Der Fußball-Thread!
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Was den Leader betrifft hast Du recht... aber lieber keinen
Leader als wieder den Sforza. Und sein "Nachfolger", der
Johann Vogel ist zumindest wieder NL-Meister geworden, aber
als richtiger Führungsspieler taugt er gleichviel wie die auch bei
Euch in Deutschland bekannten Yakin-Brothers......!!
Naja, aber wir arbeiten daran, darum denke ich, dass für
die Jungen 2006 zu früh kommt...!! Aber die Euro 2008, für die
wir uns als (Mit)veranstalter ja nicht qualifizieren müssen, hoppla,
aufgepasst.... -
Hallo ihr Fussball-Fans hier im Forum!
Na, das war ja mal ein schönes Wochenende.
Ich war bei einem Freund in Berlin. Traumhaftes Wetter, immer wieder eine interessante Stadt mit sehr guter Gastronomie. Wir haben uns Hertha:Schalke von super Plätzen (er ist Journalist
) angesehen und...und...und...
...und was muß ich hier lesen? Ihr "streitet" einfach ohne MICH
Dirk und Bulgarienfan - gebt euch doch einfach die Hand und beweist, das Lautern- und Bayern-Fans doch miteinander auskommen können.
Also, meine WM-Favoriten sind Argentinien und (wenn sie ein paar satte, alte Säcke endlich mal rausschmeißen) auch Brasilien; traue aber auch Italien (gute Mischung aus "alt" und jung) und u.U. auch England was zu. In Frankreich traut man sich wohl noch nicht so an die durchaus vorhandenen, teils überragenden, Talente und der Trainer scheint auch nicht unbedingt das Gehör der Mannschaft zu finden. Freuen würde ich mich über eine vordere Plazierung eines afrikanischen Teams. Aber Kamerun und Ghana haben wohl zuviele interne Probleme; Südafrika und Nigeria befinden sich im Umbruch und Sambia und Ägypten fehlt wohl noch ein wenig.
Deutschland?
Ich denke, "wir" werden vor eigenem Publikum wieder eine typische "Turniermannschaft sein und schon eine gewisse Rolle spielen...und hoffentlich endlich einmal schönen Fussball spielen.
Ansonsten hoffe ich v.a., das es friedlich bleibt. Szenen wie bei vergangenen EMs/WMs, oder auch zuletzt in Italien (Rom,Mailand etc.), aber auch in Deutschland darf es einfach nicht geben. Und auch wenn es einige "Pseudo-Liberale" nicht so gerne sehen/hören werden - da muß (schon im Vorfeld) gnadenlos durchgegriffen werden. Gewalttätigkeiten, aber auch rechts- (und links-!!!) radikale "Kundgebungen" darf es einfach nicht geben bei solchen Anlässen.
Die Frage ist ja auch, wann endlich einmal, ja durchaus existente, Gesetze angewendet werden.Auch als Bayern-Anhänger sehe ich Mr. Ballack als "deutlich überbewertet" an, und wäre die WM nicht hier im eigenen Land, wäre er wohl nicht nur bei Bayern etwas umstrittener. So aber geht dieser Hype weiter und dieser "Imageträger" finanziert sich zu Teilen selbst. Schade, ein wirklicher "Spielmacher" würde Bayern sicher gut zu Gesicht stehen und das Team durch dann ggfs. attraktiveren Fussballl vielleicht auch positiver erscheinen lassen.
Die "Toten Hosen" finde ich im übrigen klasse und man sollte eigentlich über diesem Liedtext stehen können - wenngleich einige Zeilen wirklich nicht sehr "glücklich" sind, andererseits aber auch den "Charme" dieses Songs ausmachen. Sei's 'drum! Und, "Rassisten" sind die "Hosen" ja nun wirklich nicht!
