Aktuelle Themen und Informationen
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Jambo,
ich kenne Denis Moser nun schon einige Jahre, wenn er Zweifel an der Sicherheit seiner Gäste haben würde, dann würde er dies sagen und nicht aus geschäftlichen Gründen dies verharmlosen.
Wer nach Kenia reist muß sich im Klaren sein, das immer etwas passieren kann, in Mombasa, Likoni, auf dem Weg zur Süd oder Nordküste, bis jetzt war die Südküste und die Nationalparks eher ruhig, ob das so bleibt wenn man das wüßte wäre man Hellseher.
Ich reise demnächst wieder 7 Wochen an die Südküste, werde die Augen offenhalten, meine Safaris mit DM Tours genießen und in den DM Cottages wohnen.
Kenia Neulingen einen Rat zu geben ist schwierig, es gibt da einen Spruch, " Zur falschen Zeit am falschem Ort", dies gilt aber in vielen Ländern dieser Welt oder auch im Flugzeug, das Leben ist in gewisser Weise ein Glücksspiel.
Gabi 2001 ( Franz )
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Malini:
Greno:- Ein stinknormaler Touri wird am Strand eines Hotels verweilen und eine Safari unternehmen. Beides ist sicher.
- Kein afrikanisches Land ist sicher.

Nenn mir ein afrikanisches Land, dass sicher ist.
Südafrika? Gibt es sehr viele Überfälle.
Botswana? Gibt es auch Überfälle, vor allem ind er Grenzregion zu Namibia.
Namibia? Es gilt bei eienr Rundreise als Glück, wenn man vollständig von Kriminalität erschont geblieben ist.Ich bin gespannt. Wobei, jetzt habe ich sogar zwei: Seychellen und Kap Verden. Donnerwetter.
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wo bitte ist es denn sicher? Zu Überfällen kann es überall kommen, spitzfindige Bemerkungen kannst Du Dir also sparen... :?
In Botswana muss der Reisende aber wenigstens keine Angst haben, Opfer eines Terroraktes zu werden (in etlichen anderen Ländern übrigens auch nicht)...
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christinahansen:
Greno, da du ja kein stinknormaler Touri bist, verlassen wir uns mal auf deine Einschätzungen der aktuellen Lage.Mein gesunder Menschenverstand sagt mir allerdings mal: Sortiert ein ZDF heute journal ein Thema als first topic noch vor den Irak, dem abdrehen des Gases für die Ukraine, dem Ergebnis des deutschen WM-Spiels oder dem Aufwachen von Schumi ein, ist die Lage nicht als sonderlich sicher sondern als bedenklich einzuschätzen.
Du hast eine äußerst interessante Medienkompetenz. Du bist Meisterin der Polemik! Reflektierst du eigentlich die Berichterstattung? Das Format "heute journal" orientiert sich an den RTL Abendnachrichten. Das soll nicht abwertend klingen, ich sehe beide Sendungen gerne. Das ändert aber nichts daran, dass sie Schlagzeilen brauchen. Das Gasabdrehen ist keine Schlagzeile. Der Rest hätte davor stehen können. Und? Richtest du deinen Urlaub nach den Medien?
Ich habe auch keine rosarote Brille auf. Wenn sich Cora vllt erinnern mag, habe ich bereits vor einem Jahr festgestellt, dass die Stimmung in Kenia binnen eines Jahres deutlich negativer geworden ist. Was waren das für Reaktionen... Auch sage ich, dass es weiter bergab gehen wird. Ändert aber nichts daran, dass die Südküste derzeit als sicher einzustufen ist. Die Nationalparks sowieso.
Ich bitte nur darum, die Kirche im Dorfe zu lassen. Es werden nicht ein paar meter von Touristen Menschen getötet. Das Attentat war in einer Gegend, in der viele Somalis leben und die als äußerst unsicher gilt.
Dazu kommt auch - und da gebe ich Franz vollständig recht - das man die Augen IN Kenia offen halten muss. Aber überall kann eben etwas passieren.
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Greno, um das noch einmal in die richtige Linie zu rücken.
