Mitbringsel nach Kenia
-
Jambo sana @ all,
das Thema "Kind im Hotel" betrachte ich zwiespältig und habe bisher bei meinem Patenkind Abstand genommen,obwohl der Fratz sonst sehr von mir verwöhnt wird.
Das Leben im Hotel ist einfach ein anderes als die Welt eines afrikanischen Kindes.Ich glaube nicht,dass es das Kind einfacher hat, wenn es dieses Hotelleben mal hautnah mitbekommen hat.
Ich selbst habe immer Wert darauf gelegt,viel mit dem Kind in seiner gewohnten Umgebung zu unternehmen oder ihm kindgerecht was zu bieten.Ich glaube am glücklichsten war er,als ich es ihm ermöglichte,mit seinen Kindern aus der Boarding School auf Safari nach Tanzania zu gehen.Das war ein Gemeinschaftserlebnis unter seinesgleichen und er schwärmt heute noch davon.Viele Kinder in Kenia haben noch nie einen Elefanten o.ä. in Natura gesehen.
Wir haben auch immer unsere Beachtage am Strand,Essen und Trinken gibt es dann an einer einheimischen Strandbar.Das Kind darf dann auch 2-3 Freunde mitbringen.
Es geht mir nicht darum,die Kosten für das Hotel zu bezahlen, aber das ist nicht die Welt meines Patenkindes.Ich kenne sein häusliches Umfeld und will,dass er weiterhin glücklich ist.Das wollen schließlich alle Pateneltern.
Liebe Grüße,
Elote -
Jambo sana Kotu,
Sukuma Wiki = eine Art Blattspinat
Kahawa = kaffeeEs wird wirklich Zeit,dass Du nach Kenia kommst!
@ Dani
Ugali = heißgeliebter, festerer Maisbrei der Kenianer, schmeckt nach nix (auf unserer Zunge) aber sie lieben es halt! Kannste alles im September im African Pot probieren

LG Elote
-
Jambo Mama Elote

Und so hat jeder andere Ansichten,unsere Fratzen wollten unbedingt mal in einem Pool baden,den Wunsch haben wir Ihnen erfüllt!Ich hatte immer das Gefühl,das Sie glücklich und zufrieden waren,nach einem Hoteltag!Nur als der Kleine einmal über Nacht mit im Hotel bleiben wollte,habe ich gezweifelt ob das so gut für Ihn ist.....und mich schweren Herzens dagegen entschieden!
Ich habe auch das Gefühl das es höchste Zeit wird,aber is ja nimmer lange bis Kenia

Liebe Grüße
Kotu -
Jambo Ihr Lieben,
unser Großer er wird dieses Jahr 14 Jahre, hat kein Problem damit. Er fühlt sich im Hotel sehr wohl, und wohnt dann meistens für 5 Tage bei uns. Er sagt immer er möchte eine Woche oder länger bleiben, doch am 5 Tag bekommt er dann Heimweh und Sehnsucht nach seiner Familie. Dieses Jahr kann er nicht im Hotel mit uns wohnen, da seine Mutter auch in diesem Hotel arbeitet. Das war ja auch der Grund, weshalb wir damals das Hotel gewechselt haben. Nun darf er uns jedenfalls im Hotel besuchen und wieder im Pool schwimmen, das ist alles schon abgeklärt.
Den kleinen er wird jetzt 7 Jahre, werden wir dieses Jahr wohl nur in Mombasa sehen.Nun wieder an die Arbeit, habe noch 3 ganze Stunden vor mir.
Gruß
mlcat -
Jambo mlcat!
Wieso wirst du den kleinen nur in Mombasa sehen? neugierig