Etwas "zweifelhaft" ist unter dem Aspekt Fussball aber ihre Einstellung zum Begriff "Kommerz" und dabei im speziellen ihr Engagement bei Fortuna Düsseldorf. Auf der einen Seite prangern sie den Kommerz und die "zusammengekaufte Truppe" Bayern München an, auf der anderen Seite tragen sie einen Etat von offiziell(!) 3,3 Mio Euro in der Oberliga(!!!) mit - und der Regionalliga-Etat gehört auch wieder zur Spitze. Konsequent???Ein kleines Wort auch nochmal an diejenigen, die immer sagen, Bayern-Fans möchten doch mal bitte etwas weniger empfindlich auf "Sprüche/Scherze" reagieren. Grundsätzlich ist dieser Wunsch ja ok und durchaus erstrebenswert, aber...
...was wäre denn bitteschön, z.B. hier, los, wenn hier ein Bayern-Fan
...den BVB als Bande krimineller Konkursverschlepper bezeichnen würde
...dem 1.FCK (dem aus der Pfalz) nachsagen würde, die Lizenz nur unter gnädiger und mehr als gesetzlich zweifelhafter Hilfe von Herrn Beck bekommen zu haben
...von Schalke behaupten würden, dem BVB in Sachen zweifelhaften Finanzgebarens den Rang streitig machen zu wollen
...Bayer Leverkusen als seelenloses Retorten-/Werksteam bezeichnen würde
...etc.
...alles mit zumindest einem Fünkchen Wahrheit - aber natürlich nur der "Arroganz der Bayern(-Fans) entspringend.
???
Insofern finde ich auch dieses gewisse Avatar nicht "sehr passend". Mit einem Bayern-Logo ist das witzig (???) - mit einem z.B. BVB-Logo wäre es vermutlich eine unerträgliche Provokation der arroganten(?) Bayern???
Diese Aussagen hat es hier so nicht gegeben - trotzdem sollten einige mal darüber nachdenken.Hi Blues!
Ich denke (hoffe) "ihr" schafft es zur WM.
Könnte nicht Patrick Müller die Rolle eines Leaders in der Nati übernehmen. Er hat ja schon einiges an Erfahrungen in einer recht guten Liga, in der CL etc sammeln können und hat als Abwehrchef das Spiel vor sich.
Sind Talente wie Cabanas und Vonlanthen schon soweit, das sie international eine Rolle spielen und einen sehr guten Stürmer wie Alexander Frei "füttern" können?Wie sieht's eigentlich bei euch aus - habt ihr WM-Karten bestellt...und welche bekommen beim ersten Event?
Eine schöne Woche wünscht, Holger
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Also, ich stelle fest, daß dieser Fußball-Thread ein richtiger Knaller geworden ist, in erster Linie wegen der vielen gut informierten "Fachleute", die sich an der Diskussion beteiligen.
Der Fußball hat sich, wie wir alle wissen, in den letzten Jahrzehnten mächtig entwickelt, vor allen Dingen in den Bereichen Athletik und Taktik. Und taktische Vorgaben der Trainer umzusetzen, setzt bei den Spielern zweifellos eine gewisse Intelligenz voraus. So kann man also feststellen, daß sich der durchschnittliche Intelligenzquotient der Spieler seit den 50er, 60er Jahren wesentlich erhöht haben muß. Eine erfreuliche Entwicklung! Aber gleichzeitig frage ich mich, wie es kommt.
Ich kann mich erinnern, daß in den 60er Jahren einem sehr bekannten ehem. Nationalspieler zum Ende seiner Laufbahn eine 1/3 - Beteiligung an einer Tankstelle (damals eine hohe Auszeichnung) angeboten wurde. Diese lehnte er ab mit dem Hinweis, er wolle mindestens 1/4 - Beteiligung haben.
Diese Zeiten sind längst vorbei.
Meine WM-Favoriten wurden bereits mehrfach genannt:- Brasilien, 2) Argentinien, 3) Italien. Eine Überraschung wie bei der letzten WM mit Griechenland wird es m. E. nicht wieder geben.
Ach ja, mein Lieblingsverein ist, seit ich denken kann, der
- FC Köln.
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@Sohn vom Kleinen Prinzen
Im wesentlichen stimme ich dir zu. Doch es geht mir auch darum, mir als Bayern-Fan nicht alles gefallen zu lassen. Jedes einzelne für sich könnte man gelassen nehmen. Den Avatar und auch den, wie ich meine, unzulässig Charaktereigenschaften mit Vereinsanghörigkeit vermischenden Text der Toten Hosen.
