Safaris
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Hallo Ihr Kenia-Experten

ich habs getan, hab soeben die Reise gebucht (ab 21.08. 14 Tage Diana Sea Resort) und will natürlich auch auf Safari gehen. Hab jetzt schon einiges hier im Forum dazu gelesen. Da ich aber zusätzlich überlegen noch nen Tauchschein (Open Water Diver) zu machen, denke ich an eine "kleine" Safari von 2-3 Tagen.Wenn ich das hier richtig verstehe kommen dann Tsavo-Ost oder Tsavo-West infrage. Ich meine ich hab hier irgendwo auch schon was mit 2 Übernachtungen für € 179,- gelesen. Kann das hinkommen ?
Oder "muss" man eher beim ersten Mal in Kenia in Masia Mara ? Die würde dann aber wohl von den Kosten her den Tauchschein sprengen.
An Impfungen hab ich Diphtherie, Tetanus, Polio und Hep. A + B. Wegen Malariapro. werd ich morgen mit meinem Doc. tel.
Brauche ich noch eine Impfung gegen Gelbfieber ?Schon jetzt vielen Dank für eure Antworten und lieben Gruß
Mike -
Hallo Mike,
Safari in Kenia ist leider kein billiges Vergnügen, wenn Du noch den Tauchschein machen willst, dann würde ich Tvaso Ost empfehlen, nicht so weit von der Küste und viele Tiere, besonders viele rote Elefanten. Da in Deine Reisezeit auch die Migration ( Tierwanderung ) in der Mara fällt wäre für mich eine Flugsafari in die Mara ein muß und ich würde den Tauchschein verschieben, aber das ist meine persönliche Meinug.
Gelbfieber brauchst Du bei der Einreise nach Kenia nicht, es sei denn Du reist über Tansania ein, dann kommst Du ohne nicht über die Grenze.
Für malaria Profylaxe habe ich weder Malarone noch das andere Zeug genommen, unser Doc hat uns ein Mittel empfohlen von der WHO für Kenia empfohlen, in Deutschland aber nicht dafür zugelassen, bei Interese gern mehr per PN.
179 Euro für 2 Übernachtungen kann eigendlich nur ein Minibus sein, käme für mich nicht in Frage, da wir mit Landcruiser gefahren sind und die Vorteile schätzen gelernt haben.
Mfg. gabi 2001 ( Franz )
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Jambo Mike,
also, wie schon geschrieben, für die Reisezeit würde sich wegen der Migration natürlich die Masai Mara anbieten. Das ist aber wieder eine Geldfrage.
Ich würde mich vor Ort umgucken bzw. mir vorab schon mal ein paar Safariangebote einholen. Die 179 Euro beziehen sich wohl eher auf eine 2 Tage / 1 Nacht Safari in den Tsavo Ost. Man muss ja alleine die Parkeintrittsgebühren schon hochrechnen, dann kann das mit zwei Nächten nicht funktionieren.
Ob die Safari jetzt mit Safaribus oder Landcruiser - ganz ehrlich, bei einer 2 Tagessafari in den Tsavo Ost spielt das beim ersten Mal nicht wirklich eine große Rolle. Bei weiteren Strecken bzw. sehr schlechtem Wetter ist das natürlich schon was anderes.
In die Mara würde ich persönlich nur mit Jeep, egal wie das Wetter ist.Wichtiger wäre mir hier eher noch die Zahl der Teilnehmer auf Safari. Ganz ehrlich, buchen könnt ihr immer noch vor Ort. Informieren könnt ihr auch vorab ja schon mal bei diversen Anbietern, u.a. findet ihr auch einige bei den Reisetipps.
Da hast du dann auch noch genügend Zeit wegen der Planung mit deinem Tauchschein, wobei ich das auch erst vor Ort entscheiden würde, wenn es denn zur Diskussion steht.Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo an alle Safariexperten,
ich bin jetzt beide Safari-Threads komplett durchgegangen und konnte zu dieer Frage keine Antwort finden
: was nehmt Ihr für abends an Klamotten (abgesehen von einer Jacke o. ä zum Überziehen) mit? Gibt es auch in denn Lodges/Camps sowas wie eine "Kleiderordnung" (z. B. lange Hosen für die Herren?)? Geht es bei den Abendessen eher schick oder doch leger zu? Oder kann das jeder halten wie er will?Schon mal jetzt ahsante sana für eure Antworten!
LG, Martina
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Hallo zusammen,
interessant fand ich die Aussagen zu den Malariamitteln - da lernt man scheinbar auch nie aus!
