El Gouna - Wohin geht der Weg für diese Stadt?
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Dauercamper:
Ich habe zu den vielen Einzelheiten, die hier zuletzt beschrieben wurden kein Wort gesagt, sondern nur die sog. Wirklichkeit infrage gestellt, die hier in Abrede gestellt wurde.Dauercamper:
Ich habe zu den vielen Einzelheiten, die hier zuletzt beschrieben wurden kein Wort gesagt, sondern nur die sog. Wirklichkeit infrage gestellt, die hier in Abrede gestellt wurde.Nein, DU hast immer andere Begriffe ins Gespräch gebracht und zu DEINER Interpretation dieser Begriffe geschrieben:
Vielleicht entsteht der Eindruck , ich sei zu kritisch zur Wirklichkeit Ägyptens , das wäre falsch , aber aktuell setze ich mich intensiver mit dem Land auseinander, weil ich nach Auflösung meiner Firma im kommenden Frühjahr erst einmal für 3 Monate in ALEXANDRIA wohnen werde und dann zwischen Deutschland, , Ägypten, und Türkei pendeln werde.
Seien wir doch noch einmal ehrlich zur Frage, wie lauft ein normaler Ägyptenurlaub ab.
Da ist zuerst die Entscheidung zwischen LaPalma und Ägypten, die bange Frage, ob Entscheidung richtig, auch die Freunde , Kollegen geben wohlgemeinte Ratschläge, wiegen den Kopf kritisch hin und her , sicher auch etwas neidvoll, dann rückt der Abflugtag naher "zu den Pyramiden fahren wir auch" Große Erwartung.
4 std Flug, die afrikanische Küste kommt in Sicht, bei Nachtflug das lange Lichterband Alexandrias , dann das Dunkel der arabischen Wüste Sinkflug, hurgada wird überflogen, große Kehre paralell zu Küste, Landung, das penetrante Klatschen , wer immer das einmal initiiert hat. und dann geht die Tür auf, wumm 35, 40 Grad nachts sinds noch 25-30 Grad, Alle Sprechen codiert, die Schriftzeichen unlederlich.
die Passkontrolle(visabeschaffung erledigt und dann wartet sie, die Meute hinter dem Ausgang, 100 Augenpaarem schreiend, gestekulierend , Namen hochhalten , Taxi, Taxi .... gerade habt ihr euch an die klimatisierte empfandshalle gewöhnt, nun wider wumm...10 Euro für eine Taxifahrt, ist doch nicht teuer, 100 LE und ab jetzt seid ihr im Focus derer, die Euch als zu melkende Milchkuh ansehen.
nur ins Hotel, das Meer ist wunderbar, das Essen auch, all inclusiv.
und das wird die näcsten Tage Ägypten sein ,immer noch und zum Glück noch millionenfach.
Kairos Pyramiden zu weit, allenfalls noch nach luksor, und dann der Schmutz auf den Straßen (ihr wisst nicht, wie die Geleise in den Bahnhöfen am Nil aussehen, die Ränder der Straßen)
Ihr kennt nicht das Stelldichein der Ratten hinter Eurem Hotel,Und dann sind die 7, 14 Tage vorbei. entweder heißt es dann ; nicht wieder, oder es war Liebe auf den ersten Blick. Und in der Abflughalle die verweinten Augen so manchen deutschen Gretchens, das vermeindlich glaubt, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben
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Hallo Guest
Du magst mich für unbelehrbar halten; aber all´ Deine ´´Einzelheiten´´ und Schilderungen halten mich nicht davon ab, El Gouna als realen Teil von Ägypten
anzuerkennen, wobei mir völlig klar ist, dass es in anderen Teilen des Landes
wesentlich anders zugeht.
Für Menschen. die am Meer Urlaub machen wollen, ist El Gouna zunächst nur ein Reiseziel sowie Mallorca in Spanien -
Zweifelsfrei ist EL Gona geogrqafisch ein Teil Ägyptens und in seiner Art auch ein Teil der ägyptischen Wirklichkeit, DARUM ging es mir aber nicht, Deutsche Mörder sind auch Teil der deutschen Wirklichkeit .
Da aber El Gouna eine künstliche Stadt ist, entwpricht es nicht der Wirklichkeit eimer ägyptischen Stadt, vielleicht ist mein Denkanspruch auch zu groß.Die allermeisten Touristen , weltweit, haben ihre Vorstellungen und damit Vorurteile über ein Land,(singende Itgaliener, liberale Franzosen, stolze Spanier, alle Deutschen in Krachledernen) und diese Vorstellungen werden durch die Tourismusindustrie kultiviert und dazu gehört eben auch El Gouna von einem orientalischen Ort.