Aber wo führt der Bayernhass in der Summe eigentlich hin? Ein Beispiel war St. Pauli. Ein anderes ist, dass Jugendliche singen: "Hunderttausend Pflastersteine ham wer für die Bayernschw..." Und wenn es dann bei einigen nicht beim Singen bleibt? Das alles wollen die Toten Hosen wohl kaum. Aber tragen sie nicht doch dazu bei? Wenn die Bayern pauschal als charakterlos dargestellt werden?
Und letztlich: Wer sich, wie Dirk, von der Kritik an den Toten Hosen persönlich angegriffen fühlt, müsste der sich nicht konsequenterweise hüten, die "Fanobjekte" von anderen anzugreifen? Weil er doch damit rechnen müsste, dass sich andere durch die Kritik etwa am 1. FC B. auch persönlich angegriffen fühlen. Genau wie er selbst.
Ich habe allerdings den Eindruck, einige können ganz gut austeilen, aber mit dem Einstecken hapert es dann.
Ich komme mit den Fans aller Mannschaften gut aus. Wer allerdings von "Bayernschw.." oder Ähnlichem spricht, muss auch mit meiner Antwort klar kommen.
Und damit hier keine falschen Behauptungen aufgestellt werden: Ich habe die Toten Hosen nicht als rassistisch bezeichnet, sondern lediglich einen einzigen Text von ihnen. Und diese Wertung hat mindestens den gleichen Wahrheitsgehalt wie der von mir kritisierte Text der Toten Hosen. Nochmals: Wer so austeilt, der sollte auch einstecken können. Oder die Klappe halten.
Dir und allen anderen auch eine schöne Woche!
Bulgarienfan
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Hätte nicht gedacht, dass mein Outing als Anhänger "des Vereins, dem Bayern München die höchste Auswärtsniederlage der Bundeligageschichte zu verdanken hat" solch eine Lawine auslösen würde. Dabei hatte ich gedacht, dass nur absolute Insider wissen, dass es sich um eine 7 : 1-Klatsche bei Fortuna Düsseldorf handelte, zu einer Zeit, als Fußball zu einem Großteil aus Spass bestand und man nicht - wie heute - bei einem Vorsprung von 2 Toren darauf aus war, mit möglichst wenig Anstrengung den Vorsprung über die Zeit zu schaukeln.
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Solche Auswüchse gab es meines Wissens hier aber noch nicht

Fußballer-Logik - eine wahre Begebenheit!!!1994 galten für die Meisterschaft der Karibik (damals Shell Cup genannt) einige
ungewöhnliche Regeln, die unter anderem daher rührten, dass die FIFA mit dem
Golden Goal experimentierte. So wurden bei Unentschieden auch die Gruppenspiele
verlängert und im Sudden Death entschieden. Nun ergibt sich bei dieser Praxis
natürlich die Frage nach dem Torverhältnis, denn es kann ja für ein Team von
Nachteil sein, dass es in der Verlängerung nicht mehr als einen Treffer erzielen
kann.Um einen solchen Fall auszuschließen, wurde festgelegt, dass ein Golden
Goal doppelt zählt. Das führte prompt zum vielleicht witzigsten Spiel der
Fußballgeschichte:In der Vorrundengruppe A spielten Barbados, Grenada und Puerto Rico. Am
23.Januar gewannen die Puerto Ricaner mit 1:0 gegen Barbados, zwei Tage später
unterlagen sie Grenada, ebenfalls mit 1:0. Hier kommen schon die Regeln ins
Spiel, denn dieses Tor fiel in der Verlängerung, zählte also doppelt, womit
Puerto Rico ein Torverhältnis von 1:2, Grenada eines von 2:0 aufwies. Am 27.
