Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Kann ich gut verstehen! Und ich finde es toll, dass Du Dich mit der anderen Urlauberin um das kleine Hascherl gekümmert hast.
Auch ich habe kein Verständnis für Menschen, die "für sowas" nichts übrig haben. Ich wünsche Dir jedenfalls beim Sammeln viel Erfolg und viele tierliebe Menschen.
Es gibt übrigens ein Sprichwort, wonach Menschen, die Tiere nicht mögen, auch Menschen nicht lieben.Wie gesagt, mein "Beispiel"-Meckern ging in die andere Richtung. Ich denke, wir haben unser Missverständnis ausgeräumt, oder ?
Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag wünscht Dir
Brigitte-AnkePS:
Gib mir doch bitte per eMail die Nummer des "Sammelkontos" an. -
Ich bin ein absolut tierlieber Mensch.
Ich hasse Leute, die sich irgendwelche Tiere anschaffen, diese dann irgendwann aussetzen, weil die Tiere eben zu viel werden. Dieses traurige "Phänomen" wird man nach Weihnachten leider wieder überall mitbekommen. Die Tierheime werden wieder überfüllt. Die Tochter/ der Sohn haben die Nase voll vom Meerschweinchen oder dem Hamster.
Mich würde aber trotzdem interessieren, ob ihr jedes ausgesetzte, verwahrloste, kranke Tier das ihr irgendwo findet, zum Tierarzt bringt. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, da kein Tierarzt umsonst ein Tier behandelt. Tierheime gibts auch nicht in jedem Dorf um Tiere dort abzuliefern, die man gefunden hat.
Angenommen, das nächste Tierheim wäre 30- 40 km weg und man hat kein Auto, wer würde sich mit dem Tier in die öffent. Verkehrsmittel setzen um zum Tierheim zu kommen?
Ich denke, dass es viele Leute auch abschreckt, da eben solche Kosten sehr hoch werden können.
Man trägt ja die Fahrt zum Arzt oder nächsten Tierheim selbst.LG
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Um jedes verletzte, ausgesetzte, verwahrloste, kranke Tier kann man sich natürlich nicht allein und ständig kümmern, aber man kann zumindest den Tierschutzverein, das Tierheim, den Katzenschutzbund (telefonisch) informieren - und evtl. selbst auch erste Hilfe leisten.
Von der Notrufstelle der Polizei erhält man allerdings nicht unbedingt Hilfe. Die hatte ich mal angerufen, als ich sah, wie ein kleiner Highland-Terrier über die Straße flitzte und prompt von einem Auto überrollt wurde. Das arme Tierchen war schwer verletzt; ich bat daher darum, einen Tierarzt zu verständigen. Nach etwa 20 Minuten (!, das Polizeipräsidium ist vom Unfallort knapp 10 Minuten fußläufig entfernt) kam jedoch nur ein Streifenpolizist, der zunächst herumfragte, wer ist der Tierhalter, wer hat den Unfall gesehen und auf mein Drängen nach einem Tierarzt äußerst unwirsch reagierte. Die "verlorene" Zeit hat der kleine Hund nicht überlebt. -
Also ich würde jedes verletzte Tier, was ich finde zum Tierarzt bringen oder eben dafür sorgen, dass es medizinisch versorgt wird, so wie das in meinem Fall im Urlaub war.
Tierliebe hört bei manchen Leuten allerdings dann auf, wenn es ums Öffnen des Geldbeutels geht.
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"slowhexe" wrote:
Also ich würde jedes verletzte Tier, was ich finde zum Tierarzt bringen oder eben dafür sorgen, dass es medizinisch versorgt wird, so wie das in meinem Fall im Urlaub war.
Tierliebe hört bei manchen Leuten allerdings dann auf, wenn es ums Öffnen des Geldbeutels geht.
Das klingt sehr edelmütig und großzügig. Ich würde vermutlich auch so handeln.
Als Halter von bisher drei Katzen und einem Hund sind mir Tierarzt-Kosten hinlänglich bekannt.
Nicht jeder, der helfen möchte, ist finanziell in der Lage ein fremdes verletztes Tier zum Tierarzt zu bringen und die Kosten hierfür zu übernehmen.
Tierliebe kann sich auch anders äußern, z.B. in einer ehrenamtlichen Tätigkeit für ein Tierheim oder einen Tierschutzverein - das kostet Zeit, aber kein Geld.
