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Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten

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  • delgobbo99D Offline
    delgobbo99D Offline
    delgobbo99
    schrieb am zuletzt editiert von
    #361

    Da gebe ich dir vollkommend recht! Cherete´s Beiträge werden hier sehr vermisst. Sie hat immer sehr herzlich geschrieben, ich habe ihre Geschichten, Texte und Rezepte gerne gelesen.

    Viele Menschen treten in dein Leben,aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

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    • sunshine48S Offline
      sunshine48S Offline
      sunshine48
      schrieb am zuletzt editiert von
      #362

      👋 Wünsch`Euch allen einen entspannten 1. Adventsonntagabend und hoffe,
      Euch ein kleines Schmunzeln entlocken zu können. GlG Chris 😄

      Der Dienstweihnachtsbaum – Dwbm

      Auch mit den Kollegen möchte man gesellig beisammen sitzen und sich an
      Lebkuchen und Christstollen erfreuen.
      Aber Vorsicht, die Dienstanweisungen zur korrekten Ausgestaltung der Feierlich-
      keit sind nicht ohne!
      Angefangen bei der Auswahl geeigneter Persönlichkeiten für das Krippenspiel
      über das Singen von Weihnachtsliedern und das Anzünden von Kerzen auf dem Weihnachtsbaum.
      Vielleicht bestellt man sich doch lieber gleich ein paar Lampen online...?
      Keine Sorge - mit dieser Anleitung kann jeder Beamte bei der Weihnachtsvorbe-
      reitung beste Ergebnisse erzielen.

      Eine Dienstanweisung für Beamte

      Arbeitsorganisationsrichtlinien über die Handhabung und Verwendung von Nadelbäumen kleineren und mittleren Wuchses, die in Diensträumen Verwendung
      als Dienstweihnachtsbäume finden (ArbOrgRichtl. Dwbm, Fassung vom

      1. Dezember 1980):

      §1 Dienstweihnachtsbäume

      Dienstweihnachtsbäume (Dwbm) sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs
      oder natürlichen Bäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachts-
      zeit in Diensträumen aufgestellt werden.

      §2 Aufstellen von Dwbm

      Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung
      des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.

      Dieser hat darauf zu achten, dass:

      1. Der Dwbm mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen
        zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird

      2. Der Dwbm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass er senkrecht steht
        (in schwierigen Fällen ist ein zweiter Beamter hinzuziehen, der die Senkrecht-
        stellung überwacht, bzw. durch Zurufe wie mehr links, mehr rechts usw. korrigiert)

      3. Im Unfallbereich des Dwbm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm
        in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind.

      §3 Behandlung der Beleuchtung

      Die Dwbm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Betriebsleiters zu versehen. Weihnachtsbaum Beleuchtungen, deren Leuchtwirkung auf dem Verbrennen eines Brennstoffs mit Flammenwirkung beruht (sog. Kerzen), dürfen nur Verwendung finden, wenn die Bediensteten über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend unterrichtet sind und während der Brennzeit der Beleuchtungskörper
      ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereit steht.

      §4 Aufführen von Krippenspielen und Absingen von Weihnachtsliedern

      In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen. Zur Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen notwendig:
      Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person
      Josef: älterer Beamter mit Bart
      Kind: kleinwüchsiger Beamter oder Auszubildender
      Esel und Schafe: geeignete Beamte aus verschiedenen Laufbahnen
      Heilige Drei Könige: sehr religiöse Beamte

      Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwanglos nach Dienstgraden geordnet um den Dwbm auf. Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch den Vorgesetzten in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden.

      Wir bitten, vorgenannte Richtlinie in geeigneter Weise in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bekannt zu geben. Die verfassungsmäßigen Rechte
      des Bundesrates sind gewahrt.

      - Autor unbekannt -

      Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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      • sunshine48S Offline
        sunshine48S Offline
        sunshine48
        schrieb am zuletzt editiert von
        #363

        Weihnachtslikör

        200 g Zucker
        1 P. Vanillinzucker
        6 Eigelb
        250 ml Sahne
        1 TL Kaffeepulver, löslich
        200 g Bitter-Schokolade
        700 ml Weinbrand
        1/2 TL Lebkuchengewürz
        Prise Zimt
        Prise Nelkenpulver

        Zucker, Vanillinzucker und Eigelb schaumig rühren.
        Sahne, lösliches Kaffeepulver und Schokolade unter Rühren erhitzen,
        bis eine cremige Masse entsteht, dann die Zucker/Eimasse einrühren.
        Den Topf vom Herd nehmen und den Weinbrand dazugießen, verrühren
        und mit den Gewürzen nach Geschmack abschmecken.
        Den abgekühlten Likör noch mal gut durchrühren und in gut verschließbare
        Flaschen umfüllen und am bestem an einem dunklen Ort für ein paar Tage
        stehen lassen, damit sich das Aroma entfalten kann.

        Rundschreiben zur Weihnachtsfeier 😉

        Liebe Mitarbeiter, wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Frühstücksraum A1 beenden.
        Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

        1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

        2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den
        Tischen aufsuchen! Auch die Begründung “Sonst frisst mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg“ kann nicht akzeptiert werden.

        3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis „Alkohol desinfiziert“ beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Misstrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

        4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen.
        Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte, als Kollege Moosbacher
        sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

        5.) Sollte jemand nach Genuss der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpässlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

        6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.
        In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben.
        Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.
        Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden!

        • Verfasser unbekannt -

        Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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        • editheE Offline
          editheE Offline
          edithe
          Admin Türkei Experte Türkische Riviera
          schrieb am zuletzt editiert von
          #364

          @sunshine48

          Einfach nur gut.. 🎧

          sowohl das Rezept,
          wie auch die Anordnung 🙂

          Info für alle User: Mir wurden von den Admins ab dem 07.07.2020 die Moderatorenrechte im Unterforum Türkei eingeräumt. Dies dient auch der Entlastung des Admin-Teams.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • rufus119R Offline
            rufus119R Offline
            rufus119
            schrieb am zuletzt editiert von
            #365

            Immer wieder ein Klassiker, aber vielleicht kennt ihn der eine oder andere noch
            nicht: 😉

            8.Dezember: Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmelherunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet.
            Ich liebe Schnee.

            9.Dezember: Als wir wach wurden, hatte eine riesige,wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der
            Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

            12.Dezember: Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitif eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum Jahreswechsel so viel Schnee haben werden,
            dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

            14.Dezember: Schnee, wundervoller Schnee! 30cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20°C gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber
            ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist ein Leben! Der Schneepflug kam heute nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass
            ich so viel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so pusten und schnaufen.

            15.Dezember: 60cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei extra Schaufeln. Habe
            den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

            16.Dezember: Eissturm heute morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

            17.Dezember: Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

            20.Dezember: Der Strom ist wieder da, aber nochmal 40cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht, eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. ich glaube, dass sie lügen. Wollte eine
            Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass die lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder
            die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.

            23.Dezember: Nur 10cm heute. Und es hat sich auf 0°C erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich heute das haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine zeit - ich
            muss schaufeln! Warum hat sie mir das nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.

            24.Dezember: 20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eier durch den Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der
            Ecke versteckt und wartet, bis ich mit Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit
            150 km/h die Straße runter gerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo
            ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine zeit. Musste nach dem Schneepflug
            Ausschau halten.

            25.Dezember: Frohe Weihnachten. 60cm mehr von der !*?^@$. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann
            kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich habe ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte
            Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich noch einmal ihre Weihnachtsmusik anhören muss, werde ich sie umbringen.

            26.Dezember: immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

            27.Dezember: Die Temperatur ist auf -30°C gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

            1. Dezember: Es hat sich auf -5°C erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!

            29.Dezember: Noch mal 30cm. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd
            hält der mich eigentlich?

