbeiten. Aber die, die seit 10 Jahren oder mehr dort arbeiten leiden nun wirklich nicht an Mangel von diversen Dingen. Sie haben zwar keinen Internetanschluß zu Hause. Aber ist das zwingend notwendig?

Ich denke nicht. Ich vermisse sogar die Zeiten als dort noch keine Handys funktioniert haben. Das war noch echt entspannt.
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Wir bringen immer mit und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.
Einwegrasierklingen und Rasierschaum, Tampons, Zahnbürsten und -Pasta, Duschgel etc., Schulutensilien wie Zirkel, Lineal, etc., T-Shirts Socken etc., Uhren, Batterien/Akkus ......
Selbst wenn unser Bekannter diese Dinge nicht benötigen würde, kann er das immer noch tauschen oder weitergeben. Jedenfalls haben habe ich des öfteren eine versteckte Träne gesehen und wir haben sehr viel zurückbekommen, was man mit Geld nicht bezahlen kann.
Das mit den Angelhaken und Gitarren-Saiten habe ich mir notiert, danke für den Tipp.
Eine andere Frage, die mich schon länger beschäftigt bezüglich Geldgeschenke:
Müssen Kubaner nicht 50 % "Steuer" abgeben, wenn sie CUC in Peso tauschen ?? Habe am Rande sowas mitbekommen.
Und noch was zum Thema betteln bzw. auf "arm" machen:
ich wurde noch nie in Kuba angebettelt !! Da solltest Du mal nach Kenya oder in die Dom.Rep. gehen, dann siehst Du den Unterschied.
