Airline Germania
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@vonschmeling
Hast du überlesen, dass DXer selbst schon älter ist? Wie auch immer, es ist zwar Mumpitz, was da geschrieben wurde, aber die subjektive Empfindung ist immer die gleiche.Gut, du bist gut beschäftigt, aber der "Gast" sitzt nur da und hätte gerne eine Wohlfühltemperatur von 23°C, die er nicht erhält. Und bei meinen "hunderten" Flügen muss ich sagen, ich habe nie geschwitzt, mir ist es eigentlich immer zu kalt ... und ich bin ein Mann.
(PS Mir muss jetzt keiner mit "latenter Wärem", Strömungswärmeverlust, Wärmeübergangskoettizient und Konvektion und ähnlichem kommen, kann ich selber rechnen)
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@ vonschmeling
na da lehnen Sie sich aber weit aus dem Kabinenfenster.....
Was machen Sie, wenn Sie (unterstelle mal) mit älteren Semestern mit dem Auto unterwegs sind; draußen Sonnenschein, Klimaanlage leicht kühl eingestellt und Sie durchfahren ein längeres Tunnel, an dessen Ende sich plötzlich anderes Wetter darstellt und im Auto es spürbar kühl wird.Sagen Sie dann auch zu den Herren Damen und Herren älteren Semesters neben und hinter ihnen: tut mir leid, aber jetzt müsst ihr wohl wärme Sachen anziehen oder verändern Sie intuitiv die Einstellung der Klimaanlage. Und genau das hätte ich von den Verantwortlichen in der Maschine auch erwartet. Diese Temperaturänderung muß auch vorne im Cockpit zu spüren gewesen sein.
Warum muß da erst im Flieger gejammert werden und aufmerksam gemacht werden?
Wenn plötzlich 50, 60 Leute aufstehen, die Klappen aufmachen, Klamotten raus ziehen, dann ist das doch für die crew ein Alarmzeichen! -
@DXer
Sagen wir mal so, ca. 10 Minuten nach dem Start beträgt die Aussentemperatur so ca. -30 bi - 40 C ... die Sonneneinstrahlung durch die kleinen Fenster und auch auf den Flieger spielt eigentlich keine Rolle. Insofern hat VS ja recht.Wie es sich mit dem Wärmeempfinden dann ausgeht, ist eine ganz andere Geschichte.
Beispiel: Halten Sie mal bei -10°C die Hand in 10 cm Abstand an Ihr Fenster. Selbst, wenn es sich um eine Mehrfachverglasung handelt, SIE werden dies als kühl empfinden, ein Thermometer zeigt aber die gleiche "Temperatur" an, wie im ganzen Zimmer. Deshalb werden Fensterplätze oder besonders auch die Notausgänge gerne als "kalt und zugig" empfunden, obwohl hier nicht der geringste Luftaustausch oder ein Temperaturunterschied gemessen werden können.
Ich bevorzuge Gangplatz mittig ... da ist es immer einigermassen erträglich

Und an VS ==> Schön, wenn Sie als Flugbegleiter alles wissen, ihre Passagiere sind nicht zwangsläufit Physiker, Raumfahrtexperten usw
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Mei, welch eine 'Welle'!
Bekanntlich ist das subjektive Kälteempfinden beim Rückflug aus einem warmen Urlaubsland am Mittelmeer stärker aus geprägt als üblich."...nach einer Stunde ging die Sonne weg; rasch wurde es kühl..."
ist wie vs richtig schreibt völliger 'Mumpitz'!"...ich saß offens. zu lange mit kurzem Hemd da (die Klimaanlage tat ein eigenes dazu) und heute, eine gute Woche später ist meine Erkältung wieder im Abklingen. Ich frage mich, warum die Leute immer erst aufmersam gemacht werden müssen und selbst nichts spannen wollen..."
Das 'Zwiebelprinzip' für angepasste Kleidung sollte sich eigentlich selbst bei denen, die zum zweiten mal in einem Flieger sitzen herumgesprochen haben und objektiv macht der Job in einem überhitzten Flieger der Cabin Crew nicht wirklich Vergnügen. -
@Dxer:
Aus medizinischer Sicht würde ich mal sagen, dass sie schon im Flieger angeschlagen gewesen sein müssen. So wäre auch das ihrerseits extreme Warm/Kaltempfinden nicht so zustande gekommen. So schnell holt man sich keine Erkältung - da müssen schon mehrere Faktoren zusammengekommen sein.