Januar trafen nun Barbados und Grenada im abschließenden Spiel aufeinander.Barbados konnte noch Erster werden, wenn es mit zwei Toren Unterschied siegt;
Grenada reichte eine knappe Niederlage zum Weiterkommen. Barbados ging rasch 2:0
in Führung, aber sieben Minuten vor dem Ende gelang Grenada das wichtige
Anschlusstor. In den Reihen der Akteure aus Barbados machte sich nun nicht nur
Verzweiflung breit, sondern vor allem große Verwirrung. Würde man in nur sieben
Minuten noch das 3:1 schaffen? Oder wäre es nicht besser, per Eigentor das 2:2
zu schießen, das Spiel in eine 30-minütige Verlängerung zu schicken und auf ein
Golden Goal zu hoffen, das dann ja zum Endstand von 4:2 führen würde? Als
Grenada nun mitbekam, was das Team von Barbados plante, war es in der misslichen
Lage, gleich beide Tore verteidigen zu müssen!Das gelang allerdings nur wenige Minuten lang, dann schoss Barbados ein
absichtliches Eigentor zum 2:2. Damit aber noch nicht genug. Als die Spieler nun
wieder zum Anstoß am Mittelkreis standen, ging Grenada auf, dass man - bis zur
drohenden Verlängerung - nun selbst ein Eigentor schießen musste, denn eine
2:3-Niederlage reichte dem Team ja. Was zu dem Szenario führte, dass es nun die
Fußballer aus Barbados waren, die in den letzten Sekunden beide Tore - auch das
von Grenada - gegen die Fußballer aus Grenada verteidigten. Sie taten das mit
großem Erfolg, denn Barbados rettete das Spiel nicht bloß in die Verlängerung,
sondern schoss in der 94. Minute auch das entscheidende Golden Goal (diesmal ins
richtige Tor) und gewann 3:2, also 4:2. (In der Zwischenrunde hielt sich
Barbados achtbar, schied aber nach zwei Unentschieden aus, weil man die dritte
Partie gegen den späteren Turniersieger Trinidad/Tobago 2:0 verlor.)ES LEBE DIE FIFA!
Ist doch herrlich blöd, oder???
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Das wäre doch mal eine Regelung für die Bundesliga!

Dann müsste man sich nicht solch ein Schlafwagenfussball antuen, den gestern der FCN und Gladbach exerziert haben. Ich bin ja ein großer Fußballfan und schaue mir regelmäßig bei Premiere so ziemlich alle Bl-Spiele an. Gestern ist es mir passiert, dass ich während des besagten Spiels eingeschlafen bin. Ab der 60. Min habe ich von besseren (Fußball)-Zeiten geträumt. :sleep:
Es war einfach nur grausam. -
Damals waren aber auch noch "Typen" wie z.B. Zimmermann, Seel, Maier, Schwarzenbeck, Breitner etc. "unterwegs" und später recht erfolgreich Spieler wie Klaus Allofs, Klaus Augenthaler und K.-H. "Rotbäckchen" Rummenigge mischten auch schon mit.
Mit Jörg Daniel und Gerd Zewe gab es zu dieser Zeit übrigens 2 Fortunen, ddie auch mal in Solingen gespielt haben (Daniel) bzw. später dort Trainer wurden (Zewe).
Union Solingen mein "2." Verein.
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In Sachen FC Bayern München schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits: Der FC Bayern ist der am besten geführte Club der Bundesliga, absolut professionell, was da passiert, und das seit Jahren mit schon fast unheimlicher Konstanz. Kein Wunder bei dieser Konzentration von Fußballverstand!
Andererseits: Von zur Zeit 26 Spielern des aktuellen Kaders ist ein einziger aus Bayern (Schweini), vierzehn sind Ausländer und elf sind Preußen. Gut, wenn Lahm zur neuen Saison zurückkommt, wird es einen Bayern mehr geben.
Aber ich frage mich schon lange: Wo bleibt die fußballerische Identifizierung mit Bayern oder München? Gibt es über Schweinsteiger hinaus keine veranlagten Nachwuchskicker in der ganzen Region? Ich kann das nicht glauben, denn der FC Bayern räumte in der jüngeren Vergangenheit fast alle deutschen Jugendtitel ab, und die Amateure spielen in der Regionalliga Süd eine gute Rolle.
Man sollte überlegen, den Club in "FC Preußen München" umzubenennen. -
Hallo salvamor,
ich bin überrascht, das überhaupt elf Deutsche bei den Bayern spielen.
