Handeln
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Metrostar wrote:
@radfahrerin69
Wenn du Medikamente kaufst, lass dir die Packung zeigen, bevor sie im Tütchen verschwindet, damit dir kein altes Gelumpe
angedreht wird, das bald abläuft.
Ja - auch das wird bei den doofen Touris
versucht, Medikamente aus der Vorsaison noch schnell loszuwerden.....den Beitrag kann ich gar nicht verstehen

oder wollte Metrostar damit erklären das Ihm/Ihr das schon passiet ist ?
.dann zähle ich ab sofort Metrostar zu der Gruppe Touris wie oben selbst beschrieben wurde.
Jeder mit gesundem Menschenverstand, egal wo, wann er was einkauft, achtet doch auf das Haltbarkeitsdatum, kauft nicht die alten Sachen oder läßt sich irgend etwas altes Gelumpe andrehen.
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chepri wrote:
die einem braven deutschen Pauschaltouristen drohen. Warum? Weil es billig ist!genau, bei allzu billigen Angeboten muss man eben aufpassen, bzw. es ist nichts wert. Bei einem Ausflugsangebot von 5 € müssen doch die Alarmglocken schrillen.
Das T-Shirt 2 € guckt doch in Deutschland kein Mensch an, weil es nichts wert ist. -
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...und was haben die letzten Beiträge denn mit der Headline dieses Threads zu tun?

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Handeln ist nicht jedermanns Sache. Wer zu Hause auf dem Flohmarkt nicht handeln kann, obwohl es da harmlos zugeht, der kann es in der Türkei oder z.b. Ägypten eh nicht. Denn da ist handeln ein Muss. Aber jetzt so ganz nebenbei: Neulich wurde ich bei uns im Getränkemarkt so richtig auf "deutsch" beschissen. Das Wechselgeld hat überhaupt nicht gestimmt,die Rechnung auch nicht und ich hab sogar noch ein Kassenbon gekriegt, mit den besten Wochenendwünschen mit auf den Weg.
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Jeder sollte sich bemühen nach zu forschen , was es in der Herstellung kostet.
Durch Gespräche mit den Ortsansässigen, kann man schnell die Einkaufspreise für die Händler, ergründen.
Damit hat man eine starke Verhandlungsbasis. Was der Händler/Verkäufer auf dem Basar dafür haben will, ist dann nur abhängig, vom Verhandeln. Wenn der Chef,nicht selber am Stand verhandelt, geht einfach zum Nächsten.
Man sollte auch die Preise(unterschiedliche Qualitäten) vom Heimatland im Kopf haben, um umverschämte Preisforderungen , einfach durch zu winken.Um so später man im Basar auftaucht, um so schneller fallen die Preise.
Ein Beispiel, in Thailand kostet ein T-Shirt im Einkauf für den Verkäufer 100 B.
Verkaufen willer es je nach Lage und anderen Umständen, für 300-500 B.Geben sollte man nach dem Verhandeln nur 150 Baht.
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Thai-Baht sind bei den Händlern in der Türkei natürlich eine sehr willkommene Währung. Ansonsten Glückwunsch, Du hast wahrhaftig die Marktwirtschaft durchschaut. Ich frage dann auch mal schnell den Nachbarn von meinem Einzelhändler für welchen Preis der Händler seinen Kram eigentlich einkauft.
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ich persönlich empfinde das Handeln als Spass. War mal ein paar Monate in Asien unterwegs und habe es dort gelernt. In Sri Lanka ist mir aufgefallen, dass der Pauschaltourist aus lauter Unwissenheit oft bereit war, den geforderten Preis zu bezahlten. Die Touristen wurden massenweisen abgezockt. Jedoch tragen auch die Touristen ihren Anteil daran bei, wenn sie so dumm sind und sich nicht über die Preise im Land informieren.
Das Handeln sollte man nicht als ******* betrachten. Für mich ist es ein Spiel nach dem Motto wer hat mehr Geduld und ich muss nichts kaufen aber darf wenn der Preis stimmt. Ganz wichtig ist es, dass da die Ware nicht wirklich braucht. Die gleiche Jacke, das gleiche Souvenier gibt es eh im nächsten Laden nebenan. Wenn man etwas wirklich will, sollte man eh in einigen Läden gehen zum Vergleich.
