Durchfall in Ägypten
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Wie gesagt - Seiten füllend wird aus Hotelepedemien in der Türkei berichtet - natürlich peak im Hochsommer.
Falls es dir trotz jahrelanger Mitwirkung hier noch nich bekannt ist: Wir diskutieren eben nicht über Bewertungen!
Sondern hier jetzt speziell über deine Behauptung, ägyptische Öle und Gewürze wirkten sich auf den mitteleuropäischen Verdauungsapparat negativer aus als beispielsweise tunesische oder thailändische.
Ich bestreite, du beharrst = intensive Beteiligung.
Vorsicht - demnächst wirst du "destabilisierender" Absichten bezichtig ... -
Ich möchte dazu nur eines sagen....Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht. Müsste es also dort dann nicht auch diese "Epidimien" geben? Hört man komischerweise nichts von
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Nein, nicht unbedingt - denn die wenigsten werden von ihrem Feststoffwechsel nach dem Besuch eines ägyptischen Restaurants berichten.
Ein Grund für die Vielzahl der Berichte ist die Vielzahl der Berichterstatter. Ferner werden bereitwillig auch Details geschildert, die man so lieber nicht gewusst hätte.
Einige zielen auch recht unverholen auf Refinanzierung - in England hat das ja eine Zeit lang ganz wunderbar funktioniert! - man müsste um eine empirische Größe ableiten zu können filtern und filtern und filtern.Nachdem der Link, in dem Hurghada quasi als Antichrist für Touristen präsentiert wird, aus England stammt habe ich gewisse Vorbehalte. Immerhin besorgten britische Agypten Touristen Medis in der Apotheke und verlangten danach eine Entschädigung vom Veranstalter - wegen angeblicher Lebensmittelvergiftung im Hotel und mit Erfolg. Das Ganze flog erst spät als Fake auf, ich glaube 2018.
Insofern darf man m.E. Zweifel an der Authentizität dieser Zahlen haben, auch wen Parynx seine komplette Argumentation darauf stützt.
Ferner ist nicht ausgeschlossen, dass sich britische Touristen auch anderswo der Methode bedienten, weshalb ich den Wert der Statistik insgesamt mit Skepsis betrachte. -
Ich möchte dazu nur eines sagen....Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht. Müsste es also dort dann nicht auch diese "Epidimien" geben? Hört man komischerweise nichts von
@detlef-m sagte:
.Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht.Nein, eben nicht. Es sind nicht die gleiche Kombinationen und auch nicht die gleichen Zubereitungsarten. Die meisten Touristen gehen nicht unbedingt jede Woche "orientalisch" essen und sind deshalb auch nicht an lauwarme, eingelegte, ölige Vorspeisen, mit viel Knoblauch gewürzte Kebabs usw. gewohnt.
Dazu dann noch die Sonne, eventuell viel Alkohol, geschlucktes Salzwasser, und noch ein Schluck aus dem Pool ... schon hat man mal leichten Dünnpfiff und schiebt das dann auf die Hygiene.
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Tut man eben nicht, Candecor. Genau diese Unterscheidung hatte ich doch schon betont.
Die von dir hier aufgezählten Dinge verursachen sehr häufig ein "Unwohlsein" (ganz gleich in welcher warmen oder heissen Urlaubsregion am Meer) aber doch keine auf links gedrehten Eingeweide mit den hier so offenherzig beschriebenen Auswirkungen.
Um letztere und ihre Zusammenhänge geht´s hier jedoch! -
Tut man eben nicht, Candecor. Genau diese Unterscheidung hatte ich doch schon betont.
Die von dir hier aufgezählten Dinge verursachen sehr häufig ein "Unwohlsein" (ganz gleich in welcher warmen oder heissen Urlaubsregion am Meer) aber doch keine auf links gedrehten Eingeweide mit den hier so offenherzig beschriebenen Auswirkungen.
