Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
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Sonntag,1.Advent
10.00 Uhr:
In der Reihenhaussiedlung Studweid lässt sich die Rentnerin Erna B.´durch
ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren.
Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.10 Uhr 14:
Beim entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung
des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster.
Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Spiez im besinnlichen Glanz
von 134 Fensterdekorationen.
19 Uhr 03:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Thun registriert der wachhabende
Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Thunersee-Nord, ist aber zunächst arglos.20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung
von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens,
an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit
dem Nestbau.20 Uhr 56:
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil
zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.21 Uhr 30:
Im Trubel einer Club-Feier im Kohlekraftwerk Thun verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.21 Uhr 50:
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern
des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Studweid. Zuvor war eine Boing 747
der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Familie Nager gelandet.22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Thun, der
gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung Studweid erwacht Frührentner René Nager
und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen.
Um genau 23 Uhr 12 betätigt er den Schalter ihrer Kaffeemaschine.23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Thunersee bricht die
Explosion des Kohlekraftwerks Thun wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren
Ort stapften irre, verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war. -
Ein etwas anderer Adventskalender...
ڿڰۣ--... ()
¸.•´¨`•.¸▓ .
ڿڰۣ--..
Ich gebe euch heute einen Kalender,
einen Kalender zum schönen Advent.
In dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht
und kennt...1. Türchen --- Verständnis
..2. Türchen --- Phantasie
..3. Türchen --- Humor
..4. Türchen --- eine Portion Euphorie.
..5. Türchen --- Hoffnung
..6. Türchen --- eine Menge Zeit
..7. Türchen --- Geborgenheit
..8. Türchen --- Spaß und Freude
..9. Türchen --- Zuversicht
10. Türchen --- Kraft und Stärke
11. Türchen --- Glück
12. Türchen --- das Licht
13. Türchen --- Glaube
14. Türchen --- Menschlichkeit
15. Türchen --- Trost
16. Türchen --- Frieden
17. Türchen --- die Zweisamkeit
18. Türchen --- gute Gedanken
19. Türchen --- Achtung vor Mensch und Tier
20. Türchen --- Hilfe
21. Türchen --- Freundschaft
22. Türchen --- Toleranz
23. Türchen --- die innere Ruhe
24. Türchen ---
Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke,
nicht Reichtum und Geld.
Hinter diesem Türchen,
da ist die Liebe,
das Größte und Wichtigste auf dieser Welt!
ڿڰۣ--...()
¸.•´¨`•.¸▓ .
ڿڰۣ--..
Ich wünsche euch von Herzen
eine wundervolle Adventszeit -
Im wunderschönen Bayernland
war die Mary mitm Josef bekannt; und die Bekanntschaft ging so weit, daß Mary sich zeigte empfängnisbereit. So sehr, was ich findsehr apart,
daß die Mary schwanger ward.In der Firma, in der Jupp beschäftigt war,
war gerade mal keine Kohle mehr da.
Zu Josef`s Ärger kam es auch dann,
daß die Firma Konkurs meldete an.
Zu allem Übel kam es sodann,
denn Josefs Vermieter meldete Eigenbedarf an.Ohne Job und Wohnungslos
suchte Jupp bei Mary Trost;
sie konnte nicht helfen, ihr Zimmer war zu klein;
die beiden paßten da einfach nicht rein.
Jupp meintIch weiß, wonach mir steht der Sinn: Wir ziehn nach Köln am Rhein einfach hin !
Dort wird es besser; Du wirst es schon sehn, - was solln wir denn hier noch
auf Wohnungssuche geh`n !Vom Arbeitsamtsgeld, das die beiden noch hatten,
taten sie dann die Fahrkarten berappen.
Für Mary war die Fahrt im Zug hart,
weil sie schon im 8.ten Monat schwanger ward.
In Köln dann endlich angekommen, haben sie direkt die Stufen zum Sozialamt erklommen,
doch der dortige Sachbearbeiter spricht:
Leere Wohnungen hier in Köln - haben wir nicht !!!
Und die Hotelzimmer sind auch alle voll; --
Wegen dem Weihnachtsmarkt ha`m wir hier Lück wie doll !
Der Mann kann im Männerhaus Annostraße sein,
und die Frau kommt ins Luise - Maaßen - Haus rein.Doch Mary und Josef, diese beiden,
wollten lieber zusammen bleiben.
