Durchfall in Ägypten
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Ja, ja, fremde Öle, Gewürze und Zubereitungsarten machen nix aus ... schon klar.
Man sollte vielleicht erst mal definieren, was Durchfall ist. Wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt, dann hat das gleich andere Dimensionen als bei einer Unverträglichkeit für manche Speisen und eiskalte Getränke bei übermäßigem Alkoholkonsum und Völlerei. Hier mal mit leichtem Durchfall konfrontiert zu werden ist eben normal. Das ist meine Erfahrung aus über 30 Ägyptenreisen.
Ägypten ist nun mal das Land mit den meisten "Darmproblemen" ... und die kommen in den seltensten Fällen durch eine Infektion.
(auch wenn Malini, vonschmeling & Co. anderer Meinung sind) -
Soweit es mich betrifft: Ich bin tatsächlich anderer Meinung ... und die Definition kannst du meinem Link entnehmen.
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Vielleicht unterschätzen sie einfach die Risiken und passen ihr Hygieneverhalten nicht den örtlichen Bedingungen an?
Ich finde es erschreckend (bzw. grotesk!) die Ursache für eine Häufung von gastroenterologischen Infektionen "einem Land" zuzuordnen.
Da kommen sicherlich einige Faktoren zusammen - einer davon ist jedoch sicherlich ein laxes Hygienebewusstsein der Urlauber selbst.
Ferner wirken deine Argumente ("da schreiben doch keine bots") auf mich nicht besonders überzeugend ... wäre alles "wahr" nur weil viele es behaupten, käme die Welt ganz schön durcheinander ...@vonschmeling sagte:
Vielleicht unterschätzen sie einfach die Risiken und passen ihr Hygieneverhalten nicht den örtlichen Bedingungen an?
Ich finde es erschreckend (bzw. grotesk!) die Ursache für eine Häufung von gastroenterologischen Infektionen "einem Land" zuzuordnen.
Da kommen sicherlich einige Faktoren zusammen - einer davon ist jedoch sicherlich ein laxes Hygienebewusstsein der Urlauber selbst.
Ferner wirken deine Argumente ("da schreiben doch keine bots") auf mich nicht besonders überzeugend ... wäre alles "wahr" nur weil viele es behaupten, käme die Welt ganz schön durcheinander ...Mit der Antwort die du als Frage formulierst gibst du ja selbst zu das es an dem Land liegt und nicht an den Gästen.
Aber wenn Salate oder geschältes Obst in Verbindung mit Leitungswasser kommt, Kühlketten unterbrochen werden oder das Fleisch nicht mehr frisch ist bzw. nicht richtig durchgebraten helfen auch die besten Hygieneeinhaltungen der Gäste nichts.
Und der letzte Satz macht mich fast ein bisschen sprachlos, wahrscheinlich wurden die ganzen Foreneinträge gezielt von Personen geschrieben um das Land zu destabilisieren?
Es spielen bestimmt einige Ursachen eine Rolle für dieses allgemeine Problem in Ägypten, und man braucht es bestimmt nicht aufbauschen. Dieses Thema aber kleinzureden und zu schreiben dass man ruhig alles in Ägypten essen kann halte ich für nicht richtig.
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Bist du noch zu retten? Ich meinte insbesondere die heißen Temperaturen und den damit verbundenen Anpassungsbedarf des eigenen Verhaltens.
Mein Schlusswort an dich, Parynx:
Ich habe stets mit Genuss alles gegessen, landestypisches, Obst und Salat, und ich habe nie gastroenterologische Effekte erlitten.
Spätestens jetzt mit dem Gefasel von Destabilisierung, unterbrochenen Kühlketten und mit Leitungswasser gewaschenem Salat ist das erträgliche Niveau perdü.
Mein Urlaubserlebnis basiert nicht unwesentlich auf kulinarischen Genüssen, die Fraktion der Öl-, Gewürz- und Kühlkettenhysteriker mag das halten wie der auf dem Dach.
Mahlzeit! -
Bist du noch zu retten? Ich meinte insbesondere die heißen Temperaturen und den damit verbundenen Anpassungsbedarf des eigenen Verhaltens.