Zur Anzugsordnung - so generell find ich es nicht unbedingt schlimm, wenn man sich zum Abend ein wenig ordentlich anzieht. Wenn man sich in manchen (besonders südeuropäischen Urlaubsländern) so umschaut, möchte man sich das Essen manchmal lieber klemmen
. Besonders wenns auch noch diese AI Touris gibt, die nun unbedingt und aller mit Gewalt ihr "alles inklusive" in Bier ab früh um zehn umsetzen müssen und entsprechend daherkommen ---isch doch allesch besaaaahlt---Ob das nun aber immer zwingend ne lange Hose sein muss. oder mächtig Hochwasser auch noch durchgeht - seis drum. Hauptsache nich dreckig, stingend und verlumpt --- da wär ich schon dankbar drum :?
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Jambo ReeKo,
zu den Malariamitteln... ich würde schon zu Malarone oder Lariam greifen (bei uns nach wie vor keine Nebenwirkungen und lt. Aussage vieler Leute, die ich kenne, ebenso keine) ... warum wohl ist ein bestimmtes anderes Mittel in Deutschland nicht zugelassen?
@ MikeS: gegen Gelbfieber kannst du dich vorsichtshalber auch impfen lassen, auch wenn du nicht über Tanzania einreist.... Manche KK übernehmen diese Impfung, allerdings muss die ein dafür ausgewiesener Arzt machen.
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Hallo Dubhe,
Das Mittel was wir nehmen ist in Deutschland nicht zugelassen, weil der Hersteller für Deutschland keine Zulassung beantragt hat, dafür ist der Markt in Deutschland einfach zu klein und die Kosten und die Testreihen viel zu aufwendig. Trotzdem wird es von der WHO für alle Malariagebiete auf der Welt empfohlen und das sicher nicht weil es nicht gut ist, im Gegenteil, es ist ein Breitbandmedikament was auch sehr gut gegen andere Beschwerden und Infektionen hilft. Jeder soll natürlich für sich entscheiden was er nimmt und was nicht, wenn ich in 14 Tagen wieder rüberfliege habe ich es dabei. Mfg gabi2001 ( Franz )
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Jambo,
wie Dubhe schon geschrieben hat - in den Camps und Lodgen auf Safari gibt es keine Kleiderordnung - jedoch haben die meisten legere Klamotten an. Wir haben aber auch schon Ladies mit Stilettos und Designerklamotten erlebt
.Zu Malaria kann ich nach wie vor nur eines sagen - wer nach Kenya fährt, der sollte sich vorab bei einem Tropenmediziner informieren. Eine solche Beratung ist aus meiner Sicht unerlässlich.
Dies gilt übrigens auch hinsichtlich diverser anderer Impfungen und Risiken.
Es ist jedem seine Sache, für was er sich letztendlich entscheidet. Aber ohne ärztliche Beratung - Finger weg.Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo Franz,
klär mich (und vielleicht auch andere Neugierige) doch mal auf:
da dieses Produkt aufgrund seiner Eigenschaften wohl ein Arzneimittel sein müsste würde es mich interessieren in welchen Ländern es dann als solches zugelassen wurde. In Deutschland müsste wohl eine Zulassung als Arzneimittel über das BfArM erfolgen, oder?

Ach ja... und nach deinem nächsten Urlaub.... willkommen dann im Club der "Wiederholungstäter"

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Jambo Dubhe,
ich hoffe wir wollen nicht wieder streiten einmal vom Admin angepfiffen zu werden reicht.
Also das Mittel was wir nehmen und hervorragend vertragen haben ist Doxycyclin, es ist ein Breitbandantibiotikum, was gegen alles mögliche ( Affen Zeckenbisse Magen Darm Infekte, Cholera, usw und natürlich gegen Malaria hilft. Für die Malariaindikation ist das Mittel warum auch immer in Deutschland nicht zugelasssen.
Zitat: Doxycyclin ist in Deutschland als Mittel zur Malariaprophylaxe nicht zugelassen, obwohl es von der WHO und von anderen Ländern (z.B. USA,Australien) zur Prophylaxe empfohlen wird. Da die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit des Mittels durch zahlreiche Studien belegt wird, ist ein "off-label-use" prinzipiell möglich, vor allem, wenn hierfür Gründevorliegen (z.B. Unverträglichkeit oder Kontraindikationen anderer Mittel). In jedem Fall ist zu dokumentieren, dass der Reisende auf dieTatsache der Nichtzulassung für diese Indikation hingewiesen wurde.
