Condor Langstrecke - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
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das mit 9:50 habe ich auch gesehen aber ich bin halt jahrelang immer so kurz nach 8:30 Uhr geflogen und finde es schade das es das wohl nicht mehr gibt und ich frag mich halt warum
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Wie wurde sich seitens Condor am Flughafen verhalten?
Wie war der Informationsfluss?PS. Mir ist es lieber die Kiste bleibt am Boden und wird repariert. Weil ohne Fahrwerk wird es nix mit der Landung.
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Ohne funktionierendes Fahrwerk starten ist noch etwas schwieriger.
Dem etwas unglücklich formuilierten Kommentar von 'demokrat' kann ich allerdings aus eigener Erfahrung schon vor ein paar Jahren jedoch zustimmen.
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@Demokrat
(mir kommt dein Nick leider nur schwer über die Tasten!?
)Ist das einmal mehr "Frustabladen 2.1" mit reichlich unkonkreter Schuldzuweisung an Wuthäubchen? Etwas präziser sollten Beschwerden schon sein, zudem unterstelle ich, dass du dich mit einer Einschätzung der Mitarbeiterkompetenz reichlich überforderst.
a) Plaziere den Sachverhalt (Betonung auf SACHverhalt!) im Forum Reiserecht und lies dort nach, wie in solchen Fällen zu verfahren ist.
b) Deine Rechte als Fluggast sind klar definiert, notfalls und bei entsprechender Sachlage wirst du spätestens vor Gericht obsiegen!
c) "nie wieder" ist TOTAL UNCOOL (warum? Ein technisches Problem kann bei jeder Airline auftreten, über das Krisenmanagement verlierst du jedoch kein Wort - schade!)@frodofrodo1
Gute Frage - danke!
Man kann übrigens auch ohne Fahrwerk sicher landen - es ist nicht erstrebenswert, aber möglich. Zu den Folgen dieser Erkenntnis schweigt zunächst des Sängers Höflichkeit und man hofft, dass nicht demnächst die Airline das Risiko "Verlust einer Maschine" gegenrechnet ...

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@bernhard707
Welchem Teil genau des "unglücklich formulierten Kommentars"?
Falls es die blauen Flecken an lausigem Futter Arie ist, geh ich nämlich mal eben die Bartaufwickelmaschine warten ...
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Dieser Teil war wirklich obsolet, ich schliesse mich der Äusserung über das schlicht vor Ort nicht vorhandene "Krisenmanagement" von Condor oder deren Repräsentanten an.
Das "übliche Handling" von Condor nach Rückkehr ist mir aus eigener Erfahrung und auch durch Threads im Reiserecht bekannt. -
Allein gab es keine "Beurteilung eines Krisenmanagements vor Ort", der man zustimmen könnte, sondern nur ein Mantra der Ordnung "Klagen, klagen, klagen" ...
Wem immer sowas hilfreich erscheint ... wohlan!?
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@ felixsusi
Nein, die Frechheit war, dass wir uns aufgrund unserer Körpergröße (191 + 186 cm) zuvor mehrfach bei Condor erkundigt hatten und die telefonische Auskunft bekamen, dass die Beinfreiheit in der Economy-Class bei knapp über 76 cm liegen würde. Dieses war eine absolute Falschauskunft. Leider konnten wir es nicht ausmessen, aber die Beinfreiheit lag weit darunter und war wirklich absolut nicht mehr hinnehmbar bei unserer Größe. Es gab nicht nur blaue Flecken durch das extrem beengte Sitzen sondern meine Freundin bekam massive Schmerzen an der Hüfte. Dem Steward war das völlig egal. Auch dass die Dame vor uns, welche viel kleiner war, den Sitz bis zum Anschlag in Liegeposition hatte.
So etwas haben wir nicht einmal bei einer Billig-Fluglinie erlebt. Aber das Beste dabei ist, dass das Condor völlig egal ist mit einer unverschämten Arroganz schreiben sie nach über 3 Monaten ein inhaltsleeres Ablehnungsschreiben.Probleme kann es immer geben, aber das was bei einem Unternehmen wie der Condor absolut nicht hinnehmbar ist, ist ihr gleichgültiges und mit System ignorierendes Beschwerdemanagement. Für die Flugverspätung gibt es eindeutige Gerichtsurteile, in denen Condor zur Schadensersatzleistung verurteilt wurde. Auf alle Schilderungen und Verweise wurde nicht im geringsten eingegangen, so dass man davon ausgehen muss, dass Condor unsere Schreiben garnicht richtig gelesen hat oder (was wahrscheinlicher ist) absichtlich nicht darauf eingegangen ist, weil sie, trotz berechtigter Ansprüche, nicht zahlen wollen.