Der Sachbearbeiter meint: Ihr beiden Geschosse,
ihr landet doch sowieso bald ganz in der Gosse;
doch helfen wir! Ihr kriegt zwar kein Geld,
dafür aber Luftmatratze, Schlafsack und Zelt.
Und steht nach Beisammensein euch immer noch der Sinn,
so zieht mit `nem Bodenseekocher
zu den Rheinwiesen hin.In den Rheinwiesen war es zu kalt
und Mary meinte zu Josef: Halt !
Es stinkt mir; mir reichts ! Mir knurrt schon der Magen, und ich muß auch noch unser Bauch tragen ! Wir setzen uns jetzt in die Straßenbahn rin und fahrn zum Dom - nach Punkhausen hin.Am HBF dann angekommen,
wurdauf der Domplatte Aufstellung genommen, und kam dann jemand mal vorbei, war die Mary schnell dabei. Sie zeigtihren Bauch und fragt ganz zart:
Entschuldigung, habn Sie malne Mark ?Viele gingen vorbei, ohne hinzuseh
n, doch ab und zu blieb auch mal einer stehn,
kriegt Mitleid bei diesem Ach und Weh
und griff sodann ins Portemonnaie.
Die Mary hielt dies jedoch nicht lang aus
und faßte sich an den Unterbauch.
Josef, my dear, laß mich nicht allein;
können das denn schon die Wehen sein ?
Der Josef meinte, und seine Stimme war warm:
Schatz, das ist doch sicher nur Fehlalarm;
doch ich seh mal zu, vielleicht wirds gelingen, daß ich uns werdbei den Punkern unterbringen.Josef geht los und nähert sich mit Zagen
nem Punkergirl mit grün - rot - lila - Stehhaaren. Sie hört sich an, was Josef zu sagen hat und meint: Okay! ; -- der Josef ist platt. Er kann es einfach nicht verstehn,
daß auch die Punker nach Menschlichkeit geh`n.Schon seit ein paar Tagen war es am Schnei
n, und man konnte fast meinen, die Welt fröre ein. Mary und Josef verlorn nicht den Mut,
denn bei den Punkern gings ihnen ganz gut. Eines Nachts, so bei 8 Grad unter Null, da fiel die Mary bald seitwärts vom Stuhl. Josef, sie schmerzgepeinigt keucht, mir wirds zwischen den Beinen so feucht.
Hilf mir schnell und hol malnen Arzt- ich glaub, mir ist grad`die Fruchtblase geplatzt!Jupp rennt zu den Bahnhofsbullen hin;
denn was andres kommt ihm grad nicht in den Sinn, kommt zur Mary zurückgehopft und ganz Punkhausen, das steht Kopf, weil, obwohl Josef so schnell spurt, die Mary hatne Sturzgeburt.In dieser Nacht, wo man vor Kälte das Eis hört knallen,
hört man die Schreie einer Gebärenden
über die Domplatte hallen.
Der Nachthimmel klart auf.Guck mal, ruft einer, schnell!
Was strahlt denn auf einmal der Stern da so hell ?
Es ist, als ob der Himmel erglüht,
als dieser strahlende Stern seine Bahn weiter zieht.Selbst OB Fritze Schramma,
der durch Zufall anwesend war,
auch dem wurde jetzt klar,
daß dies Kind der König aller Himmelsnationen war.Auch wenn euch allen der Schädel nun raucht;
So sieht nun mal meine Weihnachtsgeschichte der Neuzeit aus. -
«Das Volk, das in derFinsternis wandelt, hat ein grosses Licht gesehen; über den Bewohnern desLandes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet.» – Jesaja 9,1
«Er ist nicht nur ein Leuchtender, sondern das Licht.
Er ist nicht nur ein Wegweiser, sondern der Weg.
Er ist nicht nur ein Wahrhaftiger, sondern die Wahrheit.
Er ist nicht nur ein Lebendiger, sondern das Leben.
Er ist nicht nur ein Grosser, sondern der Herr.
Er ist der Einzige, durch den wir erkennen können, wie Gott ist.
Er ist der Einzige, der uns völlig durchschaut und dennoch liebt.
Er ist der Einzige, bei dem wir die Schuld unseres Lebens loswerden können.
