Handy, Laptop, Smart-Phone etc im Urlaub
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@curiosus
"... thus showing people are more attentive to cell phone conversations than two-sided conversations. Cell phone conversations may be a common source of distraction causing negative consequences in workplace environments and other public places."
Quelle: plosone.orgIch habe mir diese Sätze mal rausgepickt, wobei ich den letzten Satzteil (causing...) mal übergehe und den Akzent auf "source of distraction" lege.

Denn - so gesehen in einem Großraumabteil der DB:
Ein Geschäftsmann führte lautstark Business-Gespräche. Viele schauten genervt und irgendwann bat ein Mitreisender den Mann, doch bitte etwas leiser zu telefonieren. Dem Wunsch wurde stattgegeben.
Später stieg ein junges Mädchen dazu, das sofort ebenfalls lautstark Beziehungsprobleme per Smart-Phone diskutierte. Die Gesichter der Mitreisenden: amüsiert.
Beschwert hat sich niemand.: source of distraction - hier gleich "Zerstreuung" und somit unterschiedliche Reaktionen auf den "Mithörzwang".
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Daher meine Unterscheidung:
Im Urlaub lenkt mich ein Handytelefonat in meiner unmittelbaren Strandnachbarschaft evtl. vom Dösen ab, zumal fernmündlich tendenziell lauter kommuniziert wird als direkt. Merkt´s der Kräher nicht selbst, weise ich ihn darauf hin - auch wenn er ein George Clooney Lookalike ist!
Ansonsten kann ich das sauber ausblenden ...Ein Tablett hingegen verursacht wenig Geräusche, es sei denn, der DJ stellt grade seine Tapes für den Abend zusammen und hat seine Kopfhörer vergessen.
Im Zug oder einem Büroraum ist Geplärr am Mobiltelefon schlicht eine Zumutung für die Umgebung und der Konzentration auf das abträglich, womit immer man seine Zeit dort zubringen will. Deshalb gibt es ja eben diese Ruhezonen.
Andrerseits müssen Mitarbeiter im Customer Consulting mit dauertelefonierenden Kollegen ohnehin leben - darauf stellt man sich dann eben ein.Übrigens: Die erhöhte Aufmerksamkeit ist der Neugierde geschuldet:
Der Mithörer möchte ergründen, worum es bei dem Gespräch geht und vernimmt nur einen Gesprächspartner. Kann man positiv nutzen und seine Fähigkeiten im Profiling schulen - oder eben mit einem höflichen aber unmissverständlichen Hinweis unterbinden.

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vonschmeling:
Übrigens: Die erhöhte Aufmerksamkeit ist der Neugierde geschuldet:Deshalb sind für mich fremdsprachliche Dauerquatscher im Vergleich zu deutschsprachigen auch das geringere Übel. Manche Gespräche sind wie Verkehrsunfälle: Schrecklich aber wegkucken (weghören) ist verdammt schwierig.
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In einem Restaurant wollte ein Mann seinen Freunden
das neue Handy vorführen, zur Demo, hat er Willy
angerufen und den Lautsprecher eingeschaltet.Sämtliche Gäste durften das Gespräch mithören.

Mein Mann, der Spielverderber
, hat mit lauter Stimme gerufen,
sag dem Willy auch einen Gruss von mir!Andere Gäste stimmten dem zu: und haben gerufen:
auch von mir, einen Guss für Willy!Das Demo-Gespräch wurde dann "leider" sofort beendet!