Leztendlich sollte man nur soviel oder Sachen kaufen die wirklich gefallen. Vor über 20 Jahren war ich ja bereits in der Türkei. Habe in zwei Urlauben drei Teppiche gekauft. Oft habe ich mich gefragt, war der Preis o.k. Hat man mich über den Tisch gezogen. Eine andere Touristin gab mir einen tollen Tipp. Sie sagte, schau, gefallen dir die Teppiche. Ich ja sehr. Sie meinte, lass es einfach und hab Freude daran. Seit über 20 Jahren habe ich nun diese Teppiche und gefallen mir immer noch sehr gut. Über der Preis habe ich nie mehr nachgedacht. Hauptsache es hat mir gefallen und das ist doch die Hauptsache.
Abzocken kann man einem nur,wenn man es auch zulässt.
In diesem Sinn
Viel Spass beim Handeln -
Bevor ich etwas Bestimmtes kaufe habe ich mich im Urlaubsort, auf dem Markt nach den üblichen Preisen erkundigt.Dann kann ich beruhigt, wenn mir die Ware qualitätsmäßig gefällt diplomatisch (leben und leben lassen) handeln.
Natürlich handele ich nicht bei T-Shirts die schon von Haus aus 3 Stck für 5,00 €uro angeboten werden.
In der Vergangenheit hat es richtig Spass gemacht zu handeln, heute bei den Preisen sind es Einzelstücke wo ich noch bereit bin zu handeln. -
noch eine kurze Antwort zu deiner Frage
Wenn man z.b. 15 Euro verlangt würde ich ca. 30% runtergehen. Mal schauen, wie er reagiert. Meine Erfahrung von den letzten beiden Jahren war doch die, dass sie nicht
so viel runtergehen mit den Preisen. Im Herbst macht man die besseren Schnäppchen wie im Sommer. Auf jeden Fall würde ich auch die Qualität gut anschauen. Immer ein Mischgewebe kaufen. Nie reine Baumwolle. Da weiss man nicht, ob es eingeht oder auseinandergeht. Mischgewebe sind in der Regel besser in der Qualität. So. 80% Naturfaser (Baumwolle oder Viskose) und 20% Synthetisch. Meine Erfahrung habe gezeigt, dass wenn man mehrere Sachen gleichzeitig kauft, es dann noch einen zusätzlichen Rabatt gibt. Ich spreche natürlich als gelernte Konfektionsverkäuferin. Da hat man einen geschulten Blick für Qualität.Letztes Jahr habe ich eine Türische Familie die in Deutschland lebt kennengelern. Die kommen aus Ankara und die Frau erzählte mir, dass man in Ankara ein T-Shirt locker für 3 oder 4 Euro kaufen kann. Dies nur zum Vergleich. Aber Ankara kann man nicht mit Side vergleichen.
Ich habe letztes Jahre einiges an Kleider für meine Teenies gekauft. Ed Hardy war total im Kurs. Alle Sachen waren qualitativ sehr gut und die aufgeklebten Sachen gingen beim waschen nicht ab. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass unsere Textilien hauptsächlich aus Asien vorallem zur Zeit aus China kommen. Ramsch gib es überall. Einfach gut anschauen und vorallem probieren. Eine S ist oft keine S und eine L ist oft eine S.
Dann sollte nichts schiefgehen
Noch etwas. Warum kauft man in der Türkei Medikamente? Das kann ich nicht nachvollziehen. Da vertraue ich auf mein Land und unserer schweizer Qualität. Würde nur im Notfall was kaufen, wenn ich krank würde. Nehme immer eine grosse Apotheke mit. Tut mir leid. Das kann ich nicht verstehen. Das Risiko irgendwelche gefaktes oder sogar etwas lebensgefährliches zu kaufen wäre mir zu gross. Und das nur, um ein paar Euro zu sparen. Da würde ich nur einem Arzt vertrauen, falls nötig.
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„Man“ kauft in der Türkei Medikamente,
weil diese dort erhältlichen undidentischen Produkte erheblich günstiger sind.
Identisch wären ja selbst Generika, aber nein, es sind die gleichen Markenprodukte, wie in der Schweiz, in Deutschland, oder wo auch immer.
Die Apotheken sind "staatlich", die Produkte werden als Lizenzen hergestellt.
Bitte googeln unter Bayer.com.tr, Pfizer.com.tr, Novartis.com.tr u.v.a.m.Wie auch immer Du auf dieses dünne Brett mit „gefakten“ und/oder sogar „lebensgefährlichen“ Medikamenten kommst, lass‘ das um Himmels Willen keinen Türken hören, der das, durchaus zu Recht, als Beleidigung des Türkentums im Sinne Art. 301, StGB Türkiye auslegen würde.

Um beim Topic zu bleiben – in Apotheken macht das Handeln keinen Sinn und die Mengenbeschränkungen, auch für Medis, sowie die Zoll-und Einfuhrbestimmungen der jeweiligen Länder, kennen wir natürlich alle.