Um letztere und ihre Zusammenhänge geht´s hier jedoch!Hallo, lies mal die Überschrift ganz langsam!
Wo genau steht da was von Bakterien, Lebensmittelvergiftungen oder ähnlichem? Du willst es offensichtlich nicht begreifen. Ich schreibe jetzt extra langsam, damit du mir auch folgen kannst:
Die absolute Mehrheit der von den deutschsprachigen Hotelbewertern beschriebenen Durchfallerkrankungen kommen eben nicht von Infektionen oder Vergiftungen. DU kannst anderer Meinung sein, mir egal.
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Nochmal auch ganz langsam für dich:
Es geht nicht um die "Beschreibungen in Bewertungen" und auch nicht um deren Häufigkeit dort sondern um die hier im Thread teils sehr drastisch geschilderten Beschwerden.
Das hat nichts mit "Meinung" zu tun, das sind Fakten.Salz- und Chlorwasser, fremde Gewürze, ungewohnte Ess- und Trinkmengen sind kein ägyptisches Spezifikum, das ist ein Belastungsszenario, welches in jeder beliebigen Warmwasserdestination mindesten ganz ähnlich vorzufinden ist.
Im Link von Parynx steht etwas von Lebensmittelvergiftung (das ist die Übersetzung von food poisoning!) und in meinem Link werden Bakterien als häufigste Ursache genannt. Ebenfalls werden die Beschwerden in ihrem Ausmaß beschrieben, merkst du eigentlich noch irgendwas???

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Nochmal auch ganz langsam für dich:
Es geht nicht um die "Beschreibungen in Bewertungen" und auch nicht um deren Häufigkeit dort sondern um die hier im Thread teils sehr drastisch geschilderten Beschwerden.
Das hat nichts mit "Meinung" zu tun, das sind Fakten.Salz- und Chlorwasser, fremde Gewürze, ungewohnte Ess- und Trinkmengen sind kein ägyptisches Spezifikum, das ist ein Belastungsszenario, welches in jeder beliebigen Warmwasserdestination mindesten ganz ähnlich vorzufinden ist.
Im Link von Parynx steht etwas von Lebensmittelvergiftung (das ist die Übersetzung von food poisoning!) und in meinem Link werden Bakterien als häufigste Ursache genannt. Ebenfalls werden die Beschwerden in ihrem Ausmaß beschrieben, merkst du eigentlich noch irgendwas???

Ich merke was. Ja, ich spüre es tief in mir ... du bist nicht Diskussionsfähig. Deshalb belasse ich es jetzt damit. Frau Superschlau, ich gebe dir in allen Punkten recht - das Einzige Mittel, um so eine Zecke loszuwerden.
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@detlef-m sagte:
.Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht.Nein, eben nicht. Es sind nicht die gleiche Kombinationen und auch nicht die gleichen Zubereitungsarten. Die meisten Touristen gehen nicht unbedingt jede Woche "orientalisch" essen und sind deshalb auch nicht an lauwarme, eingelegte, ölige Vorspeisen, mit viel Knoblauch gewürzte Kebabs usw. gewohnt.
Dazu dann noch die Sonne, eventuell viel Alkohol, geschlucktes Salzwasser, und noch ein Schluck aus dem Pool ... schon hat man mal leichten Dünnpfiff und schiebt das dann auf die Hygiene.
@candecor sagte:
.Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht.
Genau, wird es. Z.B. bei uns zu Hause.
Nein, eben nicht. Es sind nicht die gleiche Kombinationen und auch nicht die gleichen Zubereitungsarten.
Doch. Und nicht nur das. Es sind sogar die gleichen Bezugsquelle. Egal ob Tunesien , Marokko oder Ägypten- ob Curcuma, Safran oder Harissa. Bei jedem Aufenthalt, und das sind i.d.R. zwei in einem dieser Länder je Jahr, werden von meiner Frau Unmengen dieser Gewürze dort gekauft wo es auch Einheimische tun.
