Safaris
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Sind seit gestern zurück aus Kenia, zumindest körperlich
- wie immer würde ich am liebsten in den nächsten Flieger steigen 
Wir hatten eine schöne Safari, die uns diesesmal in den Tsavo West, die Taita Hills und in den Tsavo Ost geführt hat. Im Vergleich zu vorherigen Safaris war sie weniger tierreich, deswegen aber nicht weniger schön. Im Tsavo West hat es teilweise schon heftig geregnet, nicht unbedingt typisch für diese Jahreszeit. Aber auch in Kenia merkt man den Klimawandel deutlich. Dementspechend grün waren natürlich vor allem der Tsavo West und die Taita Hills, was die Chance auf Tiersichtungen natürlich schwieriger macht. Die meisten Tiere haben wir im Tsavo Ost gesehen.
Unterkunftsmäßig haben wir uns für das Severin Camp, die Salt Lick Lodge, das Ndololo Camp und das Epiya Chapeyu Camp entschieden. Das Severin kannten wir von vorherigen Safaris, aber die anderen waren neu für uns. Sie waren allesamt klasse!!! Wir sind nach der Safari direkt nach Malindi gefahren, daher hat sich die letzte Übernachtung im Epiya Chapeyu angeboten um schnell in Malindi zu sein. Das Camp ist traumhaft schön, direkt am Galana River gelegen, nicht weit entfernt von den Lugards Falls. Ich habe selten auf einer Safari so ein Bombenessen bekommen, der Service war TOP! Die Zelte sind einfach gehalten, alles in allem ein klasse Camp. Einzig und alleine die Lage ist nicht prickelnd, es liegt schon weit ab vom "Schuss" und "Geschehen" im Tsavo Ost. Wenn dieses Camp in der Voi oder Aruba Ecke stehen würde...das wäre MEINS
Lg
Stüppi -
Wir, zwei Mädels, sind Kenia-Neulinge und möchten im November/Dezember zum ersten Mal nach Kenia. Wir möchten gerne eine 5-6 tägige Safari machen und haben folgendes Angebot unterbreitet bekommen:
1 Tag Tsavo West, Kilaguni Serena Lodge
2. Tag Amboseli, Amboseli Serena Lodge
3. Tag Tsavo Ost, Ngutuni Safari Lodge
4. Tag Tsavo Ost, Voi Safari Lodge
5. Tag Tsavo Ost und zurück nach Diani.
Dieses soll mit- Vollpension
- Alle Pirschfahrten im Minibus
- Eintrittsgelder für den Park
- Nicht mehr als 4 Gäste im Minibus
- Transfer von und zu ihrem Hotel
- Mineralwasser im Bus
und Bergungs-Versicherung
750 Euro kosten. Was haltet ihr von diesem Angebot? Oder habt ihr eventuell bessere Vorschläge? Den Preis von 700-800 Euro sollte es möglichst nicht übersteigen.
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Ich kann nur jedem raten den Amboseli nicht für eine Übernachtung zu besuchen. Die Fahrt vom West dorthin zieht sich und mit nur einer Übernachtung habt ihr kaum Zeit im Park für die Pirschfahrten. Der Weg vom Amboseli in den Ost in auch sehr lang, da geht einiges an Zeit verloren.
Ich würde eine Nacht ranhängen und dafür im Amboseli und dem Tsavo West auf günstigere Unterkünfte ausweichen. -
Wie ich ja schon etwas weiter oben geschrieben habe, habe ich auch gerade etwas Ähnliches gebucht. Aber, wie auch Stüppi schreibt, 2 Nächte im Amboseli genommen, um mehr Zeit für reine Pirschfahrten (und nicht nur Transferfahrten) zu haben.
Falls Ihr 2 Nächte im Amboseli nehmt, aber bei 4 Nächten total bleiben wollt, nehmt eine Nacht im Tsavo Ost weg. Falls ihr eine zusätzliche Nacht nehmt, würde ich aber trotzdem sogar empfehlen, beide Nächte im Tsavo Ost in einem Camp zu verbringen. Spart das erneute Packen und den Transfer. Wir hatten bei unserer ersten Safari auch jeden Nacht in einem anderen Camp um möglichst viele verschiedene Eindrücke zu gewinnen. Wir mussten aber einsehen, dass so hauptsächlich weniger Ruhe reinkommt, man kommt sich fast vor wie auf der Flucht. -
Das seh ich ähnlich wie Stueppi - wenn man morgens im tsavo West startet, reicht es für die Nachmittagspirsch. Dann geht es am nächsten Morgen entweder nochmal ganz früh kurz in den Amboseli, oder eben gleich weiter in den Tsavo Ost.