Deshalb ist Condor als seriöse Fluglinie für uns gestorben.
Dass ein Defekt auch bei einer anderen Fluglinie hätte vorkommen können ist unbestritten. Es geht nur darum, wie verachtend danach mit den Kunden umgegangen wird.Ich glaube, wenn Sie selbst das erlebt, sowie entsprechende Rechtskenntnisse hätten, dann würden sie auch nicht so pauschale Sätze dazu schreiben.
Und wie wir bei Recherchen schon gelesen haben, gab es schon desöfteren Beschwerden gegen Flugpersonal, das ignorierend abgetan wurde oder auf welche garnicht eingegangen wurden.
Wenn jeder mit negativen Erlebnissen daraus seine Konsequenzen würde, dann müsste Condor irgendwann auf seine Kunden eingehen oder eben Insolvenz anmelden, weil sie keine Fluggäste mehr verdient hätten.
Mir ging es in meinem Thread auch nur darum aufzuklären, dass Condor auf Beschwerdeschreiben wohl nie wirklich eingehen wird und man sich diese somit sparen kann und gleich den Rechtsweg gegen diese Firma beschreiten sollte, wenn man sich der Rechtslage sicher ist.
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Der Stress den ihr hattet war bestimmt nicht gering und auf den Ärger danach kann man auch gut verzichten. Da bin ich voll bei Dir.
Aber evtl. kannst du kurz einmal schildern wie es vor Ort war!? Weil das würde mich mal interessieren.
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Komfort:
Gemessen wird nicht der Fußraum, sondern der Seat Pitch, also der Abstand zwischen den Sitzen von Kopfstütze zu Kopfstütze. Dieser beträgt in der Eco im Schnitt 31", (etwa 77,5cm) und hat CONDOR also eine absolut korrekte Auskunft hierzu gegeben; es ist nicht üblich, andere Maße zu kommunizieren - übrigens bei keiner Airline.
Selbstverständlich ist es ratsam und hat auch Sinn, bei der Airline direkt Beschwerde zu führen. Die Behauptung, "man kümmere sich seitens der CONDOR nicht darum" ist schlicht unwahr. Ich kenne etliche Fälle, die einvernehmlich und ohne anwaltliche Hilfe von der Airline geregelt wurden. Es ist auch korrekt, dass es gerichtliche Entscheidungen gibt, in denen den Fluggästen eine Entschädigung zugesprochen wurde, es gibt aber auch etliche, bei denen das eben nicht so war. Ausschlaggebend ist die Ereigniskette, die ein Verschulden der Airline bedingt - oder eben nicht.
Es ist - wenngleich nicht erfreulich! - auch Usus, die Forderung einer Entschädigung zunächst zurückzuweisen. Ein höchst persönliches Schreiben (7,5 Mio Fluggäste/Jahr!?) zu erwarten ist ein wenig realitätsfremd, wenn ich mir diesen Ausdruck erlauben darf.
Da du nicht weißt, was ich persönlich schon erlebt habe und wie ich mit solchen Situationen umgegangen bin, betrachte ich es als zumindest unpassend, mir die Kompetenz zur Beurteilung der Kritik abzusprechen. Ungeachtet eigener einschlägiger Erfahrungen lässt sich feststellen, dass sie jeder Sachlichkeit entbehrt. Das ist - bei allem Verständnis für den Ärger! - weder korrekt noch hilfreich.
Ich habe nicht von ungefähr auf das Unterforum Reiserecht verwiesen. Man kann sich die Beschwerde bei der Airline sparen? Nein, sofern man entschädigt werden will, kann man genau das eben nicht.
Es ist gut und wichtig, ein wenig befriedigendes Krisenmanagement zu kritisieren, aber wenn wir schon von "pauschalen Äußerungen" reden, sind es doch wohl die Klassiker Marke "kümmert sich nie", "erteilt falsche Auskünfte", "ist inkompetent" - bei Lichte besehen ist nichts davon beweisbelastbar und endet in der Krone der Pauschalurteile mit "ist für uns gestorben".
