EHEC und Salat im Urlaub
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@Barbara
Nun ja, die Ernsthaftigkeit einer solchen Meldung wägt natürlich jeder unterschiedlich ab.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die EHEC-Dialyse-Patienten glücklich wären, dieser "durchs Dorf getriebenen ***" nicht begegnet zu sein. :? -
Barbara56 wrote:
Aber ich hab auch so den Eindruck, dass jedes Jahr eine andere *** durchs Dorf gejagt wird. Will heißen letztes Jahr die Schweinegrippe und dieses Jahr EHEC.Wie makaber bist du denn drauf? Mortui te salutant! Frei auf Deutsch: Die Opfer sind garantiert nicht freiwillig gestorben...
Ich finde, dass man sich vor der Schweinegrippe wesentlich besser schützen konnte als jetzt vor EHEC. Zum Thema EHEC finde ich als Laie besonders verwirrend, dass trotz aller Warnungen zum Verzehr von möglicherweise abwassergedüngter Rohkost, rohem oder nicht durchgegarten Rindfleisch und dessen Produkten, die Anzahl der Neuerkrankungen derart explosiv zunimmt.
Ist man im Ausland diesbezüglich evtl. sicherer? Dazu schweigen sich die hiesigen Medien leider aus...
LG
Dagmar -
Hallo,
die Ursache EHEC ist noch nicht gefunden worden,
also besser, alles mindestens 2 Minuten auf mind. 70 € erhitzen.
In China kennt mein kein Salat wie bei uns, da wird alles erhitzt ( Wok ).
Auf absolute Sauberkeit achten, öfters Händewaschen als üblich.
( Türen, PC-Tastaturen, Geld sind unterschätzte Träger ) ! -
Ich glaube, dass man zur Zeit im Ausland "sicherer" vor EHEC ist als hier in Deutschland. Die spanischen Gurken warens ja letztendlich nicht. Theoretisch könnte es alles sein: Gemüse, Obst, Fleisch, Milch, Käse oder aber eben gar kein Lebensmittel mehr sondern alles wird nun durch Schmierinfektion übertragen (wieviele Menschen denken Hygiene geht nur sie selbst was an und waschen sich nach dem Klo nicht die Hände) und breitet sich so überall aus. Also eine 100% Sicherheit gibt es nirgends.
In Ägypten, Kenia & Co. wäre ich auch vorsichtig mit Salat, Rohkost etc., aber im restlichen Europa wie Frankreich, Italien usw. dürfte es zur Zeit eigentlich keine Bedenken zu geben, die Quelle allen übels scheint ja leider bei uns hier in Norddeutschland zu liegen (rein spekulativ). Ich denke, dass ich in unserem Italienurlaub der bevor steht dort nicht auf Salate o.ä. verzichten werden. -
PS. Neuster Artikel über EHEC:
Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die bisherigen Warnungenvor rohen Tomaten, Gurken und Salat gerechtfertigt sind. In einer gemeinsamen Mitteilung mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung hieß es, dass in einer Studie 84 Prozent der befragten Patienten mit HUS- oder EHEC-Infektion angaben, Salat gegessen zu haben. 80 Prozent hatten Tomaten verzehrt, 75 Prozent Gurken. Insgesamt 95 Prozent der erkrankten Patienten hatten mindestens eine der drei Gemüsearten verzehrt. -
@ all,
die neuesten Meldungen bezüglich der EHEC Erkrankten:
Lübecker Restaurant als neue heiße SpurBei der Suche nach der Ursache der EHEC-Infektionen gibt es offenbar neue Erkenntnisse. Einem Bericht der "Lübecker Nachrichten" zufolge haben die Wissenschaftler ein Restaurant in Lübeck im Visier. Insgesamt 17 Menschen seien erkrankt, nachdem sie dort Mitte Mai gegessen hatten. Nun hoffen die Experten auf Hinweise, die zum Auslöser führen. Der Mikrobiologe am Uniklinikum Lübeck, Werner Solbach, sagte der Zeitung, nun könne die Lieferantenkette möglicherweise den entscheidenden Hinweis geben, wie der Erreger in Umlauf gekommen ist. Das Kieler Verbraucherschutzministerium bestätigte, dass es bereits Untersuchungen im fraglichen Restaurant gegeben habe.
Ermittlungen gegen Großhändler
Die bislang angenommenen Auslöser wie norddeutsches Gemüse oder spanische Gurken hatten sich zwar als mit Coli-Bekterien verseucht herausgestellt, sie waren aber nicht für die Masseninfektionen verantwortlich. In diesem Zusammenhang wird auch in Hamburg gegen zwei Großhändler ermittelt. Der Keim, der auf den vier Gurken nachgewiesen wurde, stellt nach Darstellung der Hamburger Gesundheitsbehörde eine Gesundheitsgefahr dar. Für Lebensmitteldelikte ist die Hamburger Wasserschutzpolizei zuständig und führt daher die Ermittlungen.Quelle: MDR-Nachrichten
Vielleicht führt das zur baldigen Entwarnung.
