Mentalität der Menschen
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@santolibre
Auch von mir viel Glück für Deinen 2.Versuch in der RD.In Deinen Beiträgen über die Mentalität der Domis steckt ja die Erfahrung von 6 Jahren Leben vor Ort,bis eine Frau Dich wieder nach Deutschland mitgenommen hat.Hoffe es geht beim 2.Versuch schneller.
Dank der vielen Bürger aus USSR ist die 45er OUT,man trägt AK's.Da Du nur in der RD mit Peso zahlst,kanst Du Deine Casino Dolares zu Hause lassen.
Es braucht einige Zeit,um Deine Mentalität über die Dominikaner zu verstehen.Bleibe bitte im "Schwarzen Norden",ab Ende 11.2010 bin ich für min. 2 Jahre im Süden.
Gruß Ute -
juanito wrote:
Bei Tanz, (viel) Rum, Bier und Fisch inmitten von Einheimischen wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden und manchmal...
...werden auch die Macheten eingesetzt
muss mal fairneshalber was dazu sagen.
samstag ein toter und das in der iglesias woche mit viel heiligen veranstalltungen und gestern ein toter wegen streitereien in der schule.
beide opfer waren minderjährig und in beiden fällen gings um eifersucht. wie mir ein nachbar sagte, ist das zu 90 % der fall.
der todesschütze in dem einen fall bekam die pistole von seinem vater um die sache zuklären.
feiern unter dominikaner kann nicht ungefährlich sein wenn man an das falsche mädchen gerät oder meint, man müsse sich einmischen.
allerdings wird niemals ein normalurlauber in diese situation geraten.
meine erfahrungen mit feiernden dominikanern sind bisher nur positiv gewesen.
man muss es nicht verstehen, nur sich damit abfinden, auch wenns schwer fällt.
der dominikaner versteht uns auch nicht. -
Ein hochinteressanter Fred. Nun habe ich meine Erfahrungen nicht aus der DomRep, aber es scheint schon so das man als Ausländer nur gelitten ist so lange man gemolken werden kann. Wenn meldkne nicht möglich ist, dann wird man bestenfalls toleriert, aber akzeptiert wird man wohl nicht.
Wenn das Geld alle ist dann hat man nicht viele Freunde. -
Wir riefen Arbeiter - und es kamen Menschen!
DER BEITRAG DES JAHRES !!!
Danke Fidel!
Es darf ruhig über diese Worte nachgedacht werden... -
Mmh die Dominikaner sind wie sie sind,mann muß als Europäer das nicht verstehen es ist nun einmal so und naja im Urlaub ist das ja auch schön so.
Entweder mann liebt das Land und die Leute oder nicht.
Ich selber war nun 14x auf der Insel und werde mir beim nächsten Urlaub wieder Cuba antun und das dann zum 3x -
soosi wrote:
pursche wrote:
..Verlass mal solche Gegenden und unternehme was im Land: Dann wirst du merken, wie schlecht es teils der Bevölkerung geht, dass es nicht nur singende, fröhliche und tanzende Dominikaner gibt, wirst jedoch auch auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft stossen, welche wirklich und zu 100% von Herzen kommt!...genauso ist es,denn es darf nicht vergessen werden,dass die Bediensteten von den Hotels,Restaurants,e.c.t angehalten sind ,immer freundlich"lächelend"und immer froh für die Gäste rumhüpfen sollten,denn das spiegelt ja das Karibikfeeling vieler Urlauber wieder,also muss es bedient werden.....
Im Prinzip sind die Dominikaner schon ein lustiges,unbeschwertes Volk,aber diese erlebt man halt nur im Dominikanischen Alltag und nicht in den Hotels oder deren unmittelbarer Umgebung.
Das ist hier aber nicht anders,hier werde ich auch im Cafe,Restaurant vom Service angelächelt und Bauchgepinselt....

bin noch lange kein Dom Rep Experte aber ich habe zumindest oft genug erlebt ,dass Bedienstete während der Arbeit tänzelnd und singend durch die Gegend gesäuselt sind selbst wenn sie sich unbeobachtet gefühlt haben-also nicht nur ne Show vor den Touris abziehen
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Die Pauschal Touris können /werden niemals die Mentilatät der Menschen kenenlernen können,denn sie kennen den Alltag der Einheimischen nicht,wie auch immer..
mir ist es einfach zu billig die Urlauber über einen Kamm zum scheren.Gemelkt werden nur die,die auch gemeklt werden wollen...dazu gehören immer 2
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Joh Soosi die im Hotel sind nicht die gleichen wie ausserhalb der Anlage und das normale RD leben spielt sich nicht im AI ab.
Ich war im letzten Urlaub zb auch mal auf dem Merengue Vestivall in Pop und auf dem Konzert von Julianna schön wars.
Ansonsten war ich fast jeden Tag unterwegs,naja am besten wissen es im Hotel meistens die welche schon 30x im Hotel Urlaub gemacht haben,jedoch noch nichts ausser dem Hotel und dem Flughafen gesehen haben.