Die meisten Touristen gehen nicht unbedingt jede Woche "orientalisch" essen und sind deshalb auch nicht an lauwarme, eingelegte, ölige Vorspeisen, mit viel Knoblauch gewürzte Kebabs usw. gewohnt.
Nein, da hast du Recht - aber viele bereiten Sie eben selbst zu Hause zu. Was du hier schreibst trifft aber wohl ebenso auf viele Arten von Antipasti (Italien) und Tapas ((Spanien) zu.....
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@Candecor
Na klar, du legst die Latte - die Diskussion endet genau da wo du deine Behauptungen aufstellst und alle anderen können nicht lesen, haben keine Ahnung und/oder sind "nicht diskussionsfähig".
Hier wurde unter anderem die These aufgestellt, "das Land" verursache überproportional viele gastroenterologische Beschwerden, mit teils höchst eigentümlicher Argumentation.
Ich habe das Bedürfnis, solchem Mumpitz entgegenzutreten. -
@detlef-m sagte:
.Es wird doch bestimmt auch ausserhalb Ägyptens, auch in Deutschland, mit diesen "speziellen" Gewürzen und Ölen gekocht.Nein, eben nicht. Es sind nicht die gleiche Kombinationen und auch nicht die gleichen Zubereitungsarten. Die meisten Touristen gehen nicht unbedingt jede Woche "orientalisch" essen und sind deshalb auch nicht an lauwarme, eingelegte, ölige Vorspeisen, mit viel Knoblauch gewürzte Kebabs usw. gewohnt.
Dazu dann noch die Sonne, eventuell viel Alkohol, geschlucktes Salzwasser, und noch ein Schluck aus dem Pool ... schon hat man mal leichten Dünnpfiff und schiebt das dann auf die Hygiene.
@candecor sagte:
Die meisten Touristen gehen nicht unbedingt jede Woche "orientalisch" essen und sind deshalb auch nicht an lauwarme, eingelegte, ölige Vorspeisen, mit viel Knoblauch gewürzte Kebabs usw. gewohnt.
Gerade erst gestern: Habe mit viel Olivenöl, 10 Knoblauchzehen, Chili, Peperoni und weiteren Zutaten geköchelt und morgen geht’s vermutlich zum Syrer...

Und das immer ganz ohne Probleme!
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An der Reiseerfahrung an öl- & Gewürzhypothese ließ Candecor uns ja bereits unter seinen zahlreichen Alias teilhaben, Malini!
Guten Appetit!
(Murmeltier ist vermutlich auch nur mit Tonnen von Knofi schmackhaft zuzubereiten!?) -
Ja, aber er isst zu Hause offenbar nur Schweinshaxn, Sauerkraut und Knödel und geht davon aus, dass alle Touris so essen. Wenn er dann mal im Urlaub ist, bekommt er natürlich sofort ne Knoblauchvergiftung...
Wenn ich mir so überlege, dass die Leute sogar schon im Flieger heulen, weil er Geräusche macht, mag es allerdings durchaus sein, dass neuerdings wegen ein bisschen Magengrummeln sofort von Lebensmittelvergiftung gefaselt wird... :neckbeard:
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nun, du machst es so und du verträgst offensichtlich auch alles.
Aber?: Bist du die Mehrheit, die eben nicht 2 mal im Jahr nach Ägypten fliegt? Meine Erfahrung sieht ganz anders aus.. Punktum, viele vertragen weder die zubereiteten Lebensmittel noch das Klima, Uralubsanspruch an Alkohol und die Sone mit Meer nicht.
Meine Erfahrung ...
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Meine Erfahrungen ist die, dass die Gewürzhändler in aller Welt ihre Stände nicht nur für mich aufbauen, sondern auch andere Kunden dort kaufen. Und in meinem Bekanntenkreis werde ich von vielen um das Mitbringen von Gewürzen gebeten.