Er ist der Einzige der einen Neuanfang des Lebens ermöglicht.
Er ist der Einzige, der dem Leben Sinn gibt und unser volles Vertrauen verdient.»
Konrad Eißler
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Engelszauber im Advent - Elke Bräunling -
Einen aufregenden Adventskalender hat Anna bekommen.
Er ist nicht aus Pappe, nein, quer durch ihr Zimmer hängt eine lange Kette mit vierundzwanzig bunt verpackten Päckchen.
Darauf stehen die Zahlen eins bis vierundzwanzig. Spannend sieht das aus.Vorsichtig befühlt Anna die einzelnen Päckchen, doch den Inhalt kann sie leider
nicht erraten. Sie seufzt.„Warten ist ja sooo schwer! Wenn doch nur schon bald Weihnachten wäre.“ Vorsichtig schnuppert und rüttelt sie an dem Päckchen mit der Nummer eins.„Aua!“, tönt es leise aus dem Päckchen. „Das tut weh.“
Anna erschrickt. Da ist jemand in dem Päckchen versteckt.
Sie will es von der Leine nehmen und rasch öffnen.
„Warte, ruft da eine helle Stimme. „Ich bin erst morgen für dich da.
Und nun wünsche ich dir eine gute Nacht. Träume schön!“
„Ich kann nicht schlafen, bevor ich nicht weiß, wer du bist“, sagt Anna
. „Ich …“ Sie muss gähnen und schläft – schwups – ein.Plötzlich steht eine helle Gestalt mit einem fröhlich lächelnden Gesicht vor Anna.
Sie trägt ein weißes, mit goldenen Sternchen geschmücktes Kleid und hält eine Posaune unter dem Arm geklemmt.
„W-wer bist du?“, staunt Anna.
„Rate!“, antwortet das fremde Wesen.
Anna überlegt. „Ein Engel. Bist du Weihnachtsengel?“
„Stimmt.“ Der Engel setzt die Posaune an die Lippen und spielt „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind …“
Schön klingt das. Anna kann nicht anders. Sie singt mit.
„Advent ist die Zeit der Lieder und Geschichten“, freut sich der kleine Engel.
„In diesem Jahr werde ich im Advent bei dir sein.“
Er grinst schelmisch. „Aber nur, wenn du das auch so haben willst.“
„Jaaa“, ruft Anna. „Ich hab mir schon immer meinen eigenen Engel gewünscht. Jajaja.“
Sie ruft dieses „Jajaja“ so laut, dass sie davon aus dem Schlaf schreckt.
Verwundert setzt sie sich im Bett auf. Wer hat da eben „Jajaja“ gerufen?In der Küche hört Anna, wie Papa Kaffee kocht, und aus dem Bad klingt Mamas Stimme. Ist die Nacht schon vorbei?
Anna schüttelt sich. Sie ist doch eben erst zu Bett gegangen, und dann ist dieser Engel gekommen. Oder hat sie das nur geträumt?
„Schade eigentlich“, murmelt Anna.Dann fällt ihr ein, dass heute erster Adventstag ist. Schnell schlüpft sie aus dem Bett und pflückt sich das Päckchen mit der Nummer eins von der Adventskalenderkette. Vorsichtig packt sie es aus - und was findet sie?
Einen kleinen Engel mit einer Posaune unter dem Arm. Lieb lächelt er, der Engel.
„Hallo, Engel“, flüstert Anna. „Da bin ich wieder.“
„Hallo, Anna. Ich wünsche dir einen schönen Advent.“
Mama steht an der Tür und lächelt Anna zu.
War es Mama, die ihr eben einen schönen Advent gewünscht hat – oder ist es doch der kleine Engel gewesen, der vielleicht ein Zauberengel ist und sprechen kann? -
Jammern auf hohem Niveau - Norbert Lehner -
Uns geht's so schlecht, schon Jahre lang,
so hört man's klagen, da wird einem bang.Doch jetzt im Advent, wo Weihnachten naht,
da plagen uns Sorgen ganz anderer Art:Was soll ich den Freunden, Verwandten denn schenken?
Und ob die dann auch an mich wohl denken?Der Liebsten Schmuck, Parfüm oder Kleider?
Doch hat sie schon alles im Übermaß – leider!Den Eltern vielleicht eine schöne Reise?