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Die andauernde Suche nach der EHEC-Infektionsquelle sorgt für große Verunsicherung bei den Verbrauchern: Zahlreiche Experten liefern immer neue Annahmen und Mutmaßungen, woher der mutierte Darm-Keim stammt. Mal soll rohes Gemüse kontaminiert sein, mal ungegartes Fleisch. Nun tauchen Horrorszenarien eines terroristischen Biowaffenanschlages auf. Der Grund für die verwirrenden Berichte scheint einfach, eingestehen will sich diesen niemand: Behörden und Wissenschaft tappen vollkommen im Dunkeln.
Schenkt man dem neuesten Labortest Glauben, ist verseuchtes Gemüse nicht der Grund für die massenhaften Infektionen mit dem aggressiven Bakterium EHEC. "Panikmache zum Konsum von Gemüse ist nicht gerechtfertigt", teilte das EU-Referenzlabor für E-Coli-Bakterien in Rom mit. Die Laboruntersuchungen stützten die Vermutung nicht, dass kontaminiertes Gemüse die Quelle der Infektion sei.
Infektionen mit dem EHEC-Erreger würden zudem in den häufigsten Fällen durch das Essen von Fleisch verursacht. Darauf wies der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, hin. Eine Übertragung durch Gemüse sei "eher selten", betonte der LGL-Präsident.
Die Behörden in Deutschland erhielten ihre Warnung vor rohem Gemüse - vor allem aus Norddeutschland - dennoch aufrecht. Es werde weiterhin empfohlen, "vorsorglich Tomaten, Salatgurken und Blattsalate nicht roh zu verzehren", erklärten das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Risikobewertung. Diese Warnhinweise würden durch die Ergebnisse von neuen epidemiologischen Studien des RKI bestätigt. Eine Befragung von Erkrankten habe ergeben, dass 95 Prozent von ihnen mindestens eine der drei Gemüsearten verzehrt hatten.
Damit gelte aus wissenschaftlicher Sicht, "dass der Verzehr von Blattsalaten, Tomaten und/oder Gurken in Norddeutschland weiterhin als höchstes relatives Risiko für die Erkrankungen in Betracht gezogen werden" müsse, erklärte das Institut. Die Verzehrwarnung habe so lange Bestand, bis weitere Studien und Untersuchungen an Lebensmitteln neue Hinweise ergäben.
Lebensmittelexperten verlieren sich in Mutmaßungen
Die detektivische Suche nach der Quelle der gefährlichen Darm-Keime geht weiter, wobei sich Experten immer mehr in Mutmaßungen verlieren: "Es kann durchaus sein, dass ein *********** unterwegs ist und denkt, ich bringe mal ein paar Leute um oder verpasse 10.000 Leuten Durchfälle. Das aus dem Blickfeld zu nehmen, halte ich für einen Fehler und geradezu fahrlässig", sagte Klaus-Dieter Zastrow, Chefarzt für Hygiene an den Vivantes-Kliniken in Berlin. Einen Terroranschlag halte er allerdings für unwahrscheinlich: "Dafür wären die Bekennerschreiben typisch - und die gibt es ja nicht."Er betonte, die Bakterien könnten durchaus von Kriminellen oder Terroristen produziert werden. Wer Geld habe, könnte Labore beauftragen, die sich mit solchen Dingen beschäftigten. Gerade die Tatsache, dass es sich um einen völlig neuen Stamm handele, lasse ja auch an ein Kunstprodukt denken. "Wenn wir es jetzt mit einem völlig neuen Keim zu tun haben, muss man auch fragen, woher er kommt", sagte Zastrow. Der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Jens Teschke, erklärte, es gebe kein Hinweise auf bioterroristische Aktivitäten.
... was kommt als nächstes...
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Gerade aus Italien zurück.
Jeden Tag einen Salatteller gegessen, in der Hoffnung, daß da alles i.O. ist.
Reicht jetzt erst mal für die nä. Monate.
Warum werden die spanischen Gurken jetzt in Schutz genommen?
Es wurden wohl nicht die gefährlicher Erreger für die Seuche gefunden, aber warum ist da überhaupt, entschuldigt, Scheiße (Keime) darauf?
Das wird mit links abgetan!!.
Gruß
Siegi -
achja herrlich wie verrückt sich doch die meisten lassen

ich hab die ganze zeit nicht auf salat etc verzichtet wieso auch?
das ist doch nur alles panikmache vogelgrippe, schweinegrippe und nun ehec irgendwas brauchen die medien ja zum hochspielen das ist jedes jahr so
und das dort 95 % von den erkrankten gemüse gegesen haben ist ja auch so verwunderlich im sommer, da ja da fast jeder salat oder su futtert
deshalb muss doch das virus nicht gleich vom gemüse stammen hab da die ganze zeit ned dran geglaubt und weiter jeden abend mein salat gegessen
und den werd ich auch wie imma in ägypten essen^^
ich richte mich doch beim essen nicht nach irgendwelchen medien sondern esse das worauf ich lust hab
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@Tim
Es ist dein gutes Recht, dich nicht verrückt machen zu lassen und weiterhin Salat zu essen. Dies wird / kann dir niemand verbieten.