Gruß
Matthias -
soosi wrote:
Die Pauschal Touris können /werden niemals die Mentilatät der Menschen kenenlernen können,denn sie kennen den Alltag der Einheimischen nicht,wie auch immer..
mir ist es einfach zu billig die Urlauber über einen Kamm zum scheren.Gemelkt werden nur die,die auch gemeklt werden wollen...dazu gehören immer 2
Genau so ist es, soosi. Und es würde mich nicht wundern, wenn die gleichen lieben, von etwas schlitzohrigen Domis gemolkenen Urlauber auch in unseren Breitengraden Opfer von Schlitzohren werden.
Man tritt stolz die gewonnene Reise an und bezahlt unter dem Strich mehr als für eine identische gebuchte Reise oder anstelle des gewonnenen Wagens kehrt man von der Preisverleihung mit einer überteuerten Gesundheitsmatratze & Co zurück.
Andererseits gibt es auch das, wie folgende Story beweist:
Ich sitze irgendwo in der DR an einer Bar und unterhalte mich mit dem Barkeeper über Gott und die Welt. Ein Händler kommt an die Bar und bietet mir zu einem Schnäppchenpreis eine CD an. Ich bekunde Interesse. Bevor ich Fragen stellen kann, nimmt mir der Barkeeper die CD aus der Hand, legt sie in das Abspielgerät ein und sagt schmunzelnd: “Wir kontrollieren jetzt, ob sämtliche Stücke auf der CD enthalten sind und nicht nach dem ersten nur noch warme Luft aus dem Lautsprecher tönt!” Die CD war ok!!
Pesche
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Die "Melker" sind doch gar nicht die Dominikaner, sondern die international tätigen Reiseveranstalter und Hotelketten. Bei den Einheimischen bleibt letztlich nicht viel hängen. Einige sind in der glücklichen Situation, dass sie einen der begehrten Arbeitsplatz in einem der Hotels haben, wo sie für kleines Geld viel arbeiten und sich über jedes Trinkgeld freuen.
Meine Erfahrung ist jedoch, dass die Arbeitsleistung in den meisten Fällen nicht von Tipps abhängig gemacht wird (klar: Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Viel wichtiger ist, dass die "Chemie" zum Gast stimmt. Schon häufiger beobachtet: Wenn ein Dominikaner merkt, dass ein Gast unzufrieden ist oder schlechte Laune hat, dann wird er ihn auch nicht gern bedienen und einen Bogen um ihn machen, schaltet gern auch mal auf stur. Dies wiederum führt zu längeren Wartezeiten und schlechterem Service. Im Endeffekt wird der Gast dann noch unzufriedener. Das schaukelt sich immer weiter hoch. Irgendwie lustig, so etwas zu beobachten...
Fazit: Mit einem bösen Gesichtsausdruck erreicht man in der Domi gar nichts. Seid nett zu den Menschen und sie werden sich darum reißen, Euch jeden Wunsch zu erfüllen. Ein freundliches Lächeln und ein paar Brocken Spanisch bewirken häufig mehr als ein Trinkgeld (das natürlich immer gern genommen wird).
Was mir in dem Zusammenhang auch noch einfällt: Mir ist häufiger aufgefallen, dass viele Dominikaner ein sehr gutes Personengedächtnis haben. Wenn man beispielsweise einen Strandhändler mit einem lockeren "mañana" abzuwimmeln versucht, geht das Theater los, wenn man am Folgetag wieder aufeinander trifft. Ähnlich ist es in den Hotels: Schon nach 2 - 3 Tagen ist man dort bekannt und wird wie ein alter Kumpel begrüßt. -
Mein Beitrag vom melken und gemolken werden bezog sich nicht auf Urlaube in Hotels, sondern um Ausländer, die in dem Land leben und die Akzeptanz dieser. Hierum gings doch bei den "45ern" und sonstigen Erfahrungsberichten.
Meine Erfahrungen stammen auch nicht aus der DomRep, aber die Auswandererstatements die hier kamen haben mich an meine Philippinen und Thailand Erfahrungen erinnert.
Es hat auch nichts damit zu tun, das ich die Thailänder oder Doms nicht mag - das Gegenteil ist bei beiden Gruppen der Fall. Die Pinoys mag ich aber nicht, das ist Fakt.
Es ist leider ein Himmelweiter Unterschied ob man als Hoteltourist für 14 Tage im LAnd ist oder dort lebt.
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Ich kann das mit den Touristenorten nicht bestätigen ,weil wenn Ich dort bin bei meinen verwandten in den Slums bin,doch was Ich selber als geborener Dominikaner bestätigen kann i,st das sie wirklich herzlich sind und dich wahrlich versuchen zu melken, doch zulassen darfst du es nicht denn es hört nicht auf.Besonders bei der eigenen Familie.Hier ist jeder relativ unabhängig wegen dem Sozialsystem.Doch frag dich mal .Wenn Bill Gates dein Amigo wäre und du wüsstest das du 1000 Euro erfragen kannst. ,selbst wenn du sie nicht brauchst.Würdest du es tun???
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Der letzte Beitrag ist 10 Jahre her.