Fazit:
Wenn in öffentlichem Raum, ein Handy - Gespräch störend ist,
muss man sich das nicht gefallen lassen!
Man kann dem Betreffenden sagen,
er soll seine Privatgespräche doch bitte woanders führen! -
Ich denke das hängt auch sehr vom Urlaubstyp ab.
Im AI Hotel bleibt das Telefon aufm Zimmer und wird abends mal angeschaltet um zu gucken ob sich wer gemeldet hat und ggf auch mal der Wetterbericht rausgesucht. Am Tag vorm Abflug wird dann nochmal Abflugzeit etc gecheckt.
Ausm Zimmer kommt das Smartphone nur für Mietwagenfahrten, für den Fall das man da mal ne Panne hat.Wenn ich ne Rundreise mitm Auto mache ists immer dabei wegen mgl Autopannen und wird auch öfter mal genutzt um Staumeldungen zu checken, Öffnungszeiten zu überprüfen, Ausweichstrecken zu finden (ja ich hatte nen Smartphone bevor ich mir nen Navi gegönnt hab). Ggf wird auch nochmal spontan nen Hotel gebucht.
Wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln reise wirds noch mehr genutzt - Fahrpläne, online tickets, Navi funktion ...
Ich hab aus versehen (Handy verloren am Abend vor der Abfahrt) den letzten langen Englandurlaub ohne Handy aushalten müssen. Hab ich mich geärgert, keine Staumeldungen ohne Radio (und die sind oft zu spät), kein nachschlagen von Fährenfahrplänen, Hotelinformationen etc wollte ne Telefonnr von Bekannten nachsehen und ging nicht.
Außerdem war ich mit der Family unterwegs und hätt schon gern abends mal Dampf abgelassen.Mein Notebook/Netbook kommt nur auf 'Geschäftsreise' mit, wenn ich mit ner Band auf Tour bin und doch viel nachschauen muss.
Was aber auf den nächsten Urlaub mitkommt ist mein Kindle e-ink, statt nem Stapel Bücher zur Entspannung nur ein kleines Gerät - will damit aber auch nicht ins internet
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Ich finde die Nutzung von Elektrogeräten im Urlaub auf jeden Fall ok. Wobei das, wie oft schon gesagt, natürlich auch abhängig vom Urlaubstyp ist. Ich denke, wenn man auch vor allem für einen längeren Zeitraum weg ist, dann ist es ganz normal ab und an auch mal ins Internet zu gehen und seine Mails oder sozialen Netzwerke zu checken. Ist doch heute ganz normal, dass man so etwas nutzt und auch in der Regel jeden Tag nachguckt.
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Ich habe mein Smartphone im Urlaub dabei.
Wenn es im Hotel gratis WiFi gibt dann nutze ich dies auch um Abends ein bisschen zu schauen was daheim los ist, bzw mal Mails zu verschicken.
Telefonieren spare ich mir damit dann.
Ich halte es aber so das es wirklich nur in Maßen ist. Schließlich hab ich Urlaub, im Alltag bin ich genug von Handyklingeln und Computern umgeben da muss ich das da nicht auch noch permanent haben!
Während ich unterwegs bin liegt mein Apfel dann im Safe....
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Kleefeld@
Ich telefoniere in solchen Fällen auch gerne mit, nicht nur im Urlaub.
Vielleicht ist es dem Einen oder Anderen ja dann doch peinlich und er lässt es künftig bleiben
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einige von euch haben sich ja über das wort "fuck ähh facebook" aufgeregt, bzw immer wieder mal erwähnt.
nenne kurz den grund. hab 2011 in hurghada nen typ gesehen, mit blauem t-shirt.
die aufschrift in weis war "FUCKBOOK". die selbe schrift wie das original nur eben statt facebook, ....book. ok?
ich hab ihn ( engländer ) angesprochen, wo er das shirt her hat. er sagte aus der tschechei.
seitdem nenne ich dieses book eben so. ich finds witzig und verstehe deshalb die aufregung nicht. bin selbst bei fuck, ähhh facebook
man kann ja zum lachen auch in keller gehen oder eben keinen spass verstehen
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caribbeangirl,
also, ich bin nicht bei Face- ähh Fuckbook, bin aber trotzdem total froh, dass Du nach Wochen dieses Thema (und nein, es ging nicht um Deine Formulierung!) wieder ausgegraben hast und Du Dich mit dem Engländer unterhalten konntest...

