Google Street View
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Ich verstehe die Aufregung nicht, die Fahren mit den Autos doch eh nur durch die Großstädte und da auch nur durch die Hauptstraßen. Wer in Seitenstraßen oder ländlicher wohnt, der bleibt doch fast verschont. Und mal ehrlich, mir ist es egal ob man über Google mein Haus mit Garten sehen kann. Wir schaun immer ob die Aufnahme von uns aktuell ist, lach, bisher ist die Aufnahme 4 Jahre alt, weil da wird immer noch unsere alte Zeder gezeigt, die ist letztes Jahr weg gekommen. Und man kann überhaupt nicht nah genug ran um was klar zu sehen.
Find den Service für den urlaub toll, sehr informativ und vielleicht will ja auch mal einer hier in Urlaub hin, grübel wieso eigentlich?, egal.. dann sieht er was er nicht verpaßt..lach.. -
Die Leute, die am lautesten schreien, sind die, die sich jedes Hotel vorher auf Street View genau ansehen möchten und auch gerne mal beim Nachbarn ins Schlafzimmer schauen.
Wer sein Haus nicht freigibt, sollte auch überhaupt keinen Zugang zu Street View haben.
Ich bin stolz auf unser Haus und zeige es gerne. Wer natürlich im Plattenbau wohnt und im Internet ne Welle angibt, der ist nicht so erfreut über Street View.
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Ups,da gibt es ja noch eine 3.Seite die ich nicht bedacht habe.Die SV für den Job(zB.Busfahrer)oder für Infos(zB.Urlaub) nutzen,sind dafür und Reiche( Promis)die ihr Anwesen nicht im Netz sehen wollen,sind dagegen.
Die "Stolzen"hatte ich nicht bedacht.
Habe soeben noch die 4.Seite gefunden und zwar die, denen das egal ist. (so wie mir) -
@lingling
Deine letzten 2 Sätze verstehe ich nun überhaupt nicht
Wie soll denn durch Google Street View herauskommen, dass jemand im Plattenbau und nicht in einer tollen Villa wohnt - mit der er (wie du schreibst) im Internet "ne Welle gemacht hat" ?????
Steht er etwa in seiner Plattenbauwohnung am Fenster und winkt, wenn Google Street View vorbeifährt und Fotos macht
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Es ist ganz Einfach, es gibt Leute die nicht Ihre Wohnsituation bekannt geben wollen, andererseits weiß auch jeder Chef anhand der Adresse in welcher Wohnsituation jemand Wohnt.
Leute sieht das locker bedenkt einmal wieoft Ihr im Leben euere Daten veröffenlicht.
siehe Facebook, Kennenlernanzeigen und sonstiges.
Wir Rauchen auch nicht mehr weil eine kleine Minderheit das wollte, die nicht in die Kneipe geht.
Gruss Fritz -
Street View alleine ist es ja nicht - ob meine Wohnsituation im Internet veröffentlicht wird, ist mir eigentlich egal, aber für mich ist der Widerspruch dagegen evtl. eine der letzten Möglichkeiten, etwas gegen die krakenähnliche Datensammelei von google und Co. zu unternehmen. Wenn die Proteste gegen Streetview ausbleiben, dann kommt irgendwann unweigerlich die nächste Stufe zum "gläsernen Bürger", legitimiert durch die Gleichgültigkeit der Gesellschaft.
Im aktuellen Stern steht gerade ein interessanter Artikel darüber, den Link hier finde ich auch interessant. Alles, was man im Internet macht, hinterläßt eine deutliche Spur, egal ob man nur Infos sucht, was bestellt, chattet...
Was ist denn, wenn all diese gesammelten Einzelinfos (legal oder illegal) zusammengeführt werden? Wenn man sich z.B. bewirbt, und der potentielle Arbeitgeber "auf Knopfdruck" sehen kann, dass der Kandidat in einer Bruchbude haust, online regelmäßig starke Medikamente bestellt, die besuchten Websites mit Sex... beginnen und regelmäßig beim Kauf von hochprozentigem Alk sein Supermarktkärtchen vorlegt??? Das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber technisch durchaus realistisch.