Mein Schlusswort an dich, Parynx:
Ich habe stets mit Genuss alles gegessen, landestypisches, Obst und Salat, und ich habe nie gastroenterologische Effekte erlitten.
Spätestens jetzt mit dem Gefasel von Destabilisierung, unterbrochenen Kühlketten und mit Leitungswasser gewaschenem Salat ist das erträgliche Niveau perdü.
Mein Urlaubserlebnis basiert nicht unwesentlich auf kulinarischen Genüssen, die Fraktion der Öl-, Gewürz- und Kühlkettenhysteriker mag das halten wie der auf dem Dach.
Mahlzeit!@vonschmeling sagte:
Ich habe stets mit Genuss alles gegessen, landestypisches, Obst und Salat, und ich habe nie gastroenterologische Effekte erlitten.
Warum kannst du nicht einfach akzeptieren, dass es vielen, vielen Anderen nicht so gut ging, wie dir. Nur weil du alles vertragen hast? Die Berichte in den Hotelbewertungen stammen doch nicht von ungefähr. Es ist nun mal ein ägyprenspezifisches Problem, da kannst du noch so einen Aufstand proben!
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Genau vonschmeling, es kann doch nicht sein, daß die eigenen Drecksgriffeln an den beschleunigten Verdauungsproblemen schuld sind.

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Es gibt wahrscheinlich vielmehr Urlauber, die keinerlei Probleme mit der Verdauung in Ägypten haben. Nur von denen hört und liest man hier nichts. Und jene, die ein Faß aufmachen, sollten mal zu allererst die Schuld bei sich suchen.
@tangomaus sagte:
Es gibt wahrscheinlich vielmehr Urlauber, die keinerlei Probleme mit der Verdauung in Ägypten haben. Nur von denen hört und liest man hier nichts.
Das bestreitet doch auch niemand?!
Trotzdem ist Ägypten im Gegensatz zu vielen anderen Urlaubszielen auffällig bei diesem Thema. Wieso wollen das einige von euch hier so schönreden oder es sogar ins lächerliche ziehen? -
Ja, ja, fremde Öle, Gewürze und Zubereitungsarten machen nix aus ... schon klar.
Man sollte vielleicht erst mal definieren, was Durchfall ist. Wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt, dann hat das gleich andere Dimensionen als bei einer Unverträglichkeit für manche Speisen und eiskalte Getränke bei übermäßigem Alkoholkonsum und Völlerei. Hier mal mit leichtem Durchfall konfrontiert zu werden ist eben normal. Das ist meine Erfahrung aus über 30 Ägyptenreisen.
Ägypten ist nun mal das Land mit den meisten "Darmproblemen" ... und die kommen in den seltensten Fällen durch eine Infektion.
(auch wenn Malini, vonschmeling & Co. anderer Meinung sind)@candecor sagte:
Ägypten ist nun mal das Land mit den meisten "Darmproblemen" ... und die kommen in den seltensten Fällen durch eine Infektion.
(auch wenn Malini, vonschmeling & Co. anderer Meinung sind)Für diese Behauptung hast du doch sicherlich Quellen?!?
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Selbstverständlich bin ich dankbar, dass ich nach meinen Maßen unbeschwert genießen kann - mir ging´s im Wesentlichen um die Aufzählungen angeblich bedenklicher Nahrungmittel.
Das geht alles so in die Richtung RTL an Retter Ralle, der Kothäufchen in Strandnähe findet und dann eine Touristin interviewt, deren Kind sich von einer Otitis (!!) erholt, die er sich angeblich dort im Meer eingefangen hat.Die Botschaft ist: Wenn man auf alles verzichtet wird einem der Urlaub dadurch versaut - und mit ausreichend Pech kommt Pharaos Rache auch noch über solche Asketen.
Alles Sachliche aus meinem Repertoire kann man bei Interesse hier bereits nachlesen.
Ich bestreite nicht, dass Magen/Darmerkrankungen in Ägypten häufiger auftreten als beispielsweise auf den Lofoten, ich bestreite jedoch entschieden, dass die Ursache überwiegend in den hier aufgezählten kontaminiert servierten Lebens- und Genussmitteln zu suchen ist.Last not least können Skeptiker im Länderforum Türkei epische Berichte zu Heimsuchungen mit Hotelseuchen finden - von Gastro bis Hand Mund Fuß Krankheit - und nie sind etwa die Hotelgäste die Verursacher!