Der Ägyptische Staat ist auch nciht daran interessiert, dass Touristen das wikliche Ägypten kenenlernen. Selbst Hurghada ist ein "Femdkörper " im ägyptischen Alltag und darum beliebt bei ägyptischen Männern, In Hurghada werden Dinge tolleriert, die es allenfalls in Großstädten des Landes gibt: Alkohol, . Nacktheit, Prospirität , selbst Letzteres auch nicht in Großstädten ,Auch wenn ein Urflaub in El Gourna den eigenen Vorstellungen von Ägypten enspricht, und jeder sollte nach seiner eigenen Facon seelig werden, so muss auch darauf hingewiesen werden, dass die überwiegende Mehrzahl der Ägypter in erbärmlichen Verhältnissen lebt , über die die El-Gouna-Touristen noch niocht einmal ansatzweise eine Vorstellung haben
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Anders als beispielsweise in Hurghada hat der Tourist in El Gouna noch nicht mal die Möglichkeit, sich in ziemlicher Nähe seines 5*-Resorts die Wohnsituation armer Ägypter anzusehen, denn dort wohnen keine. Und auch die Staffhäuser der Hotels, wo all die netten dienstbaren Geister wohnen (kleine stickige Zimmer, 4-6 ausrangierte Armee-Feldbetten je Zimmer) sind weit außerhalb der künstlichen Idylle.
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natuerlich hat der Tourist die Möglichkeit dazu; er brauch sich nur die meisten
Hotelbediensteten anschauen. Glaubst Du wirklich, die hätten Knete ohne Ende?
Unterhalte Dich doch mal mit den Leuten, und zwar in Landessprache.
dann erfähst Du mal was über die ´´Wirklichkeit´´.
Auch erfährst Du mal, dass viele Hotel mit den Speiseresten der Touris Tiere füttern,
um diese dann der ärmeren Bevölkerunjg zuspenden.
Vielleicht bekommst Du auch mal mit, das viele Hotels am Roten Meer Leute einstellen,
die sonst nie die Chance auf Erwerb hätten. Diese Leute bekommen zwar nur zu $Essen und kaum Lohn können aber halbwegs leben.
Und die Hotelmitarbeiter-und das sind die Meisten- die Ihre Angehörigen am Nil oder Delta unterstützen.
Das soll alles nicht wirkliches Ägypten darstellen
Gut, El Gouna ist zwar ´´künstlich´´, aber ist nicht alles, was von Menschenhand geschaffen wurde irgendwie künstlich.? Ist der Assuan-Staudamm nicht künstlich, obwohl das Leben in Ä. dadurch einschneidend verändert wurde. -
Was regt Dich iegentlich so auf, HIER ging es um die Sonderstellung des künstlichen Ortes El Gouna um dessen Zukunft. nicht um den Assuandamm,
und was die Auseinnadersetzung mit den Hotelbediensteten betrifft, Du sicher in deren Landessprache parlieren kannst, und besrtens informierrt bist.
Hioer die Praxi, wie es in El Gouna zugeht:
Beim Zuritritt zum Linienbuss in Hurghada nach El Gouna lässt sich der Bussfahrer Ausweis und Zugangserlaubnis der Ägypter nach Hurghade zeigen , 1/2 STD Busfahrt ,
ein Zaun, Straßensperre bewaffnete Polizisten kbntollieren noch einmal Ägypter , ob sie nach El Gouna einreisen dürfen.
DAS ist Dein El Gouna .
Um es deutlich zu sagen: jeder El-Gouna- Tourist bekommt den Kulturschock fürs Leben, wenn er die Enclave verlässt., ich kritisiere die teilweise erbämlichen Zusände in Hurghada nicht, und auch nicht die noich erbärmliciheren Zustände in anderen ägyptischen Orten, wo wirklich die Kakalaken in Mausgröße nachts üvber die straßem laufen, von Ratten abgesehen, ich meine Ratten - fa ahr - keine Mäuse, Ratten in Kaninchengröße . DAS ist Ägypten, DAS findest Du nichr in El Gouna,
Und glaub mir, ich weiss, wovon ich rede. , -
@ Dauercamper
Wenn du schon bezogen auf die Resortmitarbeiter so argumentiert, gehe bitte noch einen verbalen Schritt weiter. All diese völlig ungelernten Leute aus dem Niltal sind sowas wie Leibeigene des Hotelmanagement. Die gleichen Menschen, die sowas als Tourist überhaupt nicht stört (denn Ägyptenurlaub ist so schön billig), regen sich zu Hause auf, wenn Firma XYZ ihre Einfachstjobs für Ungelernte zum tariflich ungebundenen Billiglohn auslagert oder Firma ABC niederschwellige Produktionsebenen nach Rumänien verlagert.Assuandamm: Gehört hier nicht hin, aber jeder Agraring. kann dir die gravierenden Negativfolgen für die Landwirtschaft im Niltal wegen der ausbleibenden jährlichen Schlammüberflutung beschreiben.