Wer seinen Rechner nicht explizit geschützt hat, sollte sich mal die auf seinem Rechner kumulierten Cookies und Internetdateien ansehen, das können ganze Listen sein. Wobei die sog. Tracking-Cookies von einigen Virenscannern als nicht "bedrohlich" eingestuft werden können. Wozu werden die wohl auf den Rechnern platziert???
Wenn Privatleute Intimes ins Netz stellen, ist das eigene Naivität, aber es gibt für Firmen einige Office-Dienste online, wo somit Firmeninterna für - nicht nur - den Provider lesbar sind...
Grüße
Dagmar
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... den Link hier finde ich auch interessant.
Sorry, wenn ich mich selbst zitieren muss, aber ich fliege hier gnadenlos nach kurzer Zeit raus, das Thema hatten wir schon im Technikteil des Forums. Der o.g. Link ist dieser zum Thema google.
LG
Dagmar -
daggy1 wrote:
Wenn die Proteste gegen Streetview ausbleiben, dann kommt irgendwann unweigerlich die nächste Stufe zum "gläsernen Bürger",Gläsern ? Mehr oder weniger, hängt von jedem Einzelnen ab, wie er manche Dinge handhabt.
Street-View ist da nur ein Puzzle-Teil.
Auffindbar ? Oh ja... dank den zu ortenden Handys, JPS, usw.
Zu deinem Link / Artikel:
Sondersteuer ?! Klaaaaar !
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Jeder kann entscheiden, ob sein Haus künftig bei Google Streetview sichtbar sein soll oder eben nicht. Wer sich unwohl bei dem Gedanken fühlt, dass die eigene Hausfassade als Foto in Google Streetview landet, kann auch Online Widerspruch einlegen. Google hat die Widerspruchsfrist bis Mitte Oktober verlängert.
Nur: Was wird es eigentlich bringen, sein Haus verpixeln zu lassen?Auch ein derart unkenntlich gemachtes Haus ist nicht wirklich verschwunden. Villa oder Plattenbau – das wird man auch gepixelt noch erkennen können. Auch die Nachbarschaft, die nähere Umgebung bleibt. Allzu viel wird sich also nicht verschleiern lassen.
Und: Für Einbrecher ist es ein guter Hinweis, dass bei den Verpixelten vielleicht was zu holen ist....
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Das würdest du garantiert anders sehen, wenn du schon mal Einbrecher im Haus gehabt hättest. Hatten wir 2mal, und das ist absolut kein Spass, obwohl wir in beiden Fällen nicht zu Hause waren.
Wir wohnen halt "verkehrsgünstig gelegen", mit Fluchtwegen in alle Richtungen. Es geht ja auch nicht nur drum, die Häuser zu verpixeln, was ist denn mit den Autos in der Einfahrt? Nur Nummernschilder unkenntlich machen, wenn der Wagentyp erkennbar bleibt? Hallo?!? Auch das Niveau der umliegenden Häuser läßt auf das eigene, gepixelte schließen...
Ich könnte mich jetzt zurücklehnen, da in unserer Einfahrt kein "Cayenne" steht. Aber dass unser Vorort Dank Street View noch besser ausspähbar ist, gefällt mir absolut nicht.
LG
Dagmar -
Einbrecher in seinem Haus zu haben, auch wenn man nicht zu Hause ist, stelle ich mir grausam vor. Das ist ein Eingriff in den privatesten Lebensbereich, den man sicherlich nie vergisst und ich kann verstehen, dass man sich nach einem Einbruch in seinem eigenen Haus nicht mehr sicher oder wohl fühlt.
Brauchen Einbrecher wirklich Google Street View ? Glaube ich eigentlich nicht.