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@candecor sagte:
Ägypten ist nun mal das Land mit den meisten "Darmproblemen" ... und die kommen in den seltensten Fällen durch eine Infektion.
(auch wenn Malini, vonschmeling & Co. anderer Meinung sind)Für diese Behauptung hast du doch sicherlich Quellen?!?
@malini sagte:
Für diese Behauptung hast du doch sicherlich Quellen?!?
Die Zahl ist nicht wirklich hoch, aber ich weiß auch nicht wie viele an dieser Studie teilgenommen haben. Platz 1 ist trotzdem Hurghada, und dafür dass Ägypten "nur" Platz 42 auf der Liste der Länder nach Anzahl an Besuchern ist, ist das schon beeindruckend ( im negativen Sinne). Auch ist im Vergleich zu den anderen Plätzen Hurghada deutlich an erster Stelle.
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@Malini
Nennen wir es mal "Lebenserfahrung". Dafür werde ich dir keinen Nachweis liefern, aber nimm einfach ca 100 Fernreisen gepaart mit ca. 200 Kurz- und Mittelstreckenreisen und davon über 30 nach Ägypten. Dort dann noch tiefe Einblicke in HACCP. EInblicke "hinter die Kulissen" und viele Gespräche mit Köchen, Kellnern, F&B Managern ... ja, und auch mit Managern.Überproportional viele Berichte finden sich nun mal bei Hotelbewertungen und hier im Forum über "Durchfallerkrankungen in Ägypten" (Quelle und eigene Erfahrung)
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Es gibt wahrscheinlich vielmehr Urlauber, die keinerlei Probleme mit der Verdauung in Ägypten haben. Nur von denen hört und liest man hier nichts. Und jene, die ein Faß aufmachen, sollten mal zu allererst die Schuld bei sich suchen.
@tangomaus sagte:
Es gibt wahrscheinlich vielmehr Urlauber, die keinerlei Probleme mit der Verdauung in Ägypten haben.
Und nicht nur in Ägypten, sondern auch in Marokko und Tunesien.....
Und dort sogar vor 30 Jahren und außerhalb von Hotels und touristischen Regionen nicht.
Allerdings in Spanien oder Italien . Und am meisten zu Hause in Deutschland
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@Candecor
Und nach elwunneunzig Fernreise glaubst du immernoch an den "Öl & Gewürz" Mythos?
Wobei hier verschiedene Diskussionsteilnehmer - mich eingeschlossen! - aneinander vorbei schreiben. Manche ein bisschen, andere um Lichtjahre ...Zum einen sind gegenständlich glaube ich nicht die ein bis drei besonders dringenden Feststoffwechselepisoden, die man nach ungewohntem Essen und Trinken erleidet, sondern jene, die einen tagelang mit dem Eimer zwischen den Knien ans WC nageln - Todessehnsucht inkludiert.
Zum anderen geht es aber auch nicht um wahrhaftige Lebensmittelvergiftungen - wie hier beherzt verlinkt und offenbar überhaupt nicht verstanden ("ich weiß nicht wieviele teilgenommen haben ... what???), im Fokus dürfte die Spezies Escherichia Coli bzw. ihre infektiösen Stämme stehen, vielleicht noch ein paar Viren.
Bekanntlich ist es in Ägypten heiß, heisser auch als z.B. in Tunesien oder Marokko, und Bakterien mögen Temperaturen um 37°C für ihren Aufenthaltsort.
Folglich ist natürlich "das Land" ursächlich für ihr erhöhtes Aufkommen (hoffentlich wirkt die Aussage über das Klima jetzt nicht "destabilisierend"?!) bzw. seine geographische oder besser klimatische Lage.
Die Tatsache, dass hier seit langem mal wieder
diskutiert wird (ohne akuten Anlass!) zeugt imho vom Niedergang des Benkö´schen Wiederholungskackwürstchens als Aufmerksamkeitsgarant im Sommerloch ... 
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Tja Candecor, die Typhus–Erkrankung meiner Reisebegleitung, sonstige Salmonellen, Lebensmittelvergiftung etc. die ich im Laufe meiner Reisen (mit)erlebt habe stammten definitiv nicht von irgendwelchen Gewürzen und Ölen (die ich übrigens auch zu Hause zu mir nehme)...
