Haben die Deutschen zu viel Urlaub?
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@pascal
Wäre dein Blackberry ein echter Kumpel, würde er dich vor der Schreibweise "Disskussion" bewahren ...

Vielleicht sitzt er aber schon in der BC zu irgendeiner magischen Destination, weiter als 4h entfernt und ist wahnsinnig beeidruckt von dir ... ich mutmaße, damit bleibt er reichlich einsam!
Ich fand das Thema von Beginn schwierig, weil ich "Disskussionen" befürchtet habe.
Ergo bin ich auch schon wieder raus mit dem Kommentar:
Ob es zuviel Urlaub gibt, weiß ich nicht ... ich warte lieber auf den Thread "Gipt ess zuwennich Biltung?" -
Sechs Wochen Urlaub? Ich glaube nicht, dass dies noch den normalen Durchschnitt entspricht.
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In den vergangen Jahren mussten AN zur Erhaltung ihrer Arbeitsplätze Kürzungen beim Urlaub hinnehmen.
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Wer in Zeit/Leiharbeit beschäftigt ist, muss in der Regel mit weniger Urlaub auskommen.
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Auch normale Arbeitsverträge beinhalten nur noch selten 30 Tage Urlaub (bei 5 Arbeitstagen = 6 Wochen). In meinen AV sind 24 Urlaubstage vorgesehen, was bei 5 Arbeitstagen in der Woche noch nicht einmal fünf Wochen entspricht!!!!!!
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Hallo Vossi,
ich würd an deiner stelle mal mit deinen Arbeitgeber sprechen.
Der gesetzl. Mindesturlaub in Deutschland sind 24 Tage.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesurlaubsgesetzvossi wrote:
Ich könnt mich kringeln vor lachen. Ich kenne niemanden mit 30 Tagen Urlaubsanspruch im Jahr. Ich selbst hab 20 Tage aber dafür ne Menge Überstunden. Das ist doch auch Altersabhängig. Je älter ein Arbeitnehmer ist umso höher ist sein Urlaubsanspruch. Naja da müsst ich vielleicht bis 80 arbeiten um 30 Tage zu bekommen aber bei der Regierung ist alles möglich zum Beispiel auch die Rente mit 100. -
Jammern auf (aller) höchsten Niveau.
Deutschland hat das höchste BIP überhaupt - auch im Vergleich zu Resteuropa, Hat super Witschaftszahlen, die geringste Krankheitsquote seit 2003, sinkende Arbeitslosenzahlen, alle Großunternehmen überschlagen sich mit Gewinnkorrekturen nach oben und die Aktionäre freuen sich. Nein, heutzutage ist es verpöhnt zu sagen - wir sind wieder top - Nein, die Witschaftslobby und die Politiklobby müssen ja noch mehr aus dem Deutschen Michel ausquetschen. Sie müssen und werden tausend Gründe finden damit keine Gewrkschaft auf die Idee kommen könnte, dass ein bischen was auch für die Arbeitnehmer abzugeben wäre. OH GOTT, muss es der Witschaft schlecht gehen wenn jetzt noch am Urlaub gespart werden soll.
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@ Coraya
zu Pascal88 muß ich Dir Recht geben , ein bischen Überheblich
Aber ich wußte garnicht, das die Dom.Rep. für Putzfrauen ist
,weil dann werd ich sofort eine wenn die soviel verdienen , das die sich nen Urlaub mit Kind und Kegel dort leisten können !!!!
Und wieso ist Ägypten ein billig Land ???? Das mußt Du mir mal echt erklären !
Außerdem hast Du das Thema verfehlt hier geht es darum ob die Deutschen zuviel Urlaub haben !!!!! -
Würdet ihr jetzt bitte zum Thema zurückkommen und eure privaten Differenzen per PN klären - Danke !
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"By the way - Berufsurlauberin hat geschrieben, sie arbeite bei einem Anwalt.