Die Bemerkung mag unpopulär sein, aber den meisten Wirbel verursachen bei solchen Zwischenfällen Touristen, die unabänderlichen Dingen mit allen Mitteln entgegentreten wollen. Ein havarierter Business-Flieger ist dagegen wahrlich ein Kindergeburtstag, obwohl die Protagonisten sicher mehr wichtige Termine versäumen!
Mein Rat: Anstatt fruchtlos in ein Forum zu wettern, erkundige man sich bezüglich sachlicher Anhaltspunkte über die Ursache der Verspätung und kommunziere vorsorglich die entsprechenden Forderungen an die Airline. Auch "besondere Umstände" müssen erklärt werden, ggf. kann ein Anwalt feststellen, ob sie "besonders" genug waren, um die Fluggesellschaft von einer Entschädigungsleistung zu entbinden. Grundlage sollte das Beschwerdeformular der EU sein, die Erwähnung anderer Urteile ist im ersten Schritt völlig überflüssig, da jede Causa einen anderen Hergang hat und somit zuerste einmal nicht zum Vergleich taugt.
Zudem vermenge man nicht mangelnden Komfort und "die Freundin hatte Hüfte" mit dem eigentlichen Grund der Beschwerde, das sind wahrlich für den Fluggast vorhersehbare Umstände und man kann entsprechende Informationen über diverse Quellen beziehen, ist ergo nicht allein auf die Auskünfte der Airline angewiesen. Man sollte auch nicht erwarten, dass die Flugbegleiter einen in die PEC oder gar BC upgraden, wenn man mit Gardemaß unkomfortabel sitzt, ich verstehe also die Bedeutung der Aussage "es war dem Steward vollkommen egal" nicht - was hattest du erwartet? Eine Gabe Mobilat? Tröstende Worte? Die Reclinefunktion der Rückenlehne schränkt entgegen subjektiver Wahrnehmung die Beinfreiheit übrigens nicht ein, zudem ist auch dies ein Sachverhalt, der mit dem Inhalt "Fluggastrechte bei Verspätung" nicht die Bohne zutun hat. :? -
Es ist mit Sicherheit fruchtbar,sachliche Kritik zu äußern, aber man sollte vielleicht auch genau lesen und nicht Dinge interpretieren, die Sie nicht interpretieren können, weil Sie die gesamten Details nicht kennen und einfach mal versuchen, ohne weiteres Wissen, Schreiben von Kunden zu kritisieren.
Ich werde hier mit Ihnen sicherlich auch nicht die ganzen Details besprechen, da ja vielleicht sogar sie diese Dame sein könnten, die auf jedes unserer Schreiben mit drei nichtssagenden Sätzen ohne jeglichen sachlichen Inhalt nach einem so großen Zeitraum geantwortet hatte.
Zumindest scheinen Sie ja mit solchen Themen regelmäßig befasst zu sein.
Mein Thread war auch nicht für Sie bestimmt, sondern für ähnlich Geschädigte. Und da gibt’s leider sehr viele davon.
Ihre Tipps mögen vielleicht sogar gutgemeint sein, aber unnötig, da mittlerweile mein Rechtsanwalt die Sache übernommen hat. Und falls sie es überlesen hatten, die Rechtslage, was die Flugverspätung und die Umstände angeht sind eindeutig und wurden mir vom Luftfahrtbundesamt bestätigt. Dennoch wird dieses bisher von Condor geleugnet. Komisch, nicht wahr?
Außerdem geht es nicht um „besondere Umstände“ sondern um „außergewöhnliche Umstände“. Dieser feine aber wichtige Unterschied sollte der Frau vom Fach ja bekanntsein.
Wenn man bei Condor anruft und die Frage stellt, wie die Beinfreiheit in der Economy-Class ist, dann kann man als Kunde wohl erwarten, dass die Dame nicht den „Seat Pitch“ nennt, sondern eben genau das was man auch gefragt hat, zumal der Kunde i.d.R. wohl kaum weiß, was ein Seat Pitch ist.