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"Florian80w" wrote:
Dauercamper: El Gouna ist ebenso viel typisches Ägypten wie Las Vegas oder Hollywood typische USA sind. ...Gehört zwar nicht wirklich hierher, aber da Du es als Vergleich herangezogen hast, wäre ich froh um eine Erklärung, was gerade an den beiden genannten Orten nicht typisch für die USA ist, oder was im Gegensatz typisch USA zu bedeuten hat. Nur um den Vergleich mal besser einschätzen zu können.
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@doc3366
Ich verstehe die Aussage von Dauercamper sehr gut
.
Im Grunde ist aber doch die Frage: Wohin geht die Reise für Ägypten?
Im Eingangspost wird davon gesprochen, DUFFYundICE sind Stammgaste in El Gouna/Steigenberger und nunmehr nach vielen Jahren enttäuscht.
Ja, was erwartet man denn nach touristischen Einbrüchen?
Eine Vollrenovierung der Hotels und hochbezahlte 5 Sterne Köche?
Meiner Meinung nach ist die Erwartungshaltung der Stammgäste viel zu hoch. Sie vergleichen. Neue Gäste können das nicht und werden sicher zufrieden sein.
El Gouna ist ein wunderschöner geschaffener Ort, auch wenn es überhaupt nicht "mein" typisches Ägypten ist
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Folgende Situation
Ich bin in El Gouna und mir gegenüber eine Gruppe verschiedenster Dienstleister: Ich frage danach, ob sie sich hier in einem wirklichen Teil von Ägypten befinden?
Na, was meint Ihr, was die antworten, falls sie´s überhaupt tun und nicht denken,
die spinnen, die Deutschen. -
Noch was zur Kernfrage nach dem Weg dieser Stadt. der Ägypter würde einfach nur sagen:´´inch Allah´´. In deren Umgangssprache ist das Spekulieren bzw. der Blick in
die Zukunft nicht so verankert, wie in unserem Sprachgebrauch.
So wie es z.Zt. in der Welt hergeht, finde ich das auch realistischer. -
Guest ( fu.. beschi.... Testforum, würde schon gern wissen, mit welchem "Guest" ich gerade schreibe, so sollte man sie lieber Ghost nennen und hier fehlt eindeutig der Auswurfsmiley! ),
ich verstehe auch Florian`s und Deine Argumentation, bin aber hier vollkommen beim Dauercamper, was die Sache der Begrifflichkeit angeht, "wirklich" und "typisch" sind in dem Zusammenhang elementar entscheidend.
Und da interessiert mich halt der Vergleich zu den USA, denn im Gegensatz zu Florian sehe ich LV und Drisswood sowohl als wirklich, als auch typisch für das wahrscheinlich oberflächlichste Land und Volk dieses Planeten. Ein nicht zu unterschätzender Teil der US-Amerikaner, die ich kennengelernt habe, sehen nämlich genau diese Scheinwelten aus Pomp und Glamour als Realität an und ich wage zu bezweifeln, daß viele Ägypter so über El Gouna denken.
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@doc3366
Einfach holidaycheck.at nutzen und schon erhält der Guest wie durch Zauberhand einen Namen!

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@ doc3366
Hollywood und Las Vegas sind synthetische Glitzerwelten. USA sind auch (jetzt mal nur aus Urlaubersicht) Rocky Mountains, Grand Canyon, Route 66, Middle West, Everglades, Niagara Falls, New York ...
Dass US-Amerikaner insgesamt ein bemerkenswert oberflächiges Völkchen sind, ist bekannt. Schließlich gibt es deren beliebte Reisen "Deutschland in einer Woche" von Neuschwanstein über Drosselgasse bis Köln.@ Dauercamper
Dass ziemlich vielen Ägyptern generell sowas wie vorausschauend weitsichtiges Denken fehlt, ist kein Sprach-, sondern ein Mentalitätsproblem. Beispiel Tourismus: El Gouna sieht zumindest, da mit Masterplan gebaut, ziemlich fertig aus. Richtung Süden bis Hamata stehen hunderte unfertige Hotelruinen, weil alle ihre Investoren dachten, Touristen seien so beliebig vermehrbar wie Pantoffeltierchen in der Pfütze. -
Dass US-Amerikaner insgesamt ein bemerkenswert oberflächiges Völkchen sind, ist bekannt.