Ansonsten würde ich diverse Safarianbieter anschreiben per Mail (in den Reisetipps gibt es viele gute Adressen) und dann vergleichen.
Ein guter Veranstalter sagt auch von vornherein, was sinnvoll ist und was nicht. -
Jambo,
und noch eine Stimme für zwei Nächte Amboseli
.
Wenn man eine Unterkunft im Amboseli NP selber will, dann gibt es aktuell nur die Amboseli Serena und die Ol Tukai Lodge (die Amboseli Lodge soll ja demnächst wiedereröffnet werden, aber "demnächst" und "Kenya"....).
Wenn man nun eine Kombination mit der Kilaguni und der Amboseli Serena Lodge nimmt, dann bekommt man im Vergleich ein relativ gutes Angebot und Serena ist ja für seinen Standard bekannt. Da beide sehr große Lodgen sind, würde ich dann im Tsavo eher ein kleineres Camp nehmen, z.B. Manyatta, Ndololo oder Sentrim Tarhi.
Preislich solltet ihr mit eurem Budget hinkommen.
Viele Grüsse
Chrissy -
Ich würde nie wieder nur in jeden Park eine Nacht bleiben ist viel zu stressig dann lieber nur ein oder 2 Parks und ne Nacht länger.
LG Jassi -
Jambo,
es ist wirklich so, wie hier schon oft geschrieben. Wenn man noch nicht auf Safari war, dann möchte man soviel wie möglich sehen und unterschätzt mangels Erfahrung einfach, dass es dann vor Ort doch oft etwas stressiger ist.
Es gibt Leute, denen gefällt das, aber ich bin eher ein Fan von 2-3 Nächten in der selben Unterkunft, aber 2 Nächte sind natürlich immer was anderes als nur eine Nacht.
Ich finde, dass es einfach etwas relaxter ist und man auch etwas Zeit hat, um sich mal die Unterkunft genauer anzusehen, was unbestritten auch was für sich hat.
Viele Grüsse
Chrissy -
king_kaba wrote:
Wie ich ja schon etwas weiter oben geschrieben habe, habe ich auch gerade etwas Ähnliches gebucht. Aber, wie auch Stüppi schreibt, 2 Nächte im Amboseli genommen, um mehr Zeit für reine Pirschfahrten (und nicht nur Transferfahrten) zu haben.
Falls Ihr 2 Nächte im Amboseli nehmt, aber bei 4 Nächten total bleiben wollt, nehmt eine Nacht im Tsavo Ost weg. Falls ihr eine zusätzliche Nacht nehmt, würde ich aber trotzdem sogar empfehlen, beide Nächte im Tsavo Ost in einem Camp zu verbringen. Spart das erneute Packen und den Transfer. Wir hatten bei unserer ersten Safari auch jeden Nacht in einem anderen Camp um möglichst viele verschiedene Eindrücke zu gewinnen. Wir mussten aber einsehen, dass so hauptsächlich weniger Ruhe reinkommt, man kommt sich fast vor wie auf der Flucht.Hallo, wo hast du denn sowas gebucht? Ich habe nämlich etliche Safari-Anbieter, die ich im Internet gefunden habe, angeschrieben und alle lagen bei über 1000 Euro.
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Jambo,
und wieder brauche ich Hilfe bei der Entscheidungsfindung.
Wir sind im Juni 3 Wochen in Kenia - freu-freu
, davon 8 Tage Safari mit Station in der Rhino Watch Logde im Solio Park, mit Stationen Aberdare, Ol Pajetta Reservat, Mount Kenia und Solio Park. Danach 10 Tage Baobab. Und jetzt die eigentliche Frage.