Die waren schon überall, denk ich leise!Der Sohn auf ein neues Handy baut,
er hat zwar schon zwei, doch die sind out!Es könnt' auch ein neuer Computer sein,
er hat schon einen – doch viel zu klein!Den Freunden Zigarren oder Wein?
Doch ist das genug – nicht viel zu klein?Man kann nicht mehr schlafen, was soll ich nun geben?
Was kann man noch brauchen zum „Schöner Leben“?Man denkt dann oft an vergangene Zeiten,
oder an Armut in anderen Breiten!Man könnte sich freuen an kleinen Dingen
und damit so viel Freude bringen.Doch leider ist's bei uns nicht mehr so –
wir jammern weiter auf hohem Niveau! -
Gedanken einer Kerze
Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht.
Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende.
Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf.
Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton - sinnlos, nutzlos.Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich.
Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich:
Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln - oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme und führe somit mein eigenes Ende herbei.Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu
dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen....Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!
Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch - und es bleibt kalt und
leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn.
Aber dafür müsst ihretwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von
eurer Traurigkeit.Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher.
Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere
brennt, um so heller wird es in euch selbst.
Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt,
ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.
Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.Winterbrot mit Äpfeln und Nüssen
750 g Äpfel
150 g Zucker
100 g Rosinen
400 g Mehl
½ Pck. Backpulver
125 g Haselnüsse, grob gehackt
1 EL Kakaopulver
½ TL Zimt
1 Msp. Nelken
½ Pck. Lebkuchengewürz
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und grob raspeln.
Zucker sowie Rosinen untermischen, gut durchziehen lassen.
Mehl, Backpulver, Haselnüsse, Kakao, Gewürze vermengen und
die Äpfel dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Diesen in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 1 Stunde backen.Nach dem Auskühlen Puderzucker über das Winterbrot stäuben
oder `nen Zuckerguß darübergießen !**Wünsch
Euch allenne harmonische Adventzeit!Dazugehört u. a. Gesundheit, Glück, Zufriedenheit!**Das "alles" wünsch` ich Euch und hoffe dann,
dass es so bleibt- alle Zeit!
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Schokoladen Flammen
250g weiche Margarine
125g Puderzucker
1 Pä. Vanillezucker
1 Pr. Salz
3 Tpf. Rum-oder Vanillearoma, je nach Geschmack, oder auch ein anderes Aroma300g Mehl
20g Kakao
4 El. MilchKuvertüre
Backblech mit Backpapier belegen
Backofen auf 180 Grad vorheizenmargarine in einer Rührschüssel geschmeidig rühren.
Puderzucker sieben, nach und nach mit Vanille-Zucker, Salz und
Aroma unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht.Mehl und Kako mischen und abwechseln mit der Milch in 2 Portionen kurz auf niedrigster Stufe unterrühren.
Teig in kleinen Mengen in einem Spritzbeutel mit Sterntütten 8Durchmesser 7 mm)
füllen und "Flammen" auf das Backblech spritzen.Das Backblech auf mittlerer Einschubleiste schieben und etwa 12 Minuten abbacken.
"Flammen" mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
Kuvertüre erhitzen und die Schokoladen-Flammen damit bestreichen.
Pro Stück ca. 199 kcal, 2g Eiweiss, 13 g Fett, 19 g Kohlenhydrate
Gutes gelingen, viel Spaß beim "Flammen" Verzehr

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... ganz im Sinne dieses Threads und weil ich noch ein wenig Zeit habe, möchte ich auch eine kleine Geschichte, verbunden mit einem Rezept zu Weihnachten, erzählen
Dieses Jahr ist das erste Mal Weihnachten ohne die geliebte Omi meiner Frau, sie ist im Frühjahr nach einem langen Leben eingeschlafen. Ihre Heimat war das Sudetenland und nach dem Krieg wurde sie dort mit vielen Menschen vertrieben. Ihr Lebensmittelpunkt war dann hier im Norden, bis sie im hohen Alter von über 80 Jahren wieder runter nach Bayern nähe der österreichischen Grenze gezogen ist und dort noch 10 Jahre bei ihren geliebten Bergen leben durfte. Solange ich sie kannte, hatte sie jedes Jahr in der Adventszeit immer eine Art Stollen gebacken, es hieß Wasserbrezel und war im Sudetenland wohl ein weit verbreites Gebäck zu Weihnachten.