Pauschaler geht´s nimmer, oder?! :?
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Florian
Versuche Dich mal in Arabisch-Ägyptischer Grammatik, dann wirst Du eines Besseren belehrt -
Liebver, verehrtester Dauiercamper, ist nicht alles schon gesagt ß
was haben die Auswirkungen des Assuan-Dammes mit El Gouna zutun ? Natülich indirekt schon, die Gewinne aus der Landwirtschaft, die durch die Bewässerung des Niltales möglich waren, , 3 Ernten/anno, emöglichte erst El gouna.
Aber DAS ,meinst Du natürlich nicht.
Dem Hotelangestellten in El Gouna ist es egal, ob freiwillig oder als Sklave zu arbeiten, Hauptsache er hat einen Job, kann seine Familie ernähren, und arbeitet auch gerne für einen Hungerlohn, Hauptsache, die Touristen fühlen sich wohl.
Ich kriitisiere ja nicht die in El Gouna Urlaub machenden Touristen, wems gefällt und viel Geld dafür ausgibt, soll es genießen, aber nicht meinen, DAS wäre nun das typische Ägypten , und ich denke, das sind sehr Viele.
Beenden wir es.
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@ burton
Hier OT, aber nenne mir bitte irgendeine andere Nation, der man auf einen Kaffeepott draufschreiben muss, dass der Inhalt heiß ist, oder einer Mikrowelle den Hinweis mitgeben muss, dass sie zum Trocknen einer nassen Katze nicht geeignet ist.@ Guest:
Der Assuandamm ermöglicht zwar (noch) drei Ernten pro Jahr, aber er hält den frischen Schlamm zurück, weshalb immer mehr Ackerboden durch die Bewässerung versalzt und außerdem nach zu kaufendem Dünger ruft.Der Hotelangestellte (nicht nur) in El Gouna ist leider sehr oft ein quasi Sklave, der 16 Stunden pro Tag malocht und dabei immer freundlich sein muss, denn sonst meckert der Billigurlauber. Seine Familie ernähren kann er von dem Hungerlohn 60-80 Euro/Monat sowieso nicht. Der Urlauber bucht und bekommt im Drittweltland Ägypten eine Luxusversorgung für fast Putzfrauenpreis, die er in so manch anderem Drittweltland mit deutlichen Abstrichen nicht mal für den dreifachen Preis bekommt. Die Quasi-Sklaverei sieht und kennt er nicht. Die ökologischen Schäden all dieser Touristenenklaven interessieren ihn nicht. Aber wenn 1 Woche 5* mit AI 700 Euro kostet, dann jault der Urlauber laut auf und schreit Abzocke.
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@ florian; so hat jeder sein Weltbild über Länder, wenn ich hier allerdings lese, man möge sich mit der ägyptisch -arabischen Grammatik auseinder setzen, damit Wissen reklamiert wird, , dann allerdings wunder ich mich schon, dass Jener so wenig über die realen Verhältnisse in Ägypten Bescheid weiß. meint, El Gouna sei Abbild der normalen ägyptischen Wiirklichkeit.
Diese El Gouna-Touristen, die nichts anderes kennen und auch nicht kennen wollen !!! , werden die gerechte Beute Tourismusbranche.
Nun versuche ich immer, beiden Teilen gerecht zu werden,, El-Gouna ist ein sicherer Ort, bewacht, im ansonsten als feindlich empfundenen Rest-Ägyptens, Dort fühlt sich mit Sicherheit jene Gruppe von Touristen wohl und nach vielen Jahren auch heimisch, die sich vom Schild angezogen fühlen: Hier deutsche Bier , Leberkäse
Wir haben hier im Norden den schönen Satz: watt de Bur nich kennt, dat fritt her nich -
oh fliorian auch bei uns ist ähnliches wie beim am. Kaffepott möglich: Hier in Hamburg bei einem ganz renomierten Fischhändler das er folgende Schild an der Kasse: : "Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Fisch Gräten haben kann"
Und mit Verlaub, selbst hier gibt es mit Sicherheit user, , die solche Hinweis-Pflicht beim Ordnungsamt erstreiten würden.