Dieses war kein Überfall, sondern definitiv ein Gemetzel. Und du wirst mir und und uns allen nicht erzählen wollen, wenn Frauen hingehockt werden um zuzusehen wie ihre Männer exekutiert werden oder die Polizeistation mit Granaten und Feuer hochgenommen wird, das dieses ein normaler Überfall war? -
Nochmal wegen der Lowsaison. Ich war zum 2 Mal jetzt in Kenya während der Nebensaison und noch nie waren so viele Hotels und Restaurants geschlossen wie jetzt. Natürlich liegt es am Terror das keine Touris kommen. Es wurden alle Engländer, Amerikaner, Australier ausgeflogen. Die Hotels mussten Mitarbeiter entlassen. An was soll es sonst liegen?
Mein Safarianbieter hatte seit März keine Buchungen mehr. Ich war die erste wieder im Mai.....
Ich bin erschrocken und traurig wie dieses wunderbare Land zerstört wird.

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christinahansen:
Da hast du natürlich recht mk116, aber leider hat Lind jetzt nicht angegeben, ob die Safari von einer deutschen Agentur an den ortsansässigen Safarianbieter vermittelt wurde. In diesem Falle würde dann das deutsche Recht gelten.Hallo Christina,
ich habe bei Aquaparadise einenm kenianischen Anbieter Tsavo und Amboseli gebucht.
Nein ich möchte auch nicht zum jetzigen Zeitpunkt stornieren, aber wir haben schon mal die Anschläge in Ägypten 2005 mitbekommen und waren zur Zeit vor Ort in Sharm el Sheikh als fast 100 Menschen getötet worden sind. Ich möchte das nicht mehr im Urlaub erleben.
Aber wir warten erstmal ab.In einem Artikel in der Tageszeitung stand heute, das nicht die Stornierungen das Problem wären, sondern das erst gar keine Neubuchungen zu Stande kommen und Leute schon abgezogen werden aus den Hotels vor Ort.
Das ist alles sehr schade und deckt sich mit der Aussage von mayfieldfalls
LG
Bine -
Es ist leider so das man in Kenya immer wieder mit Anchlägen rechnen muss.
von heute gerade eben.

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Malini:
Hier noch ein Artikel aus 2011 für "Lamu ist sicher/Strand ist sicher/Safari ist sicher"-Greno:(War gestern abend nicht mehr motiviert zu suchen)
Du warst noch nie da oben, oder? Das meine ich mit Medienkompetenz. Hauptsache etwas schreiben.
Kiwayu ist mit dem Boot mehr als ein bis zwei Tage von Lamu-Island entfernt. Es liegt ganz einsam da draußen und selbst die Einheimischen schwärmen zwar von den dortigen Stränden, sagen aber, dass es nicht sicher ist. Es ist Somali-Gebiet... -
Der Anschlag heute wurde von den gleichen Leuten wieder verübt. Logisch, sind ja auch alle entkommen. Und die werden ihre Spuren auch noch weiter hinterlassen.
@Christina: Ich habe keine Ahnung, wie du dir Zentralafrika vorstellst. In Kenia sterben tagtäglich Menschen, mal an Hunger oder Krankheiten - ganz oft aber an Gewaltverbrechen. Für mich macht es keinen Unterschied, ob der Ort im Lande 100km oder 350km entfernt ist oder ob es Schwarze oder Weiße sind, die dort sterben. Es ist schrecklich.
Man sollte sich aber vor der Entscheidung für ein Reiseziel über das Land informieren. gerade bei Kenia wird das aber scheinbar extrem nicht gemacht. In Kenia herrscht der Terror nicht erst seit 2 Jahren, sondern schon viel viel länger.Es ist häufiger geworden. Doch die Tendenz gibt es nicht erst seit April, sondern schon viel länger. Und daher wundert es mich schon sehr, warum man jetzt in Panik verfällt.
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Überflüssiges Zitat entfernt!
genaus so seh ich das auch Greno ! -
Greno, Du schreibst einerseits, dass die Terroristen noch weiter ihre Spuren hinterlassen werden, anderseits aber tätigst du die Aussage, dass die Südküste und die Safaris sicher sind. Aber die liegt auch nur ein paar km von der Nordküste entfernt.
Ich erinnere mich genau, dass du bestätigt hast, dass sich die Stimmung im Land verschlechtert, aber das betraf vor allen auch die Stimmung unter den Leuten und die zurückgehenden Touristenzahlen.
Es gab in Kenia immer wieder Probleme, aber das waren vor allem ethnisch bedingte Unruhen im Zusammenhang mit den Wahlen und zeitlich begrenzt, und da war nie etwas an der Küste. Die Terroranschläge waren gegen die USA (Nairobi) und Israel (Paradise Hotel) gerichtet.