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Ich glaube nicht, dass du jeden Preis bezahlen würdest, um ein Tier zu retten! Es sei denn, du hast so viel Geld, dass dir z.B. 50 € oder mehr absolut nicht weh täten.
Auch ob die Tierliebe beim öffnen des Geldbeutels aufhört, wage ich zu bezweifeln. Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der für Tiere was übrig hat, zumindest beim Tierschutzverein, Polizei oder einem Arzt anruft. Alles kostenpflichtig selbst in die Hand zu nehmen, kann ich mir nicht vorstellen, sorry. Wie gesagt, oft ist es eben mit höheren Kosten verbunden, die sich leider wenige leisten können. Wenn du es finanziell kannst, schön für dich. Ich könnte es nicht.Würde ich z.B. ne angefahrene Katze finden, würde ich sofort die Polizei benachrichtigen. Heutzutage hat ja fast jeder ein Handy.
Ich ginge dann davon aus, dass für das Tier gesorgt wird.LG
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"slowhexe" wrote:
Das regt jetzt mich wieder auf:
das Tierheim nimmt gerne Tierfutterspenden entgegen, etc. pp.Okay, wer Tierfutter spendet, immerhin; aber nur von Futter werden kranke, verletzte Tiere auch nicht gesund und ich habe noch keinen Tierarzt erlebt(auch nicht den, vom Tierheim), der statt Geld, Tiernahrung entgegennimmt!
schau mal hier
http/xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Das Aussetzen oder Abgeben von Tieren wurde ja auch schn angesprochen. Gerade auch schlimm zur Urlaubszeit. Für mich ein Ding der unmöglichen Vorstellung. Wie kann man ein Lebewesen was so fühlt wie wir Menschen so behandeln? Man geht damit um wie mit einem Gegenstand (Kassettenrecorder z. B.) den man nicht mehr braucht. Unmöglich. Wir lieben unsere 4 Stubentieger so sehr, daß wir nie wieder auf sie verzichten möchten.
LG -
Ich finde es aber auch von vielen Eltern verantwortungslos, ihren kleinen Kindern irgendwelche Tierwünsche zu Weihnachten oder ähnlichem zu erfüllen.
Gerade kleinere Kinder versprechen von vornherein hoch und heilig, sich um den Hamster, den Hasen oder das Meerschweinchen zu kümmern. Die Lust und das Interesse daran verlieren die Kinder aber doch oft schon nach ein paar Wochen. Das Füttern und Misten bleibt dann meist an der Mutter hängen und das Tier wird dann oft abgeschoben oder sogar ausgesetzt.
Mein Sohn wollte früher auch immer irgendwelche kleine Käfigtiere. Diesen Wunsch erfüllten wir allerdings nie, da wir von vornherein wußten, dass der kleine Nager nach ein paar Wochen für ihn uninteressant werden würde. -
Vielleicht wird es wirklich einmal Zeit für einen "Führerschein" für sämtliche(!) Haustiere und regelmäßige (Zwangs) Kontrolluntersuchungen bei Tierärzten zur Überprüfung des Zustandes des Tieres.
Ich glaube, das schreckt a) viele Leute davon ab, sich sinnlos ein Tier anzuschaffen, zwingt b) viele Leute dazu ihr Tier vernünftig und soweit möglich artgerecht zu behandeln und zu halten und wer c) damit nicht einverstanden ist, kann eben kein Haustier halten - eigentlich ganz einfach!
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Ein "Führerschein" für Haustiere wäre sicherlich gut, allerdings müsste auch die Einhaltung von Kontrolluntersuchungen überprüft und ggf. Konsequenzen gezogen werden (können).
Seit Monaten überschlagen sich die Berichte über Misshandlung und Tötung von Kindern, ohne dass öffentliche Stellen (z.B. Jugendamt bei "sozial problematischen Familien") tätig werden/geworden sind. Ob hier der "Elternführerschein", der jetzt lauthals gefordert wird, viel bringt, wage ich zu bezweifeln.
Also: ganz so einfach ist das alles nicht, egal ob's um Mensch oder Tier geht.
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Warum so kompliziert?
1.) Meldepflicht für jedes Haustier!
Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, kommt das Tier sofort und ohne weitere Duskussion weg und der Halter bekommt zudem eine (hohe!) Geldstrafe.2.) Untersuchungspflicht für jedes Haustier!
...siehe 1.) -
...wobei dann aber ein Tierführerschein auch bestimmte andere Kriterien zur Überprüfung beinhalten sollte.