Der Clou an der Sache ist, dass der Hefeteig zum gehen nicht in den angewärmten Backofen oder unter die Bettdecke kommt, sondern in einen Eimer mit warmem Wasser. Ich habe das Rezept aus ihrem Nachlass, meine Frau ist unterwegs und ich hatte etwas Zeit, so dass ich Omi zu Ehren und meiner Frau zuliebe den Kuchen heute Nachmittag gebacken habe. Das Rezept ist eigentlich recht einfach und doch mit ein wenig Aufwand verbunden, wer die Wasserbrezel nachbacken möchte, kann gerne weiterlesen, man braucht für Phase 1:gut 800g Mehl
250g Butter
2 Würfel Hefe (ca.80g)
5 Eier
1 kleine Tasse Milchdas Mehl kommt in eine große Schüssel, dazu die 5 Eier, die Milch wird angewärmt und die Hefe darin aufgelöst und die Butter kommt auch erwärmt, fast flüssig dazu. Den Teig mit beiden Händen richtig gut durchkneten, wenn die Masse einem zu dünn vorkommt, lieber noch etwas Mehl dazugeben, so dass man am Ende einen richtig schönen Kloß hat.
Nun nimmt man ein leichtes Küchentuch, betreut dieses großflächig mit etwas Mehl und wickelt den Kloß locker darin ein und knotet es mit etwas Band zu. Jetzt kommt der Namensgeber Wasser ins Spiel. Wir brauchen einen Eimer gut halbvoll mit warmen(!) Wasser und geben den Kloß hinein, nach ein paar Minuten sollte der Kloß sich vom Eimerboden nach oben bewegen und schwimmen, ich habe hier mal ein Bild davon gemacht. Dieser schwimmende Kloß wird nun ab und zu gedreht, so dass er überall gleichmäßig im Wasser war, das Ganze dauert so ca.15-20min.
Jetzt kommt Phase 2, hier brauchen wir:200g Zucker
250g Rosinen (können bei Bedarf vorher eine Nacht in Rum verbringen)
200g gehackte Mandeln
150g Butterflocken
2 Päckchen Vaniliezucker
und wer mag, etwas Zitronat oder Orangeat, meins ist das nicht so
auch von den weiteren Zutaten hier ein Bildder Kloß kommt nun auf die bemehlte Arbeitsplatte und wird in zwei Hälften geteilt, diese werden etwas platt gedrückt und die restlichen Zutaten mit den am besten gekühlten Butterflocken gleichmäßig darauf verteilt, etwa so.
Jetzt werden die Teigstücke gut durchgeknetet und zwei Laibe Foto geformt und es ist darauf zu achten, dass keine Rosinen rausgucken, die verbrennen sonst schnell.
Das Blech kommt in den Backofen für gut 50min bei Umlauft etwa 175°C, kann auch auf 160°C runtergeregelt werden. Bei Ober u.-Unterhitze ca. 180°C und das Ergebnis sollte mit etwas Glück am Ende so aussehen, natürlich dann zweimal.
Nun brauchen wir nochmal gut 100g warme, fast flüssige Butter und bestreichen beide noch warme, aber schon etwas abgekühlten Wasserbrezeln mit einem Kuchenpinsel.
Und zu guter Letzt kommt Zuckerglasur drauf (200g Puderzucker, etwas lauwarmes Wasser und ein Spritzer Zitronensaft) auch mit einem Pinsel verteilt und hier ist die fertige Wasserbrezel, man kann aber auch einfach nur mit Puderzucker bestäuben.
Wenn die Wasserbrezel abgekühlt ist, wird sie in Butterbrotpapier eingewickelt und kommt in einer Plastiktüte an einem kühlen Ort bis zu Weihnachten.
Jedenfalls riecht es bei mir wie in der Weihnachtsbäckerei, ich hoffe, meine Frau freut sich nachher, wenn sie heimkommt und wer weiß, vielleicht schaut auch Omi vom Himmel aus zu, nur wer vergessen ist, ist wirklich tot...
einen schönen zweiten Advent
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dein Geschichte verbunden mit deinem Rezept hat mich richtig berührt.
Da wird es einem warm ums Herz.Werde dein Rezept im Freundeskreis (da habe ich eine bestimmte Person im Kopf) weiterreichen
, denn ich bin nicht so die Backqueen. -
Hallo Peter,
meine Frau ist begeistert von a) deiner Geschichte und
b) dem Rezeptund hat sich fest vorgenommen, es mal auszuprobieren!