Aus recht zuverlässiger Quelle weiß ich, dass es gerade in juristischen Arbeitsbereichen zu unglaublich vielen Verstößen gegen das geltende Arbeitsrecht kommt."
Richtig, wahrscheinlich biste selbst die zuverlässige Quelle
und als Anwalt tätig ? -
Pascal_88:
Also wenn bei dir der Erholungseffekt erst nach zwei Wochen einsetzt, tust du mir schon fast Leid... bei mir setzt der Erholungseffekt schon beim einchecken in die business-class einDa würde ja 1 Stunde Urlaub bei Dir ausreichen...
Und bei einer Deiner Hotelbewertungen stand "Schönes Hotel, leider ein wenig 08/15".
Könnte man auch "popelig" sagen...? -
Berufsurlauberin wrote:
Richtig, wahrscheinlich biste selbst die zuverlässige Quelle
und als Anwalt tätig ?Ich bin zwar (auch) selbst die Quelle, aber es gibt noch andere Berufe, die diese richtige und traurige Erkenntnis haben.
Meinen Beruf sage ich hier nicht, aber meine Kollegen haben die gleiche Erkenntnis.
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Überflüssiges Zitat lt. Forenregeln entfernt ! Ein @ + Name reicht vollkommen aus, wenn man auf einen Beitrag auf der gleichen Seite antwortet !
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ok ! Verständlich

Aber ob mans glaubt - oder nicht. Ich mach meinen Beruf trotzdem gern, trotz 40 h-Woche, Überstunden, weniger Urlaub als andere etc.
In der Ausbildung hatte ich nur 20 Tage Urlaub - daher sind die momentan 25 Tage schon mal ne Steigerung
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Turbokapitalismus nach amerikanischem Vorbild auch für Deutschland ?
Ein Vergleich in Europa zeigt daß die Deutschen '' nur '' im Mittelfeld liegen !
Platz 1 geht an die Schweden mit 44 freien Tagen ( 33 Urlaub und 11 Feiertage ) .
Ausserdem werden z.B. in Frankreich Feiertage die auf einen Samstag oder Sonntag
fallen an einem Montag '' nachgeholt '' ;--)
Die Gewerkschaften haben die 30 Tage hart erkämpft ( der gestzliche Mindesturlaub liegt bei nur 20 Tagen ..... ) und jeder der z.B. in einem 3 - Schicht Betrieb arbeitet ist unendlich dankbar dafür . Wenn jetzt eine Dame des Unternehmerverbands ( U. Frerichs ) hingeht und 2 Wochen weniger Urlaub fordert ist das nicht nachvollziehbar und kontraproduktiv ! ( Die Kollegen der Tourismusbranche werden sich jedenfalls bedanken !! ) .
Wohin diese ganz Raffgier führt haben wir vor kuzem schmerzlich erleben müssen .
Die Unternhemen sollten sich darauf besinnen , daß '' Reichtum verpflichtet '' und nicht darauf die '' arbeitende Klasse '' immer weiter auszuquetschen . -
Aaach noch ein paar kurze Jährchen.....
und dann hab ich nur noch URLAUB.. 
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@Tangomaus:
Jaaaaa - ein tag wie jeder andere - in Khao Lak ......hihihhi -
Richtig ist die Angabe von 20 Urlaubstagen, was den gesetzlichen Urlaub betrifft. Wer hier noch von 24 Tagen spricht hat die alte 6 Tage-Woche noch in Erinnerung.
Es geht aber im Thema um die Einforderung eines Verbandsoberen. Sprich nicht mehr 6 sondern nur noch 4 Wochen. Das betrifft aber die tarifliche Urlaubsvereinbarungen. Und die gelten nur in den gewerkschaftlich gut organisierten grossen Branchen. Im Mittelstand gelten(n und galten ) andere Gesetze.