P.S. Das Land heißt Tschechien, nicht tschechei... :?
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...und das bestimmt wer, Malini?
Wenn schon, denn schon:
Das Land heißt tschechische Republik; meine beiden in Österreich lebenden tschechischen Freunde sagen dazu jedoch ebenso wie mein in Prag lebender tschechischer Freund TSCHECHEI
Seien wir doch alle mitsammen nicht päpstlicher als der Papst

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wie Du weißt, geht's hier um die Kurzform, nicht um die korrekte amtliche Bezeichnung...
Benötigst Du eigentlich für alles einen "Bestimmer"?
Nö, den gibt's nicht, muss jeder selbst wissen, ob er die Begrifflichkeiten des Herrn H. übernehmen möchte...
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Malini:
muss jeder selbst wissen, ob er die Begrifflichkeiten des Herrn H. übernehmen möchte...
Malini,
obige "Wortfolge" aus Deiner Antwort hat nun rein garnichts mit dem eigentlichen Thread-Thema zu tun......und deplaziert sich von selbst - sorry !!
Und was die amtliche Bezeichnung des Staates unserer böhmischen und mährischen Nachbarn betrifft, sollte Nachhilfe sicher nicht mehr notwendig sein.Alles ist gesagt, kommen wir wieder zum Thema zurück - sofern hierzu überhaupt noch Schreibbedarf besteht !
Erwin,
der in ca. 14 Tagen wieder bei seinen Partnern u.a. in Brünn und Kutna Hora sein wird. -
Für mich gibts nur mein Smartphone, ist aber auch in dem Sinne Wichtig, dass ich mit meinem Freund Kontakt halten kann. Aber Laptop bleibt definitv zuhause

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Ich verreise grundsätzlich mit Laptop und Handy (kennt in den Zeiten der Smart Phones vermutlich kaum noch einer).
Zumeist bin ich auf Rundreisen in den USA, wo ich sehr viel fotografiere. Bei 3 Wochen Urlaub kommen da locker um die 2.500 Fotos zusammen. Da ist es einfach sinnvoll, die Bilder abends auf den Laptop zu ziehen, auszusortieren, zu beschriften und diue dann leere SD-Karte in die Cam zurück zu stecken.Das Handy habe ich dabei, weil es mir einerseits als verlässlicher Wecker dient. Andererseits aber auch, um im Notfall jemanden telefonisch erreichen zu können. Und sei es bloß die "911" oder die Autovermietung im Falle eines Zwischenfalls. Im Mai 2012 war ich z.B. in Wüstengegenden unterwegs, wo ich kaum ein anderes Auto gesehen habe. Eine mögliche Panne wäre da ohne Handy verheerend gewesen.

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Ich nehme auf Reisen immer meine Fotokamera u. mein Handy mit...
Kamera: - Erinnerungsfotos erstellen, ansehen und freuen

Handy: - Weckerersatz
- im Notfall erreichbar zu sein und SOS abgeben können
- in gewissen Abständen Kontakt mit der Familie aufnehmen
Laptop: - ohne auf Reisen

MP3-Player - wird eingepackt, denn ohne Musik geht es gar nicht

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@larshermanns
"Da ist es einfach sinnvoll, die Bilder abends auf den Laptop zu ziehen, auszusortieren, zu beschriften und die dann leere SD-Karte in die Cam zurück zu stecken."Nee, dazu habe ich im Urlaub am Abend nun gar keine Lust.
Ich habe neben dem Ersatz-Akku immer eine Ersatz-Speicherkarte dabei - und damit komme ich gut über die Tage.
Aussortiert / zusammengestellt, usw.wird dann zu Hause. -
Xaero1:
Ich finde die Nutzung von Elektrogeräten im Urlaub auf jeden Fall ok.tatsächlich
, mir reicht auch mal ´ne Kerze und Lagerfeuer vorm Zelt und rasieren tue ich mich dann und wann sowieso nur nass, mal gucken was das Wetter heute macht... -
Kourion:
Ich habe neben dem Ersatz-Akku immer eine Ersatz-Speicherkarte dabei - und damit komme ich gut über die Tage.
Aussortiert / zusammengestellt, usw.wird dann zu Hause.Wie gesagt, ich schieße im Schnitt bei 3 Wochen Urlaub mindestens 2500 Fotos. Müsste ich diese komplett nach dem Urlaub aussortieren, bearbeiten, beschriften etc., wäre ich wochenlang damit beschäftigt. Dann arbeite ich lieber im Urlaub (abends, statt fernzusehen) schon etwas vor. Zumal die Erinnerungen dann noch taufrisch sind. Und - wie gesagt - mein Laptop dient mir abends durchaus auch zur Entspannung, da ich nicht wenige mp3 drauf gepeichert habe.
