Bist Du vor 1975 geboren?
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Ja auch ich bin vor 75 geboren und wir sind damals auf jede Demo zur Abschaffung der Prügelstrafe in den Schulen gegangen, die laut bejubelt wurde als Sie abgeschafft wurde, als ich den ersten Berufsabschluß in der Tasche hatte.
Und heute denke ich darüber nach, welche Druckmittel den Pädagogen bleiben, wenn Eltern Ihre Kinder in Sozialisierungscamps, wie die "strengsten Eltern" und dergleichen schicken.
Haben wir da einen Fehler gemacht? -
jo-joma:
Noch eine Kindheitserinnerung-
dieses Mal von meiner Frau.Kindergartenzeit, Kind damals ca. 5-6 Jahre alt-
Die Kleine war mit jedem gut Freund, ob Kind oder "Kindergärtnerin" (so hieß das damals noch), aber einmal hat sie der einen Erzieherin Widerworte gegeben und diese "rächte" sich damit, dass ihr ein großes Pflaster quer über den Mund pappte!
Das Kind mußte es stundenlang drauflassen und SO nach Hause laufen.
Das sollte sich heute mal eine Erzieherin trauen- die hätte sofort eine Klage am Hals!
P.S. -Meine Frau haßt es heute noch, zu sehen, wie in irgendwelchen Krimis oder so den Leuten der Mund zugeklebt wird!-
Danke, "Tante Ida"!Hallo,
und schon sind die eigenen Erinnerungen hellwach,
das war damals wohl Usus, ist 1956 im Kinder(erholungs)heim in Bad Rothenfelde meiner besten Freundin passiert (vor dem Einschlafen noch geplappert). Durch die Gesichtsbehaarung oberhalb der Oberlippe hat das natürlich auch seine Spuren hinterlassen. Wer sich dafür interessieren sollte, kann ja mal Onkel Google fragen, da sind dicke Skandale passiert****und das Heim wurde dann geschlossen. Bettnässer wurden nackt in eine Zinkwanne gesetzt, Nachttopf auf den Kopf gestülpt und so durchs Haus getragen. Aber, wir haben diese Vorkommnisse schon 1956 angeprangert. -
von der Verpflasterung kann ich auch ein Liedchen singen....besonders schlimm war das Entfernen,das Heftpflaster hatte sich richtig festgebissen.
Anfang der 60er war ich mal in nem Kurheim,da gab es auch kein aufs Klo in der Nacht.Die Nachtwache war rigoros und schickte einen zurück ins Bett.In höchster Not habe ich nebens Bett gepinkelt und mußte dann unter dem Gejole der anderen und dem Geschimpfe der Aufsicht mit meinen Schlüppis alles aufwischen.Meine Eltern haben mir nicht geglaubt....,also auch kein Beistand von dieser Seite. -
Nette Erinnerungen in der Richtung hatten auch Jung´s die in ledernen Knickerbocker unterwegs waren und den "Stall" nicht rechtzeitig aufgekriegt haben, weil die Hornknöpfe nicht aus der Lasche wollten.
Danach wurde das Leder nass, dann trocken und spröde und zu allem Überfluß der Hintern wiedermal weichgeklopft.
Ist dann das Rinnsal bis runter in die Kniekehle gelaufen, dann gab´s außer dem Gelächter noch wunde Kniekehlen.