In dem Zeitraum (10 Tage Baobab) wollen wir noch mal 2 Nächte Safari einplanen. Ausgesucht hatte ich den Tsavo Ost mit dem Galdessa Camp (das würde mir sehr gut gefallen). Jetzt sagte mir jemand aus dem Reisebüro, ich sollte lieber den Amboseli nehmen, der Tsavo wäre zu trocken und zu wenig Tiere und von der Entferngun wären sie fast gleich weit weg.
Ich muss dazu sagen, wir kennen weder den Tsavo Ost-West, noch den Amboseli, Nur in der Mara waren wir schon.
Was würdet Ihr auf Grund der Reisezeit Juni uns raten? Normalerweise ist die Regenzeit - wenn denn auch stattgefunden- am abklingen. Dann müsste es doch auch etwas grüner sein und auch Tiere zu sehen sein. Oder ist die Tierdichte, speziell vielleicht auch die größeren "Katzen" im Amboseli besser? Ich weiß, wir sind nicht im Zoo, wo sie auf uns warten und alles ist Zufall. Aber viele von Euch kennen alle 3 Parks und können sagen wo die Chancen vielleicht am besten sind und was ihr vielleicht machen würdet um eine abwechslungsreiche Landschaft und gaaaaaaanz viele Tiere zu sehen.
Danke an Euch
LG Anke -
Jambo,
Tiersichtungen sind in jedem Park einfach Glückssache, die größte Sicherheit hat man in der Mara.
Für 2 Tage Kurzsafari würde ich auf jeden Fall den Tsavo Ost nehmen, der Amboseli ist einfach zu weit, wir hatten im Tsavo Ost immer jede Menge Tiere, rote Elefanten, aber auch Katzen.
Grüßle Gabi 2001 ( Franz ) -
Hi
Sorry, aber da hat das Reisebüro versucht Euch einen Bären aufzubinden
. In den
Amboseli Nationalpark kann es je nach Wochentag, Verkehr in Mombasa und Verkehr an der Fähre schonmal locker 6-7 Stunden dauern von der Südküste aus. Das lohnt sich
absolut nicht für 2 Nächte! Du hast mit der Idee Tsavo Ost schon goldrichtig gelegen.
Was anderes würde ich für 2 Nächte auch nicht buchen. Ich wage mal zu behaupten, dass die Chancen auf Tiersichtungen in den Tsavos und im Amboseli gleich groß sind.
Die größten Chancen auf Katzensichtungen in Kenia hast Du ohne wenn und aber in der Mara. Aber sowohl in den Tsavos als auch im Amboseli gibt es Geparden, Leoparden und Löwen. Es ist immer Glückssache.
Ich würde nur über ein anderes Camp nachdenken an Eurer Stelle. Das Galdessa mag wunderschön sein, aber es liegt nunmal in einer Gegend des Tsavo Osts wo die Chancen auf Tiersichtungen generell nicht wirklich gut sind. Ich würde an Eurer Stelle
ehr in der Voi/Aruba Ecke bleiben. Schaut Euch z.B. mal das Manyatta Camp oder die
Aruba Ashnil Lodge an ( diese hat auch Zelte zur Auswahl ). Wenn es ursprünglicher
und uriger sein soll vielleicht das Ndololo Camp oder das Sentrim (Tarhi) Camp. -
ScarlettFuchs wrote:
Jambo,
und wieder brauche ich Hilfe bei der Entscheidungsfindung.
Wir sind im Juni 3 Wochen in Kenia - freu-freuKenia im Juni... bis dahin wird es hoffentlich genügend geregnet haben in Kenia!!
Ich war gerade im Tsavo Ost und in den Taitas. Der östliche Teil des Tsavo Ost, also vom Buchuma Gate angefangen ist sehr trocken. Der Aruba Damm ist nur noch ne Pfütze. Aber je weiter man Richtung Voi kommt, um so grüner wirds. Durch die Berge gibts halt doch mal etwas Regen. Auch in den Taitas Hills (Saltlick-Lodge) ist alles grün.
Ich hab diesmal so viele Elefanten und Büffel gesehen wie noch nie -
Hallo Anke!
Ich würde auch Tsavo Ost nehmen. Ist landschaftlich wunderschön, und Du kannst alle Tiere finden, bis aufs Nashorn.