            30.Dezember: Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 25.000€ Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25cm vorhergesagt.

            31.Dezember: Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

            8.Januar: Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen,
            die sie mir dauernd geben. Warum bin ich ans Bett gefesselt?

            Verfasser: Unbekannt

            Ich hoffe, ihr habt noch nicht viel Schnee 😉
            Wünsche euch allen eine schöne Adventszeit 🙂

            You'll never walk alone

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • sunshine48S Offline
              sunshine48S Offline
              sunshine48
              schrieb am zuletzt editiert von
              #366

              👋 Meike - dies zu lesen ist immer wieder lustig! 🎧
              Bei uns hat`s heute ganz schön viel geschneit - aber die Straßen sind
              "gottseidank" frei!

              Edith - freut mich, wenns gefallen hat ;) - habnoch etliches auf Lager, wie z.B.

              Der Christbaumständer
               
              Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten -
              entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer.
              Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer
              eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied
              "O du fröhliche" erkennen.
              Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte,
              wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus,
              doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke.  - Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in
              uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte.
              Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.
              Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden.
              Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er.
              Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte.
              Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur "Weihnachtsüberraschung".
              Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft - wie neu sah der Ständer aus, nach-
              dem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.
              Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete - es funktionierte alles bestens.
              Würde Großmutter Augen machen!
              Endlich war Heiligabend. "Den Baum schmücke ich alleine", tönte Vater.
              So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen.
              "Die werden Augen machen", sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing.
              Er hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelshaar und Lametta dekorativ aufgehängt.
              Die Feier konnte beginnen.
              Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei.
              Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz.
              Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann
              noch die Wunderkerzen.
              "Und jetzt kommt die große Überraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.
              Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude!
              Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass
              ich das noch erleben darf." Mutter war stumm vor Staunen.
              Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh
              aus ihrer Versunkenheit riss.
              Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen.
              Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los.
              Es hörte sich an, als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen.
              Mutter rief mit überschnappender Stimme: "So tu doch etwas!"
              Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten.
              Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte."
              Als erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah.
              Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando "Alles in Deckung!"
              Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte.
              Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten
              wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.
              Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden.
              Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!"
              Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein.
              Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken "Kirschwasser" und murmelte: "Wenn Großvater das noch erlebt hätte!"
              Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord "O du fröhliche", bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.
              Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille!
              Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine
              Schleppe tragend, auf ihr Zimmer.
              In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!"
              Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen."
              Andreas meinte: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?" 😉
                - Verfasser unbekannt -

              Es duftet nach Zimt und Rosinen,
              nach Schokolade und Apfelsinen.
              Menschen geben sich die Hand,
              es wird Zeit, sich zu versöhnen -
              Liebe zieht durchs Land.
                                                                              -  Monika Minder -

              Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • sunshine48S Offline
                sunshine48S Offline
                sunshine48
                schrieb am zuletzt editiert von
                #367

                Würde mich sehr darüber  freuen, wenn auch andere "hier" Rezepte o.ä.
                niederschreiben würden! 😉

                Glühwein - Gelee
                600 ml trockenen Rotwein
                150 ml frisch gepressten Orangensaft
                2 cl Rum
                800 gr brauner Zucker
                Saft einer halben Zitrone
                3 Beutel Glühweingewürz (sehen aus wie Teebeutel)
                1 Beutel Gelfix, Gelapekt oder Pektin (für ca. 700 - 800 ml Saft)

                Den Wein erhitzen, vom Feuer nehmen und das Glühweingewürz darin
                15 Min. ziehen lassen, herausnehmen. Orangensaft, Zitronensaft, Rum
                dazugeben und  Gelfix mit 2 EL  Zucker gut vermischen und ebenfalls
                dazugeben.
                Aufkochen lassen und dann langsam den restlichen Zucker einrieseln lassen.
                3 - 4 Min. sprudelnd kochen lassen, dabei ständig rühren. 
                In Twist-off-Gläser füllen und sofort verschließen!

                Die Geduld
                Es war ein paar Tage vor Heiligabend. Der Postbote stand vor der Tür und
                brachte mir ein Päckchen.
                „Ein Weihnachtsgeschenk“, jubelte es tief in mir drin. Für einen Augenblick hielt
                ich inne, doch ungeduldig wie ich war, konnte ich natürlich nicht bis Weihnachten warten und machte das gut verschnürte Päckchen neugierig auf. Ich war über-
                rascht, darin lag die Geduld, gut eingepackt in mehrere Lagen Papier, so dass ich
                sie nicht sofort vollständig begutachten konnte.
                „So ein Quatsch“, war mein erster Gedanke, „was soll ich damit?“.
                „Du bist nicht meine Stärke“, pflaumte ich sie gleich impulsiv an.
                Während ich noch eine Zeitlang vor mich hin grollte, sah ich mir die Geduld unwillig, aber gezwungenermaßen genauer an.
                Zugegeben so schlecht sah sie nun auch wieder nicht aus. Eher dezent und ruhig, nicht auffallend, man könnte sie überall mit hinnehmen, ohne dass sie stören
                würde oder unangenehm auffallen könnte.
                Sie strahlte eine fast schon unheimliche Ruhe aus, so als ob die Zeit keine Rolle spielen würde. Sie spann ihre eigenen Gedanken und ließ sich von nichts und niemanden davon abhalten. Schon gar nicht von mir, die ich ungeduldig an der Verpackung riss, um endlich mehr von ihr sehen zu können. Irgendwie hatte ich sie mir anders vorgestellt, eher altbacken und langweilig, mit so einem altmodischen Akzent, faltenrockmäßig eben. Doch je mehr Verpackung ich entfernte, desto
                besser gefiel sie mir. Sie hatte so etwas Sanftes und doch Bestimmtes an sich.
                Sie zwang mich dazu, nicht mehr an dem Papier zu reißen, sondern Stück für Stück sorgfältig und achtsam zu entfernen.
                Als sie dann nach einer Weile in ihrer ganzen Pracht vor mir lag, nahm ich sie behutsam in die Hand und suchte einen besonderen Platz für sie.
                Nach einigem hin und her, ich hatte schon verschiedene Plätze ausprobiert, stellte
                ich sie zwischen dem JETZT und meiner SEHNSUCHT in die Sonne. Sie begann sich sofort wohl zu fühlen, während ich mich noch an sie gewöhnen musste. Sie stellte mich ständig auf die Probe.
                Wenn ich zu jammern anfing, weil mir alles wieder einmal zu langsam ging, sah sie mich mit einer Gelassenheit an, die mich wahnsinnig machen konnte. Sie beäugte mich so lange, bis ich einsah, dass mein Jammern auch nichts änderte und ich es widerwillig sein ließ. An manchen Tagen war ich so wütend auf die Geduld, dass ich sie packte und kurzerhand weit weg von meiner Sehnsucht platzierte. Schmollend saß sie dann auf dem ungeliebten Platz und würdigte mich mit keinem Blick. Stattdessen ging sie in sich und übte sich in Besonnenheit.
                „Super“, dachte ich mir ärgerlich „angenehmer Zeitgenosse“.
                Doch dieses Spiel gewann sie immer, denn letzten Endes sah ich ein, dass damit weder mir noch meiner Sehnsucht geholfen war. Und so holte ich sie wieder an ihren Lieblingsplatz zurück und sah ihr zu, wie sie es sich dort triumphierend behaglich machte.
                Ja, sie machte sich auf eine einmalige Art und Weise einfach wichtig. Ganz sachte suchte sie sich Raum in meinem Leben – und es vergingen viele Weihnachten bis ich merkte: „Sie ist wichtig!“
                Mit der Zeit wurden wir Freunde und ich fing an zu begreifen, wie wertvoll es sein kann, sich Zeit zu lassen und abzuwarten, bis das Leben einen nächsten Schritt vorgibt.   - Verfasser unbekannt -

                Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
                perlmuttergrau ans Scheibenglas.
                Da blühn bis an die Fensterritzen
                Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.
                Kristalle schaukeln von den Bäumen,
                die letzen Vögel sind entflohn.
                Leis fällt der Schnee – in unsern Träumen
                weihnachtet es seit gestern schon.
                                                                                     -  Mascha Kaléko -

                Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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                • delgobbo99D Offline
                  delgobbo99D Offline
                  delgobbo99
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #368

                  Ich habe zwar kein Rezept parat aber ich möchte euch gerne von meinen Weihnachterinnerungen aus meiner Kindheit erzählen. Wie alle Kinder habe ich mich auch damals immer sehr auf Weihnachten gefreud. Am 24.Dezember habe ich zu Hause mit meinen Eltern Weihnachten gefeiert. In der Früh haben wir gemeinsam gefrühstückt, später ging Papa mit mir spazieren. Ich war den ganzen Tag ziemlich aufgeregt und konnte es nicht erwarten bis es Abend war. Während Papa und ich aus dem Haus waren hatte Mama viel zu tun. Sie mußte ja das Weihnachtsessen zubereiten, den Baum schmücken und alles für die Bescherung vorbereiten. Durch den dunklen Abend stapften Papa und ich durch den Schnee wieder nach Hause. Im Haus war es still, es roch nach Tannenzweigen und dem Essen das Mama zubereitet hatte. Die Wohnzimmertüre war zu, nur durch das Glas der Türe konnte ich das leuchten der Kerzen auf dem Weihnachtsbaum sehen. Ganz zappelig stand ich vor der Glastüre und drückte mir vor Neugierde die Nase platt. Als Mama dann endlich die Türe öffnete ging ich langsam hinein. Alles war schön geschmückt, beim Fenster stand ein großer Weihnachtsbaum mit vielen Kerzen, Kügelchen und einigen Süßigkeiten. Darunter lagen viele Päckchen, sie waren bunt und von verschiedener Größe. Im Hintergrund spielte es das Lied "Oh Tannenbaum....". Einige Minuten stand ich mit leuchtend großen Augen vor dem Weihnachtsbaum, als kleines Mädchen war ich ja noch davon überzeugt das es das Christkind gibt. Voller Neugier machte ich mich ans auspacken der vielen Geschenke. Ich habe mich immer sehr über meine neuen Spielsachen gefreud und war erstaund darüber das alles dabei war was ich vorher mit Mama in den Brief ans Christkind geschrieben hatte. Am 26.Dezember gab es dann eine große Weihnachtsfeier bei Oma und Opa an der die ganze Familie zusammen gekommen ist. Das ist bis jetzt Tradition geblieben, wobei es heuer zum ersten mal keine Weihnachtsfeier bei Oma geben wird da Opa sehr krank ist und schon wieder im Krankenhaus liegt.

                  Ich wünsche euch Allen eine schöne Adventzeit!!!

                  Viele Menschen treten in dein Leben,aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

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                  • sunshine48S Offline
                    sunshine48S Offline
                    sunshine48
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #369

                    Dani, Deine Geschichte ist sehr schön und das mit Deinem Opa tut mir sehr leid -
                    ich hoffe nur, daß er nicht allzu sehr leiden muss und wünsche Euch ganz viel
                    Kraft, damit Ihr einigermaßen gut damit umgehen könnt. 🇯🇵

                    Auch ich hab`wunderschöne,aber auch lustige  Erinnerungen an die Weihnachtszeit - sowohl als Kind , aber auch als Eltern:

                    Unser Sohn wuchs, obwohl wir vor seiner Geburt in der Stadt wohnten, in ländlicher
                    Gegend auf. Dort wurde "schwer dialekt"  gesprochen. Da ich fand, daß dies zwar schön, aber nicht unbedingt für die kommende Schulzeit von Vorteil ist, haben wir überwiegend "schriftdeutsch", das ich auch überwiegend  in meinen Beruf sprach,
                    mit ihm gesprochen.
                    Im Jahr nach seinem 3. Geburtstag waren wir im Spätsommer mit meinen Eltern zusammen im Urlaub in Italien - er hatte wie immer und  überall auch seinen
                    "Steiff-Teddy" dabei, den er dann aber auf der Heimfahrts irgendwo liegen ließ.
                    Die Enttäuschung und Trauer war natürlich riesengroß, meine Mutti meinte dann
                    zum Trost "vielleicht bringt Dir ja das Christkind einen Neuen".
                    Sie besorgte dann auch  einen, der genauso aussah, wie der verlorene und packte ihn an Hl. Abend als Geschenk ein, damit er nicht gleich gesehen wurde.
                    Als es ans Geschenke auspacken ging, nahm er eins nach dem anderen, dabei fiel "das Geschenk" runter und es gab ein "bähr" von sich.
                    Er war ganz aufgeregt und meinte "jetzt muß ich aber schauen, was da "gebähret hat".
                    Das Gelächter unserer Weihnachtsgesellschaft war riesengroß und noch heute -
                    inzwischen ist er 38 Jahre alt - wird fast immer an Weihnachten von meinem Bruder
                    die Geschichte vom "gebähren"  angesprochen. 😉

                    Bratapfel - Cookies

                    2-3 EL Rumaroma
                    2 Äpfel, sauer
                    50 gr Mandeln, gehackt
                    50 gr Rosinen
                    150 gr weiche Butter
                    100 gr brauner Zucker
                    1 Ei
                    150 gr Mehl
                    1 TL Backpulver
                    2 TL Zimt

                    Äpfel entkernen, schälen, in kleine Würfel schneiden, mit den Mandeln in
                    1 EL Butter anbraten, abkühlen lassen.
                    Ofen auf 180 °C vorheizen.
                    Restliche Butter, Zucker und Ei verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zusammen mit Apfelwürfeln, Mandeln, Zimt, Rum und Rosinen unter die Buttermasse rühren.

                    Mit Esslöffel kleine "Häufchen" mit 5 cm Abstand zueinander auf ein Backblech mit Backpapier setzen.
                    15–20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter erkalten lassen.
                    Nach Belieben mit Zuckerguß oder nur mit Puderzucker versehen.

                    Bratapfel im Nußmantel

                    2 Äpfel , möglichst keine allzu süßen
                    30 g Butter
                    50 gr Zucker
                    50 gr gemahlene Nüsse
                    1 TL Zimt
                    evtl. Rosinen
                    1- 2  Zimtstangen

                    Die Äpfel schälen und aus der Mitte mit einem Kernausstecher das Kerngehäuse ausstechen.
                    Die Butter zerlassen und die Äpfel mehrmals darin wenden.
                    Zucker, Nüsse und Zimt mischen und die Äpfel in der Mischung wenden, bis sie vollständig damit bedeckt sind, dann in eine Auflaufform setzen.
                    Die übrige Nussmischung  und evtl.  Rosinen in die übrig gebliebene Butter
                    verrühren und in die Löcher in der Mitte der Äpfel verteilen.
                    Je ein Stück von der  Zimtstange hineinstecken und bei 180°C je nach Größe
                    der Äpfel 30-40 Min. backen, bis eine schöne goldgelbe Kruste entstanden ist.

                    Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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                    • delgobbo99D Offline
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                      delgobbo99
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #370

                      Chris, Vielen Dank für deine lieben Zeilen und die Glückwünsche für meinen Opa. Ich finde deine Geschichte auch rührend. Mich würde interessieren ob dein Sohn diesen Teddy noch hat?

