Kreuzfahrtschiff Costa Concordia verunglückt
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Wombel777 wrote:
Die Havarie eines Schiffes - ausschlachtbar für die Medien wie es nur geht.
Was sollen sie denn schreiben?
Die Rettung hat hervorragend geklappt, keine Beschwerden, alles super gelaufen. Der Bericht wäre in 2 Stunden über den ticker gewesen und von da an wäre das Thema uninteressant gewesen. Lieber alles ausschlachten, was es gibt.
Den ****** hatten sie auch schnell gefunden: Senore Capitano. Niemand von uns hat mit ihm gesprochen, niemand von uns hat seine Aussagen bei der Polizei gehört, niemand hat die angeblichen Telefonate gehört....
Ich bin immer noch auf der Seite des Kapitäns, WEIL er von allen Seiten angegriffen wird. Letzte Woche bei "Beckmann". Beckmann erhielt ein mail von einem Korrespondenten, der dort lebt, der sagte, die Schiffe würden immer so nah vorbei fahren - zu Werbezwecken. Ausgedacht haben sich das bestimmt nicht die Kapitäne.
Weiterhin zur Verteidigung des Kapitäns: Wo waren die Offiziere? Welche Namen tragen sie? Wo sind sie jetzt? Gibt es Anzeigen gegen sie? Davon hört man nichts. Man hört nur negatives über den Kapitän.
Das Costa den Schiffbrüchigen 30% Rabatt auf Lebensdauer angeboten hat, ist auch unter gegangen. Die wollen doch nur versuchen, das Ausmass der Klagen gering zu halten. Ach...... Zeitreise wäre jetzt gut....Hallo!
Das mit dem 30% Rabatt ist eine Falschmeldung einer Boulevardzeitung. Leider hab zig andere Zeitungen dies ungeprüft nach gedruckt. Costa hat der Falschmeldung wiedersprochen. -
keine Drogen,
Der entsprechende Test hat beim Kapitän keinen Hinweis auf Drogeneinahme ergeben.
Heute zeigt das Bild der Webcam das die fahrbare Dachabdeckung auseinander gebrochen ist/ wurde.
Konnte nichts von einem Aufbruch in den italienischen Medien finden, aberheute gab es und gibt es hohen Wellengang da aber das "Schiebedach" Meer abgewandt ist können es wohl nicht die Wellen gewesen sein.
Vielleicht lag das Dach auch auf eine Felsen auf und wurde durch die Bewegungen geprengt.
Webcam -
folgenden Brief, habe ich ein paar Tage nach dem Unglück erhalten:
.....in diesem schweren Moment liegt es mir sehr am Herzen, mich persönlich an Menschen wie Sie zu wenden, die uns als Mitglied des Costa Clubs schon seit Längerem ihre Nähe und ihr Vertrauen zeigen.Der schreckliche Unfall der Costa Concordia hat das getroffen, was uns am meisten am Herzen liegt: unsere Gäste, unsere Mitarbeiter, eines unserer herrlichsten Schiffe. Wir sind zutiefst erschüttert über die Leiden, Ängste und Unannehmlichkeiten, die diese Menschen erfahren, und über den Schmerz der Angehörigen der Opfer. In aller Welt sind etwa 1.100 Mitarbeiter von Costa Kreuzfahrten seit Freitagabend ohne Pause mit den Folgen dieses schrecklichen Unfalls beschäftigt, indem sie die Rettungsaktionen unterstützen und den Gästen sowie der Besatzung helfen, nach Hause und zu ihren Familien zurückzukehren.
Dieses dramatische Ereignis, das allem Anschein nach ausschließlich durch einen menschlichen Fehler verursacht wurde und sich niemals wiederholen darf, hätte nicht geschehen dürfen.
In dieser schwierigen Lage erleben wir, mit welcher Opferbereitschaft Mitglieder unserer Besatzung ihre eigene Sicherheit hinter die von anderen stellen.
Wir haben gesehen, dass sich die Besatzung wirklich lobenswert verhalten hat, denn unter extrem schwierigen Bedingungen ist es ihr - trotz der schrecklichen Situation, in der sich alle befanden - gelungen, innerhalb kürzest möglicher Zeit über 4.000 Gäste zu evakuieren. Auf diese Einsatzbereitschaft sind wir stolz, so wie auf unser Engagement für Ihre Sicherheit.Wer uns kennt, weiß, dass Costa Kreuzfahrten in voller Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften arbeitet und dass seine Managementverfahren den internationalen Standards entsprechen, diese teilweise sogar übertreffen.
