Zahlender Kunde oder Gast? Seht ihr da Landesunterschiede?
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Reiselady wrote:
Bei den kleinen persönlich geführten Häusern sieht es etwa anders aus. Da kommt man ins Gespräch, fühlt sich wohl und kommt wieder.Genau so ist es.
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@Bernd/Papa X
Mein "Reisen ist eine ernste Angelegenheit..." war eine sarkastische Anmerkung auf gastwirts "Aber der Sinn für Humor scheint in diesem Forum gänzlich abhanden gekommen zu sein."
Wie man sieht, hat er nicht unrecht.
Was nun das "genau so ist es" als Antwort auf Reiseladys Beitrag zu kleinen Häusern angeht, möchte ich bemerken, genau so ist es für mich nicht!
Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich beim Frühstück nicht schon hören muss, dass die Katze schon wieder Junge bekommen hat und dass es leider heute abend kein Dessert gibt, weil das Nanerl bei der Heuernte mithelfen muss.
Ob ich mich in einem Hotel wohlfühle oder nicht hängt auch nicht von der Größe ab, sondern von der Art des Hotels. In einer AI-Bettenburg fühle ich mich nicht wohl, im Parador Leon mit seinen 450 Betten sehr wohl.
Alles in Ansichtssache und wie schon geschrieben, jeder soll nach seiner Einstellung glücklich werden. Dafür gibt es ja die unterschiedlichen Angebote -
Persönlich fühle ich mich in erster Linie als zahlener Gast(ohne negativen Touch).
Meine Erwartung beschränkt sich auf freundliches, zuvorkommendes Entgegenkommen. Funktioniert meist hervorragend. Ohne eine Nation verdammen zu wollen, bei 2 Frankreichbesuchen fühlte ich mich als Deutscher eher als lästigen Geldbringer. Ist mir woanders in dieser Form noch nicht begegnet. (Paris als auch Südfrankreich). -
@gastwirt
Jaaa...
Liegt vllt. daran, dass die Franzosen sehr viel Urlaub im eigenen Land machen (oder in ihren Dom Tom = frühere Kolonien, heute frz. "Überseegebiete" ). Ausländische Touristen sind für den Betrieb nicht vonnöten.
Dazu kommt, dass man nicht so wild auf einen Talk in anderen Sprachen ist.
Und schon gar nicht in Paris.
Pariser haben es prinzipiell eilig, stehen ständig "unter Stress"
, die Touristenbusse in der Stadt sind eine Qual für jeden einheimischen Autofahrer, usw. usf.
Natürlich soll man das nicht verallgemeinern, es gibt auch Ausnahmen
- aber insgesamt geht der Trend schon in diese Richtung.
(Und damit niemand meint, ich hätte vllt. Vorurteile: Frankreich / Paris ist seit Jahrzehnten sozusagen mein zweiter Wohnsitz.) -
"Für das dich Französich"??
Dann ist es allerdings bizarr, dass **** gewährt wurde ...?!
Ich habe die Frage "pour le vous francais" mit