Wenn ohne weitere Erklärung auf die Frage nach der Beinfreiheit über 76 cm als Antwort kommt, dann ist wohl klar, dass auch jeder Fragende dann von der Beinfreiheit ausgeht. Ihre Argumentation erinnert doch irgendwie an die Arroganz der Condor bei Beschwerden.Erwartet hatten wir, dass ein Steward nicht unfreundlich wird, wenn man eine sachliche Beschwerde vorbringt. Erwartet hätten wir, dass ein Steward die gesundheitlichen Beschwerden eines Fluggastes ernst nimmt, was nicht der Fall war. Erwartet hätten wir, dass der Steward mit der kleinen Dame spricht, ob sie aus Rücksicht nicht ihren Sitz nach vorne machen kann, da gesundheitliche Beschwerden eines Fluggastes vorhanden sind. Man hätte auch einen Alternativplatz anbietenkönnen, was nicht geschah. Aufstehen wurde ihr aus angeblichen Sicherheitsgründen auch untersagt. All diese einfachen Dinge scheinen @vonschmeling ja absolut nicht in den Sinn gekommen zu sein,obwohl sie vom Fach ist. Das spricht für sich.
Wenn man sich bei Condor um Kundenanliegen kümmern würde, dann würde man nicht mehr als 3 Monate für ein nichtssagendes Ablehnungsschreiben benötigen, was dort sicherlich schon vorgefertigt in der Schublade liegt.
Selbst im zweiten Schreiben, in dem gebeten wurde, sachlich die Ablehnung zu begründen, gab es ein nichtssagendes Ablehnungsschreiben, was die Briefmarke nicht Wert war. Condor will sich somit bewußt nicht zur Sache äußern, denn genügend Möglichkeiten hätte sie nach dem Schriftverkehr und der langen Hinhaltezeit gehabt. Warum liegt doch mittlerweile klar auf der Hand.
Wer mit solch einer Arroganz und Ignoranz mit seinen Kunden umgeht, die berechtigte Beschwerden vorbringen, braucht sich dann aber auch nicht zu wundern, wenn ihnen die Kunden weglaufen, die Alternativmöglichkeiten haben.
Aber ich fand es dennoch sehr interessant, wie jemand auf der anderen Seite argumentiert. Schade,dass dieses rein garnichts mit Kundenfreundlichkeit zu tun hat.

Und ein Tipp an alle Geschädigten:Lass Euch nicht von solch hochgestochenen, aber inhaltsleeren bzw.sachlich falschen oder bluffenden Begründungen abschrecken und klagt gegen Condor, wenn Ihr Euch Rechtsklarheit verschafft habt.
Was möchtest Du genau wissen?
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@Demokrat
Ein wunder dass die Airline nicht schon in "Midget Airways" umgetauft wurde .. Ich kann dir aus Erfahrung sagen (nein bin selber nicht so groß) dass auch 1.86m oder 1.91m große Personen ohne massiven Schmerzen und blauen Flecken in typischen Touristenflieger befördert werden können.
Es kommt immer darauf an wie man sich mit dem Platz arrangiert, das müssen nicht nur große Menschen sondern auch korpulente Menschen.
Die Airline ist sicherlich bestrebt den Flug für jeden komfortabel zu machen, allerdings müssen kompromisse eingegangen werden.
Kleine Menschen müssen halt auch damit leben dass sie mitunter auf Hilfe angewiesen sind ihr Gepäck ordnungsgemäß zu verstauen, für manche ist das deutlich unangenehm .. Große Menschen haben halt die Wahl zwischen mehr zahlen oder den geminderten Komfort während des Flugs zu akzeptieren.Man kann es nicht allen recht machen.
Was hätte der Steward denn machen sollen? Hätte er um es krass auszudrücken die Sitze vor euch rausreißen sollen? Sorry aber ich muss das mal so deutlich Fragen ..
Er kann der Frau vor euch auch kaum verbieten die Sitzfunktion zu nutzen ..Man muss das schon ein wenig realistisch sehen ..
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@Demokrat
Bei Deiner Art des Vortrags - ja, die Anrede im Forum ist Du - wundert es mich wenig von Condor entsprechende Antwortschreiben zu bekommen.
Relevant ist hier alleine die Flugverspätung und ein Anwalt ist besonders bei Dir allemal angebracht.
Die Nebenschauplätze wie Sitzabstände etc. sind in Bezug auf das eigentliche Thema völlig uninteressant, besonders wenn es Dir nicht möglich scheint mal richtig zuzuhören und auch zu lesen.PS.