Z.B. sollte es zukünftig völlig unmöglich sein, Großhunde in Etagenwohnungen und in Siedlungen ohne entsprechende Auslaufmöglichkeiten zu halten.
Parallel sollte aber auch dafür gesorgt werden, das z.B. die Hundesteuer sinnvoll(!) und zweckgebunden verwendet wird.
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"Holginho" wrote:
...wobei dann aber ein Tierführerschein auch bestimmte andere Kriterien zur Überprüfung beinhalten sollte.Z.B. sollte es zukünftig völlig unmöglich sein, Großhunde in Etagenwohnungen und in Siedlungen ohne entsprechende Auslaufmöglichkeiten zu halten.
Parallel sollte aber auch dafür gesorgt werden, das z.B. die Hundesteuer sinnvoll(!) und zweckgebunden verwendet wird.Richtig! Hundehalter, die ihren Hund, egal ob Dackel oder Rottweiler, alleine nur mal eben vor die Tür schicken, weil sie
zu faul sind, mit dem Tier zu laufen, an entsprechenden Stellen und Wegen, sollten besser "verzichten". -
=Erika1
Das klingt sehr edelmütig und großzügig.
Genau............deswegen habe ich vor 8 Tagen auch 225,--E. nach München überwiesen, wo der kleine Kater, den ich im Urlaub gefunden habe, sich derzeit befindet und in der dortigen Tierklinik operiert wird.Ich habe zum Glück Freunde, die mir etwas dazugegeben haben, ein Teil kommt aus meiner eigenen Tasche.
Weitere Beträge werden folgen, bis das Tier gesund ist! -
Slowhexe,
ich finde es wirklich bemerkenswert, wie Du Dich für das Tier eingesetzt hast und ich hoffe, daß das Katerchen bald wieder ganz gesund ist!
Du hast jetzt eine Zahl genannt: 225 Euro. Für die Behandlung eines einzigen Tieres. Ein einzelner Normalbürger dürfte nicht über die finanziellen Mittel verfügen, einer großen Anzahl leidender/kranker Tiere zu helfen. Freunde haben in Deinem Fall etwas beigesteuert, aber das können sie vielleicht auch nicht immer.
Ich will damit sagen: man möchte helfen - jedem Tier, aber es geht eben manchmal nicht. In der Regel muß man sich wohl doch darauf beschränken, wie Silke schon sagte, einen Tierschutzverein oder dgl. zu verständigen.
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Typisch deutsch, woanders käme man gar nicht erst auf die Idee eine Tierführerschein einzuführen.
Am meisten würde sich darüber ja wieder der Staat freuen, weil er dann wieder eine zusätzliche Geldeinnahmequlle hätte.Für jeden Scheiß braucht man in D. ein Schein, nur komischerweise Kinder kriegen und erziehen, das darf jeder Hinz und Kunz!
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"Harzer" wrote:
Für jeden Scheiß braucht man in D. ein Schein, nur komischerweise Kinder kriegen und erziehen, das darf jeder Hinz und Kunz!Wie wahr, wie wahr! Wenn man Kinder adoptieren möchte, werden einem hohe Barrieren in den Weg gestellt. Aber eigene Kinder zeugen, kriegen und erziehen (bzw. nicht erziehen) dürfen auch die dümmsten A...r in unserer Gesellschaft.
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Und genau das ärgert mich maßlos!!!
Sobald man den Promistatus hat, kommt man doch in fast allen Dingen schneller weiter, als Normalbürger.
Ich habe nichts gegen Adoptionen und verstehe auch absolut nicht, weshalb das im Normalfall Jahre dauert, bis man endlich ein Kind nach Hause bekommt. Schon alleine, dass man nur ein Kind adoptieren kann, wenn man finanziell zur Oberschicht gehört, finde ich ungerecht. Familien, die "normal" verdienen, haben ja schon keine Chance auf ein Adoptievkind. Ist viel Geld alles um ein Kind normal groß zu ziehen? Das verstehe ich nicht.
Sogar schwule Promipaare (z.B. Patrick Lindner und sein Ex) bekommen ein Kind. Ist ja klar, Promibonus!
Von Madonna und Schröder mal ganz zu schweigen. Logisch geht es diesen Kindern zumindest finanziell sehr gut und besser, als in ihrer Heimat.
Geld ist aber nicht alles, was eine gute Erziehung an Kindern ausmacht.