Wir alle kennen in unseren eigenen Wohnorten auch die Viertel, die für Einbrecher interessant sein dürften. Wir kennen auch zumindest vom Hörensagen die Namen der Vororte in anderen Städten, in denen reiche oder prominente Menschen wohnen.
Ich gehe mal davon aus, dass Einbrechern diese Vororte auch bekannt sind und wahrscheinlich noch dutzende andere Vororte, die den "normalen" Bürgern vielleicht nicht so geläufig sind.
Wenn jemand über Google Street View eine bestimmte Wohngegend, oder sogar eine bestimmte Straße oder vielleicht sogar ein bestimmtes Haus ausspähen möchte, muss ihm der Name des Vorortes, oder sogar die Anschrift bekannt sein. Man kann schließlich bei Google Street View nicht eingeben: "Häuser von reichen Leuten zeigen".
So herum funktioniert es also nicht, sondern man muss bereits eigene Kenntnisse von örtlichen Gegebenheiten haben (Vorortname, Straße), um vielleicht dann im zweiten Step Google Street Maps verwenden zu können.
Mit Google Street Maps bekommt man sicherlich einen groben Überblick, aber auch wirklich nur einen groben Überblick. Dafür ist es ja auch gedacht.
Aber als Einbrecher würde ich aber auch besser ein anderes Programm verwenden, das mir wesentlich bessere Ansichten vermittelt und mich sowieso auf relativ alte Fotos nicht verlassen. -
Nein, professionelle Einbrecher, die mit der Region vertraut sind, brauchen Street-View sicherlich nicht. Doch was ist mit den "Externen"? Könnte dieser Servive da keine zusätzlichen Hilfen bereitstellen? Ok., ich bin da sehr subjektiv und sensibel, und daher frage ich mich schon, was dieser Street View-"Service" für uns bewirken kann.
Wenn Innenstädte, möglichst noch historische, Bade- und Touristenorte, Sehenswürdigkeiten,... abgefilmt werden, betrachte ich das eine wunderbare Informationsquelle für eine nächste Reise, evtl. äußerst werbewirksam und bestes Marketing. Wenn ich da zufällig im Bild bin - dumm gelaufen, wörtlich gemeint.
Wenn aber Wohnsiedlungen ohne Highlights für das allgemeine Interesse veröffentlicht werden sollen? Das ist für mich schon ein ungefragter Eingriff ins Privatleben, zumal zukünftig, wenn das ganze Riesenprojekt erst mal läuft, ständige Updates erfolgen sollen, mit fast topaktuellen Ansichten. Hallo???
Und wer weiß denn, wie sich diese allgemeine Ausspäherei ausweiten wird, sobald Street View in D die ersten gesetzlichen Hürden genommen hat?
@ Bungalow2008
"....kann auch Online Widerspruch einlegen. Google hat die Widerspruchsfrist bis Mitte Oktober verlängert..."
Online???????????????
Falls google noch keineVerknüpfung zwischen deiner Post-Adresse und deiner IP-Adresse haben sollte - nach deinem online-Widerspruch hat google die garantiert!!! Man kann sich das Formular auch runterladen und per Post an google schicken.
Wake up and take care!!!
Dagmar -
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@anne-49
Ich weiß auch nicht genau, welche "Daten" tatsächlich gespeichert werden.
Es werden Fotos gemacht - welche Daten beinhalten denn wirklich Fotos ?
Mir fällt im Moment aus Geo-Daten nichts ein und die kriege ich z.B. auch ganz hervorragend bereits über GoogleEarth.
Und die nicht geputzten Fenster lassen ja eben nicht mehr tief blicken ...
Der "Schmierfilm" auf den Fenstern wirkt ja vielleicht wie eine natürliche View-Firewall.
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Ist mir egal. Über Google Earth ist mein Haus, mein Auto und sogar meine Sonnenliege im Garten zu sehen.
Die meißten Deutschen sind ja sowieso gegen alles Neue.
Ob das neue Technik ist, neue S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Elbvertiefung und mehr.
Gruß
Siegi