Mir braucht keiner was vorzumachen: in Zeiten von Lohndumping ( auch in den besten Kreisen ) ist Urlaubskürzung mit Sicherheit auch schon längst Realität geworden. Dieser Angriff zielt in meinen Augen tatsächlich auf die Gewrkschaften ( und damit die grossen Betriebe z.B. die 30 Dax-Werte ). Wer die Diskussionen in den letzten Wochen verfolgt hat konnte feststellen, das die Gewerkschaften die Zeiten der Lohnbescheidenheit für beeendet erklärt haben und grössere Zuwächse fordern, besonders auch, um die Binnennachfrage zu steigern.
Ich gehe davon aus, das der Preis dafür Urlaubstage sein werden. Aber von 30 oder noch mehr Tagen bis zum gesetzlichen Mindesturlaub ist es ein langer Weg. Und wer ehrlich ist wird zugeben, das ein Lohnplus wichtiger ist als 1 oder 2 Urlaubstage. Was nützt mir Urlaub, wenn das Geld fehlt, ihn zu gestalten.
Fazit: die Gewerkschaften werden einknicken, ja, es wird zur Reduzierung der tariflich vereinbarten Urlaubsansprüche kommen. Und ich bin auch der Meinung, das man damit leben kann.
Gruss Gabriela
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Das kommt daher, dass man üblicherweise Hotelbewertungen NACH dem Urlaub macht!
Papier und Internet ist geduldig, aber die wahren Umstände erfährt man erst bei Ankunft... alles klar soweit? -
Pascal_88 wrote:
Der Vorteil davon ist, dass man seinen Urlaub nicht einfach sinnlos verplant, sondern seine Reiseziele genau aussucht und somit auch mehr Geld ausgeben kann....aber DAS waren DEINE Worte

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gabriela_maier wrote:
Fazit: die Gewerkschaften werden einknicken, ja, es wird zur Reduzierung der tariflich vereinbarten Urlaubsansprüche kommen. Und ich bin auch der Meinung, das man damit leben kann.
Leben kann man auch mit Hartz IV oder mit nur einem Bein oder mit einer lebenslangen Haftstrafe,... Der Mensch ist leidensfähig.Ich frag mich, ob eine Urlaubskürzung ein sinnvolles Mittel ist, um die Konjunktur anzukurbeln und ob diese Maßnahme fair ist. In erster Linie profitieren dadurch mmg. nach diejenigen, die sich jetzt schon auf der Butterseite des Lebens befinden und den Hals nicht voll genug bekommen.
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Das Unternehmen, für welches ich gearbeitet habe, ermöglicht es seinen Arbeitnehmern sogar mehr Urlaub zu "erkaufen" - und zwar bis zu 22 Urlaubstagen - das entspricht einem Monatsgehalt bzw. 50 % des Urlaubs-und Weihnachtsgeldes. Dies wird von einem grossen Teil der Arbeitnehmerschaft genutzt - sei es von Müttern oder Vätern mit schulpflichtigen Kindern oder reisefreudigen Singles. Des weiteren gibt es noch Stundenkonten, die ebenfalls zusätzliche freie Tage ermöglichen.
LG
Andrea -
Pascal_88 wrote:
Der Vorteil davon ist, dass man seinen Urlaub nicht einfach sinnlos verplant, sondern seine Reiseziele genau aussucht und somit auch mehr Geld ausgeben kann.Nun, Qualitaet vor Quantitaet, richtig, aber jeder hat aben andere Vorlieben - so wie auch ausser dir kaum ein Business-Class-Kunde eine Stunde zum einchecken braucht

Was eine gewisse Vorausplanung mit der Moeglichkeit, mehr Geld auszugeben kausal zu tun hat, es erschliesst sich mir spontan nicht. Budgetfragen sind normalerweise von anderen Faktoren abhaengig - das duerfte sogar in der gut bezahlenden Schweiz so sein.
Ciao Donatella