Ich hoffe Deine Frage nun hinreichend beatwortet zu haben und bitte doch darum das es nicht wieder zu einer Endlosdiskussion ausartet., jeder mag nehmen was er für richtig hält und verantworten kann. Ich freue mich schon riesig auf die Migartion laure nur noch auf einen günstigen Flug dann bin ich ( sind wir ) weg. Mfg. gabi 2001 ( Franz )
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mal abgesehen davon, daß wir hier in einem "safari-forum" sind und es ein extra "gesundheitstforum" hier in hc gibt: medikationen, egal welcher art, sind sache des arztes, am besten des tropenmediziners, den es in jeder stadt bzw. kreisstadt gibt.
und die frage zu den "klamotten" ist ja auch beantwortet!
in diesem sinne: freue mich auf die nächste frage betreffend safaris
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showgirl2204 wrote:
freue mich auf die nächste frage betreffend safarishier ist sie schon, die nächstes frage betreffend safaris:
mein schwiegervater hat vor kurzem (ich weiß jetzt nicht mehr genau, ob 2008 oder 2009) in namibia eine 23-tages-safari-reise gemacht und sooooo davon geschwärmt, dass dort soooo viele tiere zu sehen waren; während in kenia sind ja immer soooo viele fahrzeuge, wo man niiiiie tiere zum sehen bekommt, weil ja fast die meisten leute, die safaris machen, ja alle immer nur nach kenia auf safaris fahren, und es sich daher dort in den nationalparks "staut", usw.....
jetzt meine frage: gibt es gebiete, wie z.b. kenia und/oder namibia, wo es unterschiedlich viele tiere gibt ??? bzw. können solche aussagen stimmen

ich frag' das deswegen (vielleicht ein bissi "naiv", weil wir weder in kenia noch in namibia bisher waren und daher keine ahnung haben, ob die erzählungen vom schwiegervater "übertrieben" sind oder nicht), weil meine bessere hälfte seither nun bedenken hat, dass wir für mai 2010 (wegen regenzeit wahrscheinlich nicht die beste zeit für safaris
) nun die "falsch" safari (eben in kenia) gebucht haben, aber seit den erzählungen seines vaters nun im zweifel ist, ob wir nicht lieber doch namibia hätten buchen sollen .....lg
chipsy57 -
Jambo Chipsy,
also, ich war zwar noch nie in Namibia und kenne hier nur Berichte von Bekannten. Jedoch kann ich dir eines sagen: diejenigen, die schon in beiden Ländern waren - geben Safarimäßig auf jeden Fall Kenya den Vorzug und das sag ich jetzt nicht nur so.
Selbst wenn es auf Safari mal etwas regnet - es sind immer noch genügend Tiere da. Euer Vorteil - da ja low season - im Normalfall sind auch weniger Touristen da.
Ab und an gibt es Ansammlungen von Fahrzeugen. Ich kann dir einige Situationen nennen, wo wir aber - trotz Hochsaison und gut besuchtem Park - alleine in Ruhe die Tiere beobachten konnten. Hier werde ich nie vergessen, als wir im Februar/März 2006 in unmittelbarer Nähe zur Keekorok Lodge (Masai Mara) ganz alleine einen Leoparden auf dem Baum beobachten konnten.
Lass dich nicht verrückt machen. Deinem Schwiegervater hat halt Namibia besser als Kenya gefallen. Ich unterstelle jetzt mal, dass er selber schon in Kenya war, denn sonst.....wäre mir diese Aussage sowieso voll egal
.Viele Grüsse und freut euch, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste
ChrissyPS: okay, wir waren noch keine 23 Tage am Stück in Kenya auf Safari, dafür aber oftmals kurz ( 3 - 11 Tage) und dann auch noch dreimal über 16 Tage, wobei zwei Mal auch ein Teil der Safari durch Nordtanzania ging - und Tiere gab es jedes Mal genug

Ach ja und nicht zu vergessen - neben den wunderbaren Safaris, der beeindruckenden Kombination aus Landschaft, Tierwelt und der Bevölkerung kann man in Kenya sogar noch gut verhältnismäßig gut Baden bzw. Strandurlaub machen
. Namibia ist bestimmt auch schön, aber es ist halt kein Kenya 
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Jambo,
nochmal ich. Hab was vergessen. Was oftmals den Eindruck erweckt, dass es Gebiete gibt, wo es nicht so viele Tiere gibt. In manchen Parks ist es etwas buschiger und somit gibt es auch mehr Möglichkeiten für die Tiere um "in Deckung" zu gehen.
Manche Parks haben eine größere Tierdichte und manche eine kleinere.