                      Viele Menschen treten in dein Leben,aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • editheE Offline
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                        edithe
                        Admin Türkei Experte Türkische Riviera
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #371

                        Sஆ~sஆy~ஆS

                        Das wertvollste im Leben

                        Es war schon eine Weile her, seit Robert den alten Mann
                        zuletzt getroffen hatte. Das Studium, Frauen, die
                        Karriere - Robert war aus seinem Heimatort weggezogen
                        und lebte heute am anderen Ende der Republik. Robert
                        hatte wenig Zeit, um über Vergangenes nachzusinnen,
                        manchmal fehlte ihm sogar die Zeit für seine Frau und
                        seinen eigenen Sohn. Er arbeitete an seiner Zukunft und
                        nichts konnte ihn davon abbri
                        ngen.
                        Eines Tages erhielt er einen Anruf seiner Mutter. Sie
                        erzählte ihm, dass Herr Roosen am Abend zuvor gestorben
                        war, und dass die Beisetzung am darauf folgenden
                        Mittwoch stattfinden sollte. Erinnerungen tauchten auf
                        und Robert saß still da, und erinnerte sich an seine
                        Kindheit. "Hast du gehört, was ich dir gesagt
                        habe?" fragte seine Mutter.
                        "Aber ja, sicher", antwortete Robert,
                        "ich habe lange nicht mehr an ihn gedacht - um
                        ehrlich zu sein: ich dachte, er sei schon seit einigen
                        Jahren tot."
                        "Nun, aber er hat dich nicht vergessen. Immer,
                        wenn ich ihn sah, fragte er nach dir. Er schwärmte von
                        den vielen Stunden, die du damals bei ihm drüben
                        verbracht hast, 'auf seiner Seite des Zauns',
                        wie er es nannte", fuhr seine Mutter fort.
                        "Das alte Haus, in dem er lebte, war einfach
                        genial", sagte Robert. "Weißt du, als dein
                        Vater starb, kam Herr Roosen vorbei und meinte, es sei
                        sehr wichtig, dass es auch einen männlichen Einfluss in
                        deinem Leben geben sollte," sagte Roberts Mutter.
                        "Ja, er hat mir viel beigebracht. Ohne ihn hätte
                        ich meinen heutigen Beruf nie erlernt. Er hat sehr viel
                        Zeit damit zugebracht, mir alles zu vermitteln, was er
                        für wichtig hielt. Ich werde zur Beerdigung
                        kommen."
                        Obwohl er sehr unter Termindruck stand, hielt Robert
                        sein Versprechen. Er nahm den nächsten Flug in seine
                        Heimatstadt. Die Beisetzung des Herrn Roosen war sehr
                        schlicht. Er hatte keine eigenen Kinder und die meisten
                        seiner Verwandten waren längst verstorben.
                        Am Abend vor seinem Rückflug besuchte Robert mit seiner
                        Mutter noch einmal das alte Haus, in dem Herr Roosen
                        all die Jahre gelebt hatte. Er blieb auf der
                        Türschwelle stehen. Es war wie eine Zeitreise, als
                        öffnete sich eine andere Dimension. Das Haus war genau
                        so, wie Robert es in Erinnerung hatte. Jeder Schritt,
                        den er darin machte, weckte längst vergessene
                        Erinnerungen. Jedes Bild, jedes Möbelstück erzählte
                        Geschichten. Robert hielt abrupt inne.
                        "Was ist los?" fragte seine Mutter.
                        "Die kleine Schatulle ist weg!" antwortete
                        Robert.
                        "Welche Schatulle?"
                        "Es gab eine kleine goldene Schatulle, die er
                        immer verschlossen hielt - sie stand immer hier auf dem
                        Schreibtisch. Ich habe ihn bestimmt tausend Mal
                        gefragt, was drin ist. Aber er sagte nur immer: das,
                        was mir am wertvollsten ist."
                        Die Schatulle war fort. Alles andere im Haus war genau
                        so, wie Robert es in Erinnerung hatte. Alles bis auf
                        die Schatulle. Robert vermutete, dass ein
                        Familienangehöriger diese Schatulle mitgenommen haben
                        musste.
                        Traurig sagte er: "Nun werde ich niemals erfahren,
                        was für ihn am wertvollsten war." Robert war müde,
                        also kehrte er mit seiner Mutter zurück nach Hause und
                        flog am nächsten Tag zurück in seine Wahlheimat.
                        Etwa zwei Wochen nach Herrn Roosens Tod fand Robert
                        einen Benachrichtigungsschein in seinem Briefkasten.
                        Der Postbote hatte ihn nicht angetroffen und das
                        Päckchen wieder mitgenommen. Als Robert ganz früh am
                        nächsten Morgen zum Postamt fuhr, überreichte ihm der
                        Schalterbeamte ein Päckchen, das so aussah, als sei es
                        hundert Jahre unterwegs gewesen. Die Handschrift des
                        Absenders war kaum zu entziffern, doch schließlich
                        erkannte Robert die Absenderanschrift: Wilfried
                        Roosen.
                        Robert setzte sich ins Auto und atmete tief durch,
                        bevor er das Päckchen öffnete. Zum Vorschein kamen die
                        goldene Schatulle und ein Briefkuvert. Roberts Hände
                        zitterten, als er die Notiz las: "Bitte übergeben
                        Sie nach meinem Tod diese Schatulle mit Inhalt an
                        Robert Sichter. Sie enthält das, was mir in meinem
                        Leben am wichtigsten war." Ein kleiner goldener
                        Schlüssel klebte auf dem Brief.
                        Robert standen die Tränen in den Augen und sein Herz
                        raste, als er den Schlüssel nahm, und die Schatulle
                        öffnete. Sie enthielt eine wunderschöne goldene
                        Taschenuhr. Roberts Finger glitten über das wunderbar
                        gearbeitete Gehäuse. Der Uhrdeckel sprang auf. Darin
                        standen die eingravierten Worte:
                        "Robert, vielen Dank für deine Zeit! - Harald
                        Roosen"

                        Sஆ~sஆy~ஆS

                        Info für alle User: Mir wurden von den Admins ab dem 07.07.2020 die Moderatorenrechte im Unterforum Türkei eingeräumt. Dies dient auch der Entlastung des Admin-Teams.

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                        • sunshine48S Offline
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                          sunshine48
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #372

                          delgobbo99:
                          Chris, Vielen Dank für deine lieben Zeilen und die Glückwünsche für meinen Opa. Ich finde deine Geschichte auch rührend. Mich würde interessieren ob dein Sohn diesen Teddy noch hat? 👋 Den Teddy und noch viele andere Sachen von früher hat unser Sohn in einer
                          Kiste auf seinem Speicher! 😉

                          Edith - sehr schöne Geschichte!

                          Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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                          • sunshine48S Offline
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                            sunshine48
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #373

                            Nikolause

                            Es war Nikolausabend - Tag und soeben hatte der Bäcker ein großes
                            Kuchenblech
                            voll frischgebackener Nikolause aus dem Ofen gezogen.
                            Die Augen standen ihnen - dass Gott erbarm! - so dick wie Froschaugen aus
                            dem Kopfe heraus. Eine Nase hatte der Bäcker überhaupt für überflüssig gehalten -auch Ohren. Der Mund aber saß dem einen rechts - dem andern links und hatteeine verzweifelte Ähnlichkeit mit den Westenknöpfen.
                            Von den Armen und Beinen gar nicht zu reden! Was kümmerten die den Bäcker?
                            Er hatte ja alle seine vier Glieder - und nicht zu knapp!
                            Die Nikolause, die würde er auf alle Fälle verkaufen, ob sie nun wulstige oder spindeldürre Arme - gerade Beine oder nur zwei zugespitzte Klumpen hatten.