Nein auch ich bin kein Mitarbeiter von Condor! -
@YouRise
Es geht doch hauptsächlich darum, dass Condor nicht in der Lage war, vorher richtig zu informieren, da wir sonst die nächsthöhere Klasse mit 15 cm mehr genommen hätten.
Da wir zu Hause aber ausgemessen hatten, dass die gut 76 cm ausreichend sind und wir bei dem Abstand noch erträglich sitzen können, haben wir natürlich dann keine höhere Klasse genommen.Aber es ist gut zu wissen, dass es in Flugzeugen scheinbar keine gegenseitige Rücksichtnahme gibt und ich in Zukunft auch meine Lehne bis zum Anschlag nach hinten fahren werde, ob es für meinen Hintermann unangenehm ist oder nicht, denn es scheint ja genau so gewünscht zu sein und wird von den Stewards durchgesetzt, egal ob dadurch jemand gesundheitliche Probleme erleidet.
Ich glaub das muss kein klar denkender Mensch verstehen, spiegelt aber wohl unsere heutige Gesellschaft wieder.
@bernhard707
Ob Dich die Nebenschauplätze interessieren ist mir ehrlichgesagt auch völlig egal.
Ich schreibe es auch nicht für Dich, sondern für die Personen, die es interessiert und die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Und da Du nicht weißt, wie ich es bei Condor vorgetragen habe, kannst Du Dir auch diese völlig unsachlichen Anmerkungen sparen.
Und ein Rechtsanwalt ist in Streitfällen mit Condor nicht nur bei mir, sondern leider bei jedem Geschädigten angebracht.
Und Dein P.S. wäre erst einmal zu beweisen.... -
Mit Verlaub, aber Du verhebst Dich da ganz gewaltig!
Der Job Deines Anwalts ist alleine die Flugverspätung und nach der individuellen auf diesen Punkt bezogen Situation vorzugehen. Allerdings gehört das tatsächlich ins Reiserecht!Deinen Frust über die Nebenerscheinungen hast Du jetzt hier abgelassen, Dein 'klares Denken!?' ist ebenso wenig ein Thema und kalter Kaffee, weil schlicht Sitzabstände etc. im voraus so ziemlich jedem, ausser Dir bekannt sind.
Reicht der Platz nicht für Deine Haxen buche PEC, sind die Hüften der Holden zu breit die Comfort Class. So einfach isses. -
@ Demokrat:
Ich beziehe mich jetzt nur auf deine Sitzplatzproblematik und deine vorgeworfene Falschauskunft.
Es ist absolut üblich und nahezu Standart in der Airlinebranche (bei quasi jeder Airline), dass der Sitzabstand als Seat Pitch angegeben wird.
Condor hat dir eine völlig korrekte Auskunft erteilt.
Wenn Du das so interpretierst, dass du 76cm Beinfreiheit hast, dann hast du mit Verlaub a) ein Flugzeug noch nie von drinnen gesehen und b) eine ganz komische "Interpretationsgabe" mit äußerst dubiosen Ansichten oder c) bist LH HON und somit von Grund auf gewohnt in der First oder Business mit diesem Sitzabstand zu sitzen - das ist aber auszuschließen weil sonst würde man nicht solche Sachen von Dir lesen.
Aber grad der Deutsche macht es sich oftmals bekanntlich sehr einfach, indem er die Schuld immer bei anderen sucht, um über sein eigenes Unvermögen hinwegzutäuschen.
Ergo war es nicht Condor, die angeblich nicht in der Lage waren Dich richtig zu informieren, sondern du allein warst nicht in der Lage dich richtig zu informieren. Oder du warst nicht in der Lage, die dir gelieferte (korrekte) Information auch richtig zu verarbeiten.
Ich fliege auch des öfteren mal mit Condor wenn es die Buchungszahlen zulassen und stimme natürlich zu, dass die Beinfreiheit bescheiden ist.
Mit blauen Flecken und sonstigen gesundheitlichen Problemen hatte ich allerdings noch nie zu kämpfen - und ich bin auch nah an den 1,90.
Über die Rückenlehne des Vordermannes musst du dich einzig und allein bei deinem Vordermann beschweren, und nicht beim Purser / Purserette.
Der kann / darf dem Vordermann nicht verbieten, seine Rückenlehne zu verstellen - es ist einzig üblich, den Vordermann beim Essen darauf anzusprechen.
Insofern hättest Du die Initiative übernehmen müssen und an die "Menschlichkeit" deines Vordermannes appellieren sollen.