DU bist hier jedenfalls eher die Ausnahme als die Mehrheit, wenn ich die letzten Seiten so lese. Vor allem aber, wenn ich auch die Erfahrungen mit anderen Gästen von meinen Reisen zusammenfasse. -
Meine Erfahrungen ist die, dass die Gewürzhändler in aller Welt ihre Stände nicht nur für mich aufbauen, sondern auch andere Kunden dort kaufen. Und in meinem Bekanntenkreis werde ich von vielen um das Mitbringen von Gewürzen gebeten.
DU bist hier jedenfalls eher die Ausnahme als die Mehrheit, wenn ich die letzten Seiten so lese. Vor allem aber, wenn ich auch die Erfahrungen mit anderen Gästen von meinen Reisen zusammenfasse.Nun, dann ist das so, ich kann deine Meinung akzeptieren, auch wenn ich anderer Meinung bin.
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Naja, das AA wird wohl bessere Erkenntnisse bezgl. Hygiene und die Ursachen für Durchfall haben
Aber an den touristischen Drecksspatzen liegt es wohl auch nur bedingt.
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Hatten wir bereits vor einigen Tagen..... und zwar auch mit dem Gegenargument, das die Zahl der Fälle EColi allein in Schleswig-Holstein im manchen Jahren um einiges höher liegt.
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2011 z.B. (die Bockshornkleesamen kamen aber aus Ägypten, jlechtenboehmer - ergo: Ägypten is schuld!)
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nun, du machst es so und du verträgst offensichtlich auch alles.
Aber?: Bist du die Mehrheit, die eben nicht 2 mal im Jahr nach Ägypten fliegt? Meine Erfahrung sieht ganz anders aus.. Punktum, viele vertragen weder die zubereiteten Lebensmittel noch das Klima, Uralubsanspruch an Alkohol und die Sone mit Meer nicht.
Meine Erfahrung ...
@candecor sagte:
viele vertragen weder die zubereiteten Lebensmittel noch das Klima, Uralubsanspruch an Alkohol und die Sone mit Meer nicht.
... und zwar exklusiv ägyptisches?
Wie gesagt - in der Tat ist so mancher Ungemach den typischen Ingredienzen eines Sommersonnestrandurlaubs geschuldet, die findet man allerdings auch außerhalb Ägyptens.
Bekanntlich verlaufen viele Infektionen fast oder gänzlich symptomfrei, allerdings nicht, wenn man vorweg schon angeschlagen ist (beispielsweise von ungewohntem Essen und Trinken).
Ich habe schon die Situation erlebt, dass in einem türkischen Club (superior!) 80% der Gäste vom Norovirus "dahingerafft" wurden - tägliche Behördenbesuche und ständige Drohungen zu schließen inklusive. Die anwesende Mediziner waren sich einig, dass so ein Ausmaß der clubtypischen Situation zuzuordnen ist, wo jeder Gast - direkt oder indirekt! - Kontakt zu jedem Gast hat.
Nach 2 Wochen akribisch überwachter Hygiene war der Spuk vorüber.
In einem Club (ebenfalls superior) in Tunesien kam es zu einer Salmonellenepedemie mit vielen Betroffenen. Hier hat das Unternehmen unbeachtlich der nicht nachgewiesenen Verursachung auf Kulanzbasis Gutscheine für eine Woche Urlaub in einem ihrer Häuser ausgegeben.
Infektionen sind in solchen Situationen - wenn überhaupt!? - nur mit orthodoxer Beachtung der Hygiene zu vermeiden. Ansteckend ist man schon vor der Symptomatik - erzähl mir also keiner, dass sich über so einer Anlage urplötzlich eine kontaminierte Wolke entlädt und alle Gäste pieksauber und unbeteiligt davon überfallen wurden.
Sorry - aber das ist nun mal meine Erfahrung.