AIDA Kreuzfahrt verpasst durch Flugverspätung / AIDA Istanbul nicht angefahren
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hier geht es ja weniger darum, dass istanbul als reiseziel ausfiel, sondern darum, dass das schiff dur h eigenes verschulden verpasst wurde, in istanbul nicht zugestiegen werden konnte weil nicht angefahren und nun versucht wird, die kosten zu minimieren und jemandem den schwarzen peter zuzuschieben.
das halte ich nicht nur für erbsenzählerei sondern für unverschämt.
es soll auch menschen geben, die eine KF ums horn von afrika machen und sich dann beschweren, dass das schiff einige tage vedunkelt werden musste und/oder die aussendecks nicht betreten werden durften.
das dies wegen evtl piraten geschieht scheint diesen uninformierten nörglern egal zu sein, Hauptsache beschweren.
wenn dann allerdings wirklich piraten auftauchen, ist das geschrei gross.
alles schon passiert, siehe Seaborne Cruises. -
Sorry für die Erbsenzähler - ich hab das noch nicht einmal genau auf diesen Fall gemünzt sondern ist es ein ziemlich allgemeiner Stoßseufzer.
Selbstverständlich darf man enttäuscht sein, wenn ein so elementares Reiseziel ersetzt wird, das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Nur geht es hier nicht um Befindlichkeiten sondern um Ansprüche / Rechte der Reisenden in solchen Fällen. Ganz spezifisch um die Möglichkeiten beim Versäumen des Einschifftermins bei eigenmächtig gebuchter Anreise, und die sind nun leider einmal nicht sehr variantenreich.
Dabei spielt die Routenänderung eine ganz untergeordnete Rolle.Dennoch ist anzumerken, dass man bei einer solchen Änderung keine Regressforderungen im Nachhinein stellen kann. Man könnte unterstellen, die Lage in Istanbul sei vorhersehbar unsicher gewesen und man habe wissen müssen, dass die Route nicht wie vorgesehen befahren werden kann. Das ist bei politischen Unruhen mit sehr wenig vorhersehbarer Entwicklung jedoch zweifelhaft und hätte wohl kaum Bestand bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung.
Auch bleibt diese Entscheidung eine Ermessensfrage des Verantwortlichen, AA hin oder her. Entscheidet also der Kapitän, dass er die Verantwortung für einen Landgang nicht übernehmen möchte, so wird er nach reiflicher Erwägung ggf. eine neue Route wählen, selbst wenn er das Vorhaben erst während der Reise aufgibt.
Man kann nicht aus vorangegangenen Änderungen schließen, dieses Vorhaben sei generell für die Kreuzfahrten mit der geplanten Route aufgegeben worden und somit die Aussage dazu eine bewusste Irreführung der Passagiere - was du jedoch genau tust, omali.
Ich halte das nicht für einen "Denkanstoß" sondern für eine ziemlich vage Unterstellung.Nun ist die Routenänderung nur ein Nebenkriegsschauplatz und die Kernfrage des Threads ja die nach Kompensation für eine reichlich vergurkte Anreise.
Hier erwägt die /der t.o. die Turkish Airline in Anspruch nehmen zu wollen für versäumte Reisetage, zusätzliche Kosten etc. In ganz engem Rahmen käme eine Erstattung im Rahmen des MÜ in Betracht, jedoch nur für den Fall, dass die Verspätung des tatsächlich wahrgenommenen Fluges >3h gewesen wäre. Soweit ich den Beitrag interpretiere ist dies nicht der Fall.
Alle Entscheidungen ab dem Start in Berlin nach IST anstatt nach SAW haben die Passagiere selbst getroffen, dazu gehört auch der Flug zu einem späteren Anlegehafen. Aus meiner Sicht fehlt demnach jede Grundlage für das Verlangen einer Kompensation, sei es für versäumte Schiffstage oder zusätzlich entstandene Kosten im Rahmen der Anreise.
Natürlich ist es ausgesprochen ärgerlich, dass entgegen der Zusicherung eben nicht auf die Fluggäste gewartet wurde beim Weiterflug, nur spielt das rechtlich gesehen eben keine Rolle.Vermutlich ist der /dem t.o. inzwischen selbst aufgegangen, dass die zeitliche Pufferzone zu knapp bemessen war, und sie /er wird sich nicht viel aus Hinweisen dazu machen.
Mein ganz persönlicher Rat: Setzt ein sachliches Schreiben an den Veranstalter auf, schildert kurz und bündig das Geschehene ("wegen mehrerer Flugverspätungen bei der Anreise haben wir x Schiffstage versäumt") und bittet um die Prüfung einer Kulanzgutschrift.