Wenn du aber EHEC und die Schweingrippe + die Vogelgrippe in einen Topf wirfst, so erweckt das den Eindruck, dass du wenig bzw. gar nicht informiert bist.
Vllt. hältst du das Ganze gar für einen Sommerloch-Bericht ? -
Siegfried: ...Es wurden wohl nicht die gefährlicher Erreger für die Seuche gefunden, aber warum ist da überhaupt, entschuldigt, Scheiße (Keime) darauf?...
Meine Oma hat früher Gurkenpflanzen mit Mist (Rind oder Pferd) gedüngt, und hatte beste Erfolge. Aber halt nur die Pflanzen, sobald die Früchte wuchsen, war Schluss mit lustig und Düngen.Viele von uns kennen aus südlichen, wasserarmen Ländern den charakteristischen Sch...egeruch, der bei der Bewässerung des Hotelgartens riechbar ist.
Die Region um Almeria und Andalusien gehört zu den trockensten in Spanien - woher soll das Wasser für die riesigen Plantagen kommen? Entsalztes Meerwasser? Oder das günstige "düngende" Abwasser???
Eine industrielle Gemüsepflanze wird halt von oben ständig Düngerbewässert... Oder/und zieht sich die Nahrung aus irgendwelchen Kunstböden.
Die Nahrungsmittelproduktion ist ein Massengeschäft. Der Verbraucher möchte optisch einwandfreie Ware (Geschmack egal?) zum Minimalpreis und bei Obst/Gemüse vor allem ganzjährig.
Kritisch gedacht - für mich ist der der Konsument sebst Schuld an der Entwicklung. Regional vom Erzeuger gekauft, Obst und Gemüse der Saison, nicht unbedingt Bio, aber lokale Produkte. Leider schauen die meisten nur auf den Preis und nicht auf den Herkunftsnachweis.
Zurück zum Thema EHEC: Letzte Nacht erzählte mir eine Lady von einem Partyservice, dass sie wg. EHEC keine frischen Erdbeeren auf das Buffet stellen dürften...
LG
Dagmar -
na dann ham wa ja bald alle gemüsesorten durch

und nee so denk ich sicherlich nicht
ich lass mich lediglich dadurch nicht so verrückt machen wie viele andere leute
am witzigsten war zum bsp beim letzten einkauf 2 erwachsener leute die eine wollte n salat kaufen und die andere sagte nur bist du verrückt der kommt aus spanien der hat ehec ich musste erstmal tierisch anfangen zu lachen das war den beiden irgendwie unangenehm und sie verschwanden ganz plötzlich richtung kasse ^^und wie du sehen kannst bin ich nicht der einzige der die sachen miteinander
vergleicht
das hat auch wenig damit zu tunob und wie ich informiert bin
damals bei der schweinegrippe hieß es zum bsp auch das sie ganz extrem ausbricht und sich doch ja alle impfen lassen sollen und was war das ende vom lied es war relativ harmlos trotz der wenigen impfungen
ehec gibts schon jahrelang und daran sind auch schon viele gestorben und auch so sterben jeden tag zig menschen an anderen krankheiten darüber quatscht auch kein mensch bzw ändert deswegen seine essgewohnheiten
das ist alles nur panikmache und sehr überzogen zum teil. -
@Tim
Kein Kommentar.
Zum Thema und Info zu den Sprossen:
"Ein Gartenbaubetrieb aus dem Landkreis Uelzen ist nach Angaben der niedersächsischen Behörden wohl eine Quelle für die Ehec-Darminfektionen. 18 Sprossenmischungen stehen unter Verdacht. Unter anderem handelt es sich um Bohnenkeimlinge, Brokkolisprossen, Erbsen- und Kichererbsensprossen, Knoblauchsprossen, Linsensprossen, Mungobohnenkeimlinge, Radieschen- und Rettichsprossen. Auch Sprossenmischungen wurden von dem Betrieb geliefert.Lindemann sagte, eine Mitarbeiterin aus dem betroffenen Betrieb sei nachweislich an Ehec erkrankt. "Das ist für uns die plausibelste Erkrankungsursache", so der Minister.
Die Sprossen seien direkt oder über Zwischenhändler an Restaurants in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Niedersachsen geliefert worden.
Der Betrieb, aus dem die möglicherweise mit Ehec-Erregern belasteten Sprossen kommen, ist vorerst gesperrt. Die Sprossen aus der Firma seien zurückgerufen worden..."
Hier der ganze Artikel -
Panikmache ist es sicher nicht, es ist nun mal die größte EHEC Epidemie die es bis jetzt auf der Welt gab/gibt. EHEC gib es schon jahre lang, das ist richtig, aber das ist nun mal ein "Neuer "Keim und viel aggressiver als die anderen EHEC Keime.
Und die Anzahl der Erkrankten mit schweren Verlauf (HUS) nehmen ja zu.Und was du ißt, bleibt natürlich dir überlassen, nur wenn die Quelle nicht eindeutig identifiziert ist, sollte man doch vorsichtig sein. Ich bin es zumindest
Und BITTE, benutzte doch mal , und . in deinen Beiträgen.