Und das, obwohl sie sonst mit Hefeteig schwer auf Kriegsfuß steht!
Vielen Dank - in Vorfreude auf das Backwerk- sagt
Jo. -
☆.
²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²
Das Honigkuchenherz
Vor der Bude vom Zuckerbäcker stand
eine Oma, ihr Enkelkind an der Hand.
Und Fritzchen wählte nach langem Suchen
ein großes Herz von Honigkuchen.
Zuckerguss war drüber geglättet
mit Plätzchen und Perlen eingebettet.
Und für dieses Kinderglück,
zahlte die Oma ein Groschenstück.
Nun gingen die Oma und Fritz in die Runde,
es dauerte schon eine ganze Stunde.
Vor jeder Bude blieb Fritzchen stehn,
überall gab es was Neues zu sehn.
Da sagte Fritzchen ganz leise:
"Omi, ich muss mal, aber nur
klein!"
Da sagte Omi die Gute:
"Komm, gleich hier hinter der Bude,
ich bleibe dicht vor dir stehen,
da kannste und keiner kann dich
sehen."
Fest in der Hand den Honigkuchen
tat Fritzchen nun das Knöpfchen suchen.
Der kalte Wind pfiff um die Ohren,
die Finger waren ganz blau gefroren
und deshalb traf er auch einige Mal,
den Honigkuchen mit einem Strahl.
Das kleine Fritzchen merkte es gleich,
der Honigkuchen wurde weich.
Und Fritzchen flennte ohne Unterlass:
"Omi, mein schönes Herz wird nass"
Da ging die Omi, die einzig gute,
mit Fritzchen an die Zuckerbude
und stillte dessen großen Schmerz
mit einem zweiten Lebkuchenherz.
Nun hatte er zwei Herzen, es war ihm klar,
dass eins davon nicht in Ordnung war.
Er wollte die Omi entscheiden lassen,
"Omi, was machen wir mit dem
nassen?"
Die Omi wusste in der Tat,
gleich einen wirklichen guten Rat.
"Weeste, mein Junge, dat machen wir det gibste dem Opa, der tunkt sowieso... -
Kalter Winter - warmes Herz
Wenn es kalt wird und dann Glocken klingen,
wenn Kinder frohe Lieder singen,
wenn das Eis ans Fenster Blumen malt,
wenn überall Kerzenlicht erstrahlt,
wenn Tannen-, Zimt- und Kekseduft allerorts liegt in der Luft,
wenn nachts fleißige Engelchen schon fliegen,
sich Schneeflöckchen im Winde wiegen,
dann wird es uns, trotz "Frostalarm",
ums Herz herum wohlig und warm -
dieses Gefühl ein jeder kennt....
kalter Winter - herzerwärmender Advent. -
Peter, meine Eltern kamen auch aus dem Sudetenland und auch für mich ist Bayern wie meine Heimat, weil ich dort sprechen gelernt habe.... Deswegen hat mich Deine Geschichte und Dein Rezept sehr berührt - vielen Dank !
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Eine kleine Weihnachtsgeschichtevon Bernd Schmidt****Wie in jedem Jahr am 1. Dezember, kam auch in diesem Jahr der Weihnachtsengel zu Gott, um mit ihm über die bevorstehende Weihnachtszeit zu reden.
Doch diesmal war irgendetwas anders. Gott machte so ein finsteres Gesicht, wo er doch sonst die Freundlichkeit in Person ist. Der Weihnachtsengel ging also hin und fragte was los ist.
Gott lief hin und her. Dann sagte er „ Ich weiß gar nicht, wie ich es Dir beibringen soll, Du wirst in diesem Jahr nicht auf der Erde die Weihnachtsvorbereitungen leiten. Du wirst hier bleiben und die himmlische Weihnacht zusammen mit den anderen Engeln vorbereiten.
Der Weihnachtsengel wurde sehr traurig und wollte wissen warum.
Da sagte Gott zu ihm „Die Menschen haben den Glauben an die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft verloren und nach der Weihnachtsbotschaft braucht man erst gar nicht zu fragen.“
Der Weihnachtsengel entgegnete darauf: „Aber doch nicht alle. Lass mich wenigstens zu denen, die noch daran glauben“.