                            Zuerst waren nun die Frischgebackenen da eine Weile still. Sie mussten sich die
                            Welt ringsum doch erst ein wenig ansehn. Da merkten die, die das Glück hatten, geradeaus sehn zu können, dass die Decke der Backstube lachte.
                            "Warum lachen chie?" fragte einer, der einen bedauerlich schiefen Mund bekommen hatte.
                            "Ach" - entschuldigte sich die Decke - "ich wunderte mich nur darüber, dass der Bäcker es in keinem Jahre fertig bringt,  tadellose Nikolause zu backen."
                            "Tadelloch - wach choll dach heichen?" fragte der Nikolaus und rollte seine schwarzen Korinthenaugen.
                            Nun mischten sich auch die andern ein. "Ja - wollen Sie uns bitte eine Erklärung geben, was sie mit dem Worte "tadellos" gemeint haben?"
                            "Ach" - ich meinte ja nur so - so - "na ja, eben so, wie sich's gehört. Arme und Beine hübsch regelmäßig geformt, der Mund in der Mitte und auch die Augen auf ihrem richtigen Platz.
                            Aber es ist noch nie vorgekommen ,dass der Bäcker solche Männer zustande gebracht hat. Der heiligeNikolaus wird sich bedanken für seine gebackenen Photographien!"

                            Inzwischen hatte der Bäckermeister sich daran gemacht, ein zweites Blech mit Teigmännern zu belegen. Sie fielen nicht besser aus. Im Gegenteil! Es war haarsträubend, was der Bäcker sich in seiner Schöpferlaune leistete! Klebten zwei Korinthen zusammen - "Da, hast de zwei Münder."
                            "Es ist empörend!" rief der Tisch. "Ein Doppelmund! Aber der wäre dem schwatzhaften Bäcker selber sicher sehr angenehm. Dass ihm doch der heilige Nikolaus den eigenen Kopf so tief zwischen die Schultern steckte!"
                            "Ja - und ihn recht kräftig an den Ohren zwickte," grollte der Stuhl.
                            "Dann würde er sich seiner Hörorgane vielleicht erinnern."

                            Am hitzigsten war aber der Backofen. "Die Augen sollte man ihm auskratzen und
                            sie ihm hüben und drüben auf die Backen kleistern" - schrie er wütend.
                            " Ein Skandal ist es! Und schließlich bleibt ja doch alles an mir hängen."
                            Nun kam die Frau Bäckermeisterin mit einem Körbchen, stellte die Nikolause hinein und trug sie in das Schaufenster vorbei an den Mädchen.
                            Aah - aah - aah -," kam es von allen Seiten, "die Herren Nikolause!"
                            Gleich kam auch ein Trupp Schulbuben die Straße daher, drückte sich die Nase
                            an
                            den Scheiben platt und rief: "Nikkelees! Nikkelees!" und verschlang mit den Augen das ganze Körbchen.
                            Die Männer aus dem feurigen Ofen mussten durchaus den Eindruck gewinnen,
                            als werde ihnen hier unverhohlene, ja begeisterte Bewunderung zuteil.

                            Einer von ihnen, dem die Augen ungefähr in gleicher Höhe mit dem Munde saßen, dessen obere Kopfhälfte aber dafür außerordentlich viel Platz zum Denken ließ, philosophierte: "Der Geschmack und die Ansichten dieser Welt scheinen sehr geteilt zu sein. Was von dem einem verlacht wird, wird von den andern bewundert."
                            Mit dieser Erkenntnis suchten seine Kameraden - je nach Veranlagung, d.h. je nachdem man ihnen die Korinthen in den Kopf gedrückt und dadurch ihren Gesichtern Ausdruck verliehen hatte) fertig zu werden. Die einen mit Humor, die andern mit Pessimismus, die dritten mit dem Grundsatz der allgemeinen Wurschtigkeit.
                            "Was aber mag der eigentliche Zweck des Lebens- des Lebens eines Nikolauses - sein?" grübelte der mit der Denkerstirne weiter.
                            Er brauchte nicht lange auf die Antwort zu warten.
                            Die Ladentür klingelte und herein trat eine Frau in Schürze, Pantoffeln und Kopftuch. "GewweSe mer mal sechs Stick von dene Nikkeleese", sagte sie zur Bäckermeisterin. "Mer muss doch merkke, dass heit Nikkeleesabend is. Awwer von dene große - zu 10 Pfennig."
                            "Aha!" dachte der Philosoph aus Kuchenteig. "Die Dinge des Lebens werden also verschieden bewertet, je nach Größe und Umfang - sehr vernünftig!"
                            Er verschwand mit fünf Kollegen in einer Tüte. Später wurde er dann von der
                            Frau ausgepackt.

                            "Wie groß ist doch die Welt! Nicht nur einen Geburtsort und einen Kaufladen - nein, auch noch eine Straße und ein "Zuhause" gibt es darin -" dachte er begeistert.
                            Nun verbreitete sich in der Stube ein würziger Duft; Tassen wurden auf den
                            Tisch gestellt und in jede derselben ein Nikolaus hineingesteckt.
                            Recht stattlich nahm er sich doch aus, dieser Kreis von wackeren Kumpanen! Herzerquickend war denn auch die Freude der Kinderschar.

                            Unser Held wollte gerade ausrufen: "Kameraden - O Gott - das Leben ist doch schön!" da verzogen sich seine drei Münder - oder seine drei Augen - wie man's nehmen will - und er spürte einen Riss in seiner Kopfhaut.
                            "Ach nein - kurz scheint's zu sein," konnte er merkwürdigerweise doch noch denken. "Und der Hunger scheint mächtiger zu sein als die Liebe."

                            Hierin hatte er nicht unbedingt recht - glücklicherweise.
                            Denn wenn auch seine fünf Genossen geköpft, gevierteilt oder sonst wie misshandel tund dann aus kannibalische Weise verspeist wurden - er kam
                            mit einer leichten Verletzung davon.

                            "Ich will mein Nikkelees doch liewer erst mal dem werkliche Nikkelees heit abend zeige -" sagte seine kleine Besitzerin liebevoll.
                            "Tu des - tu des nur, mei Herzche," nickte die Mutter.
                            Also ward dem Glücklichen noch eine Galgenfrist beschert.
                            Er benutzte sie natürlich sofort wieder zum philosophieren. "Nur die Gedanken scheinen ewig," meinte er.-

                            Nun - der Abend kam und der wirkliche Nikolaus auch. Er betrachtete sein
                            Kuchen-Konterfei lange und prüfend und schüttelte dann sein ehrwürdiges
                            Haupt, aber p****lötzlich  hellte sich seine Miene auf.
                              "Ich armer Nikolaus -
                            was soll ich schon klagen?" rief er aus.

                            "Du lieber Gott - was musst du erst alles an deinen Ebenbildern erleben!"
                                                                                      - Sophie Reinheimer -

                            Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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                            • editheE Offline
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                              edithe
                              Admin Türkei Experte Türkische Riviera
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #374

                              Denke, bevor du urteilst:
                              ….¤ª“˜¨¨¯¯¨¨˜“ª¤..♥..¤ ª“˜¨

                              Eines Nachts befand sich eine Frau am
                              Flughafen. Sie musste mehrere Stunden auf
                              ihren Flug warten. Während sie wartete,
                              kaufte sie sich ein Buch und eine Packung
                              Kekse um sich die Zeit zu vertreiben. Sie
                              schaute sich nach einem Platz zum sitzen um
                              und wartete.

                              dBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              .BPYBBB_______________BBBb
                              .BPYBBB_____UNSER____BBBb
                              dB__YBb_ZAUBERBUCH-_.YBBb
                              dB___YB_________________BBBb
                              .Yb___YBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              _Yb___YBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              ._Yb___YBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              __Yb___YBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              .__Yb__YBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              ___Yb_dBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBb
                              .___Yb.dP====================/
                              ____YbB====================(
                              .____Ybb====================`-,
                              _____Y88888888888888888888888b

                              Sie war vertieft in ihr Buch,
                              als sie plötzlich einen jungen Mann
                              bemerkte,
                              der neben ihr
                              saß und ohne jegliche Zurückhaltung seine
                              Hände ausstreckte und nach der Packung Kekse
                              griff,
                              welche zwischen ihnen lag. Er begann einen
                              Keks nach dem anderen zu essen.