Es ist doch bekannt dass es nie die perfekte Temperatur im Flieger gibt. Wie schon von anderen mehrfach erwähnt - hilft das Zwiebelprinzip. -
@DXer @Holzkopf
Wir kommunzieren hier in Du-Form, ich weiß, dass das nicht jedem gefällt, aber ihr habt das mit den Forenregeln zur Teilnahme hier so akzepiert.

@Holzkopf
Nein, ich erwarte nicht, dass die Fluggäste Physiker sind, bestätige ein subjektives Empfinden von "angenehmer" Temperatur und die relative Häufigkeit von Beschwerden, es sei zu kalt in der Kabine. Das ist aber kein "typischer Fehler der Cabin Attendents", sondern die Quadratur des Kreises.
Die Kabinentemperatur wird im Cockpit geregelt, üblich sind 20-23°C.
Typisch beim Abflug aus sehr warmen Destinationen: Zunächst wird relativ stark gekühlt, da bei offenen Türen recht schnell die Außentemperatur erreicht ist - das ist natürlich viel zu heiß. Zumeist kommen die Passagiere ziemlich erhitzt an Bord und merken dann sehr schnell, dass es empfindlich kühler wird.
Das ist allerdings überhaupt kein spezifisches Problem der Airline Germania, sondern ein wirklich sattsam bekanntes Phänomen beim Fliegen. Insofern sollte man erwarten dürfen, dass sich der subjektive Empfinder auf verschiedene Empfindungen vorbereitet, anstatt hemdsärmelig auf eine Erkältung zu warten oder im Rollkragenpulli der in Auflösung zuzustreben?!@DXer
Menschen, die sich einen Pullover anziehen sind Gott sei Dank nicht geeignet, die Cabin Crew "in Alarmbereitschaft zu versetzen" - sie stünde ansonsten 99% ihres Dienstes unter Strom und würde vermutlich einen echten Grund zu erhöhter Aufmerksamkeit versäumen.

Nochmal: Im Grunde ist nichts in der Schilderung sonderlich spezifisch für die Airline Germania, und ich lehne mich so gut es geht nicht aus dem Kabinenfenster!
(aber der war echt gut! ) -
Genau, so schaut's aus @vonschmeling!
Da braucht man nichts mehr hinzufügen. Lg -
entschuldigung, aber bei den letzten beiden Äußerungen vonschmelings und achsoschöns geht mir langsam der Gockel hoch!
Wäre die ganze "Ankleidungsaktion" noch spektakulärer gelaufen und 60 Passagiere auf Kommando aufgesprungen, um die Klappen zu öffnen, dann hätte dies sicherlich die Besatzung überrascht, zumal wohl sicher ein nahe stehender Fluggast einer Dame zugeflüstert hätte, dass es doch jetzt entschieden kälter geworden sei.
Hier hätte man sicher auch sofort gehandelt.
Dass die Mannschaft andere Arbeiten hätte als sich um solche Bequemlichkeiten zu kümmern, ist doch Quatsch. Hier handelt es sich um einen Vorgang, der nur einmal während des Fluges vorkommt, nämlich dann, wenn mit einem Schlag keine Sonne mehr durch 20 Fenster reinkommt und die Innentemperatur, nicht nur direkt am Fenster, schlagartig absinken lässt.
Das kennen wir auch von den schönen Winternachmittagen bei schrägstehender Sonne; man kann die Heizung ausmachen, weil die Direktstrahlung Wärme bringt; ist diese Strahlung weg, sinkt sofort die Temperatur. Und jetzt sagen Sie mir blos, dass diese täglichen Vorgänge der crew unbekannt wären. Fehlt blos noch, dass der Kapitän vorne hemdsärmlich sitzend die Jacke anzieht und die Fluggäste frieren lässt. Und so hat auch ausgesehen. Im Übrigen waren seit dem Temperaturrückgang mind. 20 min vergangen, ehe ich eine Dame ansprach.