Gott aber hatte schon was anderes beschlossen: „Es sind schon über 75% die nur noch an ihr eigenes Wohl denken. Ich muss jetzt den Menschen eine Lektion erteilen.“
„Wie willst Du das denn machen?“ fragte der Weihnachtsengel.
„Nun, ich werde sie einfach so weiter machen lassen, aber ohne Deine Unterstützung in der Weihnachtszeit“ antwortete Gott. „Was soll das denn bringen?“ wollte da der Weihnachtsengel wissen. „Das wirst Du bald sehen“ erwiderte Gott darauf.
Und Gott hatte Recht! Bald darauf wurde es immer kälter in den Herzen der Menschen. Niemand war mehr da, der dem Herz mal einen Ruck gibt, um einem anderen zu helfen. Alle dachten nur noch an sich selbst. Nachts konnte man sich nicht mehr auf die Straße trauen, denn Obdachlose haben sich zusammengerottet, um Leute zu überfallen, denn keiner war mehr da, um ihnen Spenden oder Essen zukommen zu lassen.
Beim Weihnachtsengel der im Himmel geblieben war, wollte keine rechte Weihnachts- stimmung aufkommen, denn er grübelte pausenlos über die Situation auf der Erde nach.
Er musste etwas unternehmen, da waren doch noch die restlichen Menschen, welche noch an das Gute in ihnen glaubten. Er beschloss heimlich, sich zu ihnen auf die Erde zu begeben und machte sich sofort auf den Weg, denn im Himmel wäre er sowieso zu nichts nütze, wenn er missmutig ist.
Doch als er unten ankam, musste er feststellen, dass auch die letzten aufrechten Menschen ihre Gesinnung geändert haben.
Das traf ihn hart. Was Gott da vorhat, kann Jahrzehnte dauern, ehe die Menschen mal zur Besinnung kommen und sich daran erinnern, wie schön doch das Gefühl war, jemandem geholfen zu haben. Er hatte schon jegliche Hoffnung aufgegeben und wollte mit hängenden Flügeln gen Himmel ziehen, da erinnerte er sich an eine Familie, die weit draußen im Wald wohnt und vielleicht von der ganzen Herzenskälte nicht angesteckt worden ist.
Da keimte in ihm ein Fünkchen Hoffnung und er machte sich auf den Weg zu ihnen. Unterwegs musste er über Felder und Wälder fliegen. Auf einer Lichtung traf er Mutter Natur. Sie wirkte sehr beschäftigt, doch dem Weihnachtsengel kam eine Idee. ´Ich werde Mutter Natur um Rat fragen,dachte er, ´die weiß immer einen Ausweg.Also flog er runter zu ihr und schilderte die Situation.
Darauf hin sagte Mutter Natur „ Ich werde mir was einfallen lassen, wenn ich hier fertig bin, denn auch die Natur leidet unter der Hartherzigkeit der Menschen, aber erst muss ich ein Tauwetter machen, denn sonst kommen die Tiere nicht mehr ans Futter ran und müssen verhungern. Die Menschen bringen ihnen ja nichts mehr. Es darf aber nicht zu warm werden, sonst wachen die Winterschläfer auf.“
. „Na gut“ sagte der Weihnachtsengel „ich werde erst die Einsiedler besuchen.“ und er flog über den Wald.
Als er durch das Fenster sah, dass der Vater sich gerade um ein krankes Reh kümmerte, wäre er am liebsten in der Luft ein paar Loopings geflogen. Nun wusste er: Hier ist alles in bester Ordnung!! Das gibt Hoffnung und Mutter Natur weiß bestimmt, was zu tun ist.