                              Da sie deshalb nicht viel Aufhebens machen
                              wollte, entschied sie sich ihn zu
                              ignorieren.
                              Die Frau, ein bisschen belästigt, aß die
                              Kekse und beobachtete die Uhr, während der
                              junge und schamlose Keksdieb dabei war die
                              Packung leer zu essen. Die Frau begann sich
                              an diesem Punkt zu ärgern, und dachte: „Wenn
                              ich keine solch gute und erzogene Person
                              wäre, hätte ich diesem kühnen Mann gleich
                              ein
                              blaues Auge verpasst."

                              Jedes Mal wenn sie einen Keks aß, nahm sich
                              der Mann auch einen. Der Dialog zwischen
                              ihren Augen setzte sich fort und als nur
                              noch
                              ein Keks übrig war, fragte sie sich, was er
                              wohl nun tun würde.
                              Sanft und mit einem nervösen Lächeln nahm
                              der
                              Mann den letzten Keks und brach es in zwei.
                              Er bat eine Hälfte der Frau an, während er
                              die andere Hälfte selbst aß.

                              (¯(¯·(¯·(¯·(¯·(¯·(¯·(** **(¯…………………………:** **(¯…………………..………
                              (¯…………………..………..:
                              (¯…………………..………….`
                              (¯…………………..……………..
                              (¯…………………..……………..….
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              (¯…………………..……………..…._)
                              ()·.)·.)·.)·.) ·.)·.) )·.)·.)·._)

                              Rasch nahm sie den Keks und dachte: „Was für
                              ein unverschämter Mann! Wie unerzogen! Er
                              hat
                              mir nicht einmal gedankt!" Sie hatte
                              noch nie jemanden so kühlen getroffen.
                              Erleichtert aufatmend hört sie wie ihr Flug
                              angekündigt wurde. Sie ergriff ihre Taschen
                              und ging ohne nach hinten zu blicken wo der
                              unverschämte Dieb saß.

                              Nach dem Einstieg in das Flugzeug, und
                              nachdem sie sich gesetzt hatte, suchte sie
                              nach ihrem Buch, welches bald ausgelesen
                              war.
                              Während sie in ihre Tasche blickte, fand
                              sie,
                              völlig überrascht, ihre Packung Kekse fast
                              unberührt. „Wenn meine Kekse hier
                              sind",
                              dachte sie, sich schrecklich mies fühlend,
                              „waren die anderen seine, und er hat
                              versucht
                              sie mit mir zu teilen". Es war zu spät
                              um sich bei dem jungen Mann zu
                              entschuldigen,
                              sie begriff schmerzhaft, dass sie diejenige
                              war die unverschämt, unerzogen und ein Dieb
                              gewesen war, und nicht er.

                              Wie oft in unserem Leben, waren wir uns
                              einer
                              Sache sicher und gewiss, nur um später zu
                              entdecken, dass das doch nicht wahr war?

                              Info für alle User: Mir wurden von den Admins ab dem 07.07.2020 die Moderatorenrechte im Unterforum Türkei eingeräumt. Dies dient auch der Entlastung des Admin-Teams.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • sunshine48S Offline
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                                sunshine48
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #375

                                Weihnachts-Schoko-Likör

                                400 ml Schlagsahne
                                200 gr Bitterschokolade
                                15 Schokokaramellbonbons (z.B. von Storck)
                                4 TL Lebkuchengewürz
                                400 ml Korn oder Weinbrand

                                Schlagsahne in einen Topf gegen, kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.
                                Die Schokolade und die Karamellbonbons grob hacken und mit dem Lebkuchen- gewürz zur Sahne geben.
                                Gut rühren, bis die Schokolade und die Bonbons  total geschmolzen sind und
                                danach abkühlen lassen.
                                Anschl. den Korn oder Weinbrand unterrühren.
                                Den Likör mindestens einen Tag durchziehen lassen - im Kühlschrank hält sich der Likör mindestens 2 - 3 Wochen!Das Weihnachtslicht
                                Als die Engel den Hirten verkündet hatten, dass im Stall von Bethlehem der König
                                der Welt geboren worden war, da suchte jeder nach einem passenden Geschenk,
                                das er dem Kind in der Krippe mitbringen wollte.
                                Die Hirten liefen auseinander, verabredeten sich aber, dass sie sich treffen wollten, um gemeinsam zum Stall zu gehen, das Kind anzubeten und ihre Geschenke zu überbringen.
                                „Ich bringe ein Schäfchen mit“, meinte der eine.
                                „Ich eine Kanne voll frischer Milch“, sagte ein anderer.
                                „Und ich eine warme Decke“, rief ein dritter.

                                Unter den Hirten war aber auch ein Hirtenknabe.
                                Der war bettelarm und hatte nichts, was er dem Kind schenken konnte.
                                Traurig lief er zum Schafstall und suchte in einem winzigen Eckchen, das ihm
                                gehörte, nach etwas, was er vielleicht doch mitbringen konnte.
                                Aber da war nichts, was auch nur den Anschein eines Geschenkes hatte.
                                In seiner Not zündete der Hirtenknabe eine kleine Kerze an und suchte in jeder
                                Ritze und Ecke. Doch alles Suchen war umsonst. Da setzte er sich mitten auf den Fußboden und war so traurig, dass ihm die Tränen an den Backen herunter liefen.

                                So bemerkte er auch nicht, dass ein anderer Hirte in den Stall gekommen war und
                                vor ihm stehen blieb.
                                Er erschrak richtig, als ihn der Hirte ansprach: „Da bringen wir dem König der Welt alle möglichen Geschenke. Ich glaube aber, dass du das allerschönste Geschenk hast!“
                                Erstaunt blickte ihn der Hirtenknabe mit verweinten Augen an. „Ich habe
                                doch gar nichts“, sagte er leise.
                                Da lachte der Hirte und meinte: „Schaut euch diesen Knirps an! Da hält er in seiner Hand eine leuchtende Kerze und meint, er habe gar nichts.“
                                „Soll ich dem Kind vielleicht die kleine Kerze schenken?“, fragte der Hirtenknabe aufgeregt.
                                „Ja“, antwortete der Hirte. „Sie ist hell und macht warm.“

                                Da stand der Hirtenknabe auf, legte seine Hand schützend vor die kleine Flamme
                                und machte sich mit den Hirten auf den Weg. Als die Hirten mit ihren Geschenken
                                den Stall erreichen, war es dort kalt und dunkel.

                                Als aber der Hirtenknabe mit seiner kleinen Kerze den Stall betrat, da breitete sich ein Leuchten und eine Wärme aus, und alle konnten Maria, Josef und das Kind in
                                der Krippe sehen.
                                So knieten die Hirten vor der Krippe und beteten den Herrn der Welt an, das kleine Kind mit Namen Jesus. Danach übergaben sie ihre Geschenke.
                                Der Hirtenknabe aber stellte seine kleine Kerze ganz nah an die Krippe, und er konnte das Leuchten in Marias und Josefs Augen sehen.
                                „Das kleine Licht ist das allerschönste Geschenk!“ sagten die Hirten leise.
                                Und alle freuten sich an dem schönen Weihnachtslicht, das sogar den armseligen Stall warm und gemütlich mache.
                                Der Hirtenknabe aber spürte, wie in ihm selbst eine Wärme aufstieg, die ihn immer glücklicher machte. Und wieder musste er weinen. Jetzt weinte er aber, weil er sich so glücklich fühlte.