LG Sabine -
Eine 2 Tagessafari würde ich auch in den Tsavo machen. Das Galdessa ist zwar etwas entfernt und man fährt eine Zeit nach Oben zum Fluss, wenn man aber den richtigen Fahrer hat, der nicht nur auf seine Pausenzeiten achtet und auf möglichst wenig Kilometer, spart ja Diesel, dann gibt es eine tolle Route am Fluss da hoch und für die Rückfahrt am nächsten Morgen an einem anderen Fluss eine Tour zurück. Ich habe im Tsavo, und ich war oft dort, in dieser Region 95 % meiner Beobachtungen mit Katzen gemacht, und zwar alle waren dort Oben reichlich vertreten. Wenn ich mit Gästen im Tsavo bin, fahre ich immer da hoch, nehme allerdings das Epiya Camp. Das ist weniger bekannt, kostet nicht mal die Hälfte, das Essen ist besser und es ist einfach toll dort. Wenn man Glück hat, sind auch die Elefanten zwischen den Zelten. Wenn Du Interesse hast, schick doch eine PM und ich gebe Dir die Nummer von einem Safariguide mit eigenem Bus. Er ist Freelancer und daher etwas günstiger. Ausserdem rast er nicht so wie viele und daher ist er auch sicher. MIt der Trockenheit ist es auch Quatsch, wenn es Trocken ist, sieht man an den Wasserstellen viel mehr Tiere, wenn es geregnet hat, kann es sein, das gerade dort wo viele Wasserstellen sind, man wenig Tiere sieht, da das Gras in der Nähe der Wasserstellen abgegrast sind und die Tiere ja viele kleine Wasserstellen haben. Auch da ist die Route in den Norden von Tsavo zu empfehlen. Die Aruba Lodge bei Hitze, na viel Spass, Ihr geht ein in der Nacht und sehen kann man da nicht wirklich viel, das wenige Wasser ist weit weg und ausser Elefanten die am Camp vorbeiziehen ist da selten noch was los.
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LG
Sokrates -
Der Meinung zum Epiya Camp stimme ich zu, es ist ein absolut tolles Camp. Wir waren gerade vor 3 Wochen dort und es war wunderschön! Ist halt "Basic", aber genau das macht das Flair dieses Camps aus, es ist traumhaft. Die Gegend dort am Galana River ist toll. Wir haben dieses Camp gewählt da wir am letzten Tag den Park am Sala Gate verlassen haben und direkt nach Malindi gefahren sind. Die Nacht vorher haben wir in der Voi Gegend (Ndololo Camp) verbracht. Ich persönlich bevorzuge diese Ecke des Parks, aber wie alles im Leben ist auch das Geschmackssache.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
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Hallo Stueppi,
kannst du mir sagen, wie lange man ungefähr von der "Aruba Gegend" bis zum Epiya braucht?
Oder anders gefragt: Ich habe zwei Nächte das Epiya Camp gebucht. Auf dem Hinweg besuchen wir noch das Elefantenwaisenhaus in Voi. Dort wollten wir dann eigentlich auch das Gate passieren und hoch bis zum Epiya Camp am Galana fahren - wenn es der Fahrer mitmacht.
Dann wären wir noch einen ganzen Tag im Tsavo Ost, an diesem wollte ich eigentlich runter bis zum Aruba Damm. Ist das zu weit?
Am nächsten Tag geht es weiter in den Tsavo West zum Severin Camp. Auf der Fahrt dorthin sollte es ja eigentlich am Galana entlang gehen bis man in Mangani den Park verlässt. Bis Tsavo ist es dann ja nicht mehr weit...
Grüße Gregor -
Überflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort entbehrlich ist.
Da brauchst du ungefähr eine Stunde, wenn Du aber langsam am River langfährst und nach Tieren Ausschau hälst, natürlich länger. Viel Spass im Camp und grüss mir den Elefanten Mario. -
Danke schon einmal für die Info, Mango.
Eine Stunde ist ja nichts. Wenn noch ein Löwenrudel auf der Piste steht und eine Elefenatenherde dazwischen kommt, sind es vielleicht 2-2,5Stunden.
Nachdem oft berichtet wurde, dass die Galana-Gegend so tierrarm ist und am Aruba mehr zu sehen wäre, habe ich schon überlegt, eine Nacht auf das Ndololo Camp umzubuchen. Meine Frau will aber unbedingt Mario "kennenlernen"...