LG
-
@ Dani
Der Kleine ist bis jetzt immer nur mit seiner Mutter zu uns gekommen und die arbeitet ja im Southern Palms. Die ganze Familie wohnt in Mombasa, der Große ist nun alt genug, um von Mombasa an die Süküste alleine zu fahren. Er geht seid Januar 06 in Nairobi in ein Internat. Ab Ende November beginnen die großen Sommerferien und er ist dann zu Hause auch in Mombasa. So werden wir die Familie natürlich auch wieder in Mombasa besuchen.
LG
-
Nun, wie ihr wisst, gibt es ja Gründe, warum die Hotels generell keine "Fremden" ins Hotel lassen. Sicher gibt es genug mit "edlen" Gründen, wie Elote und mlcat. Leider aber auch genug, welche dann mit Prostituierten im Hotel auftauchen würden ... siehe Nordküste.
Über "Sondergenehmigung" durch die Hotelleitung ist es ja aber möglich, Freunde einzuladen.
Inder und Kenianer ist sowiso ein Sonderfall .... die Inder regieren wirtschaftlich das Land und gehören zur dortigen Oberschicht ... und da spielt man nicht mit den "Schmuddelkindern", zumal, wenn diese offensichtlich nicht zur kenianischen Oberschicht gehören.
-
ui Dario,warst Du auch schon in Kenia?
Naja,das mit der Prostitution in Hotels ist auch so ne Sache für sich!Selbst da werden gewaltige Unterschiede gemacht!Blättert einer genug Geld auf den Tisch,steht dem in Normallfall nix mehr im Wege und der/die Geliebte/r dürfen problemlos die Nacht im Hotel verbringen!
Liebe Grüße
Kotu -
.....na,jetzt wird es ja wieder off topic :?

Was habt Ihr denn gegen die Prostituierten? Bei uns in den Hotels haben in jedem Urlaub binationale Paare gewohnt.Was ist daran so schlimm? Sie haben sich benommen wie jeder andere Gast auch....teilweise sogar noch besser! Und im Pool schmusen manchmal auch Europäer ;). Ich wette, in jedem anderen Urlaubsland gibt es derartige Paare auch....nur nicht mit unterschiedlicher Hautfarbe.
Leben und leben lassen.Die meisten Leute,die sich darüber aufregen haben nix weiter zu tun,als diese Paare auf Schritt und Tritt zu beobachten :?
Allen einen schönen Abend,
Elote -
Gebe ich dir recht Kotu ... wenn jemand den normalen Preis fürs Hotel zahlt, dann schon.
Ansonsten war ich in Kenia vier mal ... Hotel Sun'n Sand und Hotel Travellers im Norden Hotel Neptune Paradiese und Hotel Southern Palms im Süden ....
-
-
Jambo Kotu,
natürlich weiß ich das! Aber solange das blutjunge Ding volljährig ist...meinetwegen!Jeder kann seinen Urlaub und seinen Job so gestalten wie er will.....Ich fühle mich nicht *********.
Und in "der Sache" sind sich ja beide einig. Zwang und Sex mit Kindern verabscheue ich....egal wo!
Ich hatte Deinen Beitrag und den von Dario schon richtig verstanden.
Liebe Grüße,
Elote -
Sorry Elote,
mir ging es nicht um für und wider, sondern darum, wie es im Hotel wohl zugehen würde, wenn jemand mal schnell zum poppen seine/n Erungenschaften mitschleppen könnte, oder noch besser, diese an der Bar auf "Kundschaft" warten könnten, am besten noch etwas sehr leger bekleidet, Landestypisch "oben ohne", oder auch mal unten ohne, damit ältere Frauen auch sehen, was der Massai zu bieten hat ...
Ich verurteile niemanden, aber das ginge mir persönlich ein bisschen weit. Im "Travellers" habe ich genug mitbekommen und bin eigentlich froh, dass es am Galu/Diani doch etwas gesitteter zugeht bzw. andere Gesetze herrschen.
Und nun mal ganz persönlich, weil du ja sooo erfahren mit Kenya bist .... hast du schon mal in die Augen dieser "volljährigen" Mädchen geguckt? Die machen das alles freiwillig ... oder weil mal wieder eine 30 EUR operation von einem Kind notwendig ist ... oder weil Sie im Mara noch eine Familie unterstützen ....
Wenn du Armutsprostitution als "freiwillig" ansiehst, dann hast du leider trotz deiner "vielen???" Urlaube in diesem Land nichts begriffen.Nein, du musst dich nicht ********* fühlen. Sammel weiter Feuerzeuge und träume weiter davon das du ein "Gutmensch" bist.
-
Oh Dario,
ich weiß nicht,in was für Absteigen Du Deine Erfahrungen gesammelt hast.
Ich habe nur von meinen persönlichen Erfahrungen als Gast im Southern Palms und im Neptune Paradise Village geschrieben und da sitzen nun mal keine Damen und Herren an der Bar und warten auf Kundschaft.
Zum Rest Deines Postings: no comment!
Gruß Elote
-
Dario,ich sehe das teilweise auch so,bin mir leider oftmals nicht sicher ob das Mädel volljährig ist und finde diese alten Herren richtig ätzend und schleimig,auch sehe ich in den Augen der Mädels oftmals Angst!Ich denke wir reden schon vom gleichen!
Aber mußt Du denn gleich wieder so temperamentvoll reagieren :?