Ich bestehe weiter darauf, dass die Untätigkeit der Mannschaft zu beanstanden war. -
@DXer
Ich meinerseits bestehe darauf, dass deine Sonnenhypothese völliger Unfug ist - und zwar einschließlich aller umgebenden Behauptungen.
Mein Rat: Nimm dir beim nächsten Flug - ganz gleich mit welcher Gesellschaft! - was zum überziehen mit auf deinen Sitz. Der erhoffte Alarm wird nämlich auch dann ausbleiben, wenn 120 Fluggäste murrend an die Overhead Compartments gehen ... vertrau mir!
Der Gockel wird´s dir danken, und du brauchst auch keine Nachschulung in Sachen physikalische Einwirkung von Sonneneinstrahlung 10km ü. NHN ...

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DU schmeling, (wir sind ja nicht per Sie)
du willst offensichtlich nicht verstehen, oder?Dass das mit der Sonne ein totaler Blödsinn ist, ist doch jedem klar (zumindest, bis es vollverglaste Flieger gibt, denn dann hätte die Sonneneinstrahlung einen x-fach höheren Einfluss, als in einem Wintergarten auf der Erde). Und natürlich betrifft das alle Fluggesellschaften, die irgendwo auf +/- 30.000 ft durch die Luft eiern). Nun aber hilft es nichts, dass manche Crew es mit der Temperatur schon sehr, sehr kalt lässt. Gerade die Amerikaner und Asiaten kennen ja nur eine Einstellung beim Klima .... KALT!
Du Dxler, stell dir mal ein Wohnzimmer vor, in dem so kleine Fensterchen eingelassen wären, wie in einem Flieger ... glaub mir, du würdest den Temperaturunterschied nicht messen können *lach.
Und wenn man zu dieser Theamtik dann noch einen Fensterplatz (oder besser noch Notausgang) hat, dann wird es halt richtig kalt.
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Schön, nur geht es hier weder um amerikanische oder asiatische Airlines, sondern um Germania bei einem Rückflug aus einem warmen Badeziel am Mittelmeer!
Für alle Airlines erweist sich nach meiner, und auch der Meinung vieler anderer user das Zwiebelprinzip als äusserst hilfreich, bei Langstreckenflügen werden zusätzlich noch Decken gereicht.
...und meinetwegen können du und DXer jetzt noch tagelang das HB Männchen geben, es ist nun mal so! -
Lieber Bernhard,
du darfst dir deine Zwiebel hinstecken, wo du willst, wenn es dir bei irgendwas hilft - und das sogar aus Prinzip.
Meine Antwort war doch nicht wirklich unklar, oder? Und nein, natürlich ist Germania eine unter "D" fliegende Airline - aber was hat das mit dem Piloten im Cockpit zu tun? Bist du dir immer sicher, dass auch wirklich ein Pilot mit der entsprechenden Nationalität in der ersten Reihe sitzt?
Zwiebelprinzip, Jockinghosen, Sweatshirt ... geil, so mag ich die Leute um mich im Flieger. Nimmst du auch noch Hausschuhe mit?
Was eigentlich ist daran so schwer zu begreifen, dass die Wohlfühltemperatur beim "nur so rumsitzen" eher 24 - 25 C ist, als auf 19C runtergekühlt zu werden?
Was eigentlich ist so schlimm daran, dass man sich über die Temperatur im Flieger beschwert? Ich kann die Crew verstehen, die bei 25 C ins Schwitzen kommt ... aber auch den Passagier, der diese gerne hätte und sich in seinen Sitz mümmelt.
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Schon richtig, aber es ging @DXer ja gar nicht um die Temperatursenkung, sondern darum, dass das in seinen Augen dem Servicegedanken abholde Flugpersonal von Germania nicht von sich aus bemerkt hat, dass es einigen Paxen kühl ist!
Wobei ich allerdings nicht verstehe, warum jemand in einem solchen Fall eine geraume Zeit damit verbringt, vor sich hinzufrieren und sich nach eigener Aussage fast den Tod durch eine massive Erkältung zu holen, anstatt sofort zu einer Serviceperson zu gehen und um eine Decke bzw. die Erhöhung der Kabinentemperatur nachzusuchen!
Ich habe übrigens meistens und auf Rückflügen aus sonnigen Gefilden nach Deutschland immer einen Pullover im Handgepäck - ich fliege allerdings auch nicht nur einmal im Jahr.