Dieses „Problem“ gibt es aber nicht nur beim 1. FC Bayern München. Wie viele Dortmunder spielen denn bei der Borussia? Oder wie viele Hamburger spielen beim HSV? Ich finde diese Entwicklung sehr sehr schade. Es werden viel zu oft „ausländische“ Spieler gekauft, anstatt der eigenen Vereinsjugend eine Chance zu geben. Ich finde auch schlimm wie der Spielereinkauf abläuft. Sorry, aber viel anders stelle ich mir einen Viehmarkt auch nicht vor.
Diese Entwicklung im Sport (ist ja nicht nur beim Fußball so) lässt sich wohl nicht auf-halten. Schade. -
Ich denke auch nicht, dass der vermehrte Einsatz von ausländischen Spielern ein Bayernspezifisches Problem ist. Das ist leider bei jedem Verein so. Sei es in der Bundesliga, der 2. Liga, oder gar in den Regionalligen - überall werden "fertige" Spieler aus aller Herren Ländern den deutschen Jugendspieler vorgezogen.
Aber seinen wir doch mal ehrlich - welcher Fan gibt denn seinem Verein die Zeit eine junges Team mit Spielern aus der Region aufzubauen? Alle sind doch nur auf den schnellen Erfolg aus - kostet es was es wolle.
Das Problem überträgt sich dann auch auf die Nationalmannschaft. Die meisten Schlüsselpositionen sind in den Vereinen von ausländischen Spielern besetzt. Somit hat ein junger Spieler gar nicht die Zeit sich zu entwickeln.
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Ich glaube, dass die Aversion gegen den FC Bayern daher kommt, dass dieser Verein der erste in Deutschland war, der mit der Mannschaftsaufstellung per (dickem) Scheckbuch im großen Stil angefangen hat, wobei - wenn ich mich recht erinnere - Rummenige und Hoeness (der Jüngere) die ersten waren, die auf diese Weise von außerhalb der Region nach München kamen. Davor rekrutierten sich die Spieler mehr oder weniger aus dem Dunstkreis des Vereinssitzes und ein Uwe Seeler wäre vermutlich gesteinigt worden, wenn er den Verlockungen von außerhalb gefolgt wäre.
Aber das hat sich - beginnend mit den Bayern - grundlegend geändert, man mag es beklagen oder nicht.
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@ Dirk
@ SokratesIch wollte auch nicht behaupten, daß diese Entwicklung ein spezielles FC Bayern-Problem ist, es ist wirklich ein Problem der gesamten 1. und 2. Bundesliga. Wenn ich mich recht erinnere, lief Energie Cottbus erstmals in der vorigen Saison bei einem Spiel ohne einen einzigen deutschen Spieler auf.
Wenn es wirklich ausschließlich ausländische Spitzenkönner wären, die eingekauft werden, wäre es ja ok! Aber es sind auch viele mittelmäßige Spieler dabei, die sich dann nicht als Schlüsselspieler, sondern als Mitläufer entpuppen.
Beim FC Bayern sind zwar keine "mitlaufenden" Ausländer zu erkennen, sie sind alle Topspieler, aber es ist trotzdem bemerkenswert, wie wenig deutsche bzw. bayrische Nachwuchsleute sich dort zur Zeit durchsetzen. Nicht jeder Club hat so eine tolle Nachwuchsabteilung und gibt so viel Geld dafür aus! -
@ Sokrates
Ja, ich glaube auch, daß die Scheckbuchmentalität der Bayern nicht unbedingt dazu beigetragen hat, daß der Verein überall beliebt ist. Auf der anderen Seite haben sie allerdings über 100.000 Mitglieder und Fans in allen Teilen der Republik, wer hat das schon in dem Maße.
Wir kennen es doch aus allen Lebenslagen: Perfektionismus und Genialität werden zwar bewundert, aber nicht immer geliebt. Ich glaube, das Triumvirat Beckenbauer, Hoeneß, Rummenigge will gar nicht von jedem geliebt werden. Die wollen nur eins: Erfolg, koste es was es wolle! Und genau das macht sie für viele so suspekt.