Es gibt sowohl in Namibia als auch in Kenya Gebiete, die eine größere Tierdichte haben und welche mit weniger.
Wir haben z.B. auch schon die Mara ganz unterschiedlich erlebt. Es kommt halt immer darauf an. Zu Safaris gehört auch immer eine Portion Glück, aber gerade das macht es auch so spannend. Man weiß nie, was einen erwartet.
Wenn ich schon mit der festen Vorstellung bestimmte Tiere zu sehen auf Safari gehe - okay, dann ist vielleicht die ein oder andere Enttäuschung vorprogrammiert.Viele Grüsse
Chrissy -
Chrissy wrote:
In manchen Parks ist es etwas buschiger und somit gibt es auch mehr Möglichkeiten für die Tiere um "in Deckung" zu gehen.Jambo Chrissy,
das führt mich zur nächsten Frage als Kenia-Newbie
: wie schauts mit der Landschaft eigentlich im Mai (also während/mitten/in der Regenzeit) aus. Könnte das die Tierbeobachtung u.U. beeinträchtigen 
LG
chipsy57 -
Jambo,
kommt darauf an, wo ihr seid. Man kann das mit dem Regen auch nicht mehr so fix machen wie früher. Die Wetterkapriolen machen halt auch vor Kenya nicht halt.
Ich selber würde mich eher dadurch beeinträchtigt fühlen, dass Pirschfahrten bei Regen nicht ganz so prickelnd sind. Und das Risiko ist jetzt zu bestimmten Jahreszeiten einfach ein bisschen größer bzw. die Wahrscheinlichkeit höher.Ich selber war noch nie im Mai. Wir waren einmal im August/September und sonst immer im Januar/Februar.
Hier haben wir von großer Dürre bis heftigsten Regenfällen zwischenzeitlich schon alles erlebt - Tiere gab es aber immer.Es ist z.B. in der Mara schwierig mit der Beobachtung bzw. Sichtung von Löwen, wenn das Gras hoch ist und schon eine gelbliche Färbung hat.
Es hat aber auch schon mal im Amboseli und der Mara soviel geregnet, dass man viele Tiere auußerhalb der eigentlichen Schutzgebiete vorfand.
Ansonsten - wie gesagt, da verfüg ich über keine persönlichen Erfahrungen. Grundsätzlich verfügen die Parks über unterschiedliche Landschaften. Geprägt durch dieses ist die Tierbeobachung in den Tsavos, vor allem dem Tsavo West etwas schwieriger, während es im Amboseli und der Masai Mara doch verhältnismäßig leicht ist.
Viele Grüsse
Chrissy -
jambo chipsy,
ich war öfter im mai in kenia. mal hat es geregnet, 2007 sogar 3 wochen durchgehend
, mal überhaupt nicht (wie dieses jahr), mal nur nachts. klimawandel halt!was die angesprochenen stau's angeht: ganz unrecht hat dein schwiegerpapa nicht. wenn jetzt - warum auch immer - in den parks bzw. auf eurer strecke - sich z.b ein löwe oder auch ein löwenrudel aufhält, kann es schon sein, daß auf einmal alle fahrzeuge, die in der nähe sind, zusammentreffen. uns ist das ausgerechnet in der mara passiert, hat aber nicht weiter gestört, weil wir die ersten waren, und eine ganze weile die löwen alleine geniessen konnten. hat schon etwas merkwürdig ausgesehen: bestimmt 20 fahrzeuge um 2 löwenweibchen, die sich absolut nicht aus der ruhe haben bringen lassen. ansonsten waren wir meist allein während unseren game drives unterwegs. alles andere hat chrissy ja schon beschrieben
.
und nochmal zur regenzeit: ich flieg meistens während der regenzeit, schon alleine wegen dem preis. bis jetzt hatte ich (bis auf das eine mal) immer glück mit dem wetter. also: nicht bangemachen lassen!lg anette
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Hi Chipsy
Ich kann mit Namibia nicht vergleichen, aber im Vergleich
zu Südafrika würde ich Kenia safarimäßig immer den
Vorzug geben. Ich kann auch nicht sagen, dass es in
Kenia mehr "Staus"
gegeben hat. Wir waren in der
Hochsaison im Krüger Nationalpark, da haben sich um das
Löwenrudel die gleiche Anzahl Autos gescharrt wie auch in
Kenia. Wobei ich in Kenia finde, dass es sich noch mehr
verteilt, im Kügerpark haste die geballte Ladung meist auf
engstem Raum.Viele Grüße
Stüppi