Liebe Grüße
Kotu -
@kotu
bei diesem thema bin ich IMMER temperamentvoll.@Elote
Was habe ich denn geschrieben??? Dass es dank der Restriktionen, welche es verbieten, dass "Einheimische" die Hotelanlagen betreten dürfen, nicht so ist!!!Zu den "Absteigen" .... 4* Hotel Nordküste ... aber du bist doch die erfahrene Kenya Urlauberin .... oder doch nicht?
Nie mal ein Auto genommen? Nie mal nachts in Ukunda unterwegs gewesen? Nie Palmbier probiert? DU bist ein Gutmensch, aber leider hast du nichts begriffen.
-
Feiern in den Hütten, Hühnchen essen, Bier trinken ... .und immer überlegen, ob das noch im Bereich des möglichen ist bzw. ob es besser ist, mal "nein" zu sagen ... aus Hygienegründen ist es zur eigenen Sicherheit besser, manchmal auf manches zu verzichten ... Musste ich mich deshalb doch auf "durchgebratenes", gekochtes und Flaschenbier beschränken. Aber waren interessante Nächte, jedoch nichts für Unvorbereitete .... hier sieht man dann die echten Probleme mit Drogen, Alkohol und am schlimmsten AIDS ... hier trifft man dann die Leute, welche tagsüber nicht am Strand sichtbar sind. Naja, wer Kenia kennen lernen will, muss sich von den Stränden entfernen. Ukunda am Tage mit einem Animateur ist das eine, Ukunda bei Nacht mit Einheimischen ist einfach ein bisschen anders.
-
Guten Morgen ihr Lieben!
Möchte mich jetzt doch auch mal mit einbringen und meine Meinung kund tun.

Ist es nicht so, dass jedes Land trotz seiner Schönheit auch seine Schattenseiten hat? Ganz egal ob Afrika oder Thailand oder sonst irgendwo. Prostitution ist ein Problem. :? Ich glaube, keines der Mädchen macht das FREIWILLIG. Klar, viele werden wohl das "schnelle Geld" sehen, um ihrer Armut zu entkommen. Aber dann ist das doch schon nicht mehr freiwillig, oder?

Ich finde, dass Hotels, egal wo auf der Welt, das dann nicht auch noch unterstützen sollten, indem sie "diese Pärchen" ungehindert im Hotel verkehren lassen. (Gegen binationale Paare richtet sich das natürlich nicht! Da ist ja auch ganz was anderes.) Aber wenns um den schnellen Sex geht, dann sollte man sich da schon Gedanken machen, ob das in ein Urlaubshotel gehört!? Man sollte so etwas wirklich nicht unterstützen. Dieses Problem wird immer präsent sein, man muss es nicht verharmlosen!
Den Mädchen/Frauen ist auf keinen Fall geholfen, wenn man sie auf diese Weise ganz "einfach" ihr Geld verdienen lässt.
Liebe Grüße,
Dani -
wow, hier gehts ja rund ;).
dario mag sehr temperamentvoll sein, aber ich stimme ihm vollkommen zu. zumindest in den aussagen bzgl prostitution. als mann mag es ja 'faszinierend' sein, das land auch von seinen halbseidenen seiten kennenzulernen. aber ich muss gestehen, ich bin nix heiss darauf... ich kenne auch keine touristen, die zb in wien des nachts durch die unterwelt streifen... stell ich mir nicht so prickelnd vor ;).
noe, ich bin ehrlich, ich moechte die schoenen seiten von kenya sehen :?um zum threadthema zu kommen, es gibt zwei arten von mitbringselmitbringern: die einen, die kindern eine freude machen wollen und die anderen, die wissen, dass man mitunter dienstleistungen (NICHT prostitution!) mit ein wenig schmiere besser/schneller bekommt... das moechte ich nur mal anmerken. die story mit den bonbons am flughafen zb. erinnert mich an die zeiten, wo es hiess, wenn du nach ungarn zum .... einkaufen faehrst, dann vergiss nicht, schokolade und kaffee mitzunehmen. ploetzlich werden die zoellner blind, wenn sie davon was abbekommen.
hallo uebrigens dani!!
hab ein mail von kotu bekommen nick