LG
Sokrates
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Sokrates - meine Meinung ist die gleiche - aber gut, wenns trotz "Klingeln" nachm FB immer noch nicht wärmer wird, sollte man für solche Fälle im Notfall halt gerüstet sein....darum sei ein zusätzlicher Pullover - oder besser noch eine Fleese-Jacke - niemals verkehrt und gehört auf die Handgepäcks-Liste unbedingt drauf:)
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Blick ich nicht warum man sich gegen den zusätzlichen Pullover so wehrt.
Und man muss nicht in Jogginghose oder dergleichen fliegen. Ich bin beruflich viel unterwegs und muss auch korrekt gekleidet sein - aber deswegen nehm ich mir eben vorallem bei langen Flügen was warmes mit. Z.b. Steig ich in Sao Paulo in ein Flugzeug muss ich mir spätestens nach 30 min. etwas warmes anziehen. Völlig normal. Wenn's dann zugig wird hat es komischerweise immer geklappt bei der Crew nachzufragen....seltsam oder? Außer es gab ein "wirkliches" Problem. Und wenn einem so schnell der Gockel oder was auch immer geht, müsste das mit der Temperatur doch eh kein Problem sein. Peng bum arrrggh und ein liebgemeintes puff. -
@Sokrates
You made my day!
Mich erinnert das Verhalten an ein geflügeltes Wort meiner Großmutter, welches sie an ihre anziehfaulen Enkelkinder richtete:
"S´gschieht der Mutter scho recht, wann´s mich an d´ Händ friert!";)Es reicht ein leichter Woll- oder noch besser Kaschmirpullover (ich verabscheue Fleece - sorry @Palme!), der wiegt nix und füllt nix und macht Lamenti der Genese "das Bordpersonal der Germania war leider wenig dienstleistungsbewusst" obsolete.
Da allerdings die blöden Gears die Rumslandung offenbar schadlos überstanden haben, schrumpft der Erzählwert eines Fluges nach Faro, sofern man nicht bereit ist gewisse Opfer zu bringen (hier: Frieren, Nahtoderfahrung)!Allerdings gehe ich davon aus, dass man sich auch bei 2-3jährlicher Taktung von Flugreisen durchaus "erinnern" können kann, dass es an Bord seinerzeit lausig frisch war - insbesondere am Abend als die Sonne verschwand ...
@Holzkopf (r.i.p.)
Selbstverständlich ist es an den Notausgängen zuweilen empfindlich kühler als im Rest der Kabine. Da sagt dann auch das Thermometer nichts anderes sondern bilden sich sogar gelegentlich Eisblumen auf der inneren Verglasung.

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Sodele,wieder aus dem Warmen zurück mit Germania
FKB-LPA mit der D-ABLB 737-700...hat noch die Air Berlin Farben,aber ansonsten Germania Service.3 Runden Getränke,ein warmes fleischloses Essen-ja es war geniessbar.Personal freundlich,Unterhaltung vorhanden aber schlechte Hörqualität via Kopfhörer.Sitzabstand halbwegs okay,für mich halt mit 1,88m in jeder Holzklasse eines Urlaubsfliegers nicht das gelbe vom Ei-beschwere mich aber darüber nicht!Flug war jahreszeitbedingt mit ein paar Turbolenzen-ist halt so.Pünktlich war ST.
LPA-FKB mit der D-AGES,auch 737-700...gute 15 Jahre auf dem Buckel aber merkt man nicht.Service identisch wie auf dem Hinflug,Unterhaltung schlechter,da nicht alle Musikkanäle verfügbar waren..was solls.Route wurde auch desöfteren eingeblendet.Sitzqualität gefühlt noch etwas enger-die AGES hat noch dickere Sitze(auch Leder).Abstand ist aber wie auf dem Hinflug.Fazit:ganz okay,jedoch bei DE oder X3 ich etwas entspannter nach dieser Flugdauer war. -
Betreffend meine Kritik vom 13.11.13
Ich habe meine Kritik auch an die Germania direkt geschickt.
Das Servicecenter der Germania hat sich u. A. für die Unannehmlichkeiten entschuldigt.Dass die Germania, nach Prüfung der Beschwerde, sich entschuldigt, finde ich toll und positiv.