LG Bert
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hallo Berthro
Danke für die Info. Was ich über Medis geschieben habe war sicherlich nur eine reines Bauchgefühl und natürlich auch ein Vorurteil.
Du hast mich ja jetzt aufgeklärt und werde sicherlich so etwas nicht mehr schreiben.
Es liegt einfach daran, dass ich in gewissen Dingen ziemlich oder sehr Misstrauisch bin. Das geb ich zu.
Nochmals danke, werde, falls ich mal wieder in die Türkei gehe eine Apotheke genauer anschauen. War dieses Jahre krank und hatte keinen Hustensirup. War kurz in einer Apotheke, fühle mich jedoch nicht sehr gut um da lange zu verweilen. Zu Hause sah ich den gleichen Hustensirup und die Verkäuferin bestätigte mir, dass er sehr gut wäre. Das möchte ich fairerweise doch noch erwähnen.
Gruss
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Pauschal zu meinen Handelsgepflogenheiten.

Ich handel total gerne. Mein Mann sagt immer, du hast den falschen Beruf.
Zu der Eingangsfrage, wie man den besten Preis ermittelt.
Wie schon geschrieben wurde, es liegt ein bißchen an dem, was einem der Artikel wert ist, kurz wie viel man dafür ausgeben möchte.
Ein Wort zu den Medikamenten. Ich habe auch schon Antibabypillen gekauft und meine Tochter hatte mit einer angeblich gleichen Pille Probleme bekommen und der Frauenarzt erzählte ihr, dass in dieser angeblich gleichen Pille viel stärkere Inhaltsstoffe drin wären. Sofort absetzen! Sonst könnte es passieren, dass sie nie mehr Kinder kriegt. Schon krass. Da frägt man sich natürlich schon, was man von einer Aussage eines Apothekers halten soll, der behauptet, diese Pille hat die gleichen Inhaltsstoffe, wie die deutsche Pille.
Ich brauche z.B. immer für meine Augen Berberil. Die viele Sonne reizt meine Augen. Dieses angeblich gleiche türkische Produkt half bei mir überhaupt nichts. Wenn doch das gleiche drinnen ist, wieso hilft das dann nicht?
Kniebandangen habe ich auch schon gekauft. Angeblich die gleichen wie bei uns und nur ein viertel so teuer. Überflüssig, von wegen genau so gut. Ich habe mir zu Hause dann die "guten deutschen Bandagen" gekauft und sofort gespürt, warum die teurer sind, weil sie eben besser waren und zurecht mehr gekostet haben.
Salben für Sonnenbrand. Dick aufgetragene Aloe Vera brachte mehr Erfolg, als diese Placebopaste.
Medikamente in der Türkei kaufe ich gar nicht mehr.
Metrostar hat nicht ganz unrecht, wenn sie zur Vorsicht mahnt. -
Hallo,
hier sind ja richtige Kaufprofis dabei. Vielleicht könnt Ihr meine Frage beantworten.
Was kostet eine Herrenjeans von BRAX z.B. in Antalya? Diese werden nämlich in der Türkei hergestellt und kosten hier 89,00 - 99,90. Gibts die dort überhaupt in den Geschäften ?
Wir sind in Lara im Titanic.
LG - Candy -
@bph, und auch diese Frage kann man, wenn man fair ist, nicht klar beantworten. :ist_so:
Warum?- Baumwolle wird nicht nur einmal, sondern viermal geerntet. Wenn Deine Hose von der besten Qualität ist, dann kann der Händler locker dafür 35-40 Euro verlangen.
- wenn die Hose aber mit den "Resten der Baumwolle" sag ich mal lapidar, zusammen genäht wurde, dann ist sie nicht mehr wert als 10-15 Euro.
Ihr seit gerade in der Türkei, im Moment ist es nicht soooo heiß. Also zieh Deine Vergleichsjeans an, geh in ein Geschäft. Nimm Deine Braxjeans und vergleiche sie in Ruhe und allein in der Umkleidekabine.
Wenn sie sich genau so anfühlt, wie Deine Jeans, dann zahl die ... vielleicht wenn Du sehr gut handeln kannst, 29,- Euro.
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Hallo
Genau mein Mann bezahlt auch immer 25 Euro,dabei ist dann sogar noch das kürzen und die Beine enger nähen.
Medis kauf ich alle in der Türkei..mein Tochter hatte jahrelang die Pille von da...und bis jetzt habe ich nur ein Enkelkind!!Das aber geplant.
