krankenversicherung
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Mischka67 wrote:
jinetero wrote:
ist das so schwer zu begreifen?Also dieser Ton ist hier wirklich manchmal SEHR gewöhnungsbedürftig.
Hast Recht Mischka, das ist nun wirklich nicht nötig.
Juanito schaltet ja hier schon einmal den Besserwissermodus (oder so ähnlich) ein, das ist dann auch immer wieder lustig.
Aber jinetero hat hier eher den Kotzbrockenmodus gewählt....
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Dafür kennt man Jinetero! Info mitnehmen , ansonsten nicht beachten

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Es ist doch wohl angebracht, für einen Aufenthalt in Kuba eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Vor 2 Jahren hat ein Reisebekannter in der DomRep einen Schlaganfall erlitten. Dank der ADAC-Auslandskrankenversicherung wurde ihm und seiner Frau hervorragend geholfen, einschließlich Rücktransport mit begleitendem deutschem Arzt.
Als wir vor 3 Monaten nach Kuba fliegen wollten, ging es auch um Form und Inhalt des Nachweises der geforderten Auslandskrankenversicherung.
Die kubanische Botschaft teilte mir auf Anfrage mit, dass dieser Nachweis den/die Namen, den Gültigkeitsrahmen und den Namen der KV tragen muss. Sie müsse aussagen, dass die in Kuba anfallenden Krankenkosten abgedeckt sind.
Die vom ADAC uns ausgestellte Bescheinigung wurde bei der Einreise in Holguin nicht verlangt.
Wir haben aber an der Playa Esmeralda einen Deutschen getroffen, der auf Empfehlung der TuiCard (er ist Inhaber der TuiCard Gold bei der die AuslKV enthalten ist) die Versicherungsbedingungen mitzunehmen und diese ggfs. mit der TuiCard vorzulegen. Dieser Nachweis wurde nicht anerkannt. Er musste eine kubanische Versicherung abschließen und wegen seines Alters (über 70 Jahre) einen Zusatzbetrag von 5 € zahlen. Ein Risikozuschlag.
Als wir das hörten, fragten wir noch andere deutsche Touristen, von denen nur eine ältere Dame ebenfalls eine Versicherung mit Zuschlag abschließen musste. Sie konnte allerdings keinen Nachweis vorlegen.
Ich hatte den Eindruck, dass das Verlagen eines Nachweises ein auslaufendes Modell wäre. Das ist aber ein äußerst unsicherer Eindruck. Vielleicht gibt es auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Fluthäfen.
Das wollte ich nur mal gesagt haben. -
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@Jörg: danke für den Hinweis und Deine ausführliche Schilderung. Ich werde auf jedem Fall noch eine spanische Bescheinigung bei der Versicherung anfordern. Soll angeblich kein Problem sein (habe ich hier irgendwo gelesen).
Aber ehrlich gesagt, versteh ich den Grund nicht so ganz. Reine Geldmacherei von Seiten Kubas, weil man Gebühren verlangen kann, wenn man KEINE Versicherung vorweisen kann? Aber dann müßte ja auch strenger kontrolliert werden.
Ist es denn nicht sowieso üblich, dass man Arztkosten vorstrecken muss und die Kosten dann in Deutschland bei der KK einreicht? Also was genau soll die Zwangsversicherung bringen? -
Wie schon in der weiter oben im Thead verlinkten Erklärung der Regierung zu lesen ist, geht es vorwiegend darum, daß wohl Kuba Behandlungen erbringt, aber auf den Kosten sitzenbleibt.
Das kann unterschiedliche Ursachen haben.
Einerseits gibt es in vielen Ländern, aus denen Touristen nach Kuba kommen, keine Krankenversicherungspflicht. Wenn dann beim Patienten nichts zu holen ist, kann man entweder die Behandlung verweigern (anderen Gästen gegenüber ein ganz schlechtes Signal) oder umsonst behandeln. Ich weiß nicht, ob Du den Dokumentarfilm "Sicko" von Michael Moore kennst, aber der widmet sich auch diesem Aspekt.
Andererseits kann es durchaus sein, daß der Gast versichert ist, aber die Versicherung sich weigert zu zahlen. Den Fall hat man z.B. wenn hinter der Versicherung ein amerikanisches Unternehmen steht, welches auf Einhaltung der Embargopolitik pocht (im Bankensektor z.B. die City-/TargoBank).
Das ist auch der Grund, weshalb man nicht jede Versicherung nehmen kann - auf der hier schon mehrfach geposteten Liste stehen eben nur Versicherungen, die mit Kuba ein Übereinkommen geschlossen haben, im Versicherungsfall die angefallenen Leistungen zu bezahlen und zudem direkt mit Kuba abzurechnen.
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Genau das wurde mir vor Ort auch bestätigt, dass Kuba vermehrt auf den Kosten sitzen geblieben ist. Speziell bei, zum Teil, recht umfangreichen Krankenhausbehandlungen. Bei den Behandlungen in den Hotels ist es wohl eher seltener ein Problem, weil dort, bei Nichtbezahlung, die Kosten auf das Zimmer geschrieben werden und beim Check-out bezahlt werden müssen.
Und jetzt mal kurz OT: In Holguin sind zur Zeit Reiseföhne und - bügeleisen sehr beliebt und wurden am 29.10. kurzerhand mal einkassiert.