Kaum hatte er das gedacht, da tippt sie ihm schon von hinten an die Flügel. „Mir ist da was in den Sinn gekommen,“ sagte sie „aber für die Menschen wird es sehr hart werden. Dafür werden sie hinterher wieder die Nächstenliebe in Person sein und einander helfen wo es geht.“ „Na dann erzähl mal!“ sagte der Weihnachtsengel und Mutter Natur erzählte ihm von einem Plan, große Unwetter, wie Hochwasser und Stürme, über die Menschen zu schicken. Nur wenn sie all ihr Hab und Gut verlieren würden und ihnen nur noch das nackte Überleben bleibt, würden sie zur Besinnung kommen und sich gegenseitig helfen. Der Weihnachtsengel überlegte kurz und sagte dann „ Das könnte hinhauen, aber irgendwie müssen wir Gott noch davon überzeugen.“ „Mach dir darüber mal keine Sorgen,“ sagte Mutter Natur „ Gott ist wie mein großer Bruder, den wickle ich um meinen kleinen Finger“. Gesagt, getan: Gott hörte sich den Vorschlag an und willigte ein, denn auch die anderen Engel im Himmel rebellierten langsam. Gott und Mutter Natur machten sich gemeinsam daran, die Unwetter zu schaffen und der Weihnachtsengel durfte wieder den Herzen der Menschen einen Ruck geben, wenn sie zauderten zu helfen.
So hatten die Menschen in diesem Jahr durch ihre eigene Schuld eine sehr ärmliche Weihnacht zu feiern, aber das war ihnen nun egal, denn sie hatten sich gegenseitig gerettet und sie hatten ihre Liebe zueinander wiedergefunden und das ist doch das Wichtigste.
Und der Weihnachtsengel feierte jetzt im Himmel zusammen mit Gott und Mutter Natur und all den anderen Engeln das fröhlichste Weihnachtsfest, das sie jemals gefeiert haben.
Ich hoffe, wir brauchen nicht erst große Unwetter um uns gegenseitig zu unterstützen und zu lieben oder haben sie schon angefangen?Italienischer Schoko-Kuchen
100 g Schokolade, zartbitter
100 g Kekse (Amarettini)
200 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver
½ TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
200 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
125 ml sehr starken EspressoFett und Semmelbrösel oder gem. Mandeln für die Backform
Die Schoko und die Amarettini nicht zu klein hacken.
Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao vermischen.
Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, bis sich der
Zucker gelöst hat
Die Eier einzeln einrühren.
Die Mehlmischung zusammen mit dem Espresso portionsweise unterrühren.
Die Schoko- und die Keksbrösel unterheben.Bei 175° ca. 50 Minuten backen!
Passende und gutschmeckende Glasur: Puderzucker und etwas Espresso
Wünsche Euch einen geruhsamen 3. Advent und hoffe, Ihr könnt ihn entspannt
genießen!
LG Chris -
http://www.youtube.com/watch?v=-DXt25Cu0pM
Es schneit , es schneit...
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«Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden,
und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen!» – Lukas 2,14«Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Es ist geboren das Licht der Welt.»Aus Brasilien
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Es war einmal ein kleiner Engel,
der saß bei dem lieben Gott auf dem Schoß
und schaute sehr neugierig auf die Erde
hinunter."Lieber Gott, warum sind all diese
Erdenkinder so traurig?"
fragte es mit großen AugenDer liebe Gott überlegte nicht
lange und antwortete: " Weil die meisten
dieser Leute das lachen vergessen haben,
sie denken nur an sich selbst und sehen
die Schönheit nicht, die auf dieser
Erdenkugel ist."Aber der kleine Engel wollte es nicht ganz
verstehen.
"Lieber Gott, warum kannst Du denn die
Menschen nicht ändern,
dass alle glücklich und zufrieden sind?"Mit vorwurfsvollen Augen
schaute der kleine Engel den lieben Gott an.Noch ehe der liebe Gott antworten´ konnte
sagte der kleine Engel:"Wenn ich ein großer Engel werde,
dann ändere ich alle Menschen auf dieser
Erdenkugel, damit sie endlich wissen was es
heißt,
zu lieben,Liebe zu geben und Liebe zu nehmen,
Frieden zu geben und Frieden zu nehmen.
Sich geborgen und sicher zu fühlen,
so wie ich das hier auf Deinem Schoß
tu."Ein Lächeln zog über das Gesicht vom lieben
Gott. Er streichelte sanft über das blonde
Engelchen und sprach einen weisen Satz
Du kannst diese Erdenkinder nicht ändern,
jeder Mensch soll nicht den anderen
versuchen zu ändern,
jeder Mensch kann sich nur selber
ändern.
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Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird
und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit , helles Leben verspricht,und du zögerst nicht,
sondern du
gehst so wie du bist
darauf zu,
dann
ja, dann
fängt Weihnachten an.(
Rolf Krenzer, Dillenburg)