                                Bis zum heutigen Tage zünden die Menschen vor Weihnachten Kerzen an, weil sie alle auf Weihnachen warten und ihnen das Licht immer wieder Freude und Geborgenheit schenkt. -  Rolf Krenzer -

                                In diesem Sinne wünsche ich Euch eine weiterhin "heimelige" Adventzeit! 🇯🇵

                                Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  rufus119
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #376

                                  Heute mal was für die Ohren 🙂

                                  "Stille Nacht" ist für mich eines der schönsten Weihnachtslieder  😍

                                  Hier  eine Neuaufnahme von Ross Antony und Paul Reevers "Silent Night" 🇯🇵

                                  You'll never walk alone

                                  1 Antwort Letzte Antwort
                                  Antworten Zitieren
                                  • rufus119R Offline
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                                    rufus119
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #377

                                    Das hier  wird bei uns jeden Heiligabend in der Kirche gespielt 🇯🇵

                                    Ich wünsche euch allen einen schönen 2. Advent 😘

                                    Vielleicht mag ja der eine oder andere Mitleser auch einen schönen Beitrag
                                    liefern  🎧 😄

                                    You'll never walk alone

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    Antworten Zitieren
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                                      edithe
                                      Admin Türkei Experte Türkische Riviera
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #378

                                      Die trotzige Adventskerze
                                      …………….. )
                                      …………..... /)
                                      …………... ( , )
                                      …….....….|░░░|
                                      …………..|░░░|☆.
                                      ………......|░░░|¸.¤“˜¨
                                      ………¨˜“¤|░░ഐ¤ª
                                      ……¨˜“გª¤.¸::¸.¤ª☆.
                                      "Nein", sagte die honiggelbe Kerze
                                      am Adventskranz, als sich ihr eine Hand mit
                                      einem brennenden Streichholz näherte.
                                      "Ich will nicht brennen, schmelzen,
                                      zerfließen, weinen, schrumpfen, bis nichts
                                      mehr von mir übrig geblieben ist." Sie
                                      schüttelte sich und sie wehrte sich so sehr,
                                      dass ihr Docht das Feuer nicht anzunehmen
                                      vermochte.
                                      "Autsch", schrie eine
                                      Menschenstimme, als das Streichholz
                                      abgebrannt war. "Nun habe ich mich
                                      verbrannt." Ein zweites Streichholz
                                      zischte auf, und wieder näherte sich eine
                                      heiße Feuerflamme der Kerze.
                                      All ihre Kraft musste die Kerze sammeln, um
                                      sich gegen die Flamme zu wehren, bis auch das
                                      zweite Streichholz abgebrannt war und die
                                      Menschenstimme wieder "Au!" und
                                      "Blöde Kerze!" rief. Doch schon
                                      flammte das dritte Streichholz auf. Nichts.
                                      Wie durch ein Wunder blieb der Docht
                                      unversehrt. Auch beim vierten, fünften,
                                      sechsten und siebten Streichholz. Vergebens.
                                      Kein Adventslicht erhellte den Raum.
                                      Die Kerze freute sich. "So ist´s
                                      Recht", murmelte sie. "Nun werde
                                      ich für immer und ewig hier im Zimmer stehen
                                      können. Wie schön."
                                      "Wie gemein!", sagte eine
                                      Kinderstimme traurig. "Nun haben wir nur
                                      einen Adventskranz mit drei Kerzen."
                                      "Nichts da!", schimpfte die
                                      Menschenstimme wieder. "Diese Kerze
                                      taugt nichts. Wir ersetzen sie durch eine
                                      neue.“
                                      Und ehe sich die Kerze versah, wurde sie aus
                                      dem Adventskranz gerissen und aus dem Fenster
                                      geworfen. Sie landete auf der Straße vor dem
                                      Hund Timmi, der auf der Suche nach etwas
                                      Essbarem durch die Straßen streunte.
                                      Timmi zögerte nicht lange. Er roch an der
                                      Kerze, hob sie auf und machte sich auf den
                                      Weg in die wintertrübe Laubenkolonnie. Dort
                                      saß Herr Franke, der vor einigen Monaten
                                      seine Arbeit verloren hatte, frierend und
                                      traurig in einer halb zerfallenen Hütte im
                                      Dämmerlicht und grübelte.
                                      "Oh, eine Kerze!", rief er, als
                                      Timmi die Hütte betrat, und seine Augen
                                      fingen an zu strahlen. "Was für eine
                                      Überraschung! Danke, Timmi." Er
                                      streichelte vorsichtig über den honiggelben
                                      Bauch der Kerze und flüsterte: "Danke,
                                      kleine Kerze."
                                      Dann zündete er mit zittrigen Fingern ein
                                      Streichholz an. Zisch!!!
                                      Zisch? Die Kerze erschrak. Aber jetzt mochte
                                      sie sich nicht mehr wehren. Zu sehr freute
                                      sie sich über das glückliche Gesicht des
                                      Mannes. Zisch - nahm ihr Docht die Flamme an.
                                      Ein sanftes Licht erhellte nun die schäbige
                                      Hütte und das leise Lächeln des Mannes, der
                                      in das Kerzenlicht blickte.
                                      "Siehst du, Timmi", sagte Herr
                                      Franke, während er den Hund kraulte,
                                      "nun ist auch zu uns die Weihnachtszeit
                                      ein bisschen näher gekommen. Es gibt sie
                                      noch, die kleinen Wunder..."

                                      Wünsche Euch allen ,einen schönen 2. Advent,
                                      sowie eine schöne Weihnachtszeit.

                                      Info für alle User: Mir wurden von den Admins ab dem 07.07.2020 die Moderatorenrechte im Unterforum Türkei eingeräumt. Dies dient auch der Entlastung des Admin-Teams.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • sunshine48S Offline
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                                        sunshine48
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #379

                                        Karibische**"Jingle Bells"** von Rita Fehling*"*Nein wirklich, dieser ganze Weihnachtstrubel geht mir so auf die Nerven."
                                        Ich heule mich bei meiner Freundin aus, die meine Einstellung nun gar nicht teilt.
                                        "Seit Wochen nur ,Jingle Bells' und ,Oh Tannenbaum'. Alles rennt und hetzt,
                                        nur weil bald Weihnachten ist.
                                        "Ach, Weihnachten ist doch schön! Ich weiß gar nicht, was du hast. Wenn du irgendwo wärst, wo man nicht so feiert wie hier, wärst du auch nicht zufrieden."

                                        Mensch, das ist es, denke ich mir! Irgendwohin, wo es nicht so verdammt weihnachtlich ist.
                                        Ganz vorsichtig frage ich bei meiner Familie an, ob wir in diesem Jahr nichtmal verreisen wollen.
                                        "Es gibt bestimmt noch ein paar günstige Last-Minute-Angebote," locke ich.
                                        Doch Kind und Mann wollen davon nichts wissen. Weihnachten ist nur schön zu Hause. Sagen sie. Ist ja auch kein Wunder. Wer hat denn die ganze Verantwortung für die Vorbereitungen an der Backe? Wer plant das Essen, wer schreibt den Stapel Weihnachtskarten, wer kauft die Geschenke, wer backt die Plätzchen?
                                        Advent, Advent, die Mutti rennt.
                                        Ich erzähle meinen beiden von den vielen Dingen, die ich noch zu erledigen habe
                                        und male gleichzeitig in den schönsten Tönen die Vorzüge einer karibischen Weihnacht aus.

                                        Es hat einige Tage gedauert, aber ich hab's geschafft.
                                        Wir haben noch ein richtiges Reiseschnäppchen gemacht.
                                        Eine Woche Dominikanische Republik. Ein Wahnsinn: Weihnachten am Strand. Palmen, Meer und warmes Wetter, keine übervollen Weihnachtsmärkte, keine Lichterketten, keine Hektik, kein Weihnachtsbraten, der vorbereitet werden will.