Deine andere Option, dass ihr vom FB einen anderen Sitzplatz bekommt - ja ne ist klar. "Oh Herr Demokrat, ist es Ihnen zu eng? Dann lade ich Sie gerne in unsere PEC bzw. C/Cl ein".
Ungefähr so?Ich glaub das muss kein klar denkender Mensch verstehen
Ich gehe davon aus, ein klar denkender Mensch versteht es - wichtiger wäre es, wenn Du es auch verstehst bevor du hier in alle Richtungen schießt bevor du dich selbst hinterfragst.
Wenn dein Schriftverkehr mit Condor ähnlich abläuft wie hier, kann ich die Haltung gut nachvollziehen - auch wenn Dir, ungeachtet dessen, natürlich für die Verspätung die rechtmäßige Entschädigung selbstverständlich zusteht, darüber gibt es keine 2 Meinungen.Nicht böse gemeint, aber ernst... Nichts für ungut!
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@Demokrat
Ein sachlicher Vortrag ist nicht fruchtlos, allein entbehrt deiner hier gänzlich dieser Eigenschaften!
Ich hebe nochmal hervor: "blaue Flecken", gar "gesundheitliche Probleme" durch eine zurückgeklappte Lehne? Ein "wichtiger Unterschied" in der Formulierung "außergewöhnlich" oder "besonders"? Eine "eindeutige Rechtslage" ohne genaue Kenntnis der Ereigniskette? Du möchtest "helfen"? Wem denn mit solchem Mumpitz?? Einer Schotensammlung über Airlinebeschwerden???
Wie auch immer, es entsteht aus bereits entschiedenen Fällen keine Rechstverbindlichkeit, die wird auch kein Anwalt bestätigen. Das bedeutet nicht, dass deine Beschwerde aussichtslos ist, aber im Kontext mit dem ganzen Wirbel, den du offenbar an Bord veranstaltet hast, musst du dich wahrlich nicht wundern, wenn deine Ansprechpartner wortkarg werden!
Nocheinmal zu den Sitzabständen: Es ist branchenüblich, dass man den Seat Pitch angibt, notfalls erkundigt man sich eben auch noch einmal in einschlägigen Foren, anstatt hinterher einen Aufriss zu veranstalten. Dein Lamento im Übrigen "hilft" keinem künftigen oder ehemaligen Fluggast der CONDOR, da die Sitzabstände in der Eco aller vergleichbaren Anbieter identisch sind. Ich bin >1,80 -> ich wünsche mir Komfort auf der Langstrecke -> ich buche und bezahle Komfort auf der Langstrecke. So einfach ist das. Und zuletzt: Es ist nicht CONDOR spezifisch, dass zunächst einmal behauptet wird, "außergewöhnliche Umstände" (wenn dir der Terminus so wichtig ist!) hätten zu der Verspätung geführt. Ob das in deinem Fall nicht so war, wird sich sicher klären lassen.
Dein Motiv, die Airline hier abzuwatschen, ist vielleicht noch legitim - funktioniert hätte das allerdings nur ohne völlig absurde Übertreibungen. -
Oops ... tja, ein refresh schadet hin und wieder auch nichts ... aber wenigstens herrscht ziemliche Einigkeit über Form und Qualität der Beschwerde!

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... exakt ... Abteilung arrogante sinnleere maschinelle Schreiben!

Mal abgesehen von meiner "Befangenheit" erlaube ich mir die Einschätzung, dass es für die blauen Flecken und Freundin hat Hüfte zu keiner Entschädigungsleistung der Airline kommen wird. Es ist auch nicht wahrscheinlich, dass die CONDOR Mitarbeiter für ihre Aussage über den Seat Pitch disziplinarisch belangt werden. Letztlich ist keine dieser Problematiken spezifisch für CONDOR (auch das Kabinenpersonal der LH geht nicht mit dem Tränengefäß und Massagetisch durch die Reihen oder maßregelt i.A. ruhende Fluggäste!), ebenso wenig, wie die Verspätung und die evtl. daraus resultierenden Ansprüche - über die in epischer Breite im Unterforum Reiserecht nachzulesen ist.
Ergo stelle ich für meinen Teil die Mission hier ein, empfehle dem Demokraten einen gelegentlichen Blick in die Forenregeln und wünsche gutes Gelingen bei der Beschwerdeführung.