Ich glaube aber nicht, daß die ihre Geschäftspolitik ändern werden und nun anfangen werden, bewußt Spiele zu verlieren, um ihre Beliebtheit zu steigern. -
Also, dass es beim FCB keine "mitlaufenden Ausländer" hat, wage ich zu bezweifeln. Der Iraner, der von Bochum kam, kann sicherlich nicht als
die absolute Rakete bezeichnet werden....Das Rad der Zeit, sprich Teams mit lauter Einheimischen auflaufen zu sehen, können wir sicherlich nicht mehr zurückdrehen. Die Zuschauer sind da natürlich nicht unschuldig an dieser Entwicklung. Wir alle wollen doch die Stars -wirkliche und angebliche- sehen. Dass sich das ganze erweitert hat, zeigt sich auch darin, dass die grossen (und kleineren) Mannschaften ihre Fanclubs übers ganze Land, ja die ganze Welt verteilt haben.
So ist es ja mir als ManU-Fan ziemlich egal, ob da einer, zwei oder schlussendlich keiner aus Manchester kommt.
Und Neider hat nicht nur der FCB - das haben in den entsprechenden Länder alle erfolgreichen und grossen Teams, sei es ManU, Milan, Real oder bei uns in der Schweiz die Grasshoppers.
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Hallo, habe zu meiner Schande den Thread eben erst entdeckt.
Als Pfälzerin gibt es natürlich nur einen Verein für mich: Den 1.FCK!!
Da ich aber eine gebürtige Mainzerin bin, verfolge ich natürlich auch Kloppi's Mannen und freute mich sehr über ihren Aufstieg in die 1.Liga. Hoffentlich schaffen sie es drin zu bleiben! So eine frische, begeisterte Truppe tut der Liga m.M. nach sehr gut. Wie die sich noch freuen können..........
Ich habe mich übrigens auch gefreut, als ich Karten für ein WM-Spiel in Kaiserslautern zugelost bekommen habe! HURRA!!!!
Völlig egal wer spielt, ich freue mich jetzt schon drauf!
Schönen Feierabend, Gisela. -
Dirk (m,34) schrieb:
Ich denke auch nicht, dass der vermehrte Einsatz von ausländischen Spielern ein Bayernspezifisches Problem ist.
Mit Sicherheit nicht. Als Bayern München in der CL gegen Arsenal London in München spielte, war der einzige Engländer auf dem Platz Owen Hargreaves. Und der war für BM im Einsatz. Sämtliche Arsenal-Spieler waren "Legionäre"
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@ Blues
Du spielst in Deinem Beitrag vom 26.04. auf Hashemian an. Der ist Stammspieler in der iranischen Nationalmannschaft und hat in der vorigen Saison für Bochum Tore am Fließband geschossen. Daß die Bochumer heute kurz vor dem Abstieg stehen, ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, daß sie Hashemian an Bayern verkauft haben. Ihm Mitläuferqualitäten zu unterstellen, halte ich für sehr gewagt.
Nein, das Problem ist nicht in der Person Hashemian zu sehen, sondern darin, daß die Bayern Spitzenspieler sozusagen auf Vorrat kaufen (können) und sie dann horten müssen. Denn schließlich können nur jeweils 11 spielen + Auswechselspieler! Ein gutes Beispiel ist Tobias Rau, der kurz vor der Nationalelf stand, dann von Bayern gekauft wurde und nun regelrecht versauert mit dem Ergebnis, daß er unbedingt weg will. Roque Santa Cruz ist wohl auch in Ungnade gefallen und sitzt meist nicht einmal mehr auf der Bank. Mitläuferqualität? Mitnichten!
Die Bayern können sich das halt leisten, und wenn sie in Europa oben mitspielen wollen, müssen sie sich das auch leisten.
Die Spieler, die neu nach München kommen, wissen genau, was sie da erwartet, nämlich nicht unbedingt ein Stammplatz. Aber sie machen gerne mit, weil sie wissen, welchen Wert die Gnade, mal beim FC Bayern im Kader gewesen zu sein, für den weiteren Verlauf ihrer Karriere hat.
Die wirklichen Mitläufer, bezeichnenderweise alles Deutsche, werden vom FC Bayern an andere Vereine ausgeliehen (siehe u.a. Lell, Feulner ).