Mehr kann man m.E. nicht machen ... -
@vonschmeling
Ich wehre mich entschieden gegen die Unterstellung, ich spräche von einer bewußten Irreführung der Passagiere.
Was du hinter meinen Worten vermutest, ist dir überlassen, dies aber öffentlich als Tatsache hinzustellen, das ist eine vage Unterstellung!
Unterlaß das bitte!Für mich ist damit dieses Thema beendet.
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omali:
momajo:
... Es lag also eine vorsätzliche Täuschung von AIDA vor."
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Wenn man "stark" genug ist, könnte man hier durchaus einen Ansatzpunkt finden.
...So vage ist das m.E. nicht, omali.
Wenigstens ist der Vorwurf seitens momajo klar und deutlich formuliert (in der Absicht, dadurch eine Kompensation zu erwirken), und du stimmst dem zu.
Zudem erläuterst du Beobachtungen "beharrlichen Verschweigens" - du wirst nicht glauben machen wollen, du hieltest diese für lauter? ("Denkanstoß"?)Das ist für die Beurteilung des Sachverhaltes allerdings nur insofern relevant, als ein Verhalten nachweislich vorsätzlich sein muss, um ggf. als Täuschung (= bewusste Unterschlagung von Informationen zu längst getroffenen Entscheidungen mit erheblicher Auswirkung auf den Gesamtzuschnitt der Reise) zu gelten und in der Folge Forderungen gegen den Veranstalter zu rechtfertigen.
Unbeschadet rechtlicher Aspekte scheint es immerhin Gepflogenheit zu sein, den Kunden bei Nachfrage auf das Risiko einer Routenänderung hinzuweisen (es werde kurzfristig darüber entschieden).
Zumindest dies darf aus meiner Sicht als vertrauensbildend für die Seriosität der Absichten gelten und entkräftet den weitreichenden Vorwurf "vorsätzlicher Täuschung". -
Nun muß ich entgegen meiner Absicht doch noch einmal schreiben.
Das Zitat ist falsch gesetzt!
Zusätzlich ist es noch aus dem Zusammenhang gerissen.Nur den dir genehmen Satz hast du von @momajo zitiert, hier zum besseren Verständnis das vollständige Zitat im Original:
momajo:
"Nach Anruf bei AIDA stellte sich heraus das istanbul nicht angelaufen wird wegen Sicherheitsrisiko. " Tage vorher hatte ich deswegen extra angerufen und mir wurde verischert das 'Istanbul' auf jeden Fall angelaufen wird (Die letzte paar Kreuzfahren wurden auch schon umgeroutet) Es lag also eine vorsätzliche Täuschung von AIDA vor."
Ich habe dem letzten Satz an keiner Stelle zugestimmt!
Meine Antwort bezog sich nicht auf den letzten Satz. Inzwischen ist mir klar, diesen hätte ich im Zitat weglassen können.
Selbst meine von mir durchaus genau durchdachten Formulierungen veränderst du so, daß es für dich passend ist.
Bitte hör endlich auf, mir Dinge zu unterstellen, nur weil du sie so auslegen möchtest!Solltest du noch weiteren Diskussionsbedarf haben, bitte laß es hier im Forum genug sein, per PN aber gern.
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@omali
Ich habe keinerlei privaten Diskussionsbedarf, halte mich gerne an die Foreneben und "verändere" insbesondere keine Formulierungen - habe Originale zitiert.
Da wurde auch nix "aus dem Kontext gerissen", das ließe ich ggf. ja verfolgen.
Entweder musst du noch noch noch besser überlegen oder eben hinnehmen, dass gewisse Äußerungen der Kritik gestellt werden - und offenbar nicht nur durch mich ... -
Aida verschweigt- ist in anderen Foren nachzulesen - die Angabe das Instanbul nicht angelaufen wird. Wenn man keine Ahnung hat sollte man lieber Linsen zählen.
Und wenn Aida die Absage für Istanbul nicht endgültig kommuniziert dann liegt der Verdacht nahe das sie Absagen von Kunden vermeiden wollen. Aida ist eben ein Wirtschaftsunternehmen und nicht seher Kundenfreundlich.
Also, der Hafenmeister und der Kioskbesitzer auf Mykonos wissen, Aida kommt, wenn der Kunde sich informiert weis er es auch, nur Aida mauert. -
Hier geht´s allerdings um reiserechtliche Relevanz und nicht um Kisokbesitzerkasperltheater ...