Ein Freund von uns ist Apotheker,sogar er kauft gewisse Sachen,wie eben Hustensirup Voltarencreme usw.dort.
Ich habe sehr gerne die Gewürze,den Türk,Honig und die div.Teesorten..und ein paar Türkische Lampen hängen und stehen auch bei uns in der Wohnung.
Lg Sonya -
...so ist halt das Leben. Der eine schwärmt hiervon, der andere davon.Beim einen helfen Medikamente beim anderen nicht.
Jeder muß seine eigenen Erfahrungen sammeln, nur wenn bei einem persönlich ein negativer Effekt vorhanden ist, müssen die ganzen Dinge, sei es Medikamente,Schmuck, Leder, Textilien, Gewürze etc. nicht schlecht geredet werden.
Keiner mußetwas dort kaufen, das kann doch jeder für sich vor Ort entscheiden.
Auch in Deutschland kauft nicht jeder bei Lebensmitteldiscounter ein, weil die Qualität nicht so gut ist.
Nur in der Türkei und auch bei den Discounter werden gute Umsätze erzielt.
Wenn also alles so schlecht wäre, muß man fragen:
Viele verneinen bzw.lehnen Einkäufe dort ab, wo kommt aber der Umsatz her ?
Gleiche Frage könnte für die Reiseanbietern gestellt werden.
Viele schimpfen nur die Umsätze steigen.
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Vor vielen Jahren war ich mal in Indien. War in einer Anlage in Goa und es gab ein kleines Kleidergschäft. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, weil sämtlich Shirts waren mit Preisschilder aus bekannten Läden von ganz Europa versehen. Ich studierte die Preise und fragte, wieviel denn ein Shirt hier kostet. Es war so etwas 3-4 Franken herum, das Preisschild war so um die 20 Franken. Ich kaufte ein paar Sachen und machte so meine Gedanken.
Ein Shirt hat demzufolge in der Herstellung gerade mal 1-2 Franken gekostet. Für mich war das fast ein Schock. Man muss bedenken für welchen Lohn die Leute da schuften. Diese Leute arbeiten hart, verdienen oft nicht genug zum leben und wir kaufen diese Produkte dann günstig ein. Ohne diese Billigländer wäre das unmöglich.
Wenn wir dann in diese Länder gehen habe wir Angst abgezockt zu werden. Die gleichen Gedanken könnten wir ja gegenüber unsere Shops auch stellen.
Wie auch immer. Letzendlich frage ich mich, wer da when wirklich abzockt.
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Da der Bogen hier bedenklich weit geschlagen wird und mit der Eingangsfrage nichts mehr zutun hat, nur eine kleine Information:
In Deutschland kalkuliert der Einzelhandel Textilien i.d.R. mit einem Mindestaufschlag von 150%. Ein T-Shirt zum Einkaufspreis von 10€ wird im Laden ergo für 25€ angeboten. Durch die Herstellung in Billiglohnländern allerdings werden Kalkulationsaufschläge bis über 200% möglich - das ist Fakt.
Zum sozialen Engagement trägt man besser bei, indem man sich über die verpflichtenden ethischen Erklärungen der Hersteller informiert - also z.B. die Verpflichtung, keine Kinderarbeit zu erlauben - als durch abenteuerliche Rechenmanöver auf der Basis indischer Outlets.Zurückkommend zum Thema bin ich befremdet, wie sehr immer betont wird, das der Orientale es als "Bürgerpflicht" betrachtet, mit dem potenziellen Kunden zu verhandeln. Aus sicherer Quelle kann ich sagen, dass der türkische Ladenbetreiber es inzwischen *** uncool findet, wenn sich der teutonische Kaufinteressent plötzlich für "orientalisches Kulturgut" engagiert und er hat überwiegend erstens keinen Bock und zweitens den Spielraum längst aus der Kalkulation genommen.
Will der Kunde einen ausgiebigen Einkauf tätigen, räumt er gerne einen Mengenrabatt ein und versucht mit Service zu punkten. Der richtige "Spaß am Handeln" ist inzwischen jedoch ganz klar als einseitig zu betrachten und man wird immer häufiger erleben müssen, dass man ungehindert durch entgegenkommende Angebote das Feld räumen kann.
Wohlgemerkt: Dies gilt für Geschäftsräume - auf Märkten herrscht noch eher die traditionelle Strategie.Soweit es den Handel in den touristischen Regionen betrifft, tun die Umsätze übrigens alles andere, als zu steigen - vielmehr sind prozentual zweistellige Einbrüche die Regel und das bei steigenden Kosten!?