Allen Mitgliedern unserer Besatzungen wurde eine Spezialausbildung für den Umgang mit Notfällen und die Unterstützung der Gäste im Fall einer Evakuierung des Schiffs zuteil. Jedes Mitglied unserer Besatzungen verfügt über eine spezifische Zertifizierung (BST - Basic Safety Training) und wird in Schiffsevakuierungsübungen geschult, die regelmäßig alle zwei Wochen stattfinden.
Positionen, Verantwortlichkeiten und Aufgaben sind klar definiert und zugeteilt, damit im Notfall richtig reagiert werden kann.Außerdem wird die Ausbildung der Besatzungen von Costa Kreuzfahrten auch regelmäßig von der Küstenwache und von unabhängigen Prüfgesellschaften in Bezug auf die Einhaltung der Anforderungen des SMS - System (Safety Management System) geprüft.
Für alle Gäste, die sich auf Kreuzfahrt befinden, wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften innerhalb von 24 Stunden ab dem Einschiffungstag eine Übung durchgeführt. Costa Kreuzfahrten verfügt über ein Computersystem, mit dem kontrolliert werden kann, ob alle Gäste an dieser Übung teilgenommen haben.
Zur Gewährleistung maximaler Sicherheit stehen außerdem auf allen Costa-Schiffen Schwimmwesten, Rettungsboote und Floße zur Verfügung, deren Anzahl über der Anzahl aller Personen, die sich auf dem Schiff befinden können, liegt.
Die Rettungsboote sind mit Sicherheitsausstattungen wie Wasser - und Essensvorräten, Erste-Hilfe-Kästen und Signal - sowie Kommunikationsgeräten ausgestattet, die garantieren, das in aller Sicherheit auf Hilfe gewartet werden kann. Die Rettungsboote werden zudem regelmäßig sorgfältigen Kontrollen durch das Schiffspersonal und Prüfgesellschaften unterzogen. Alle Schiffe von Costa Kreuzfahrten sind RINA - zertifiziert und werden mit modernsten Technologien und nach höchsten Standards gebaut.Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir denjenigen gegenüber haben, die uns ihr Vertrauen schenken. Die vielen Sympathiebekundungen, die wir in diesen Tagen von Gästen erhalten, die auf unseren Schiffen gereist und unseren Mitarbeitern begegnet sind, sind uns in diesem Moment Ermutigung und Trost.
Auch Ihr Vertrauen zu behalten und Sie hoffentlich erneut bei uns an Bord begrüßen zu dürfen, sind uns Ansporn und Belohnung für all unsere Anstrengungen.
In Dankbarkeit,
XXXXXXXXX
Chairman & CEO Costa Cruises -
Hallo, den Brief haben wir auch erhalten. Wir haben gantwortet, daß wir die Sicherheitseinrichtungen und Schulungen des Personals immmer als auf den neuesten Stand empfunden haben. Diese nützen jedoch nichts, wenn der Kapitän in groben Maße
gegen Vorschriften wie Abstand zum Land und Geschwindigkeit verstößt. Außerdem geht es für uns gar nicht, daß sich Unbefugte oder nicht registrierte Personen auf dem Schiff oder auf der Brücke befinden. Die von uns selbst erlebte Hierarchi und Aroganz unter den Italienischen Offizieren hat wohl auch dafür gesorgt, daß keiner dem Kapitän von seinem Tun abgehalten hat. Costa selbst ist für die Auswahl und ständigen Überprüfung Ihrer Kapitäne verantwortlich und hat hier versagt. Wir und unsere Freunde werden nie wieder ein Costa Schiff betreten. Unser Mitgefühl gilt den Toten und Ihren Familien. Unsere Bewunderung den mutigen Rettern und Tauchern.
Dies ist nichts weiter als unsere pers. Meinung.
