Längere Auslandsaufenthalte - eure Erfahrungen
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doc3366:
Der Vergleich hinkt, Du müsstest in Deutschland sein, Hirscher gegen Ligety fahren und alle Deutschen wären für Ligety, unter der Voraussetzung, daß Neureuther schon lange raus ist
Das muss ich dir lassen, stimmt allerdings
wobei ich sagen muss, dass ich dem Felix schon die Daumen drücke, sobald der Marcel und die anderen ÖSV Fahrer raus sind.. Zitat diverser Österreicher: "Der is aus Bayern, des zählt ned" 
Muss aber Malini bei dem letzten Beitrag ebenfalls zustimmen... bei Auslandserfahrungen geht es für mich darum, die Gepflogenheiten der Leute kennenzulernen, lokale Speisen zu probieren, mich einfach voll und ganz auf eine andere Kultur einzulassen. Natürlich kann man auch in eine dieser besagten Hotelburgen fliegen, nur um zu sagen, man war mal dort... aber ja, jedem das Seine

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Malini:
Seid ihr Österreicher etwa auch aus Prinzip für den Gegner von Deutschland?
Für "die Österreicher" mag ich nicht sprechen, aber ich sag immer:
Wenn Deutschland gegen die Taliban spielt, bin ich nicht für die verbrecherische Achse des Bösen sondern für die Taliban.
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Wirklich nett formuliert

Ist aber nicht boese gemeint

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Kokospalme4:
bei Auslandserfahrungen geht es für mich darum, die Gepflogenheiten der Leute kennenzulernen, lokale Speisen zu probieren, mich einfach voll und ganz auf eine andere Kultur einzulassen.
Wie ich schon schrieb, habe ich solche Erfahrungen (Urlaub zähle ich da nicht mit dazu) in den vergangenen 25 Jahren nicht machen können.
In den Jahren vorher schon, da hatte ich mal ein halbes Jahr in der tiefsten Slowakei und ein viertel Jahr in Rumänien gearbeitet - vom Lammgulasch bis Slibowitz am Arbeitsplatz alles erlebt. Aber das ist sehr alter "Schnee von gestern", dann auch noch aus einer anderen Zeit.Wo`s mir bei diesem Thema aber auch ein bissel in den Fingern juckt, wäre von der "anderen Seite" - also von den Gefühlen der daheimgebliebenen Angehörigen zu berichten.
In unserem konkreten Falle z.B. die Situation von uns als Eltern, als unser einziges Kind (Sohn) im Alter von 16 Jahren freiwillig für ein Jahr (1996-1997) in den Staaten(FL) ging, dort bei einer sehr herzlichen, recht einfachen und nicht wohlhabenden Familie lebte.... und dort die 11. Klasse einer Highschool besuchte.......!
Und sich (natürlich) manchmal wochenlang nicht meldete............! -
Holzmichel, du kannst diesbzgl gerne deine Erfahrungen teilen!
Heutzutage ist wird dank E-Mail, Skype und Co ja immer einfacher, mit den Daheimgebliebenen in Kontakt zu bleiben. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass es meine Mutter doch sehr mitgenommen hat, als ich zum ersten Mal laengere Zeit ins Ausland gegangen bin

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Hi!
Ich habe schon öfter längere Zeit im Ausland gelebt, einmal als Austauschschüler in den USA, dann als Au Pair in Spanien, Freiwilligendienst in Mexico und Work&Travel in Australien.
Klar, stößt man in jedem Land auf andere Schwierigkeiten, aber man lernt ziemlich schnell sich darauf einzustellen. Ein gutes Netzwerk daheim zu haben ist hilfreich, falls irgendwas einmal vorfällt, dann hilft es schon wenn du im Hinterkopf hast, dass dir jemand helfen kann. Noch wichtiger ist es jedoch dieses Netz zu haben, wenn man wieder kommt, da man schnell in ein Tief fällt. Da stimmt die Aussage wirklich, dass das schwierigste am Reisen das Wiederkommen ist und das trifft bei längeren Auslandsaufenthalten gerade zu.
Natürlich bleibt man nicht mit allen Leuten in Kontakt. Aber das ist normal und wird wohl auch von niemanden erwartet. Ich habe zb noch guten Kontakt zu meiner Gastfamilie und habe aus den restlichen Reisen gute Freunde mitgenommen, von denen ich weiß, dass sich nichts ändert, auch wenn man eine zeitlang mal nichts voneinander hört.
Zu meinen Eltern: Meine Eltern haben mich in meinen Reisen immer unterstützt und mir gut zugesprochen, dass ich es machen soll, solange ich die Möglichkeit habe. Da kann ich echt von Glück reden. Durch meine Auslandsaufenthalte waren sie auch praktisch dazu gewzungen das emailen und skypen zu erlernen. Und meine Mutter sagt immer: Wenn ich mich nicht melde, dann weiß sie, mir gehts gut, es ist alles okay

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Ich habe schon recht viel im Ausland gelebt. Alles fing mit einem Praktikum in Südfrankreich an, 1 Semester lang.
Später habe ich meinen Mann begleitet, als er erst nach Südkorea und 1 Jahr später auf die Philippinen entsendet wurde.
Nach den Aufenthalten in Asien waren wir jeweils wieder in Südfrankreich, erst als ich hochschwanger war sind wir wieder nach Deutschland zurückgezogen. Die Rückkehr nach Deutschland hat mich keineswegs in ein Loch gestürzt oder Schwierigkeiten bereitet.Heimweh hatte ich nie, meine Familie war zu dem Zeitpunkt eh schon nicht mehr in Deutschland. Durch unsere Offenheit fremden Kulturen gegenüber fiel es uns leicht, in den Ländern neue Freundschaften zu schließen und uns wohl zu fühlen. Im Gegensatz zu meinem Mann bin ich glücklicherweise sprachbegabt und habe keine Scheu, auch mit erst rudimentären Kenntnissen die lokale Sprache zu sprechen (nur auf den Philippinen haben wir es uns mit Englisch leicht gemacht).
Insgesamt möchte ich die Zeit nie mehr missen und damals geschlossene Freundschaften haben zum Teil immer noch Bestand.
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Hallo

1976 bin ich als au-pair in die franz. Schweiz gegangen,
um meine Französisch-Kenntnisse aufzubessern. Dort
gefiel es mir so gut, dass ich hängen geblieben und
noch immer hier bin.
Meine Familie aus D'land und ich sehen uns regelmässig,
ist ja keine sooo grosse Distanz.
C'est la vie