Was sich aber in den letzten Jahren (vor allem seit ca. 2 Jahren) stark verändert hat, ist dass diverse Anschläge an der Küste stattfanden, wobei man nicht alles Al-Shabaab zuordnen kann. Meines Wissens nach hat sich Al-Shabaab bisher zu den „kleineren“ Anschlägen auch nicht bekannt. Sie haben bisher auch nicht mit Anschlägen auf Touristen gedroht, aber nun gesagt, dass Kenia jetzt Kriegsgebiet ist und jeder Tourist, der es jetzt besucht, dies auf eigene Gefahr tut. Greno, ich verstehe nicht, wie Du dann schreiben kannst: „Was Al Shabaab dort rausposaunt, ist reinste Propaganda. Natürlich sagen sie es, nur sagen sie es jedes Mal.“
Wir kennen Kenia seit vielen Jahren, aber die Lage hat sich im letzten Jahr so verschlechtert, und es ist bei der jetzigen Regierung leider keine Besserung in Sicht.
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Greno, ich habe gerade noch eine Aussage von dir vom10.06.2014 zu Lamu gefunden: „Ich kann zwar die Sicherheitsbedenken nicht ganznachvollziehen, habe aber eine andere Idee: Mit Lamu gibt es noch ein Fleckchenim Norden Kenias, was sehr sicher ist Die Kriminalität tendiert gen 0.“
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Das ist ja schlimm, wenn heute schon wieder etwas passiert ist-
Es ist auch egal ob es weiter weg ist oder nicht, die Schäden durch Rücktritte oder gar keine Neubuchungen werden Kenia auf jeden Fall weiter treffen.
Wir werden mal das AA weiter beobachten....
LG
Bine -
Cora88:
Greno, ich habe gerade noch eine Aussage von dir vom10.06.2014 zu Lamu gefunden: „Ich kann zwar die Sicherheitsbedenken nicht ganznachvollziehen, habe aber eine andere Idee: Mit Lamu gibt es noch ein Fleckchenim Norden Kenias, was sehr sicher ist Die Kriminalität tendiert gen 0.“Bei dieser Aussage bleibe ich auch. Lamu besteht aus mehreren Inseln, die teilweise 50km entfernt sind. Kiwayu ist ein Dreitagestrip. man braucht allein einen Tag, bis man dort ist. Es ist sprichwörtlich am A*** der Welt. Lamu Island sowie Manda Island sind sicher. Zumindest für die nächste Zeit. In drei Jahren kann das anders aussehen, gerade weil die Iraner eine Moschee in Lamu Town gebaut haben.
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Auch hier muss ich Greno Recht geben. Hab mich auf Lamu sehr sicher gefühlt, sogar in der Nacht konnte man sich frei bewegen ohne angesprochen zu werden.
lg
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So wir haben uns aufgrund der Lage heute leider doch dazu entschlossen unsere Reise nicht anzutreten. Sie haben gerade gesagt das es für Touristen aus dem Westen nicht angebracht ist einzureisen. Und ich persönlich habe die Meinung kein Land kann so schön sein das ich mein leben dafür aufs Spiel setze. Schade wir wären gerne geflogen. Leider hat das auswärtige Amt sich noch nicht zu Wort gemeldet.
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Wönny wo wurde das gesagt das es besser ist das keine Leute einreisen?
Wenn das Auswärtige Amt keine Meldung rausgibt kann man fliegen.
Dann war Kenya definitiv für euch das falsche Reiseland....Ruhe wird es dort nie geben.

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@ Greno,
ich mag das Land genau so wie Du, aber davon zu sprechen, das Lamu Island und Manda Island sicher sind und das in einem öffendlichem Reiseforum halte ich für verantwortungslos.
Die Südküste und die Mara ( Flug von Ukunda) würde ich als überschaubares Risiko bezeichnen, die Jeep und Minibus Safaris die durch Mombasa müssen, wollen sie nicht über Shimba Hills fahren sind angreifbar leider.
Es ist schlimm was zur Zeit in Kenia passiert, viele Residenten haben viel Geld in Ihre Firmen investiert, die Mitarbeiter bangen um Ihre Jobs.
Aber es ist Sache der Regierung von Kenia, wie Denis Moser richtig im ZDF sagte endlich aus dem Arsch kommen und für die Sicherheit im Lande zu sorgen, leider habe ich bei Kenytta und seinem korruptem System wenig Hoffnung.
Gabi 2001 ( Franz )