Gruß Qwanter Welbe
(Konnten den Kapitän schon auf der Costa Atlantika, Karibik erleben) -
@Wombel777,
auch wenn ich die letzten zwei Wochen wegen kreuzfahrtbedingter Abwesenheit die Nachrichtenlage nicht mehr im Detail verfolgen konnte, aber ein paar Punkte:- Auf See trägt der Kapitän die Verantwortung für das Schiff, also muss er im Kreuzfeuer stehen, egal wie es genau gelaufen ist.
- Schon am Anfang hieß es, dass auch der erste Offizier festgenommen wurde (Staff Captain).
- Geh mal in das große Videoportal mit Y und dort findest Du den Mitschnitt des Telefonats zwischen dem Kapitän und der Küstenwache (außer es würde sich dabei um einen Fake handeln). Ich hab nur am Rande zugehört (englische Untertitel sind eingeblendet), aber wenn die Küstenwache den Kapitän mehrfach nach dem Namen seines Stellvertreters fragt und der Kapitän nicht mehr als den Vornamen rausbringt... Das Telefonat ist einfach nur grotesk!! Der Herr von der Küstenwache gibt klare Anweisungen und muss diese mehrfach wiederholen, der Kapitän antwortet auf Fragen nicht eindeutig...
Die Crew hat mit Sicherheit ihr Bestes gegeben und vermutlich Schlimmeres verhindert. Alles andere haben nun die Justizbehörden aufzuklären.
Gruß
Carmen
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Hallo,
Laut Forenregeln sind diskriminierende, menschenverachtende oder strafbare Äußerungen verboten.
Gruß Qwanter Welbe -
...wobei auch diese reichlich sinnfreie Äußerung in diesem Zusammenhang verfasst, bereits gegen genau diese Forenregeln verstößt!
Und weil sich Schettino schon zu dieser Zeit nachweisbar als unfähig, arrogant und wer weiß Gott was noch erwiesen hat, durfte er ja nun die Concordia versenken...
sarkasmus-modus aus
Sorry Qwanter Welbe,
liest Du Dir Deine Beiträge eigentlich nochmal durch bzw. überdenkst Du sie vor dem absenden? -
Im Verhör habe die junge Frau jetzt zugegeben, dass sie im Moment des Unglücks mit Kapitän Francesco Schettino (52) auf der Brücke war. Das hatten auch andere Crew-Mitglieder berichtet. Doch Cemortan habe auch eingestanden, was von Beginn an gemunkelt wurde: «Ich war dort, weil ich in Schettino verliebt bin», zitiert «Il Messaggero» durchgesickerte Informationen aus dem Verhör. Sie sei als Gast des Kapitäns auf der Brücke gewesen und habe «dramatische Momente» erlebt, schreibt «La Stampa».
http://www.blick.ch/news/ausland/ja-ich-bin-in-kommandant-schettino-verliebt-id1750804.html
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@holginho
Hallo, Costa hat laut ntv dem Kapitän schon vor ca. einer Woche den Rechtsbeistand
entzogen. Außerdem spricht Costa davon daß das Unglück nur auf Versagen eines Einzelnen zurückzuführen ist. Da bin ich der gleichen Meinung wie Costa.
Es muß mir erlaubt sein zu sagen, daß ich hier nichts dazu sagen darf.
Meine Wut und Trauer als Kreuzfahrtfan, auch von Costa, führt sicher oft dazu, daß ich nicht so teilnahmslos formuliere wie andere wenn ich bedenke, daß jemand meiner Angehörigen unten im Wrack liegen könnte.
Gruß Qwanter Welbe
(Nochmal durchgelesen) -
Ja, niemand bestreitet bestimmte Indizien(!).
Aber genau das ist doch die Crux - es gibt bis heute eben nur Hinweise/Indizien, aber keinerlei Beweise!
Und Du glaubst doch wohl nicht wirklich im Ernst, das sich Costa jetzt öffentlich hinstellen und zugeben würde, das sie (aus welchen Gründen auch immer) dem Kapitän "befohlen" haben diesen Kurs zu nehmen, oder?
Damit sage ich im Umkehrschluß nicht, das der Kapitän unschuldig ist, oder sich (was wieder ein ganz anderes gesondertes Thema ist) moralisch einwandfrei verhalten hat.
Zur Zeit und bis zu genaueren Erkenntnissen und ggfs. bis zum Abschluß der Untersuchungen sollte das Unschuldsprinzip gelten...dieser Mann zumindest aber nicht öffentlich gekreuzigt werden.