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Mischka67 wrote:
...Eine Gewähr für die tatsächliche Akzeptanz durch die kubanischen Behörden bei Einreise kann durch das Auswärtige Amt nicht übernommen werden...Auf dieser Betonung liegt die Ungewissheit.
Fast jeder Reisende in ein Nicht-EU-Land hat eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Wird nun dieser Reisende krank, muss er in seinem Reiseland die Arzt- und Behandlungskosten in Bar zahlen. Mit einer Quittung oder einem Beleg kann er dann nach Ankunft in seinem Heimatland die Kosten bei seiner Auslandskrankenversicherung geltend machen.
Nun stellen wir uns vor, wir befinden uns im Urlaub auf der wunderschönen Insel Kuba und müssen uns mit gesundheitlichen Problemen eine medizinisch kostenpflichtige Behandlung oder Beratung stellen:
Der kubanische Arzt muss für seine Dienstleistung an einem westlichen Touristen harte Währung berechnen. Der geldarme Tourist hat aber nur wenig freikonvertierbare Währung einstecken. Also zückt der Tourist seine Auslandskrankenversicherungspolice und fordert Akzeptanz. Der kubanische Doc jedoch schüttelt mit dem Kopf und verlangt weiterhin harte Dollars; denn der kubanische Staat akzeptiert eventuell die Auslandskrankenversicherungspolice nicht. Um diese Dilemma zu verhindern, akzeptier der kubanische Staat nur Auslandskrankenversicherungspolice, die mit der kubanischen Versicherung ASISTUR zusammenarbeitet.Nun besteht zum Beispiel ein Versicherungsschutz mit einer nichtakzeptierten Auslandskrankenversicherung und der Tourist muss auf Kuba kostenpflichtig behandelt werden. Der Tourist kann nicht zahlen. Der Tourist fliegt wieder nach Hause. Wie will Kuba die Kosten einklagen? Vor welchem Gericht? Vor der UN?
Also verlangt Kuba einen Versicherungsschutz, deren Versicherungsunternehmen direkt mit Kuba abrechnet.
Wer solch eine akzeptiert Versicherung bei Einriese nicht besitzt, der schließt halt bei Einreise eine Krankenversicherung bei dem kubanischen Staatsversicherung ASISTUR ab. Das ist ein Profit bringende Versicherung – denn nicht jeder Tourist wird auf Kuba krank (zu DDR-Zeiten mussten auch alle Menschen aus dem nichtsozialistischen Ausland einen gewissen "Eintritt zahlen"). Nichts anderes macht Kuba auch – nur so lässt sich das Deviseneinkommen erhöhen.
Ich selber habe eine Debeka-Auslandskrankenversicherung. Diese wurde auf Kuba nicht akzeptiert. Ich musste in Vorkasse gehen, bevor ich behandelt wurde. Zu Hause habe ich meine Kosten von der Debeka erstattet bekommen.
Fragt also Eure Versicherung, ob diese mit Kuba direkt abrechnen. Die Unwissenden werden JA sagen!
Ach so.:
Anno dazumal wurde in alten Reiseführen und Reisekatalogen darauf hingewiesen, dass man umgerechnet 50 US$ in Bar pro Aufenthaltstag bei der Einreise auf Kuba vorweisen muss; außer man hat über MINTUR gebucht. Kennt das noch jemand? Wurde schon jemand danach befragt? -
Hi Dylan! Es ist nicht ungewöhnlich und kein Kuba spezifisches Problem, im auch europäischen Ausland bar oder per KK in Vorkasse gehen zu müssen! DAS vergessen viele Reisende! leider! Im hohen Kostenfall sagt eine gute Versicherung allerding eine SOFORTIGE Kostendeckung zu. Warum traut Companero Fidel nicht einem System. das sich weltweit als funktionierend erweist?
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@Juanito : Genau so - iss es!
Mutterunternehmen in den USA
dürfen wegen des Embargos die Kosten nicht überweisen.
Somit sind auch deren Töchter in der EU betroffen). und dürfen auch nicht . Was bleibt Cuba übrig?@ Trieli - was meinst Du mit Fön und Bügeleisen wurden .... kurzerhand mal einkassiert ?
Saludos
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@openwater: Bei der Einreise wurde den Leuten kurzerhand erklärt, dass die Einfuhr von Reisebügeleisen und Föhns nicht erlaubt ist und wurden konfisziert. Ich hatte aber das Gefühl, dass man gezielt "Ersttäter" ausgesucht hat, da diese sich wohl nicht beschweren werden bzw. den Reiseleiter einschalten. Vermutlich sind diese Dinger gerade rar auf der Insel. Genau wie Rasierer, Zahnbürsten und viele andere Kosmetikprodukte.
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Schneidg wrote:
Sind heute in Holguin angekommen, es hat niemand uns nach einer Krankenversicherung gefragt.Schön guten Morgen!
Auf Kuba existiert folgende Devise:
Heute so, Morgen so...
Schönes Wochenende!

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Querida Trieli,
guck mal wie schon bunt die Seite des kubanischen Zolls geworden ist
http://www.aduana.co.cu/viajero/noimportar.htm


Wer hätte so was gedacht?