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hier wurde durch eigenverschulden die anreise verbockt und das schiff verpasst.
nun wird versucht einer anderen partei die schuld in die schuhe zu schieben und schadenersatz zu kassieren.
gott sei dank ist so etwas gesetzlich geregelt und hoffentlich nicht möglich.
dieser thread ist nun so ausgelutscht, dass man ihn auch zumachen kann. -
Ausgelutscht würde ich nicht sagen, hingegen kommen hier neue Aspekte ins Spiel, die mit der ursrpünglichen Frage nicht mehr viel zu tun haben ... und leider einigermaßen unterirdisch verargumentiert werden.
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Es ist schon gesagt worden, aber bei diesen Betonargumenten, Aida würde die Kunden absichtlich hinters Licht führen, müssen manche Sachen wiederholt werden. Die Sicherheitslage in der Türkei im allgemeinen und in Istanbul im besonderen ist so fragil, dass sie sich jederzeit ändern kann, sowohl zum positiven als auch zum negativen. Es könnten zum Beispiel besonders angesichts der anstehenden Neuwahlen jederzeit Verhandlungsangebote zwischen den Konfliktparteien erfolgen, die eine vorübergehende "Waffenruhe" wahrscheinlich machen würden. Ich bin überzeugt, dann würde Aida auch Istanbul wieder anlaufen. Der Konzern holt sich seine Entscheidungsträger nicht von der Parkbank, dem Kiosk oder der Hafenmeisterei, die wissen auch dass Istanbul ein schmerzlich vermisstes Highlight ist und können solche naiven Reaktionen wie "Aida ist eben ein Wirtschaftsunternehmen und nicht seher Kundenfreundlich" durchaus antizipieren. Und obwohl ich bestimmt nicht nicht dem rechten Lager zuzuordnen bin, bin ich diese Argumente bezüglich der "bösen Kapitalisten" (die aber nicht systemkritisch sind, sondern herangeholt werden, wenn es den Leuten in den Kram passt) langsam wirklich leid...
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@omali
Aus meiner Sicht ändert auch das vollständige Zitat nichts.
Es wird Arglist unterstellt und die kann ich soweit nicht erkennen.
Auch sind mir nicht gewisse Sätze "genehm" (eher das Gegenteil ist der Fall!), ich habe mich nur auf den elementaren einer bestimmten Aussage beschränkt.Im Grunde sehe ich das so wie cjmdorf: Es wird auf Deibel komm raus ein Anhaltspunkt für eine erfolgversprechende Beschwerde gesucht und dabei ziemlich tief in die Trickkiste gegriffen.
Wir kennen den Wortlaut des Telefonats zwischen momajo und AIDA nicht - ob versichert wurde man laufe Istanbul an, oder versichert man beabsichtige Istanbul anzulaufen kann einen wesentlichen Unterschied markieren.Im Grunde ist die Ausgangsfrage tatsächlich erschöpfend beantwortet und scheint momajo keinen weiteren Klärungsbedarf zu haben.
Mehr Kioskbesitzer Gossips brauchts imho nicht ... -
Das User das Thema für beendet erklären kenne ich aus anderen Foren nicht.
Sicher hat das Betonargument das Aida seine Kunden hinters Licht führt seinen Sinn.
Aber hier ist man nicht so aktuell mit dem Thema betraut.
Hat nichts mit dem Argument zu tun das der Geiz bei der Flugbuchung übertrieben
wurde und man so selber die Folgen zu tragen hat. -
Du wärst jedenfalls gut beraten, deinem Vorwurf des Betrugs (strafrechtlicher Sachverhalt!) ordentlich Fleisch auf die Rippen zu geben oder dich zurückzuhalten ...
Zumindest soweit ist man "mit dem Thema vertraut"! -
3 waren scheinbar zuviele ...:?
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Wenn ich wegen meiner Anreise den Flieger verpasse, ist das auch mein Problem. Genau so sehe ich die verpasste Kreuzfahrt. Wenn das Schiff um 23 Uhr ablegt, sind 19 Uhr Landung sehr optimistisch. Ich hätte Flug und Kreuzfahrt zusammen beim Reeder gebucht. Kurz gesagt, Pech gehabt.
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Nun, im Falle einer Klage gäbe es mit Sicherheit noch kein Ergebnis ...
Ich vermute allerdings, dass momajo leider ebenfalls zu der Katagorie von Usern gehört, die hier ihr Problem vorstellen und infolge eher unkomfortabler Auskünfte hinsichtlich der Chancen ihrer Causa in den ewigen Jagdgründen verschwinden.
Jedesmal auf´s neue bedauerlich, aber scheinbar nicht zu ändern.