Und dazu gehört eben auch bestimmte, reichlich nebulöse Behauptungen über angebliches Fehlverhalten des Kapitäns bei früheren Kreuzfahrten zu unterlassen.
Das kannst Du "bei Bedarf" im privaten Kreis machen - aber nicht in einem öffentlichen Forum (schon gar nicht dieser Positionierung), welches eben auch keinen rechtsfreien Raum darstellt.
Wenn dieser Kapitän in seiner bisherigen Karriere wirklich so katastrophal und/oder risikofreudig gewesen wäre, hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das Concordia-Kommando bekommen, sondern wäre "weggelobt" worden. -
Hallo, kein verantwortungsvoller Kapitän würde je auf Anweisung des Reeders
riskante und verbotene Mannöver machen. Eine schrfitliche Aufforderung würde er zumindest anfordern bevor er dann ablehnt.
Ein Schiff geht nicht aus Zufall unter und damit hinterher nicht alle schlauer sind sollte man das Risiko Mensch kontrollieren. Piloten der LH müssen sich auch ständig neu prüfen und untersuchen lassen.
Gruß Qwanter Welbe -
Ich habe da so meine eigene "Theorie", warum der Kapitän so nah vorbeigefahren sein könnte.
Es ist wie bei den Dieben, es fängt mit dem Radiergummi an, nächstes mal ist es schon ein Radiergummi und ein Bleistift - ist ja gut gegangen. Dann ein Radiergummi, ein Bleistift und ein Lineal... ist ja gut gegangen...
Ich will damit sagen, "wenn" Costa den "Befehl" gegeben haben "sollte", könnte er vor 2 Jahren so ausgesehen haben:
Fahr 350 m an der Insel vorbei...
Vor 1,5 Jahren: Fahr 300 m an der Insel vorbei...
Vor 1 Jahr: Fahr 250 m an der Insel vorbei....
usw.... alles fängt mal "klein" an und wächst ohne das man es selbst merkt..... -
Hallo, es gibt einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von ca. 1.5 km und eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 5 Knoten. Wer gegen diese Gesetze verstößt, warum auch immer, hat seinen Beruf verfehlt. Jeder würde sich so eine Anweisung von der Reederei schriftlich bestätigen lassen. Keine Reederei würde dem Kapitän schriftlich vorschreiben gegen Gesetze zu verstoßen.
Gruß Welbe -
Ohne jetzt in irgendeiner Form eine Beschuldigung oder gar einen "Generalverdacht" aussprechen zu wollen...
...ich denke, es ist mehr als blau-äugig zu glauben, alles würde immer so ablaufen, wie es eigentlich vorgesehen ist....egal, ob "schriftlich abgesegnet" oder nicht!
Ich erinnere (da ja Airlines angeblich soooo sicher sind) z.B. an den russischen Flugkapitän, der seinen Sohn (bei ausgeschaltetem Autopilot!) ans Steuer ließ.
Es gäbe viele Beispiele mehr...inkl. einer Dunkelziffer in unbekannter Existenz und Höhe. -
Nur soviel,
und da stimme ich Holgino zu.
Wenn alle Menschen immer das tun würden, was sie gelernt haben, ausgebildet sind, usw.
dann wär die Welt perfekt..
Kein Mensch kann voraussagen wie ein anderer reagiert..da kann man geschult sein wie man will.. es wird immer wieder etwas ablaufen wie nicht geplant..
So schlimm wie das alles ist, ist es auch Schwachsinn zu sagen, nie mehr Costa..
Auch wenn ein Kapitän ein Womanizer ist , hat das über seine fachlichen Fähigkeiten nichts zu sagen. ( ich meine nicht nur Schettino)...
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Leben ist wie Zeichnen ,ohne Radiergummi... -
Die Concordia sinkt.
Wenn man wie ich die Webcam beobachtet sieht man das die Concordia (übersetzt mit dem Herzen) sinkt und zwar nicht nur Millimeter sondern seit dem Abend um rund 2-3 Meter.
Ofensichtlich rutscht das Heck in die Tiefe während der Bug noch weitestgehend unverändert liegt.
Es ist ein schrecklich trauriger Vorgang. -
Zum Beispiel diese hier, bietet mehrere Camera Positionen der Insel zwei davon zeigen die Concordia.
da drauf klicken