                                        Das Hotel hat natürlich für den 24. ein besonderes Programm.
                                        Für die meist europäischen Gäste haben sie ein perfektes Arrangement zusammengestellt. In der Lounge des Hotels ist ein riesiger Tannenbaum
                                        aufgestellt. Dahinter hat man eine künstliche Schneelandschaft mit Schneemännern und Schlitten aufgebaut.
                                        Und man sang "Jingle Bells". Alle sangen "Jingle Bells". Auch wir. Mit Tränen der Rührung in den Augen, Weihnachtslie-der singend, genossen wir den Heiligen Abend und dachten an unsere Lieben daheim.

                                        "Ja, es war wunderbar", bestätigte ich meiner Freundin. Ich bereue nicht, dass wir dieses Mal vor Weihnachten geflohen sind."
                                        Ob wir denn nichts vermisst hätten, fragt sie noch.
                                        "Vermisst? Nö, vielleicht hätten sie noch ,Oh Tannenbaum' singen sollen.

                                        Verzaubert liegt die Welt in weiss,
                                        noch immer fallen Flocken leis.
                                        Verzaubert scheint die Sternenzeit
                                        und immer wieder werden Herzen weit.
                                                                                                             - Monika Minder -
                                        Florentiner

                                        125 ml Sahne
                                        125 gr Kristallzucker
                                        30 gr Honig
                                        20 gr Butter
                                        75 gr Orangeat (kleinwürfelig geschnitten)
                                        10 gr Mehl
                                        125 gr gehackte Walnüsse
                                        150 gr Kuvertüre
                                        15 gr Kokosfett

                                        Sahne mit Zucker aufkochen,  Butter und Honig dazugeben und bis alles Fäden
                                        zieht, kochen.
                                        Orangeat in Mehl wälzen und gemeinsam mit den Nüssen in die Masse einrühren.

                                        Mit einem Kaffeelöffel kleine Häufchen auf ein  mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im vorgeheizten Rohr bei gut 180 Grad ca. 10-15 Minuten backen.

                                        Wenn die Florentiner beim Backen stark auseinander laufen, sollten sie
                                        noch vor dem Abkühlen mit einem runden Ausstecher in die gewünschte
                                        Form gebracht werden.

                                        Schokolade mit Kokosfett für die Glasur im Wasserbad erwärmen.
                                        Die ausgekühlten Florentiner auf der Unterseite mit der Glasur bestreichen
                                        und zum Trocknen mit der Schokoladenseite nach unten auf Backpapier legen,
                                        damit sie eine glatte Fläche erhalten.

                                        Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        Antworten Zitieren
                                        • sunshine48S Offline
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                                          sunshine48
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                                          #380

                                          Der alte Weihnachtsmann

                                          Wer gammelt so spät noch durch Sträucher und Tann?
                                          Ich mag es kaum glauben, der Weihnachtsmann.
                                          Sein Mantel ist rot und sein Bart nicht verschneit,
                                          und für einen Schwatz hat er wohl eh keine Zeit.

                                          Die Hände voll mit Tüten von Aldi und Netto,
                                          und bestimmt hat der Alte auch noch andere Marken in petto.
                                          Jetzt wird mir’s auch klar und ich wundere mich nich,
                                          das ich jedes Jahr von Aldi ‘nen Schlafanzug "krich."

                                          Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichten und Tann.
                                          Es ist nicht mehr aus der Kindheit der Weihnachtsmann.
                                          Denn der kam mit einem Schlitten und Rentier davor,
                                          darauf einen Sack voll Spielzeug und Süßem und
                                          dazu sang ein Engelschor.

                                          Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann,
                                          doch der hier ist traurig, man sieht es ihm an.
                                          Er schleppt keinen Sack aus Leinen mit Geschenken!
                                          Nein, er hält dutzende Plastiktüten in den Händen.

                                          He Alter, so sag ich ganz still vor mich hin.
                                          Was ist aus dir geworden, was ist des Weihnachtsfest Sinn?
                                          Da plötzlich dreht er sich zu mir um,
                                          er macht einen Schritt auf mich zu und ich werde stumm.

                                          Dann spricht er zu mir der alte Weihnachtsmann,
                                          und es fällt ihm wohl schwer, man sieht es ihm an.
                                          Das Fest der Liebe ist es lange nicht mehr,
                                          alle wollen viel eressen und der Geschenke noch mehr.

                                          Nur die teuersten Geschenke müssen es sein,
                                          aber es gibt auch welche, für die kauf ich bei Aldi ein.
                                          Die Menschen wurden undankbar, geldgeil und gierig
                                          und sagt überhaupt einer "danke",
                                          dann klingt das schon schmierig.

                                          Dabei gibt es anderswo viel Kummer und Leid,
                                          doch daran zu denken, hat wohl keiner mehr Zeit.
                                          Auch der Sinn des Christfest von einst ging verloren,
                                          wurde einst laut Bibel der Heiland geboren.

                                          Doch besinnliche Weihnacht, das kannst du vergessen,
                                          erst Geschenke aufreißen, dann kräftig "fressen."
                                          Welch Kind singt heut noch ein Lied, wer kennt ein Gedicht?
                                          Und nach dem Ursprung der Weihnacht, frag ich lieber nicht.

                                          Das heilige Fest, wie es einst gedacht,
                                          wurde lange schon durch euch zum Konsumrausch gemacht.
                                          Ich schleppe mich ab jedes Jahr mit den teuersten Geschenken,
                                          aber an den Ursprung der Weihnacht tut heut keiner mehr denken.

                                          Und als seine Worte zu Ende er bringt,
                                          eine Träne mehr über seine Wangen rinnt.
                                          Mach’s besser mein Freund, so ruft er mir noch zu,
                                          dann verschwindet er zwischen den Bäumen im Nu.

                                          Noch lange steh ich zwischen Fichten und Tann,
                                          dann nehme ich meine Gedanken zusamm’.
                                          Ich gehe nach Hause und für mich steht es fest,
                                          ich feiere dieses Jahr das alte Weihnachtsfest.

                                          Wir werden zusammen sitzen unterm Tannenbaum
                                          und ich erzähle meinen Kindern von einem Traum.
                                          Von einem Traum eines alternden Mann,
                                          den dennoch jeder, der will, ihm auch erfüllen kann.

                                          Und wir werden der wahren Weihnacht gedenken
                                          und uns nicht sinnlos mit Werten beschenken.
                                          Und singen die alten Lieder im Kerzenschein,
                                          ja und wer weiß, vielleicht kehrt der alte Weihnachtsmann dann bei uns ein.

                                          Ich wünsche es mir und euch allen von Herzen.
                                          Eine frohe Weihnacht ohne Ärger und Schmerzen,
                                          ohne viel Stress mit viel mehr Besinnlichkeit,
                                          die Ohren macht auf, die Herzen macht weit.

                                          Ich hoffe, es wird ein Fest der Liebe und Freude
                                          denn dann, und das sage ich euch schon heute -
                                          gibt es irgendwo zwischen Sträuchern und Tann,
                                          einen alten, aber glücklichen Weihnachtsmann.

                                          - unbekannt -

                                          Schnelles Schoko-Mousse

                                          200 g Edelbitter-Schokolade (85 % Kakao)
                                          400 g Schlagsahne
                                          4 TL Espressopulver
                                          2 EL Kirschwasser  - kann auch weggelassen werden -

                                          Schokolade grob würfeln und im Wasserbad schmelzen.
                                          Etwas abkühlen lassen.
                                          50 gr Sahne erwärmen und  Espressopulver darin auflösen, durch ein Sieb
                                          streichen.
                                          Restliche  Sahne steifschlagen,  (Kirschwasser unterrühren )und die
                                          geschmolzene Schokolade mit einem Schneebesen zügig einrühren.
                                          In Gläser geben und kaltstellen oder kaltstellen und dann Nocken abstechen.

                                          Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -

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