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Dieser Meinung bin ich auch Malini, wenn dann verursachen ungewohnte Gewürze vielleicht ein Magengrummeln, dazu müssten wir in die Magen - Darmflora eintauchen, aber wer will das schon. Ich bin ab nächster Woche wieder mal in Ägypten und werde versuchen mal in Erfahrung zu bringen oft die Desinfektionsmittelspender im Eingangsbereich zu den Buffet Restaurants aufgefüllt werden müssen.,

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@Candecor
Und nach elwunneunzig Fernreise glaubst du immernoch an den "Öl & Gewürz" Mythos?
Wobei hier verschiedene Diskussionsteilnehmer - mich eingeschlossen! - aneinander vorbei schreiben. Manche ein bisschen, andere um Lichtjahre ...Zum einen sind gegenständlich glaube ich nicht die ein bis drei besonders dringenden Feststoffwechselepisoden, die man nach ungewohntem Essen und Trinken erleidet, sondern jene, die einen tagelang mit dem Eimer zwischen den Knien ans WC nageln - Todessehnsucht inkludiert.
Zum anderen geht es aber auch nicht um wahrhaftige Lebensmittelvergiftungen - wie hier beherzt verlinkt und offenbar überhaupt nicht verstanden ("ich weiß nicht wieviele teilgenommen haben ... what???), im Fokus dürfte die Spezies Escherichia Coli bzw. ihre infektiösen Stämme stehen, vielleicht noch ein paar Viren.
Bekanntlich ist es in Ägypten heiß, heisser auch als z.B. in Tunesien oder Marokko, und Bakterien mögen Temperaturen um 37°C für ihren Aufenthaltsort.
Folglich ist natürlich "das Land" ursächlich für ihr erhöhtes Aufkommen (hoffentlich wirkt die Aussage über das Klima jetzt nicht "destabilisierend"?!) bzw. seine geographische oder besser klimatische Lage.
Die Tatsache, dass hier seit langem mal wieder
diskutiert wird (ohne akuten Anlass!) zeugt imho vom Niedergang des Benkö´schen Wiederholungskackwürstchens als Aufmerksamkeitsgarant im Sommerloch ... 
@vonschmeling sagte:
@Candecor
Und nach elwunneunzig Fernreise glaubst du immernoch an den "Öl & Gewürz" Mythos?Ja, weil diese stimmt!
Wobei hier verschiedene Diskussionsteilnehmer - mich eingeschlossen! - aneinander vorbei schreiben. Manche ein bisschen, andere um Lichtjahre ...
Ja, dazu neigst du!
Zum einen sind gegenständlich glaube ich nicht die ein bis drei besonders dringenden Feststoffwechselepisoden, die man nach ungewohntem Essen und Trinken erleidet, sondern jene, die einen tagelang mit dem Eimer zwischen den Knien ans WC nageln - Todessehnsucht inkludiert.
Falsch, es geht um die vermehrte Berichterstattung über Durchfall in Hotelbewertungen Ägypten.
Bekanntlich ist es in Ägypten heiß, heisser auch als z.B. in Tunesien oder Marokko, und Bakterien mögen Temperaturen um 37°C für ihren Aufenthaltsort.
Dann müssten die Durchfall-Erzählungen im Winter bei Höchsttemperaturen um die 25 C ja nachlassen, tun sie aber nicht
Folglich ist natürlich "das Land" ursächlich für ihr erhöhtes Aufkommen (hoffentlich wirkt die Aussage über das Klima jetzt nicht "destabilisierend"?!) bzw. seine geographische oder besser klimatische Lage.
Die Türkeim im Juli/August ist mindestens genau so heiß, in Thailand oder Kenia sind es das ganze Jahr über 30 C - ja, ich mache es an Ägypten fest.
Die Tatsache, dass hier seit langem mal wieder
diskutiert wird (ohne akuten Anlass!) zeugt imho vom Niedergang des Benkö´schen Wiederholungskackwürstchens als Aufmerksamkeitsgarant im Sommerloch ... 
Warum beteiligst du dich dann so intensiv mit daran. Schreib doch einfach nix mehr.
